AU - High School - fürs Team
Jul. 2nd, 2016 12:38 amTeam: Hufflepuff
Challenge: AU – High School
Fandom: Rush Hour (die neue TV-Show ... ich bräuchte ein Tag :D)
Titel: Schall und Rauch
Inhalt: Lees erster Tag an der neuen Schule verläuft ganz ganz ätzend.
Anmerkung: "Rush Hour" ist eine neue Buddy-Cop-Show basierend auf den Rush Hour Filmen und ich liebe Jonathan Lee so sehr, dass ich ihm leider den ganzen Sommer über wehtun muss. Für die Kunst!
Schall und Rauch
Alles nicht so schlimm, denkt Lee, während er auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht und auf das Tor der Schule starrt.
Massen an Kindern und Jugendlichen schieben sich schnatternd und quatschend über die Bürgersteige, knuffen sich und stöhnen darüber, dass die Sommerferien vorbei sind. Lee versteht kaum ein Wort, weil sich seine Ohren immer noch nicht an das wilde, kauzige Englisch der Westküste gewöhnt haben.
Englisch zu sprechen und es tatsächlich anwenden zu können, sind zwei Paar Schuh, aber das wusste Lee auch schon vorher. Er hatte sogar versucht, das seiner Tante zu erklären, bevor sie ihn in Thailand ins Flugzeug verfrachtet hatte.
"So ein Quatsch", hatte seine Tante gemeint. "Du bist jung du lernst das schon. Thai hast du schließlich auch gelernt."
"Nein", antwortete Lee. "Ich war nur zwei Monate hier, ich spreche kaum…"
"Jaja", sagte seine Tante und wühlte in ihrer riesigen Tasche. "Deswegen schicken wir dich nach Amerika zu deinem Onkel, da wirst du dich viel besser aufgehoben fühlen als hier!"
"Aber…"
"Nichts aber! Das ist eine tolle Chance für dich und jetzt hör gefälligst auf dich zu beschweren! Der Flug ist teuer genug und wir haben schon all diese Pläne für dich gemacht, willst du uns das jetzt allen ruinieren?"
Daraufhin fiel Lee nichts mehr ein und er schluckte sein hilfloses "Ich will nicht weg" wieder hinunter. Seine Tante hätte ihm sowieso nicht zugehört.
Lee wollte wirklich nicht nach Amerika. Nach dem Tod ihrer Eltern vor ein paar Monaten waren er und seine Schwester Kim erst bei einem Kollegen seines Vaters in Hong Kong untergekommen und dann hatte sich eine Cousine ihrer Mutter erbarmt und sie beide nach Thailand zu ihrer fünfzehnköpfigen Familie geholt.
Man schickte sie auf getrennte Schulen und Lee sollte nachmittags im Restaurant des ältesten Sohnes aushelfen. Kim sah er fast überhaupt nicht mehr.
"Das soll so sein", sagte ihre Tante. "Dann klebt ihr nicht so aneinander, das ist ja ungesund!"
Vielleicht hatte sie sogar Recht, dachte Lee manchmal, denn wenn er und Kim versuchten miteinander zu sprechen, versagten ihnen irgendwann die Stimmen. Lee konnte in Kims Augen sehen, dass in ihr immer noch alles taumelte und er verbot sich, zu lächeln solange sie nicht lächelte.
Bevor ihr das gelang, stand Lee am Flughafen, umklammerte seinen Pass und ließ sich von seiner Tante eine Tüte Khanom Pia in die Hosentasche stopfen. Er hatte sich nicht von Kim verabschieden können ("Weck sie nicht, setz dich ins Auto, los, mach schneller!") und auf einmal erschien es ihm, als würde er nicht in ein Flugzeug steigen sondern in eine Rakete, die ihn in die Finsternis des Alls schießen sollte, damit ihn alle vergaßen.
