Romantik - jemanden ausziehen - fürs Team
Aug. 6th, 2015 01:11 amTeam: Morpheus
Challenge: Romantik – jemanden ausziehen – fürs Team
Fandom: Crows Zero
Titel: Sommernachtstraum
Inhalt: Tokio und Tamao und man zieht sich aus.
Anmerkung: für
ayawinner
Anmerkung 2: Irgenwann werde ich einen spannungsgeladenen Actionthriller mit den beiden schreiben. Irgendwann!
Sommernachtstraum
Im August legt sich eine schwere Hitze auf die gesamte Stadt, so als übe die Sonne nun endgültig Rache für all das grässliche blutige Geschrei, das sie ihr im vergangenen Monat angetan haben.
Tokio ist die Wärme egal, während er auf dem Dach der Schule sitzt. Die Kopfschmerzen sind ihm egal, die sich wie das laute Hämmern eines Basses durch seinen Nacken in seinen Hinterkopf drücken wollen. Dass sein weißes Hemd schwer und schweißnass am Körper klebt ist ihm egal.
Denn nach der Hitze des Tages, nach dem Sonnenuntergang, kommt die Nacht, die nicht mehr heiß sondern nur noch warm und edel ist und mit ihr kommt Tamao aufs Dach gestiegen, der dicht hinter Tokio tritt und ihm ein kaltes Handtuch auf die Schultern legt. Der dröhnende Bass wird erstickt unter schwerer, vollgesogener Baumwolle und eiskaltem Wasser.
Sie warten. Worauf, weiß Tokio nicht, doch plötzlich schieben sich zwei Hände über seine Schultern und beginnen, sein Hemd aufzuknöpfen. Sie fangen beim letzten Knopf an, ganz nah an Tokios Bauchnabel und Tamao lehnt sich schwer auf seine Schultern. Tokio atmet zitternd den letzten Rest heißer Tagesluft aus seinen Lungen und dreht den Kopf, damit er sich enger an Tamao schmiegen kann.
Er fragt sich, was er vorhat.
Ob er ihn hier oben auf dem Schuldach verführen will.
Ob Tokio es zulassen würde, dass sie sich hier auf staubigem Asphalt zu wälzen.
Er schließt die Augen und beschwört eins seiner liebsten Bilder herauf (von Tamao und sich selbst, wie sie übereinander liegen, lange Finger, schwarzes, schönes Haar) und mit einem Mal wird Tokio bewusst, dass er alles tun würde, was Tamao verlangt.
Restlos alles.
Sein Herz schlägt jetzt viel schneller, es rast beinah und jagt das Blut durch Tokios Körper, als wolle es ihn fortschwemmen. Tokio öffnet den Mund, damit er nicht in seiner eigenen Lust ertrinkt und schaut zu, wie sich Tamaos braungebrannte Hände von seinem Bauch immer weiter nach oben schieben, über seine Rippen hinauf zum Hals – und auf einmal springt der letzte Knopf auf und Tokio sitzt da, entblößt, mit warmen Händen auf der Brust als einzigem Schutz vor dem Nachtwind.
Tamaos Finger spielen mit dem Hemdkragen, schlüpfen darunter und schleichen sich über die Schlüsselbeine zu Tokios Schultern. Es wäre ein leichtes für ihn, ihm jetzt das Hemd vom Körper zu streifen.
Und auf einmal warten sie wieder. Tamao atmet leise und tief ein und vergräbt sich in Tokios Haar. Vielleicht lauscht er nach dem Tumor, und danach, ob Tokio wieder zusammenbrechen wird.
Ob er ihm vertrauen kann.
"Komm her. Bitte", hört Tokio sich selbst flüstern und dann gleitet er aus seiner weißen Fahne heraus auf den Boden, und nimmt Tamao mit sich.
Sie küssen sich. Das kalte Tuch liegt vergraben unter Tokios bloßem Rücken und die Nacht deckt Schleier über sie.
Tamao kann ihm vertrauen. Tokio wird es ihm beweisen.
Challenge: Romantik – jemanden ausziehen – fürs Team
Fandom: Crows Zero
Titel: Sommernachtstraum
Inhalt: Tokio und Tamao und man zieht sich aus.
Anmerkung: für
Anmerkung 2: Irgenwann werde ich einen spannungsgeladenen Actionthriller mit den beiden schreiben. Irgendwann!
Sommernachtstraum
Im August legt sich eine schwere Hitze auf die gesamte Stadt, so als übe die Sonne nun endgültig Rache für all das grässliche blutige Geschrei, das sie ihr im vergangenen Monat angetan haben.
