(no subject)
Oct. 4th, 2007 10:54 pmFandom: Original
Challenge: Ausnahmezustand
Wörter: > 680
Warnung: Ehr sinnlos und knapp an der Challenge vorbei.
Charaktere: Kristian und Gabriel
A/N: Die beiden (und das Mädel) sind vorgestern einfach in meinem Leben aufgetaucht und weigern sich seit dem, wieder zu verschwinden.
Weiterhin weigern sie sich, so geschrieben zu werden, wie ich das will.
Also ist das hier jetzt:
- zu spät.
- nicht im Geringsten verständlich.
- ursprünglich ganz anders geplant gewesen.
- doof.
...Tut mir leid.
Dabei hatte ich mich doch so über die Challenges gefreut... Aber das hilft gegen Unfähigkeit auch nicht, nehm ich an.
Er rollte die Schultern, blinzelte ein paar mal und beschloss dann, kein Licht anzustellen. – Das wäre zuviel Arbeit um diese Zeit gewesen. Schnell zog er Pullover und Jeans aus, bevor er die paar Schritte zum Bett trat.
Endlich schlafen. – Er fühlte sich, als hätte er das schon seit Jahren nicht mehr...
„Verflucht, was machst du hier?!“
Die Gestalt auf seinem Bett regte sich.
„Hm... Kris, weißt du, wie spät es ist?“
„Ziemlich genau, ja. – Weißt du, dass du in meinem Bett liegst?“
Stockfinster, wie es im Schlafzimmer war, konnte Kristian den Jungen nicht sehen, aber er kannte ihn weiß Gott lange genug, um sich in etwa vorstellen zu können, wie das Grinsen aussah, das er jetzt zweifellos aufgesetzt hatte.
„Ja, das ist mir bekannt. Und?“
„Wie bitte? – Gabriel, du liegst in meinem Bett. Mitten in der Nacht.“
„Ja.“
Kristian sandte ein kurzes Stoßgebet gen Himmel. – Gott würde ihm zwar vermutlich verzeihen, wenn er Gabriel jetzt umbrachte, aber man musste sein Glück ja nicht herausfordern... „Was genau spricht dagegen, in deinem eigenen Bett zu schlafen?“
„In dem liegt eine Frau.“
„Wie bitte?“
„Eine... Frau. Eine ziemlich gutaussehende, ziemlich verzweifelte Frau.“
Für einen kurzen Moment war Kristian versucht, einfach wieder das Zimmer zu verlassen um noch einmal reinzukommen und festzustellen, dass er sich dieses Gespräch nur eingebildet hatte, aber dann fiel ihm wieder ein, dass er grade mit Gabriel sprach. Gabriel, der durchaus ein Mensch war, der hübsche Frauen abschleppte, in sein Bett brachte und dann selbst in das Zimmer seines Mitbewohners zog. Gabriel, für den ein solches Verhalten Sinn gemacht hätte.
„Verzeih mir meine Naivität, aber wie genau kommen mitten in der Nacht ziemlich gutaussehende Frauen in mein Haus und dein Zimmer?“
„Ich hab ihr gesagt, dass sie hier schlafen kann.“
„Und warum schläfst du nicht bei ihr?“
„Für wen hältst du mich?!“
Ja. Genau. Kristian holte tief Luft. „Das möchtest du nicht so genau wissen. – Und jetzt verlässt du bitte mein Bett und schmeißt das Mädchen raus. Oder schläfst auf der Couch, ganz wie du willst.“
„Aber auf der Couch ist es jetzt kalt“, erklärte Gabriel und Stoff raschelte, als hätte er sich die Bettdecke noch weiter über die Nase gezogen.
In Kristians Hals begann eine Vene zu pulsieren. Er versetze sich vom Beten aufs langsam bis zehn zählen. „Richtig. – Und das ist mir egal. – Ich möchte jetzt in mein wunderbares, warmes Bett und endlich schlafen, ich muss morgen arbeiten... Oder heute viel mehr.“
Gabriel seufzte. „Es wäre nicht sehr christlich, mich einfach rauszuschmeißen. – Was ist mit Nächstenliebe und all dem Zeug?“
„Wenn du schnell bist, gebe ich dir noch ne Decke mit.“
„Ehrlich, Kris, das Bett ist groß genug für uns beide.“
Gott würde ihm sicherlich verzeihen, wenn er ihn jetzt einfach lynchte. „Gabriel, du bist ein erwachsener Mann. – Wie ich auch. Und das ist mein Bett. Mit wem du dir deines teilst ist mir vollkommen egal, aber in meinem bin ich bevorzugt allein.“
„Stell dich nicht so an, Kris. – Du bist nicht schwul, ich bin nicht schwul und du stehst nur in Boxershorts vor mir und es macht keinen Sinn, so zu diskutieren, lass uns morgen weiter reden, ja? – Ich bin müde.“
Wieder raschelte Stoff. – Gabriels Atem wurde erschreckend schnell wieder gleichmäßig.