In Los Angeles tauchte sein Onkel nicht am Flughafen auf und Lee war gezwungen, mit dem Taxi zu fahren, was ihn seine gesamten Ersparnisse kostete. Sein Onkel nahm ihn mit einem verwirrten Gesichtsausdruck in Empfang und sagte nichts mehr als "Da bist du ja."
Amerika mochte ihn nicht.
Lee beschloss, dass das auf Gegenseitigkeit beruhte während er die ersten zwei Wochen damit verbrachte, sich in der neuen Gegend zu verlaufen und niemanden zu verstehen.
Sein Onkel war so gut wie nie zuhause und unterhielt sich kaum mit ihm, aber immerhin brachte er es fertig, ihn an der örtlichen High School anzumelden.
Leider vergaß er es, ihm die Kleiderordnung mitzuteilen, weswegen Lee nun in seiner thailändischen Schuluniform mit Schlips und gebügeltem Hemd auf dem Bürgersteig steht und immer noch auf das Tor starrt.
"Alles nicht so schlimm", murmelt er sich selbst zu, auf Kantonesisch, weil ihn ja jetzt gerade keiner hören kann und dann stürzt er sich in das Gewühl aus T-Shirts, Shorts und Flipflops.
---------
"Jeremy, wenn du mal über die Schulter und nach unten schaust, wirst du wohl auch deinen Hintern finden. Setz dich endlich hin!"
Die Klasse johlt, als Jeremy sich so umständlich wie möglich auf seinen Platz fallen lässt und der Lehrerin, Miss Cole, ein Daumen-Hoch-Zeichen gibt.
Lee steht ein paar Schritte von der Tafel entfernt und schaut seine neue Klasse an wie er einen besonders widerspenstigen Hummer in Cousin Dechas Restaurantküche anschauen würde. Er gräbt die Fersen in den hellgrauen Linoleumfußboden. Wenn er vor dem roten Ungeheuer nicht abgehauen ist, dann schafft er das hier auch.
Miss Cole seufzt und legt sich die Hand aufs Gesicht und Lee könnte schwören, dass sie irgendetwas von "Vegas" und "dort geblieben" murmelt, bevor sie sich zu ihm umdreht und ihm ein Lächeln schenkt. Sie ist der erste Mensch, der ihn hier in den USA angelächelt hat und Lee spürt, wie er spontan zurückgrinst.
"Wie wärs, wenn du dich kurz vorstellst?", sagt Miss Cole. "Und ihr anderen die Klappe haltet, kommt schon, Leute, es ist der erste Tag nach den Ferien, spielt ein bisschen mit."
Die Klasse wird tatsächlich ruhig und sofort richten sich neunundzwanzig neugierige Augenpaare auf Lee, dunkel, hellblau, rot geschminkt, als hätte Miss Cole gerade verkündet, Lee würde gleich durch einen brennenden Reifen hechten.
"Hallo", sagt er. Ein Wort, fast akzentfrei. Er schafft das. "Ich heiße Jonathan Lee und komme aus China. Ich habe auch in Thailand gewohnt. Freut… freut mich, euch kennenzulernen."
Ganz automatisch, weil er das sein Leben lang schon so gemacht hat und weil es höflich ist und dazu gehört, bewegt er Kopf und Schultern nach vorne, vielleicht ein bisschen mehr als nötig und verbeugt sich vor seinen neuen Mitschülern.
Eine Sekunde lang glaubt er, dass alles gut gegangen ist, dann schreien alle durcheinander.
"Wie kanns sein, dass du Jonathan heißt und aus China kommst?"
"Wo isn Thailand?"
"Ich dachte, Asiaten sind alle super klein!"-"Nur unten rum!"
"Dein Akzent ist ja so bescheuert, Alter."
"Einmal Reis mit Gemüse bitte!"
Johlen, Gelächter, Lee versteht nichts mehr, weil ihn die Akzente und die Slang-Wörter verwirren und er kann nichts machen, als hilflos lächelnd vor der Klasse zu stehen.
