[identity profile] tsutsumi.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Gryffindor
Fandom: Tumbling (Office!AU)
Challenge: H/C - Bett teilen (für mich)
Personen: Takenaka Yûta, Tsukimori Ryôsuke, Azuma Wataru, Tsurumi Akihiko
Wörter: ~4600
Anmerkung: Und hier die Fortsetzung zu der AU; in der die Jungs aus "Tumbling" erwachsen sind und alle in einem Büro arbeiten und polyamoröse Schwingungen haben. Because.. why not.
Was bisher geschah: Wataru und Yûta sind zusammen. Ryôsuke und Taku sind zusammen. Ryôsuke denkt, er mag Yûta nicht. Und genau mit dem wird er auf Geschäftsreise geschickt. Es wird...dramatisch.


„Ich muss gestehen.... ich wusste nichts davon“, sagt Yûta.

Er steht in der Mitte des Hotelzimmers, den Griff seines Rollkoffers noch in der Hand, den Trenchcoat feinsäuberlich über seinem Anzug zugeknöpft mit seinem grauen Seidenschal um den Hals gebunden wie so ein Adliger. Er starrt auf das Bett vor sich.

Das Doppelbett.

Ryôsuke fühlt sich staubig und verschwitzt und komplett durch den Wind. Seitdem er im Shinkansen auf der Herfahrt eingeschlafen ist, tut ihm der Kopf weh.
Seit des Einführungsmeetings im Hauptsitz der Firma puckert ein zusätzlicher Schmerz hinter seiner Stirn. Als ob jemand mit einem Hammer im Sekundentakt dagegen schlagen würde.

Tsurumi ist gar nicht erst da gewesen.
Was verdammt unhöflich ist. Wer bitte zitiert sie – zitiert Takenaka Yûta, den Marketing Director des Tokyoter Büros – zu sich und ist dann gar nicht da?
„Er wird ab morgen da sein“, hat die Sekretärin gesagt.

Am Arsch.
Dann hätten sie auch erst morgen fahren können.

Ryôsuke wirft seine Reisetasche auf den Boden und stellt sich neben Yûta ab.

Es ist nur ein Bett in diesem Zimmer. Doppelzimmer.
Heilige Scheiße.

„Es ist...rund“, stellt Yûta fest und er klingt betont sachlich.

„Hm“, macht Ryôsuke, weil ihm nichts einfällt.

„Da muss ein Irrtum vorliegen.“
Yûta räuspert sich.

„Ich gehe noch einmal zur Rezeption und kläre das.“

Ryôsuke nickt und wartet, bis Yûta das Zimmer verlassen hat.

Er glaubt nicht wirklich an einen Irrtum. Der Concierge hat sich nämlich eben drei Mal Yûtas Namen bestätigen lassen. Und die Firma. Und dann sehr höflich auf seinen Monitor gestarrt, als Ryôsuke sich als zweiter Hotelgast zu erkennen gegeben hat.

Eine Ahnung ereilt ihn.
Er wählt Watarus Nummer.

„Ich dachte, es wäre günstiger!“

Wataru klingt seltsam defensiv am anderen Ende. Im Hintergrund jault etwas – womöglich der Fernseher.

„Yûta hat gesagt, je günstiger desto besser. Und dass es ihm nichts ausmacht, nicht ganz so luxuriös zu wohnen.“

Ryôsuke fährt sich über die Stirn und dann durch die Haare.

„Er hat damit sicher nicht gemeint, dass du uns ein Doppelzimmer buchen sollst“, sagt er aufgebracht.

„Mann, Wataru, du solltest das sehen. Es ist nur ein Bett hier drinnen. Und es ist rund!“

„Eeecht?“
Man kann hören, wie Wataru am anderen Ende aufspringt. Seine Stimme geht hoch wie immer, wenn er plötzlich sehr aufgeregt und begeistert ist.