Okay. – Das war jetzt eine wirklich blöde Situation. Er könnte den anderen jetzt immer noch gewaltsam aus seinem Bett zerren. Oder er könnte sich eine Decke aus dem Schrank nehmen und sich selbst auf die Couch verziehen.
Er war wirklich zu müde, um sich jetzt noch mit Gabriel anzulegen. – Er war derjenige, der noch um halb drei durch die Gegend fuhr und der keine Muße hatte, irgendwelche Frauen aufzugabeln. Und Gabriel würde niemanden ohne einen zumindest für ihn guten Grund in seinem Zimmer einquartieren, soviel musste Kristian ihm zugestehen. – Aber ins Wohnzimmer zu ziehen sah er mal gar nicht ein.
Sie befanden sich im Ausnahmezustand. – Ganz einfach.
Und ungewöhnliche Umstände erforderten ungewöhnliche Maßnahmen. Außerdem wurde ihm auch langsam kalt.
„Nächstes mal fliegst du raus, damit das klar ist“, murmelte er, als er sich neben Gabriel ins Bett legte und dem anderen die Bettdecke wegzog.
„Ja ja, ist okay...“
Challenge: Ausnahmezustand
Wörter: > 680
Warnung: Ehr sinnlos und knapp an der Challenge vorbei.
Charaktere: Kristian und Gabriel
A/N: Die beiden (und das Mädel) sind vorgestern einfach in meinem Leben aufgetaucht und weigern sich seit dem, wieder zu verschwinden.
Weiterhin weigern sie sich, so geschrieben zu werden, wie ich das will.
Also ist das hier jetzt:
- zu spät.
- nicht im Geringsten verständlich.
- ursprünglich ganz anders geplant gewesen.
- doof.
...Tut mir leid.
Dabei hatte ich mich doch so über die Challenges gefreut... Aber das hilft gegen Unfähigkeit auch nicht, nehm ich an.
Er rollte die Schultern, blinzelte ein paar mal und beschloss dann, kein Licht anzustellen. – Das wäre zuviel Arbeit um diese Zeit gewesen. Schnell zog er Pullover und Jeans aus, bevor er die paar Schritte zum Bett trat.
Endlich schlafen. – Er fühlte sich, als hätte er das schon seit Jahren nicht mehr...
„Verflucht, was machst du hier?!“
Die Gestalt auf seinem Bett regte sich.
„Hm... Kris, weißt du, wie spät es ist?“
„Ziemlich genau, ja. – Weißt du, dass du in meinem Bett liegst?“
Stockfinster, wie es im Schlafzimmer war, konnte Kristian den Jungen nicht sehen, aber er kannte ihn weiß Gott lange genug, um sich in etwa vorstellen zu können, wie das Grinsen aussah, das er jetzt zweifellos aufgesetzt hatte.
„Ja, das ist mir bekannt. Und?“
„Wie bitte? – Gabriel, du liegst in meinem Bett. Mitten in der Nacht.“
„Ja.“
Kristian sandte ein kurzes Stoßgebet gen Himmel. – Gott würde ihm zwar vermutlich verzeihen, wenn er Gabriel jetzt umbrachte, aber man musste sein Glück ja nicht herausfordern... „Was genau spricht dagegen, in deinem eigenen Bett zu schlafen?“
„In dem liegt eine Frau.“
„Wie bitte?“
„Eine... Frau. Eine ziemlich gutaussehende, ziemlich verzweifelte Frau.“
Für einen kurzen Moment war Kristian versucht, einfach wieder das Zimmer zu verlassen um noch einmal reinzukommen und festzustellen, dass er sich dieses Gespräch nur eingebildet hatte, aber dann fiel ihm wieder ein, dass er grade mit Gabriel sprach. Gabriel, der durchaus ein Mensch war, der hübsche Frauen abschleppte, in sein Bett brachte und dann selbst in das Zimmer seines Mitbewohners zog. Gabriel, für den ein solches Verhalten Sinn gemacht hätte.
„Verzeih mir meine Naivität, aber wie genau kommen mitten in der Nacht ziemlich gutaussehende Frauen in mein Haus und dein Zimmer?“
„Ich hab ihr gesagt, dass sie hier schlafen kann.“
„Und warum schläfst du nicht bei ihr?“
„Für wen hältst du mich?!“
Ja. Genau. Kristian holte tief Luft. „Das möchtest du nicht so genau wissen. – Und jetzt verlässt du bitte mein Bett und schmeißt das Mädchen raus. Oder schläfst auf der Couch, ganz wie du willst.“
„Aber auf der Couch ist es jetzt kalt“, erklärte Gabriel und Stoff raschelte, als hätte er sich die Bettdecke noch weiter über die Nase gezogen.