Miss Cole schaut sich das Spektakel ein paar Augenblicke lang an und klatscht ein paar Mal in die Hände, bis das letzte fiepende Spötteln endlich stirbt.
"Da habt ihr euch von eurer besten Seite gezeigt, hervorragend, Kinder", donnert sie und aus ihren Augen schießen Blitze.
Lee möchte auf der Stelle sterben oder noch besser, er möchte aus der Klasse marschieren, sich ins Flugzeug setzen und zurück nach Thailand fliegen, oder bis nach Hong Kong, auf den Friedhof zu seinen Eltern, wo er jetzt am allerliebsten wäre, zusammengerollt, still und vergessen.
"Ich brauche jemanden, der Jonathan die Schule zeigt", hört er Miss Cole sagen. "Terry?"
"Nah, Miss Cole. Wenn ich meiner Freundin sag, dass ich mir 'ne Lady aus Thailand geholt hab, macht sie mit mir Schluss!"
Pfiffe, die Mädchen stöhnen und Lee kommt nicht mehr hinterher. Er fragt sich, wie heftig er sich auf die Zunge beißen muss, um in Ohnmacht zu fallen, doch plötzlich fliegt die Tür des Klassenzimmers auf und ein Junge stürmt hinein, keuchend und wie wild mit den Händen wedelnd.
"Miss Cole, wie wunderschön Sie heute zu sehen, Sie sehen klasse aus, hab ich Ihnen das schon gesagt, Wahnsinn, einfach Wahnsinn…"
Der Junge – klein, dunkelhäutig, mit dem breitesten Lächeln, das Lee je gesehen hat – bleibt genau neben ihm stehen und vibriert förmlich neben ihm.
"Carter…", sagt Miss Cole. Sie sieht aus, als würde sich eine Migräne bei ihr anbahnen.
"Ich schwöre Ihnen, Miss Cole, es war nicht meine Schuld, der Bus kam zu spät und dann musste ich noch einer alten Dame über die Straße helfen und…"
"Carter, halt die Klappe."
"Aber gerne doch, Miss Cole, was auch immer Sie möchten, Miss Cole…"
Die Klasse stöhnt und schmeißt ein paar wüste Beschimpfungen in Carters Richtung, doch Carter zwinkert nur und wirft eine Kusshand.
Miss Cole seufzt – und dann schaut sie blitzschnell zwischen Carter und Lee hin und her und fängt selbst an zu grinsen, und Hong Kong, Thailand oder Amerika, wenn Lehrerinnen so lächeln, ist das nie ein gutes Zeichen.
Carter scheint das ähnlich zu sehen. Er schluckt und dreht sich dann zum ersten Mal zu Lee um und während sie sich völlig verständnislos in die Augen starren, klatscht Miss Cole in die Hände.
"Jonathan Lee, das hier ist dein neuer bester Freund, James Carter."
Challenge: AU – High School
Fandom: Rush Hour (die neue TV-Show ... ich bräuchte ein Tag :D)
Titel: Schall und Rauch
Inhalt: Lees erster Tag an der neuen Schule verläuft ganz ganz ätzend.
Anmerkung: "Rush Hour" ist eine neue Buddy-Cop-Show basierend auf den Rush Hour Filmen und ich liebe Jonathan Lee so sehr, dass ich ihm leider den ganzen Sommer über wehtun muss. Für die Kunst!
Schall und Rauch
Alles nicht so schlimm, denkt Lee, während er auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht und auf das Tor der Schule starrt.
Massen an Kindern und Jugendlichen schieben sich schnatternd und quatschend über die Bürgersteige, knuffen sich und stöhnen darüber, dass die Sommerferien vorbei sind. Lee versteht kaum ein Wort, weil sich seine Ohren immer noch nicht an das wilde, kauzige Englisch der Westküste gewöhnt haben.