„Wie geil! Mach mal'n Foto!“

„Alter, ich kann doch nicht mit Computer-Yûta in einem Bett schlafen, geschweige denn in einem runden!“

„Wieso nicht? Ist es nicht groß genug?“

„Doch, doch.“ Ryôsuke wirbelt herum und betrachtet das Bett wie ein soeben gelandetes Ufo.
„Das hat bestimmt so zwei Meter dreißig Durchmesser.“
Dann besinnt er sich, dass es darum eigentlich gar nicht geht.

„Das spielt doch aber keine Rolle! Wieso steckst du Yûta und mich in ein Zimmer?!“

'Wie kannst du mir das nur antun?', liegt ihm auf der Zunge, aber er kann die Worte noch gerade so herunterschlucken. Sie klingen verräterisch. Ryôsuke hat doch nämlich kein Problem mit Yûta. Nicht im geringsten. Es ist nur: Du schläfst nicht mit deinem Boss. Also, im selben Bett. Und schon gar nicht, wenn der Boss der feste Freund deines besten Freundes ist. Und der Exfreund deines festen Freundes.

Oh Scheiße.

„Sorry“, murmelt Wataru am anderen Ende. Mit einem Mall klingt er leise und unglücklich.
„Ich dachte halt, es wäre effektiv und sparsam. Und es würde euch ein bisschen zusammenbringen.“

„Zusammenbringen“, wiederholt Ryôsuke luftlos.
Er muss sich setzen und bemerkt nebenbei, wie angenehm fest die Matratze des runden Bettes ist.

„Ja, weil ihr doch eh dabei seid, euch etwas mehr anzufreunden. Ich dachte, das würde euch helfen. Und Geld sparen. Tut mir leid, aber Yûta war der Aspekt echt wichtig, hast du dir mal unser Jahresbudget angesehen, das ist alles ziemlich eng! Wir hätte fast nicht die neue Kaffeemaschine bewilligt-“

„Ist ja gut“, unterbricht Ryôsuke ihn. Seine Kopfschmerzen sind jetzt fast unerträglich. Alles, was er möchte, ist schlafen.
Aber die Vorstellung, das neben Takenaka Yûta zu tun, lässt seinen Herzschlag davon galoppieren.

„Wir buchen einfach auf zwei Einzelzimmer um und dann ist gut. Sollte ja nicht so schwer sein.“

„Leider doch.“

Ryôsukes Kopf schnellt hoch.

Im Türrahmen ist Yûta, sichtlich verlegen und unangenehm berührt. Seine schmale, lange Figur wirkt steifer als sonst.

„Das Hotel ist komplett ausgebucht aufgrund einer Messe, die seit heute stattfindet.“

Ryôsuke schluckt.
„Und ein anderes Hotel?“

„Die Idee hatte ich auch schon. Aber da war nichts zu machen. Es sieht ganz so aus, als würden wir uns miteinander arrangieren müssen.“

Yûta schließt behutsam die Tür hinter sich und verharrt dort. Am anderen Ende des Zimmers sieht er noch schmaler und verlegener aus als er klingt. Dann legt er die Hände auf seine Oberschenkel und verbeugt sich sehr tief.

„Verzeihung“, hört Ryôsuke ihn sagen.
„Ich übernehme die volle Verantwortung.“

Irgendetwas bewirkt, dass Ryôsuke sofort die Schamesröte ins Gesicht kriecht. Er hat keine Ahnung, wieso. Womöglich, weil Chefs sich vor ihren Mitarbeitern nun mal nicht so tief verbeugen. Vielleicht, weil Ryôsuke eigentlich zu müde für das alles hier ist.

„Ach, hör auf“, sagt er schnell.

„Wenn jemand Schuld hat, dann doch wohl Wataru, der das hier gebucht hat.“

„Hey, ich kann dich hören!“, beschwert sein bester Freund sich am anderen Ende der Leitung.

„Wir werden das ja wohl eine Nacht lang hinkriegen“, ignoriert Ryôsuke ihn. So wie er versucht, das Schwitzen seiner Handinnenflächen zu ignorieren, wenn er daran denkt, mit Yûta ein Bett zu teilen. Ein rundes Pärchenbett.
„Und morgen bekommen wir sicher zwei Einzelzimmer.“




Er kann das.

