Sci-Fi/Fantasy - Die magische Zahl
Aug. 19th, 2015 02:13 pmTeam: Persephone
Challenge: Sci-Fi/Fantasy – Die magische Zahl (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Alyssa, ein Professor, ihre Kommilitonen
Wörter: ~900
Anmerkung: Es ist wirklich stinklangweilig. XD Eher ein Versuch meinerseits, mich in die Regeln dieser Welt und die Denkweisen reinzufinden. Ihr verpasst gar nichts, wenn ihr es nicht lest. Falls ihr es doch tut: Ich habe euch gewarnt. *g*
Die Theorie der zehn Dimensionen war so trocken, dass Alyssa am liebsten einfach eingeschlafen wäre, Es wäre sicherlich interessanter, wenn man sicher wüsste, dass es zehn Dimensionen gab. Oder wie diese aufgebaut waren. Aber das waren alles eben nur Theorien, die jeder anders begründete.
Aber der Stand der Dinge war seit gut 400 Jahren, dass es die drei Dimensionen dieser Welt gab, dann die vierte Dimension der nicht-stofflichen Welt. Die fünfte der Korridore und ab da wurde es vage. Gut die Hälfte der großen Geister (die offenbar nichts besseres mit ihrem Verstand anzufangen gewusst hatten), war der Meinung, dass die Korridore nochmal in Dimensionen aufgeteilt werden sollten,
Die Welt hinter den Korridoren fiel aus dem Konstrukt ganz heraus, weil in ihr andere Gesetze galten.
„Hereidan stellte in seiner Schrift zur versteckten Natur der sechsten Dimension dar, dass es die nicht-stoffliche Welt ist, die diese sechsten Dimension beinhaltet. Er geht sogar so weit, die Theorie aufzustellen, in ihr finden sich alle übrigen Dimensionen, da in ihr keinerlei Begrenzungen bestehen. Da es aber nur sehr wenige gibt, die mit der Gabe geboren werden, in die sechste Dimension zu schauen und niemand, der sich zu lange dort aufgehalten hat, den Weg zurückfand, wird es sicher noch dauern, bis diese Theorie verifiziert werden kann.“
Da war sich ja offenbar jemand sehr sicher, dass Hereidan Recht hatte. Aber Alyssa war nicht überrascht, die Gerüchte, dass Professor deJermon in direkter Linie von Hereidan abstammte hielten sich hartnäckig. Ob es nun stimmte oder nicht, Fakt war, dass der Müll auf jeden Fall abgeprüft werden würde. Als der Professor sich dann in Details erging, tat Alyssa also ihr bestes, mitzuschreiben, jedenfalls bis deJermon plötzlich verstummte und irgendjemanden in den hinteren Reihen fixierte. „Wenn Sie diesen Kurs so langweilig finden, ist es vielleicht besser, wenn Sie den Raum verlassen.“
Neugierig drehte sie sich um, ebenso wie ein großer Teil der anderen Studenten. Die Schuldigen waren problemlos zu entdecken. Ramon ließ eine durchscheinende Sphäre verschwinden, mit der er vermutlich mit seiner Freundin, die gerade Portaldienst hatte, gesprochen hatte.
„Entschuldigung Professor... Ich kenne die Theorien schon und halte sie für falsch.“
Das war das dümmste, was man hier sagen konnte. Alyssa war seiner Meinung, aber sie wollte eine gute Note bekommen. Also hielt sie einfach die Klappe.