In Kristians Hals begann eine Vene zu pulsieren. Er versetze sich vom Beten aufs langsam bis zehn zählen. „Richtig. – Und das ist mir egal. – Ich möchte jetzt in mein wunderbares, warmes Bett und endlich schlafen, ich muss morgen arbeiten... Oder heute viel mehr.“
Gabriel seufzte. „Es wäre nicht sehr christlich, mich einfach rauszuschmeißen. – Was ist mit Nächstenliebe und all dem Zeug?“
„Wenn du schnell bist, gebe ich dir noch ne Decke mit.“
„Ehrlich, Kris, das Bett ist groß genug für uns beide.“
Gott würde ihm sicherlich verzeihen, wenn er ihn jetzt einfach lynchte. „Gabriel, du bist ein erwachsener Mann. – Wie ich auch. Und das ist mein Bett. Mit wem du dir deines teilst ist mir vollkommen egal, aber in meinem bin ich bevorzugt allein.“
„Stell dich nicht so an, Kris. – Du bist nicht schwul, ich bin nicht schwul und du stehst nur in Boxershorts vor mir und es macht keinen Sinn, so zu diskutieren, lass uns morgen weiter reden, ja? – Ich bin müde.“
Wieder raschelte Stoff. – Gabriels Atem wurde erschreckend schnell wieder gleichmäßig.
Okay. – Das war jetzt eine wirklich blöde Situation. Er könnte den anderen jetzt immer noch gewaltsam aus seinem Bett zerren. Oder er könnte sich eine Decke aus dem Schrank nehmen und sich selbst auf die Couch verziehen.
Er war wirklich zu müde, um sich jetzt noch mit Gabriel anzulegen. – Er war derjenige, der noch um halb drei durch die Gegend fuhr und der keine Muße hatte, irgendwelche Frauen aufzugabeln. Und Gabriel würde niemanden ohne einen zumindest für ihn guten Grund in seinem Zimmer einquartieren, soviel musste Kristian ihm zugestehen. – Aber ins Wohnzimmer zu ziehen sah er mal gar nicht ein.
Sie befanden sich im Ausnahmezustand. – Ganz einfach.
Und ungewöhnliche Umstände erforderten ungewöhnliche Maßnahmen. Außerdem wurde ihm auch langsam kalt.
„Nächstes mal fliegst du raus, damit das klar ist“, murmelte er, als er sich neben Gabriel ins Bett legte und dem anderen die Bettdecke wegzog.
„Ja ja, ist okay...“
no subject
Date: 2007-10-05 06:29 am (UTC)no subject
Date: 2007-10-06 09:10 am (UTC)Ja, Streit ist doch wirklich eine feine Sache...^^
no subject
Date: 2007-10-05 02:01 pm (UTC)Ich mag die beiden, irgendwie. Und wenn sie schon so penetrant in deinem Kopf sitzen, warum nicht?
no subject
Date: 2007-10-06 09:11 am (UTC)...Erwarte mehr, sie nerven mich schon wieder. *hust*
no subject
Date: 2007-10-05 02:42 pm (UTC)Kris ist süß. Und ich frag mich gerade ob das mit dem "christlich" ein Wortspiel war...
Aalso... kein unangebrachtes Self-bashing hier ^__^
ZUmal es mich interessiert was das Mädel in Gabriels Bett bringt.
no subject
Date: 2007-10-06 09:14 am (UTC)Ich will gar nicht wissen, wie oft ich mit ihm dieses Gespräch geführt habe... XD
Aber grüß sie von mir.^^
Das "christlich"... Ja. War es. - Also, ich habe nach Namen gesucht, stolperte über Kristian und fand es einfach zu schön.^^
Wenn du wüsstest, was ursprünglich geplant war, würdest du mich genauso fertig machen. XD
Mich auch.Das zu erklären war mein eigentliches Ziel. - Du verstehst, warum ich glaube, gescheitert zu sein? *hust*
no subject
Date: 2007-10-06 09:43 am (UTC)Jetzt bin ich neugierig ^___^
Und das mit dem Mädeln... werden wir schon noch erfahren, ne =3
no subject
Date: 2007-10-06 04:22 pm (UTC)Mich würde es freuen, wenn sie dich noch ein wenig weiter nerven würden. Man, du hast wenigstens Namen... XD Unterschätze das nicht. Und allein diese Namen sind es wert, sie zu dulden.
Ich mag Kristian und ich mag 'Kris' als Nick. Die ganze Sache mit dem 'K' gefällt mir zu sehr. =3
Kris ist toll, aber an dieser Stelle...
„Und warum schläfst du nicht bei ihr?“
„Für wen hältst du mich?!“
... mag ich Gabriel mehr.
LG Nana
no subject
Date: 2007-10-06 04:38 pm (UTC)Ich brauch noch einen Namen für das Mädel, wollte ich dir eigentlich noch sagen...
Danke.^^
Und bei deinem Icon... ich hatte es erst für jemanden aus Cowboy Bebob gehalten, aber grade... Fuu? Samurai Champloo? ...Sieht schwer nach ihr aus. O.o
no subject
Date: 2007-10-06 04:48 pm (UTC)Es ist Fuu, richtig.
Ein Name... mir ist schwer danach, eine Bibel oder so in die Hand zu nehmen. Scherz.
Aber falls es dir nicht aufgefallen ist: Ich bin ja schon unfähig, mir für meine Charaktere was zu überlegen, also... EHEM!?
Aber nein, ich will mir gern was überlegen. =3