Das wäre doch gelacht.

Das ist genauso wie die paar Male Zeltlager, die er mit Wataru in den Semesterferien besucht hat. Nur, dass sie ein rundes Bett haben statt ein Zelt mit Isomatten. Und fließendes Wasser. Und zwei Zahnputzbecher, die am Waschbecken direkt nebeneinander stehen.

Und dass es eben nicht Wataru ist, dem er morgens die Haare macht, damit es schneller geht.

Sondern Yûta. Dem er natürlich nicht die Haare macht. Denn Yûta ist unantastbar.

Und damit nicht genug.


Ryôsuke zerrt die Decke hoch bis an sein Kinn, auch wenn ihm dadurch zu warm ist.

Man sollte nicht mit seinem Chef in einem Bett schlafen müssen. Man sollte nicht mit seinem Chef in einem runden Bett schlafen müssen. Er öffnet die Augen und seufzt genervt.
In sein Spiegelbild hinein.

Denn natürlich – als ob die Situation an sich nicht schon beschissen genug wäre! Sie mussten vorhin feststellen, dass es über dem runden Bett auch einen genauso runden Spiegel gibt. Wie in einem verfluchten Love Hotel.

Ryôsuke zieht die Decke über seinen Kopf. Wenn er nicht irgendwann ersticken würde, würde er so schlafen. Vollkommen bedeckt und versteckt. Dann könnten sie beide so tun, als sei er gar nicht hier.


„Ist alles in Ordnung?“


Yûta ist ungehört aus dem Badezimmer gekommen. Unter der Bettdecke klingt er dumpf und weit weg. Ryôsuke erscheint widerwillig wieder an der Bildfläche und wünscht sich prompt, er hätte es nicht getan.

Es stellt sich heraus, dass Takenaka Yûta selbst in seinen Pyjamas aussieht wie stundenlang zurecht gemacht und wie geleckt.
Er trägt einen Pyjama mit braun-blau-schwarzem Karomuster und sorgfältig gebügeltem, steifem Kragen. Seine Haare, vom Duschen noch klamm, fallen ihm in die Stirn.

Der oberste Knopf seines Hemds ist offen. Darunter schimmert helle Haut hervor, sieht weich und... einladend aus.

Ryôsuke spürt seine Handinnenflächen warm werden.

„Ugh“, bringt er hervor.
Und dann:
„Ich sollte besser auf dem Boden schlafen.“

„Nicht doch.“
Yûta schaut ihn erschrocken an.

„Das haben wir doch geklärt. Ich werde mir auch alle Mühe geben, nicht... indiskret zu sein.“
Er schaut für einen kurzen Augenblick auf seine nackten Füße. Ryôsuke sieht sie nicht, aber er nimmt an, dass sie nackt sind.

„Oder ich nehme den Boden.“

„Auf gar keinen Fall!“ Ryôsuke setzt sich auf.

„Du bist der Vorgesetzte, du wirst gefälligst nicht auf dem Boden schlafen.“

Für einen kurzen Moment schweigen sie. Die Stille breitet sich zwischen ihnen aus wie Nebel, wie dicke Luft, die das Atmen schwer macht. Yûta setzt sich sehr vorsichtig und behutsam aufs Bett, ganz so, als hätte er Angst, Ryôsuke mit einer zu schnellen oder ruckartigen Bewegung zu verscheuchen. Alles an ihm ist lang und dünn und..schön. Seine Wimpern werfen Schatten auf die Fläche unter seinen Augen, halbmondförmig.

Das ist, was Wataru sonst nur sieht, denkt Ryôsuke.

Er fühlt sich wie ein Eindringling, wie jemand, der Yûta und Wataru etwas stiehlt, das er gar nicht recht zu benennen vermag.
Wie Wataru schläft, weiß er. Jetzt wird er bald wissen, wie es ist, neben Yûta zu schlafen. Es ist, als würde er da in etwas hineinstolpern; jemand Drittes sein zu etwas, was nur aus zwei Personen besteht.