Tokio ist die Wärme egal, während er auf dem Dach der Schule sitzt. Die Kopfschmerzen sind ihm egal, die sich wie das laute Hämmern eines Basses durch seinen Nacken in seinen Hinterkopf drücken wollen. Dass sein weißes Hemd schwer und schweißnass am Körper klebt ist ihm egal.
Denn nach der Hitze des Tages, nach dem Sonnenuntergang, kommt die Nacht, die nicht mehr heiß sondern nur noch warm und edel ist und mit ihr kommt Tamao aufs Dach gestiegen, der dicht hinter Tokio tritt und ihm ein kaltes Handtuch auf die Schultern legt. Der dröhnende Bass wird erstickt unter schwerer, vollgesogener Baumwolle und eiskaltem Wasser.
Sie warten. Worauf, weiß Tokio nicht, doch plötzlich schieben sich zwei Hände über seine Schultern und beginnen, sein Hemd aufzuknöpfen. Sie fangen beim letzten Knopf an, ganz nah an Tokios Bauchnabel und Tamao lehnt sich schwer auf seine Schultern. Tokio atmet zitternd den letzten Rest heißer Tagesluft aus seinen Lungen und dreht den Kopf, damit er sich enger an Tamao schmiegen kann.
Er fragt sich, was er vorhat.
Ob er ihn hier oben auf dem Schuldach verführen will.
Ob Tokio es zulassen würde, dass sie sich hier auf staubigem Asphalt zu wälzen.
Er schließt die Augen und beschwört eins seiner liebsten Bilder herauf (von Tamao und sich selbst, wie sie übereinander liegen, lange Finger, schwarzes, schönes Haar) und mit einem Mal wird Tokio bewusst, dass er alles tun würde, was Tamao verlangt.
Restlos alles.
Sein Herz schlägt jetzt viel schneller, es rast beinah und jagt das Blut durch Tokios Körper, als wolle es ihn fortschwemmen. Tokio öffnet den Mund, damit er nicht in seiner eigenen Lust ertrinkt und schaut zu, wie sich Tamaos braungebrannte Hände von seinem Bauch immer weiter nach oben schieben, über seine Rippen hinauf zum Hals – und auf einmal springt der letzte Knopf auf und Tokio sitzt da, entblößt, mit warmen Händen auf der Brust als einzigem Schutz vor dem Nachtwind.
Tamaos Finger spielen mit dem Hemdkragen, schlüpfen darunter und schleichen sich über die Schlüsselbeine zu Tokios Schultern. Es wäre ein leichtes für ihn, ihm jetzt das Hemd vom Körper zu streifen.
Und auf einmal warten sie wieder. Tamao atmet leise und tief ein und vergräbt sich in Tokios Haar. Vielleicht lauscht er nach dem Tumor, und danach, ob Tokio wieder zusammenbrechen wird.
Ob er ihm vertrauen kann.
"Komm her. Bitte", hört Tokio sich selbst flüstern und dann gleitet er aus seiner weißen Fahne heraus auf den Boden, und nimmt Tamao mit sich.
Sie küssen sich. Das kalte Tuch liegt vergraben unter Tokios bloßem Rücken und die Nacht deckt Schleier über sie.
Tamao kann ihm vertrauen. Tokio wird es ihm beweisen.
no subject
Date: 2015-10-05 07:03 pm (UTC)Dabei liebe ich diese Fic so sehr, weil es Tamao/Tokio ist und weil es so ruhig ist und so Bildungsroman, und das einfach immer noch am allerbesten zu Tokio und Tamao passt. Hach ♥
Es ist alles so wundervoll beschrieben; wie Tokio alles egal ist, und wenn es noch so weh tut und alles noch schlimmer macht, so lange Tamao irgendwann bei ihm ist und ihm nicht nur physische Linderung durch ein nasses Tuch mitbringt, sondern auch psychische durch seine Anwesenheit. Und wie - wie soll ich das sagen - sinnlich, aber weiterhin ruhig es bleibt, und dann Tokios introspection (MIT DER WUNDERWUNDERSCHÖNEN ERKENNTNIS dass er alles tun würde, was Tamao verlangt) dkfjsölfjsf
Ich liebe diese Fic so sehr, sooo seeeehr, das ist wunderschön, VIELEN VIELEN VIELEN DANK ♥ ♥ ♥
no subject
Date: 2015-10-08 08:43 pm (UTC)