Erstmal schien deJermon aber nicht wütend zu werden. Hörbar interessiert fragte er: „Woran machen Sie das fest?“
„Hereidan lässt die Zeit außer Acht. Folgt man Gröbers, sind mindestens zwei der übrigen Dimensionen in der Zeit zu finden. Einmal in der Zukunft und in der Vergangenheit.“
„In dem Fall muss man aber von mehr als zehn Dimensionen ausgehen, was unser Gefüge zu instabil mache würde. Die Zeit ist ein kompliziertes Konstrukt, jeder, der sie betreten kann, wird das bestätigen. Entscheidungen teilen die Zeit und zerfasern sie in so unendlich viele Stränge, dass es unmöglich ist zu sagen, was Zukunft und Vergangenheit überhaupt sind. Daher wird sie für gewöhnlich als eine gesonderte Existenzebene behandelt.“
„Es ist ja auch nicht belegt, dass es nur zehn Dimensionen gibt. Das ist lediglich, was die Mehrheit sagt, was nicht automatisch bedeutet, dass sie Recht haben. Folgt man Cantrice, ist unser ganzes Dasein durch die Zeit von so vielen Dimensionen durchzogen, dass ihr Studium vollkommen unmöglich ist.“
„Cantrice war aber auch nicht mehr ganz dicht“, murmelte jemand in Alyssas Nähe und einige lachten leise. DeJermon tat, als hätte er das nicht bemerkt und sah in die Runde. „Wir haben hier einige, die in den Zeitstrahl sehen können. Was sind Ihre Meinungen dazu?“
Instinktiv machte Alyssa sich kleiner. Sie wollte hier auf keinen Fall mit hineingezogen werden. Vielleicht war es gerade das, was sie zum perfekten Opfer machte, denn schon sah der Professor sie an. „Initiantin Alyssa? Wie sehen Sie das?“
Scheiße. Nur weil sie diese Gabe hatte, bedeutete das noch lange nicht, dass sie eine Expertin auf dem Gebiet war! „Ich bin nicht sicher...“ Fieberhaft versuchte sie das, was sie über die Zeit wusste, zu ordnen und spürte dabei immer mehr Blicke auf sich. Keine Chance, dass sie hier vom Haken gelassen wurde. „Es ist schon möglich, dass Zeit eine Dimension darstellt, aber wenn, dann würde ich dort nur eine verorten. Viele sehen die Zeit als ein lineares Konstrukt und das liegt wohl auch nahe. Aber für mich hat Zeit nichts mit Ursache und Wirkung zu tun. Nur mit Dingen, die passieren oder eben nicht. In der Zeit ist alles möglich und gleichzeitig unmöglich. Es ist bekannt, dass einige sie als einen Strahl sehen, aber für mich ist es einfach eine Ansammlung von Möglichkeiten die ergriffen werden oder eben nicht. Das macht die Zeit so kompliziert. Jeder nimmt sie anders wahr.“ Und darum blieb sie lieber beim theoretischen Teil. Leute, die sich regelmäßig in die Zeit wagten, tendierten dazu, irgendwann einfach den Verstand zu verlieren.
„Eine interessante Sichtweise.“
Interessant wie in 'vollkommen durchgeknallt'? Alyssa stellte die Frage nicht laut. „Ich bin sicher nicht die einzige, die es so sieht.“ Ihre Stimme klang trotziger als sie beabsichtigt hatte. Die anderen hielten einfach nur die Klappe und beteten, dass sie nicht auch noch gefragt werden würden. Sie würde es genauso machen.
„Vielleicht haben Sie ja Lust, ihre Semesterarbeit darüber zu schreiben.“
Im Leben nicht! Aber Alyssa musste diesen Kurs bestehen, darum nickte sie nur und lächelte unverbindlich. „Ich werde darüber nachdenken.“
Hinter ihr tarnte jemand ein Lachen mies als Schnauben. Kaum jemand war so wahnsinnig, hier eine Semesterarbeit zu schreiben.
Challenge: Sci-Fi/Fantasy – Die magische Zahl (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Alyssa, ein Professor, ihre Kommilitonen
Wörter: ~900
Anmerkung: Es ist wirklich stinklangweilig. XD Eher ein Versuch meinerseits, mich in die Regeln dieser Welt und die Denkweisen reinzufinden. Ihr verpasst gar nichts, wenn ihr es nicht lest. Falls ihr es doch tut: Ich habe euch gewarnt. *g*
Die Theorie der zehn Dimensionen war so trocken, dass Alyssa am liebsten einfach eingeschlafen wäre, Es wäre sicherlich interessanter, wenn man sicher wüsste, dass es zehn Dimensionen gab. Oder wie diese aufgebaut waren. Aber das waren alles eben nur Theorien, die jeder anders begründete.
Aber der Stand der Dinge war seit gut 400 Jahren, dass es die drei Dimensionen dieser Welt gab, dann die vierte Dimension der nicht-stofflichen Welt. Die fünfte der Korridore und ab da wurde es vage. Gut die Hälfte der großen Geister (die offenbar nichts besseres mit ihrem Verstand anzufangen gewusst hatten), war der Meinung, dass die Korridore nochmal in Dimensionen aufgeteilt werden sollten,
Die Welt hinter den Korridoren fiel aus dem Konstrukt ganz heraus, weil in ihr andere Gesetze galten.
„Hereidan stellte in seiner Schrift zur versteckten Natur der sechsten Dimension dar, dass es die nicht-stoffliche Welt ist, die diese sechsten Dimension beinhaltet. Er geht sogar so weit, die Theorie aufzustellen, in ihr finden sich alle übrigen Dimensionen, da in ihr keinerlei Begrenzungen bestehen. Da es aber nur sehr wenige gibt, die mit der Gabe geboren werden, in die sechste Dimension zu schauen und niemand, der sich zu lange dort aufgehalten hat, den Weg zurückfand, wird es sicher noch dauern, bis diese Theorie verifiziert werden kann.“
Da war sich ja offenbar jemand sehr sicher, dass Hereidan Recht hatte. Aber Alyssa war nicht überrascht, die Gerüchte, dass Professor deJermon in direkter Linie von Hereidan abstammte hielten sich hartnäckig. Ob es nun stimmte oder nicht, Fakt war, dass der Müll auf jeden Fall abgeprüft werden würde. Als der Professor sich dann in Details erging, tat Alyssa also ihr bestes, mitzuschreiben, jedenfalls bis deJermon plötzlich verstummte und irgendjemanden in den hinteren Reihen fixierte. „Wenn Sie diesen Kurs so langweilig finden, ist es vielleicht besser, wenn Sie den Raum verlassen.“
Neugierig drehte sie sich um, ebenso wie ein großer Teil der anderen Studenten. Die Schuldigen waren problemlos zu entdecken. Ramon ließ eine durchscheinende Sphäre verschwinden, mit der er vermutlich mit seiner Freundin, die gerade Portaldienst hatte, gesprochen hatte.