„Ich ähm...“, setzt er an und verliert sich dann in Gedanken.

Zwischen ihnen ist es so still, dass er Yûtas Atemzüge hören kann, nah und leise.

„Manchmal rede ich im Schlaf“, sagt er schließlich.
„Und sorry im Voraus, wenn ich mit den Armen wedele und dich dabei aus Versehen haue. Dann feuer mich bitte nicht.“

Er hat eigentlich vor, ein schelmisches Grinsen hintendran zu setzen, doch er schafft es nicht. Seine Worte bleiben unbeholfen zwischen ihnen hängen und zwicken in die Bettwäsche.

„Keine Sorge.“
Yûta lächelt.
„Ich... Du kennst ja Wataru.“

Dann stürzt sein Blick um und er beißt sich auf die Unterlippe und sieht sehr verlegen aus.

Es ist eine Katastrophe.

Sie löschen das Licht und sagen Gute Nacht und fuhrwerken mit Decken und Laken und Kissen herum, nur damit niemand noch etwas sagen muss.

Das Hotel ist ruhig gelegen, doch hin und wieder fahren an der Straße unten Autos vorbei und lassen fahle Lichtkegel an der Decke entlang wandern. Jedesmal fällt das Licht in den Spiegel und Ryôsuke kann sich und Yûta da liegen sehen – an den beiden äußeren Enden des Kreises, so weit voneinander entfernt wie möglich.

In der Stille ist Yûtas Atem zu hören. Es ist fast, als würde Ryôsuke, wenn er nur aufmerksam genug lauscht, den Herzschlag des Mannes wahrnehmen können. Das Rauschen des Blutes in den fremden Adern, das Summen der Gedanken in seinem Kopf.

Vor einiger Zeit noch hat er seinen Chef, den Freund seines besten Freundes, den Ex seines Freundes, als Computer bezeichnet. Er hat gewitzelt, dass Yûta sich nachts in die Besenkammer stellt, sich an eine Steckdose stöpselt und auflädt.

Diese Zeiten sind vorbei.

Yûta ist mit einem Schlag unendlich menschlich.

Und er ist unantastbar.




In den folgenden Tagen wünscht Ryôsuke sich bald, dass Tsurumi das genauso so sehen würde.


Tsurumi ist der Marketing Director im Hauptsitz; der Typ, der Yûta und Ryôsuke dazu geordert hat, für einen ganzen Monat hier zu arbeiten. Yûtas Nemesis, wie Taku ihn genannt hat.

Ryôsuke hat keinen blassen Schimmer, was für eine Vergangenheit den Kerl mit Yûta verbindet, weil Yûta, wie er nun einmal ist, darüber kein Wort verliert.

Aber er spürt sofort, dass Tsurumi besonders ist.

Es ist, als hätte er ihn sofort in der Hand, kaum dass Yûta sein Revier betreten hat.


„Takenaka“, sagt er, als Yûta sich vor seinem Schreibtisch verbeugt und ein Mitbringsel aus Tokyo überreicht.
Nicht 'Guten Morgen', nicht 'Wie war die Reise', nicht 'Danke, dass ihr gekommen seid und uns unterstützt', nicht 'Tut mir leid, dass ich gestern nicht da war'.
Nur: „Takenaka“, wie ein Lehrer, der morgens prüft, wer in der Klasse anwesend ist.

Ryôsuke hasst den Typen auf der Stelle.

„Es freut uns, hier sein zu dürfen“, entgegnet Yûta und geht über diesen höflichkeitstechnischen Fauxpas so elegant hinweg, dass Ryôsuke Stolz in sich aufschwellen spürt. Immerhin sein Chef hat Manieren, ey! Und was für welche.

„Auf gute Zusammenarbeit.“

Tsurumi steht nicht einmal auf.
Er hat ein Lächeln auf den Lippen, das auf den ersten Blick freundlich aussieht, und erst auf den zweiten spöttisch.

