Team: Persephone
Challenge: Angst - Das Geräusch eines Schusses (für mich)
Titel: Verschwunden
Fandom: The Flash(bräuchte noch einen Tag hierfür ;) )
Charaktere: Barry, Eddie, Caitlin, Cisco (hint: BarryxEddiexIris)
Wörter: 994
Barry lächelte, als er auf dem Handy sah, wer ihn anrief. „Hey, Eddie“, grüßte er heiter. „Was gibt es?“
„Hey, Barry.“ Eddies Stimme klang ein wenig gestresst. „Ich hänge noch an einem Fall fest und wollte nur Bescheid geben, dass ich später komme. Vermutlich eine Stunde.“
Es war nichts Neues, dass so etwas passierte, aber zumindest hatten sie Eddie mittlerweile so erzogen, dass er sich meldete, wenn das vorkam. „Kein Problem. Ich gebe Iris Bescheid. Wir warten auf dich. Brauchst du Hilfe?“
Es dauerte ein wenig, bis Eddie antwortete und Barry konnte sich gut vorstellen, dass der Detective vermutlich gerade mit dem Kopf geschüttelt hatte. „Nein, wirklich nicht. Geh nach Hause und leiste Iris Gesellschaft.“
„Okay.“ Barry lächelte immer noch. „Wir sehen uns später. Bis-“ Ein lauter Knall stoppte ihn mitten im Satz. Blitzartig drehte Barry sich einmal im Kreis. Die Menschen um ihn herum waren vollkommen ruhig, was nur bedeuten konnte, dass das Geräusch nicht von seiner Seite her kam. „Eddie?“
Barrys Herz pochte immer schneller mit jeder verstreichenden Sekunde, in der sich sein Freund nicht meldete. „Eddie, was ist los?“
Barry wusste ganz genau, was dieses Geräusch gewesen war. Ein Schuss und so laut wie er gewesen war, musste er verdammt nah gewesen sein. „Eddie, verdammt, antworte“, flehte er nun halb verzweifelt. Aber es kam immer noch keine Antwort. Panik stieg in Barry hoch und er rannte los. Er hatte keine Ahnung, wo Eddie sich gerade aufgehalten hatte, aber er musste ihn finden. So führte ihn sein Weg zu Star Labs. Keinen Moment hatte er das Handy sinken lassen, in der kleinen Hoffnung, dass Eddie sich vielleicht doch noch melden würde, dass er derjenige war, der den Schuss abgefeuert hatte und dabei einfach sein Handy hatte fallen lassen.
Er rauschte in den Kontrollraum, wo Caitlin und Cisco noch saßen und sich über Game of Thrones unterhielten. Caitlin zuckte ein wenig zusammen, als Barry plötzlich mitten im Raum stand. Barry allerdings kümmerte es gerade wenig. „Könnt ihr Eddies Handy orten?“, fragte er, während er sich seinen Anzug anzog.
Er war bereits fertig als Caitlin nickte. „Was ist passiert?“
„Tu es einfach“, befahl Barry und war auch wieder verschwunden. Er wollte bereits oben und auf der Straße sein, wenn er wusste, welche Richtung er einschlagen musste. Immer noch hielt er sein Handy ans Ohr, aber es war nur eine beunruhigende Stille am anderen Ende. „Verdammt“, schoss es ihm durch den Kopf und er musste gegen die Tränen kämpfen, die sich in seinen Augen bilden wollten. Dafür hatte er jetzt keine Zeit. Er musste sich voll und ganz hierauf konzentrieren und nicht an die verschiedenen Möglichkeiten denken, was alles passiert sein konnte.
Die Stimme von Caitlin in seinem Ohr brachte ihn ins Hier und Jetzt zurück. Kaum hatte sie ausgesprochen waren seine Füße schon in Bewegung. Er brauchte nur einige Sekunden bis zum Ziel. Schlitternd kam er zum Halt. Es war eine kleine Nebengasse, in der Caitlin ihn hineingeführt hatte. Barry schaute sich aufmerksam um, aber es schien keiner hier zu sein.
„Bist du sicher, Caitlin?“, fragte er noch einmal nach.
„Ja. Das Handy muss direkt neben dir sein. Zu deiner Rechten.“
Barry drehte sich um. Da war nur ein Müllcontainer. Um komplett sicher zu gehen, dass Barry da jetzt reinkriechen musste, legte er das Gespräch, dass er immer noch aktiv hielt, auf und wählte Eddies Nummer erneut. Das Handy fing an zu klingeln, allerdings nicht so gedämpft, wie Barry es vermutet hätte. Es war laut und deutlich. Barry folgte dem Ton und fand es schließlich halb unter dem Container. Als er es hervorzog, hielt er kurz dem Atem an. Seine Hände fingen an zu zittern. Da waren ganz eindeutig Blutspritzer auf dem Handy. Hektisch inspizierte er jede kleine Ecke in der Gasse und fand schließlich noch mehr Blut ein paar Schritte weiter.