Englisch zu sprechen und es tatsächlich anwenden zu können, sind zwei Paar Schuh, aber das wusste Lee auch schon vorher. Er hatte sogar versucht, das seiner Tante zu erklären, bevor sie ihn in Thailand ins Flugzeug verfrachtet hatte.
"So ein Quatsch", hatte seine Tante gemeint. "Du bist jung du lernst das schon. Thai hast du schließlich auch gelernt."
"Nein", antwortete Lee. "Ich war nur zwei Monate hier, ich spreche kaum…"
"Jaja", sagte seine Tante und wühlte in ihrer riesigen Tasche. "Deswegen schicken wir dich nach Amerika zu deinem Onkel, da wirst du dich viel besser aufgehoben fühlen als hier!"
"Aber…"
"Nichts aber! Das ist eine tolle Chance für dich und jetzt hör gefälligst auf dich zu beschweren! Der Flug ist teuer genug und wir haben schon all diese Pläne für dich gemacht, willst du uns das jetzt allen ruinieren?"
Daraufhin fiel Lee nichts mehr ein und er schluckte sein hilfloses "Ich will nicht weg" wieder hinunter. Seine Tante hätte ihm sowieso nicht zugehört.
Lee wollte wirklich nicht nach Amerika. Nach dem Tod ihrer Eltern vor ein paar Monaten waren er und seine Schwester Kim erst bei einem Kollegen seines Vaters in Hong Kong untergekommen und dann hatte sich eine Cousine ihrer Mutter erbarmt und sie beide nach Thailand zu ihrer fünfzehnköpfigen Familie geholt.
Man schickte sie auf getrennte Schulen und Lee sollte nachmittags im Restaurant des ältesten Sohnes aushelfen. Kim sah er fast überhaupt nicht mehr.
"Das soll so sein", sagte ihre Tante. "Dann klebt ihr nicht so aneinander, das ist ja ungesund!"
Vielleicht hatte sie sogar Recht, dachte Lee manchmal, denn wenn er und Kim versuchten miteinander zu sprechen, versagten ihnen irgendwann die Stimmen. Lee konnte in Kims Augen sehen, dass in ihr immer noch alles taumelte und er verbot sich, zu lächeln solange sie nicht lächelte.
Bevor ihr das gelang, stand Lee am Flughafen, umklammerte seinen Pass und ließ sich von seiner Tante eine Tüte Khanom Pia in die Hosentasche stopfen. Er hatte sich nicht von Kim verabschieden können ("Weck sie nicht, setz dich ins Auto, los, mach schneller!") und auf einmal erschien es ihm, als würde er nicht in ein Flugzeug steigen sondern in eine Rakete, die ihn in die Finsternis des Alls schießen sollte, damit ihn alle vergaßen.
In Los Angeles tauchte sein Onkel nicht am Flughafen auf und Lee war gezwungen, mit dem Taxi zu fahren, was ihn seine gesamten Ersparnisse kostete. Sein Onkel nahm ihn mit einem verwirrten Gesichtsausdruck in Empfang und sagte nichts mehr als "Da bist du ja."
Amerika mochte ihn nicht.
Lee beschloss, dass das auf Gegenseitigkeit beruhte während er die ersten zwei Wochen damit verbrachte, sich in der neuen Gegend zu verlaufen und niemanden zu verstehen.
Sein Onkel war so gut wie nie zuhause und unterhielt sich kaum mit ihm, aber immerhin brachte er es fertig, ihn an der örtlichen High School anzumelden.
Leider vergaß er es, ihm die Kleiderordnung mitzuteilen, weswegen Lee nun in seiner thailändischen Schuluniform mit Schlips und gebügeltem Hemd auf dem Bürgersteig steht und immer noch auf das Tor starrt.
"Alles nicht so schlimm", murmelt er sich selbst zu, auf Kantonesisch, weil ihn ja jetzt gerade keiner hören kann und dann stürzt er sich in das Gewühl aus T-Shirts, Shorts und Flipflops.