Seine Haare sind halblang, auf jugendlich getrimmt, seine Augen klein. Als würde er sie unentwegt zusammenkneifen.

„Das will ich doch auch hoffen“, erwidert er.

„Ich bin sehr gespannt zu sehen, was Kashiwagi sich drüben da so in sein Team geholt hat.“

Sein Blick flackert herüber zu Ryôsuke und ist so abwertend, dass dieser sofort einen rechten Haken in seiner Faust jucken spürt.

„Das ist unser Social Media Manager“, beeilt Yûta sich zu sagen.

„Er hat viel Erfahrung mit Instagram und hat uns auf dieser Plattform bereits sehr bekannt machen können.“

„Instagram“, wiederholt Tsurumi lächelnd. Sein Blick wandert an Ryôsuke herab und wieder hinauf.

„Und dafür muss man sich die Haare färben?“

„Muss man nicht“, giftet Ryôsuke zurück, aber er kramt sein zuckersüßestes Lächeln dafür hervor. „Aber es schadet nie, gut auszusehen. Anscheinend weiß man das hier noch nicht.“

Er betrachtet Tsurumi mit einem Hauch Abschätzigkeit, gespiegelt von eben.
Was der Knilch kann, kann Ryôsuke schon lange. Mit Genugtuung stellt er fest, wie ein Ausdruck von Ärger über das Gesicht des Mannes huscht.

„Verzeihung“, sagt Yûta schnell. Zu schnell. Er verbeugt sich. Zu tief.
„Was er damit sagen will, ist, dass wir im Tokyoter Büro sehr liberal sind. Es ist bei uns kein Problem, sich zum Beispiel die Haare zu färben.“

„Aha.“
Tsurumi steht nun endlich auf. Sein Blick gleitet erneut an Ryôsuke herab.

„Dann sollte sich dein Social Media Manager darauf einstellen, dass wir hier weder das Tokyo-Büro noch Instagram sind. Wir laufen hier nicht herum wie die Punks.“

Ryôsuke kommt nicht dazu, sich zu bremsen. Was ihn ärgert ist die nicht die Tatsache, dass Tsurumi ihn persönlich beleidigt, sondern dass er das alles vor Yûta tut. Yûta, der nur höflich und scheu und verhuscht gewesen ist.

Also teilt Ryôsuke aus.
„Immerhin haben wir bei uns keinen Stock im Arsch“, knurrt er.

„Bei uns zählt Kompetenz. Weiß ja nicht, wie das bei Ihnen ist.“

Er fletscht angriffslustig die Zähne und tarnt es als Grinsen.

„Tsukimori-san.“
Das ist Yûta und es nimmt Ryôsuke sofort allen Wind aus den Segeln. Es ist alarmiert und..autoritär auf eine Weise, die Ryôsuke durch Mark und Bein geht. Sofort atmet er tief ein und lässt das Grinsen fallen.

Als er seinen Blick wieder auf Tsurumi richtet, erschreckt er sich fast. Das Gesicht des Mannes ist vor Zorn verzerrt.
„Kompetenz, hm?“, knirscht er und beugt sich vor.

„Das werden wir ja sehen. Ich mach Ihnen einen Vorschlag. Sie sind so kompetent, wie sie vorgeben zu sein und wir sehen darüber hinweg, dass Sie aussehen, als wären Sie aus einem Host Club entlaufen.“
Hochnäsig wendet er sich an Yûta.
„Ich zähle darauf, dass du dafür einstehst, Takenaka.“

Yûta sieht aus, als würde er straucheln. Taumeln. Stürzen.

Aber er nickt und verbeugt sich schon wieder und murmelt etwas von „Aber natürlich“, und dann sieht er Tsurumi dabei zu, wie der abrauscht, als wäre er der Herrscher der Welt. Der tyrannische Herrscher dieses Büros ist er jedenfalls schon.

Und Yûta sieht aus... Er wirkt, als bräuchte er gerade Wataru. Tonnen an Wataru. Sein Rücken ist gebeugt, seine Haare sind plötzlich stumpf, sein Blick auf den Boden niedergeschlagen.

