Team: Hades
Challenge: Romantik/Intimitaet – Zusammenziehen/bei einander einziehen – fürs Team
Fandom: MCU/Captain America: The Winter Soldier
Pairing: Sam Wilson/Steve Rogers (subtiler als im Film selbst...)
Wörter: 971
A/N: Oh guck mal! Deutsch! Wie merkwürdig.
Es hatte damit angefangen, dass Captain America mit einer rothaarigen Spionin an seiner Seite vor Sams Tür aufgetaucht war und verkündet hatte, dass sie nicht gewusst hatten wohin sie sonst sollten.
Sam hatte ihnen Frühstück gemacht.
Er hätte gelogen, wenn er gesagt hätte, dass er nicht schon davon geträumt hatte, einem frisch geduschten Steve Rogers dabei zuzusehen, wie er in seiner Küche saß und unwahrscheinliche Mengen an Pfannkuchen verzehrte. Zugegeben, in dem Traum war Black Widow nicht da gewesen und die Umstände waren andere, aber Sam würde nehmen, was er kriegen konnte, vielen Dank.
Und da hörte es nicht auf.
Eine Woche nachdem Steve aus dem Krankenhaus entlassen worden war, hatte er wieder vor Sams Tür gestanden und ihm mitgeteilt, dass er einen Toten auf einem Friedhof treffen würde. Ob Sam mitkommen wolle?
Sam hatte seine Jacke gegriffen und war ihm gefolgt, ohne Fragen zu stellen. Nach der ganzen Hydra-Geschichte waren sie über Fragen hinaus.
Die folgenden Monate verbrachte Sam mehr Zeit in schwarzen SUVs als in seiner Wohnung, aß fettige Pfannkuchen und trockene Bagels in beschissenen Diners zum Frühstück und jagte ein Phantom durch die Staaten. Wenn Steve an seiner Tür auftauchte und etwas von einer neuen Spur sagte, sprang Sam. Und wenn Steve dann zwangsläufig von hohen Gebäuden sprang oder fiel, fing Sam ihn auf.
Manchmal war es nicht Steve, der auf seiner Fußmatte stand um ihn abzuholen, sondern Natasha. An einem denkwürdigen Dienstagmorgen war es sogar Maria Hill.
Es war kein schlechtes Leben.
Wenn sie gerade nicht unterwegs waren und hoffnungslos kalten Spuren nachjagten, kam Steve manchmal trotzdem zum Frühstück vorbei. Es machte Sinn, Sams Wohnung lag praktisch an seiner Lieblingslaufroute und Sam machte wirklich großartige Pfannkuchen. Und außerdem verschwand der ruhelose Ausdruck aus seinen Augen, wenn er Sams Kaffee trank und (schlechte) Witze über die neuen Vogelhäuser im Garten riss.
Sam machte ihm wirklich gerne Frühstück.
Sie hatten schon seit Wochen keine Meldungen mehr vom Winter Soldier gehört und Sam wurde langsam so unruhig wie Steve, als es morgens um fünf an seiner Tür klopfte. Sam dachte entschieden nicht daran, mit welcher Selbstverständlichkeit er die Tür öffnete. „Haben wir genug Zeit für nen Kaffee?“ seufzte er und war schon wieder halb in der Küche, als die Antwort kam.
„Kaffee wäre großartig.“
Er fuhr auf dem Absatz herum, seine Hand rutschte reflexartig zur Hüfte, wo er keine Waffe trug, weil es fünf Uhr morgens war und er bis grade noch geschlafen hatte.
In der Tür stand ein Mann in einem zerschlissenen, blutgetränkten Kampfanzug und winkte schwach in Sams Richtung. „Guten Morgen.“ Sein Grinsen war schief und er hielt etwas umklammert, das aussah wie ein zerbrochener Bogen.
„Und Tasha sagt, du machst großartige Pfannkuchen?“
Das erklärte, warum der Mann ihm vage bekannt vor kam. Hawkeye stand in seiner Tür und fragte nach Kaffee und Pfannkuchen. Wie zur Hölle war das Sams Leben?
Er winkte dem Avenger ihm zu folgen und setzte den Kaffee auf.
Von da an waren es nicht mehr nur Natasha und Steve, die in unregelmäßigenn Abständen und mehr oder weniger blutverschmiert auf Sams Fußmatte auftauchten, sich in seiner Küche niederließen und ihre Wunden flickten, während Sam Pfannkuchen machte. Einmal brachte Clint Bruce Banner mit, der sich Jogginghosen von Sam lieh und auf der Couch einschlief.
Sam ging erst auf, dass seine Wohnung ein inoffizielles Avengers Safehouse geworden war, als er eines morgens Natasha und Bruce an seinem Küchentisch fand. Steve fuhrwerkte an seiner Kaffeemaschine herum.
„Was ist aus Klopfen geworden?“
Natasha lächelte schwach. „Wir wollten dich nicht wecken.“
Bruce sah völlig erschlagen aus. „Das Fenster ersetzen wir natürlich.“
Sam verdrehte die Augen und trat zu Steve an die Anrichte. Er stieß ihn leicht mit der Hüfte an. „Rück mal, alter Mann.“
Es dauerte eine ganze Weile, bis er fand, was er in der Geschirrschublade gesucht hatte, aber schließlich hielt er das kleine silbrige Objekt triumphierend in die Höhe.
„Hier.“ Steve starrte ihn mit großen Augen an, als Sam ihm den Schlüssel in die Hand drückte.