---------
"Jeremy, wenn du mal über die Schulter und nach unten schaust, wirst du wohl auch deinen Hintern finden. Setz dich endlich hin!"
Die Klasse johlt, als Jeremy sich so umständlich wie möglich auf seinen Platz fallen lässt und der Lehrerin, Miss Cole, ein Daumen-Hoch-Zeichen gibt.
Lee steht ein paar Schritte von der Tafel entfernt und schaut seine neue Klasse an wie er einen besonders widerspenstigen Hummer in Cousin Dechas Restaurantküche anschauen würde. Er gräbt die Fersen in den hellgrauen Linoleumfußboden. Wenn er vor dem roten Ungeheuer nicht abgehauen ist, dann schafft er das hier auch.
Miss Cole seufzt und legt sich die Hand aufs Gesicht und Lee könnte schwören, dass sie irgendetwas von "Vegas" und "dort geblieben" murmelt, bevor sie sich zu ihm umdreht und ihm ein Lächeln schenkt. Sie ist der erste Mensch, der ihn hier in den USA angelächelt hat und Lee spürt, wie er spontan zurückgrinst.
"Wie wärs, wenn du dich kurz vorstellst?", sagt Miss Cole. "Und ihr anderen die Klappe haltet, kommt schon, Leute, es ist der erste Tag nach den Ferien, spielt ein bisschen mit."
Die Klasse wird tatsächlich ruhig und sofort richten sich neunundzwanzig neugierige Augenpaare auf Lee, dunkel, hellblau, rot geschminkt, als hätte Miss Cole gerade verkündet, Lee würde gleich durch einen brennenden Reifen hechten.
"Hallo", sagt er. Ein Wort, fast akzentfrei. Er schafft das. "Ich heiße Jonathan Lee und komme aus China. Ich habe auch in Thailand gewohnt. Freut… freut mich, euch kennenzulernen."
Ganz automatisch, weil er das sein Leben lang schon so gemacht hat und weil es höflich ist und dazu gehört, bewegt er Kopf und Schultern nach vorne, vielleicht ein bisschen mehr als nötig und verbeugt sich vor seinen neuen Mitschülern.
Eine Sekunde lang glaubt er, dass alles gut gegangen ist, dann schreien alle durcheinander.
"Wie kanns sein, dass du Jonathan heißt und aus China kommst?"
"Wo isn Thailand?"
"Ich dachte, Asiaten sind alle super klein!"-"Nur unten rum!"
"Dein Akzent ist ja so bescheuert, Alter."
"Einmal Reis mit Gemüse bitte!"
Johlen, Gelächter, Lee versteht nichts mehr, weil ihn die Akzente und die Slang-Wörter verwirren und er kann nichts machen, als hilflos lächelnd vor der Klasse zu stehen.
Miss Cole schaut sich das Spektakel ein paar Augenblicke lang an und klatscht ein paar Mal in die Hände, bis das letzte fiepende Spötteln endlich stirbt.
"Da habt ihr euch von eurer besten Seite gezeigt, hervorragend, Kinder", donnert sie und aus ihren Augen schießen Blitze.
Lee möchte auf der Stelle sterben oder noch besser, er möchte aus der Klasse marschieren, sich ins Flugzeug setzen und zurück nach Thailand fliegen, oder bis nach Hong Kong, auf den Friedhof zu seinen Eltern, wo er jetzt am allerliebsten wäre, zusammengerollt, still und vergessen.
"Ich brauche jemanden, der Jonathan die Schule zeigt", hört er Miss Cole sagen. "Terry?"
"Nah, Miss Cole. Wenn ich meiner Freundin sag, dass ich mir 'ne Lady aus Thailand geholt hab, macht sie mit mir Schluss!"