Etwas, von dem Ryôsuke bis eben nicht gewusst hat, ist plötzlich offensichtlich:

Erstens; Er ist soeben Druckmittel geworden.

Zweitens; Yûta ist menschlich.

Drittens; Für Tsurumi ist Yûta antastbar.


Und plötzlich fürchtet Ryôsuke weniger um seine Haarfarbe.
Er fürchtet um Yûta.

Fortsetzung folgt...

Date: 2016-07-02 06:25 pm (UTC)
servena: (Default)
From: [personal profile] servena
Ich hab von nix ne Ahnung, aber aaah, diese awkwardness, und dann diese unangenehme Situation am Ende! O_O

Date: 2016-07-03 10:48 am (UTC)
From: [identity profile] nessaniel.livejournal.com
WÄÄÄÄÄÄHHHHHH ich bin so happy, dass du dieses AU erfunden hast uND ICH LIEBE ES SO SEHR OMGOMGOMGOGMGM. <3333

Folter!Tsurumi und Ryousuke, der sich die Haarbleiche an die Brust presst, wie sein Erstgeborenes geben mir alle Gefühle AH!!

„Wie geil! Mach mal'n Foto!“
Alter, Wataru ist das süßeste omggg. Hat zwar null Prioritäten aber AWWW. <333

Und schon gar nicht, wenn der Boss der feste Freund deines besten Freundes ist. Und der Exfreund deines festen Freundes.
Oh Scheiße.


JA RYOUSUKE, WENN MAN NET SO VIEL IM BÜRO RUMHUREN WÜRDE, HÄTTE MAN DAS PROBLEM VIELLEICHT NICHT :)))))) Spaß beiseite, ich verstehe ihn, er hat das schlimmste Leben der Welt oh Gott. D8

„Das haben wir doch geklärt. Ich werde mir auch alle Mühe geben, nicht... indiskret zu sein.“
Ich liebe es ja, wie Yuuta versucht, alle Probleme TOTZUSCHWEIGEN und ja nicht irgendeinen falschen Gedanken aufkommen zu lassen - UND DANN SAGT ER SOWAS. YUUTA, YOU JUST MADE IT BLEVENTEN TIMES WORSE OMG.

Yûta lächelt.
„Ich... Du kennst ja Wataru.“
Dann stürzt sein Blick um und er beißt sich auf die Unterlippe und sieht sehr verlegen aus.
Es ist eine Katastrophe.


OMFGGGFG ES IST INDEED EINE KATASTROPHE ABER EINE SCHÖNE :DDDDDD Er will einen Witz machen und MACHT ALLES SCHLIMMER, OMFGGG YUUTA DU ABSOLUTER FAILBENDER, WIE KANN DER IN EINEM BÜRO MIT MENSCHEN ARBEITEN LASLKSDJ HAHAHA. (Ja ich lache, damit ich nicht weine, weil er mir so leid tut WÄÄÄÄH ;_____;)

Immerhin sein Chef hat Manieren, ey! Und was für welche.
DAS IST MEINE LIEBLINGSZEILE, WEIL ER SO EIN SÜSSER ASI IST AWWW <33333

Ich freu mich auf den Rest und auf all den KOMFORT PLS ;_____;

Date: 2016-07-09 08:17 pm (UTC)
From: [identity profile] cricri-72.livejournal.com
Fängt spannend an ... Ich liebe solche verwickelten Situationen. (In der Literatur! Weniger, wenn ich selbst drinstecke ...) Und dank der letztjährigen Sommerchallenge weiß ich ja wenigstens schon so ungefähr, wer wer ist, auch wenn ich die Serie nach wie vor nicht kenne ;)

Profile

120_minuten: (Default)
Die Uhr läuft ... jetzt!

Most Popular Tags

January 2026

M T W T F S S
   1 234
567891011
12131415 161718
19202122232425
262728293031 

Style Credit

Powered by Dreamwidth Studios