Die Welt um ihn herum wurde plötzlich ganz still. Er hörte nur noch seinen beschleunigten Herzschlag und konnte sein Blick nicht von der roten Flüssigkeit nehmen. Ein Schwindelgefühl erfasste ihn und Barry taumelte ein paar Schritte zurück. Ungeschickt riss er seine Maske runter, weil er das Gefühl hatte zu ersticken. Mit tiefen Atemzügen versuchte er, sich wieder unter Kontrolle zu bringen. Für einen kurzen Moment schloss er die Augen und da hörte er die Stimme von Caitlin.
„Barry?“
Sie schrie förmlich in sein Ohr. „Ja?“
„Gott, was ist passiert, ich habe mindestens fünfmal nach dir gerufen?“
„Was?“ Wie hatte er es nicht mitbekommen können? War er so geschockt gewesen, dass er nichts mehr um sich herum wahr genommen hatte?
„Was ist passiert? Deine Werte spielen vollkommen verrückt. Geht es dir gut?“
Barry fuhr sich durch die Haare und nahm einen weiteren tiefen Atemzug. „Ruft Joe an. Wir brauchen Polizei hier“, versuchte er sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht daran zu denken, dass dort eine gefährliche Menge Blut auf dem Boden lag. Es war noch nicht genug, dass man mit Gewissheit sagen konnte, dass Eddie tot war, aber es war genug, dass er zumindest in hoher Gefahr schwebte, wenn man es nicht versorgte.
„Barry, was ist passiert?“
„Eddie ist-“, fing er an und brach direkt wieder ab. Er spürte, wie seine Hand wieder anfing zu zittern und er griff sie mit seiner Anderen, was allerdings nicht viel brachte. „Eddie ist weg. Sein Handy liegt hier und Blut – eine Menge Blut. Ruf Joe an!“
„Cisco ist schon dabei, Barry. Wir werden ihn finden, okay? Er ist sicherlich okay.“
Barry nickte und versuchte sich, diese Worte in seinen Kopf zu hämmern. Eddie ist okay und sie werden ihn finden. Eddie war okay.
„Sie sind unterwegs“, berichtete Caitlin. „Sie sind in 5 Minuten da. Cisco und ich werden die Überwachungskameras in der Gegend überprüfen. Wir werden ihn finden.“
Es schien wie ein Mantra, aber Barry wiederholte es immer und immer wieder, denn anders würde er vermutlich seinen Verstand verlieren. Als er die Sirenen aus der Ferne hörte, setzte er seine Maske wieder auf und wartete auf die Ankunft der Polizei.
Sie würden Eddie finden.
Challenge: Angst - Das Geräusch eines Schusses (für mich)
Titel: Verschwunden
Fandom: The Flash(bräuchte noch einen Tag hierfür ;) )
Charaktere: Barry, Eddie, Caitlin, Cisco (hint: BarryxEddiexIris)
Wörter: 994
Barry lächelte, als er auf dem Handy sah, wer ihn anrief. „Hey, Eddie“, grüßte er heiter. „Was gibt es?“
„Hey, Barry.“ Eddies Stimme klang ein wenig gestresst. „Ich hänge noch an einem Fall fest und wollte nur Bescheid geben, dass ich später komme. Vermutlich eine Stunde.“
Es war nichts Neues, dass so etwas passierte, aber zumindest hatten sie Eddie mittlerweile so erzogen, dass er sich meldete, wenn das vorkam. „Kein Problem. Ich gebe Iris Bescheid. Wir warten auf dich. Brauchst du Hilfe?“
Es dauerte ein wenig, bis Eddie antwortete und Barry konnte sich gut vorstellen, dass der Detective vermutlich gerade mit dem Kopf geschüttelt hatte. „Nein, wirklich nicht. Geh nach Hause und leiste Iris Gesellschaft.“
„Okay.“ Barry lächelte immer noch. „Wir sehen uns später. Bis-“ Ein lauter Knall stoppte ihn mitten im Satz. Blitzartig drehte Barry sich einmal im Kreis. Die Menschen um ihn herum waren vollkommen ruhig, was nur bedeuten konnte, dass das Geräusch nicht von seiner Seite her kam. „Eddie?“
Barrys Herz pochte immer schneller mit jeder verstreichenden Sekunde, in der sich sein Freund nicht meldete. „Eddie, was ist los?“
Barry wusste ganz genau, was dieses Geräusch gewesen war. Ein Schuss und so laut wie er gewesen war, musste er verdammt nah gewesen sein. „Eddie, verdammt, antworte“, flehte er nun halb verzweifelt. Aber es kam immer noch keine Antwort. Panik stieg in Barry hoch und er rannte los. Er hatte keine Ahnung, wo Eddie sich gerade aufgehalten hatte, aber er musste ihn finden. So führte ihn sein Weg zu Star Labs. Keinen Moment hatte er das Handy sinken lassen, in der kleinen Hoffnung, dass Eddie sich vielleicht doch noch melden würde, dass er derjenige war, der den Schuss abgefeuert hatte und dabei einfach sein Handy hatte fallen lassen.