Pfiffe, die Mädchen stöhnen und Lee kommt nicht mehr hinterher. Er fragt sich, wie heftig er sich auf die Zunge beißen muss, um in Ohnmacht zu fallen, doch plötzlich fliegt die Tür des Klassenzimmers auf und ein Junge stürmt hinein, keuchend und wie wild mit den Händen wedelnd.
"Miss Cole, wie wunderschön Sie heute zu sehen, Sie sehen klasse aus, hab ich Ihnen das schon gesagt, Wahnsinn, einfach Wahnsinn…"
Der Junge – klein, dunkelhäutig, mit dem breitesten Lächeln, das Lee je gesehen hat – bleibt genau neben ihm stehen und vibriert förmlich neben ihm.
"Carter…", sagt Miss Cole. Sie sieht aus, als würde sich eine Migräne bei ihr anbahnen.
"Ich schwöre Ihnen, Miss Cole, es war nicht meine Schuld, der Bus kam zu spät und dann musste ich noch einer alten Dame über die Straße helfen und…"
"Carter, halt die Klappe."
"Aber gerne doch, Miss Cole, was auch immer Sie möchten, Miss Cole…"
Die Klasse stöhnt und schmeißt ein paar wüste Beschimpfungen in Carters Richtung, doch Carter zwinkert nur und wirft eine Kusshand.
Miss Cole seufzt – und dann schaut sie blitzschnell zwischen Carter und Lee hin und her und fängt selbst an zu grinsen, und Hong Kong, Thailand oder Amerika, wenn Lehrerinnen so lächeln, ist das nie ein gutes Zeichen.
Carter scheint das ähnlich zu sehen. Er schluckt und dreht sich dann zum ersten Mal zu Lee um und während sie sich völlig verständnislos in die Augen starren, klatscht Miss Cole in die Hände.
"Jonathan Lee, das hier ist dein neuer bester Freund, James Carter."
no subject
Date: 2016-07-02 08:40 am (UTC)Und gerade für solche AUs finde ich es immer gar nicht schlimm, wenn ich die Vorlage nicht kenne ;) Das hier gefällt mir jedenfalls schon mal sehr gut und ich freue mich auf mehr.
Und ich hoffe, ich komme unterwegs dazu, vielleicht selbst was zu schreiben. Das Wetter wird in meiner Urlaubswoche ja wohl nicht so toll ... Wie's mit Internet ist, weiß ich zwar noch nicht, aber posten könnte ich ja hinterher.
Gibt es die Lehrerin im Original auch und ist das evtl. die Chefin? Ich mag sie jedenfalls.
no subject
Date: 2016-07-02 09:36 am (UTC)no subject
Date: 2016-07-02 11:33 am (UTC)Aaah, es ist sein erster Satz, und ich habe keine Ahnung von dieser Show, aber ich liebe ihn schon jetzt! :D
no subject
Date: 2016-07-02 12:36 pm (UTC)no subject
Date: 2016-07-02 12:56 pm (UTC)Aaaah, neeeiin, ich brauche nicht noch mehr Fandoms!
no subject
Date: 2016-07-02 01:01 pm (UTC)no subject
Date: 2016-07-02 01:06 pm (UTC)no subject
Date: 2016-07-02 01:18 pm (UTC)no subject
Date: 2016-07-02 03:41 pm (UTC)Also, nicht dass ich nicht darauf ein bisschen stehen würde *hüstel* Aber...nun ja. Tu ihm noch ein bisschen mehr weh. Für die Kunst *hüstel* Und dann gib ihm ein bisschen comfort, okay? ;_;
no subject
Date: 2016-07-03 09:23 am (UTC):))) Es ist möglich, dass ich beim Schreiben dachte... "hmm, wenn ich ordentlich draufhaue, könnte wino von den schmerzensschreien angelockt werden und sich vielleicht mal die lustige Buddy-Cop-Show dazu ansehen und dann auch fic dazu schreiben natürlich nur wenn sie will hhöhöhöhöhöhö :)))"
Ich werde ihm auf jeden Fall wehtun, er wird ganz ganz doll leide, WEIL ICH IHN SO LIEBE, VERSTEHSTE :DDDD Aber ja, er hat Carter und Carter wird es zu seiner Lebensaufgabe machen, Lee aufzumuntern und zu trösten!!!!