„Entschuldigung Professor... Ich kenne die Theorien schon und halte sie für falsch.“
Das war das dümmste, was man hier sagen konnte. Alyssa war seiner Meinung, aber sie wollte eine gute Note bekommen. Also hielt sie einfach die Klappe.
Erstmal schien deJermon aber nicht wütend zu werden. Hörbar interessiert fragte er: „Woran machen Sie das fest?“
„Hereidan lässt die Zeit außer Acht. Folgt man Gröbers, sind mindestens zwei der übrigen Dimensionen in der Zeit zu finden. Einmal in der Zukunft und in der Vergangenheit.“
„In dem Fall muss man aber von mehr als zehn Dimensionen ausgehen, was unser Gefüge zu instabil mache würde. Die Zeit ist ein kompliziertes Konstrukt, jeder, der sie betreten kann, wird das bestätigen. Entscheidungen teilen die Zeit und zerfasern sie in so unendlich viele Stränge, dass es unmöglich ist zu sagen, was Zukunft und Vergangenheit überhaupt sind. Daher wird sie für gewöhnlich als eine gesonderte Existenzebene behandelt.“
„Es ist ja auch nicht belegt, dass es nur zehn Dimensionen gibt. Das ist lediglich, was die Mehrheit sagt, was nicht automatisch bedeutet, dass sie Recht haben. Folgt man Cantrice, ist unser ganzes Dasein durch die Zeit von so vielen Dimensionen durchzogen, dass ihr Studium vollkommen unmöglich ist.“
„Cantrice war aber auch nicht mehr ganz dicht“, murmelte jemand in Alyssas Nähe und einige lachten leise. DeJermon tat, als hätte er das nicht bemerkt und sah in die Runde. „Wir haben hier einige, die in den Zeitstrahl sehen können. Was sind Ihre Meinungen dazu?“
Instinktiv machte Alyssa sich kleiner. Sie wollte hier auf keinen Fall mit hineingezogen werden. Vielleicht war es gerade das, was sie zum perfekten Opfer machte, denn schon sah der Professor sie an. „Initiantin Alyssa? Wie sehen Sie das?“
Scheiße. Nur weil sie diese Gabe hatte, bedeutete das noch lange nicht, dass sie eine Expertin auf dem Gebiet war! „Ich bin nicht sicher...“ Fieberhaft versuchte sie das, was sie über die Zeit wusste, zu ordnen und spürte dabei immer mehr Blicke auf sich. Keine Chance, dass sie hier vom Haken gelassen wurde. „Es ist schon möglich, dass Zeit eine Dimension darstellt, aber wenn, dann würde ich dort nur eine verorten. Viele sehen die Zeit als ein lineares Konstrukt und das liegt wohl auch nahe. Aber für mich hat Zeit nichts mit Ursache und Wirkung zu tun. Nur mit Dingen, die passieren oder eben nicht. In der Zeit ist alles möglich und gleichzeitig unmöglich. Es ist bekannt, dass einige sie als einen Strahl sehen, aber für mich ist es einfach eine Ansammlung von Möglichkeiten die ergriffen werden oder eben nicht. Das macht die Zeit so kompliziert. Jeder nimmt sie anders wahr.“ Und darum blieb sie lieber beim theoretischen Teil. Leute, die sich regelmäßig in die Zeit wagten, tendierten dazu, irgendwann einfach den Verstand zu verlieren.
„Eine interessante Sichtweise.“
Interessant wie in 'vollkommen durchgeknallt'? Alyssa stellte die Frage nicht laut. „Ich bin sicher nicht die einzige, die es so sieht.“ Ihre Stimme klang trotziger als sie beabsichtigt hatte. Die anderen hielten einfach nur die Klappe und beteten, dass sie nicht auch noch gefragt werden würden. Sie würde es genauso machen.
„Vielleicht haben Sie ja Lust, ihre Semesterarbeit darüber zu schreiben.“
Im Leben nicht! Aber Alyssa musste diesen Kurs bestehen, darum nickte sie nur und lächelte unverbindlich. „Ich werde darüber nachdenken.“
Hinter ihr tarnte jemand ein Lachen mies als Schnauben. Kaum jemand war so wahnsinnig, hier eine Semesterarbeit zu schreiben.