Er rauschte in den Kontrollraum, wo Caitlin und Cisco noch saßen und sich über Game of Thrones unterhielten. Caitlin zuckte ein wenig zusammen, als Barry plötzlich mitten im Raum stand. Barry allerdings kümmerte es gerade wenig. „Könnt ihr Eddies Handy orten?“, fragte er, während er sich seinen Anzug anzog.
Er war bereits fertig als Caitlin nickte. „Was ist passiert?“
„Tu es einfach“, befahl Barry und war auch wieder verschwunden. Er wollte bereits oben und auf der Straße sein, wenn er wusste, welche Richtung er einschlagen musste. Immer noch hielt er sein Handy ans Ohr, aber es war nur eine beunruhigende Stille am anderen Ende. „Verdammt“, schoss es ihm durch den Kopf und er musste gegen die Tränen kämpfen, die sich in seinen Augen bilden wollten. Dafür hatte er jetzt keine Zeit. Er musste sich voll und ganz hierauf konzentrieren und nicht an die verschiedenen Möglichkeiten denken, was alles passiert sein konnte.
Die Stimme von Caitlin in seinem Ohr brachte ihn ins Hier und Jetzt zurück. Kaum hatte sie ausgesprochen waren seine Füße schon in Bewegung. Er brauchte nur einige Sekunden bis zum Ziel. Schlitternd kam er zum Halt. Es war eine kleine Nebengasse, in der Caitlin ihn hineingeführt hatte. Barry schaute sich aufmerksam um, aber es schien keiner hier zu sein.
„Bist du sicher, Caitlin?“, fragte er noch einmal nach.
„Ja. Das Handy muss direkt neben dir sein. Zu deiner Rechten.“
Barry drehte sich um. Da war nur ein Müllcontainer. Um komplett sicher zu gehen, dass Barry da jetzt reinkriechen musste, legte er das Gespräch, dass er immer noch aktiv hielt, auf und wählte Eddies Nummer erneut. Das Handy fing an zu klingeln, allerdings nicht so gedämpft, wie Barry es vermutet hätte. Es war laut und deutlich. Barry folgte dem Ton und fand es schließlich halb unter dem Container. Als er es hervorzog, hielt er kurz dem Atem an. Seine Hände fingen an zu zittern. Da waren ganz eindeutig Blutspritzer auf dem Handy. Hektisch inspizierte er jede kleine Ecke in der Gasse und fand schließlich noch mehr Blut ein paar Schritte weiter.
Die Welt um ihn herum wurde plötzlich ganz still. Er hörte nur noch seinen beschleunigten Herzschlag und konnte sein Blick nicht von der roten Flüssigkeit nehmen. Ein Schwindelgefühl erfasste ihn und Barry taumelte ein paar Schritte zurück. Ungeschickt riss er seine Maske runter, weil er das Gefühl hatte zu ersticken. Mit tiefen Atemzügen versuchte er, sich wieder unter Kontrolle zu bringen. Für einen kurzen Moment schloss er die Augen und da hörte er die Stimme von Caitlin.
„Barry?“
Sie schrie förmlich in sein Ohr. „Ja?“
„Gott, was ist passiert, ich habe mindestens fünfmal nach dir gerufen?“
„Was?“ Wie hatte er es nicht mitbekommen können? War er so geschockt gewesen, dass er nichts mehr um sich herum wahr genommen hatte?
„Was ist passiert? Deine Werte spielen vollkommen verrückt. Geht es dir gut?“
Barry fuhr sich durch die Haare und nahm einen weiteren tiefen Atemzug. „Ruft Joe an. Wir brauchen Polizei hier“, versuchte er sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht daran zu denken, dass dort eine gefährliche Menge Blut auf dem Boden lag. Es war noch nicht genug, dass man mit Gewissheit sagen konnte, dass Eddie tot war, aber es war genug, dass er zumindest in hoher Gefahr schwebte, wenn man es nicht versorgte.
„Barry, was ist passiert?“
„Eddie ist-“, fing er an und brach direkt wieder ab. Er spürte, wie seine Hand wieder anfing zu zittern und er griff sie mit seiner Anderen, was allerdings nicht viel brachte. „Eddie ist weg. Sein Handy liegt hier und Blut – eine Menge Blut. Ruf Joe an!“
„Cisco ist schon dabei, Barry. Wir werden ihn finden, okay? Er ist sicherlich okay.“
Barry nickte und versuchte sich, diese Worte in seinen Kopf zu hämmern. Eddie ist okay und sie werden ihn finden. Eddie war okay.
„Sie sind unterwegs“, berichtete Caitlin. „Sie sind in 5 Minuten da. Cisco und ich werden die Überwachungskameras in der Gegend überprüfen. Wir werden ihn finden.“
Es schien wie ein Mantra, aber Barry wiederholte es immer und immer wieder, denn anders würde er vermutlich seinen Verstand verlieren. Als er die Sirenen aus der Ferne hörte, setzte er seine Maske wieder auf und wartete auf die Ankunft der Polizei.
Sie würden Eddie finden.