no subject
Date: 2016-07-04 05:53 pm (UTC)Ich überlege jetzt tatsächlich seit gestern, wie bedenklicch es ist, dass man mich versucht, mit Schmerzensschreien von Figuren anzulochen. Und es auch noch klappt.
*hat 'ne Existenzkrise*
Rei hat die ersten beiden Folgen runtergeladen, vielleicht schau ich tatsächlich mal rein =)
no subject
Date: 2016-07-02 06:59 pm (UTC)Mit ein kleinem bisschen language
kinkbarrier, haaach, ist das allesschönschlimm für den armen Lee, in einem fremden Land, ganz unwillkommen und in einer Schuluniform und :((( ARMER SCHATZ. Aber ich habe im Gefühl, dass sich Carter gut um ihn kümmern wird. In der Zukunft. In den ganzen anderen Fics, die du zu diesem AU noch schreiben wirst und AUF DIE ICH MICH SCHON JETZT SO FREUE DASS ICH GANZ GIDDY BIN TEHEHEHSDKFJKSDF ♥"Wie kanns sein, dass du Jonathan heißt und aus China kommst?"
Random dude spricht aus, was wir alle denken.
und dann musste ich noch einer alten Dame über die Straße helfen und…"
VERMUTLICH NICHT MAL NE AUSREDE. Okay, vermutlich wollte die alte Dame gar nicht, dass ihr über die Straße geholfen wird, ABER HÄLT DAS CARTER AB? NATÜRLICH NICHT. Hach, ers ein guter Junge.
Er wird sich bestimmt ganz großartig um Lee kümmern :)) :))))) :::)))))
no subject
Date: 2016-07-03 09:27 am (UTC)DU BIST DIE ALLERSÜSSESTE WEISST DU DAS UND DAS IST AUCH EINFACH DIE BESTE MOTIVATION DAFÜR!!!!! WIRKLICH!!!!!! <3333333333
Und ja, die Oma wollte nicht über die Straße, die hat jetzt auch blöderweise ihren Bus verpasst, aber Carter musste jetzt leider zur Schule und konnte nicht mehr warten und... ja :) HMMMM :))) Der kommt aufgrund all seiner guten Taten noch in die Hölle, ich seh das kommen!!!!
no subject
Date: 2016-07-03 01:48 pm (UTC)Und dann noch ein großes Danke, dass du in diesem Fandom geschrieben hast, weil ich nicht wusste, dass es jetzt eine Serie basierend auf den Filmen gibt und habe gestern direkt mal die erste Folge geschaut :D
no subject
Date: 2016-07-03 02:12 pm (UTC)no subject
Date: 2016-07-03 02:40 pm (UTC)Die erste Folge hat mir auf jeden Fall seeeehr gut gefallen und werde die Serie jetzt in den nächsten Tagen gucken.
Danke, danke, danke *knuddel*
(und wer weiß, viell schaffe ich ja dann auch was dazu zu schreiben in den Challenges^^)
no subject
Date: 2016-07-06 01:23 pm (UTC)Als hätte mich nicht schon dein Journal-Eintrag davon überzeugt, dass ich diese Serie dringend, dringend gucken muss...
EIN HIGH-SCHOOL AU! Carters Geplapper! Und es ist absolut okay, dass ich ein bisschen in Miss Cole verliebt bin? Also... ein bisschen sehr? Oh verdaaaaaaammt. <3
no subject
Date: 2016-07-06 09:23 pm (UTC)UND SCHAU DIE SHOW
UND SCHREIB DIE FIC