„Ist das...“
„Ein Zweitschlüssel. Macht's euch gemütlich, ich geh jetzt erst mal duschen.“
Seit Steve den Schlüssel hatte, kam er beinahe jeden Morgen vorbei. Aber er hatte wenigstens den Anstand, Kaffee zu kaufen und die Sofakissen, die er vollgeblutet hatte, in die Reinigung zu bringen.
Nicht, dass Sam sich hätte beschweren wollen.
„Hast du eigentlich kein zu hause? So bequem kann mein Sofa gar nicht sein.“ Steve blinzelte ihn verschlafen an.
„Eigentlich...“
Steves Haare waren zerwühlt und er trug lediglich Boxershorts, die Captain America-Uniform lag säuberlich gefalten auf dem Couchtisch. Sam würde noch seinen Enkeln von diesem Anblick erzählen. Und seine Enkel würden ihn zu recht für einen alten Perversling halten.
„Es ist ziemlich bequem“, erklärte Steve schließlich. „Besser als die meisten Motelbetten, jedenfalls.“
„Motel?“
Steve setzte sich auf und fuhr sich fahrig durch's Haar. „Na ja, meine Wohnung ist in die Luft gejagt worden, und mit all der Zeit die wir unterwegs sind...“
„Du hast dir keine neue Wohnung gesucht?“
Steve lachte verlegen. „Nicht wirklich, nein.“
Sam kämpfte den Drang nieder, ihn zu küssen, denn, was zur Hölle, wenn Steve keine Lust auf Motelzimmer hatte, schlief er auf seiner Couch! Das war... nicht merkwürdiger, als Natasha dabei zuzusehen, wie sie eine Schnittwunde in ihrem Oberschenkel nähte.
„Ich habe ein extra Zimmer,“ sagt er schließlich. „Ich meine... Du wohnst ja praktisch sowieso hier. Und deine Superheldenfreunde fressen mir die Haare vom Kopf, also könnte ich echt ein bisschen Unterstützung mit der Miete gebrauchen...“
Steve starrte ihn wortlos an und Sam konnte nicht anders, als peinlich berührt von einem Fuß auf den anderen zu wippen. „Wenn du magst, heißt das“, schloss er schließlich lahm.
Sam hatte sich beunruhigend schnell daran gewöhnt, dass Superhelden seinen Kühlschrank plünderten und auf seinem Sofa schliefen. Aber daran, von einem halbnackten Captain America umarmt zu werden... Nun, möglicherweise würde er sich auch daran gewöhnen können. Unter Umständen.
Challenge: Romantik/Intimitaet – Zusammenziehen/bei einander einziehen – fürs Team
Fandom: MCU/Captain America: The Winter Soldier
Pairing: Sam Wilson/Steve Rogers (subtiler als im Film selbst...)
Wörter: 971
A/N: Oh guck mal! Deutsch! Wie merkwürdig.
Es hatte damit angefangen, dass Captain America mit einer rothaarigen Spionin an seiner Seite vor Sams Tür aufgetaucht war und verkündet hatte, dass sie nicht gewusst hatten wohin sie sonst sollten.
Sam hatte ihnen Frühstück gemacht.
Er hätte gelogen, wenn er gesagt hätte, dass er nicht schon davon geträumt hatte, einem frisch geduschten Steve Rogers dabei zuzusehen, wie er in seiner Küche saß und unwahrscheinliche Mengen an Pfannkuchen verzehrte. Zugegeben, in dem Traum war Black Widow nicht da gewesen und die Umstände waren andere, aber Sam würde nehmen, was er kriegen konnte, vielen Dank.
Und da hörte es nicht auf.
Eine Woche nachdem Steve aus dem Krankenhaus entlassen worden war, hatte er wieder vor Sams Tür gestanden und ihm mitgeteilt, dass er einen Toten auf einem Friedhof treffen würde. Ob Sam mitkommen wolle?
Sam hatte seine Jacke gegriffen und war ihm gefolgt, ohne Fragen zu stellen. Nach der ganzen Hydra-Geschichte waren sie über Fragen hinaus.
Die folgenden Monate verbrachte Sam mehr Zeit in schwarzen SUVs als in seiner Wohnung, aß fettige Pfannkuchen und trockene Bagels in beschissenen Diners zum Frühstück und jagte ein Phantom durch die Staaten. Wenn Steve an seiner Tür auftauchte und etwas von einer neuen Spur sagte, sprang Sam. Und wenn Steve dann zwangsläufig von hohen Gebäuden sprang oder fiel, fing Sam ihn auf.
Manchmal war es nicht Steve, der auf seiner Fußmatte stand um ihn abzuholen, sondern Natasha. An einem denkwürdigen Dienstagmorgen war es sogar Maria Hill.
Es war kein schlechtes Leben.
Wenn sie gerade nicht unterwegs waren und hoffnungslos kalten Spuren nachjagten, kam Steve manchmal trotzdem zum Frühstück vorbei. Es machte Sinn, Sams Wohnung lag praktisch an seiner Lieblingslaufroute und Sam machte wirklich großartige Pfannkuchen. Und außerdem verschwand der ruhelose Ausdruck aus seinen Augen, wenn er Sams Kaffee trank und (schlechte) Witze über die neuen Vogelhäuser im Garten riss.
Sam machte ihm wirklich gerne Frühstück.
Sie hatten schon seit Wochen keine Meldungen mehr vom Winter Soldier gehört und Sam wurde langsam so unruhig wie Steve, als es morgens um fünf an seiner Tür klopfte. Sam dachte entschieden nicht daran, mit welcher Selbstverständlichkeit er die Tür öffnete. „Haben wir genug Zeit für nen Kaffee?“ seufzte er und war schon wieder halb in der Küche, als die Antwort kam.
„Kaffee wäre großartig.“
Er fuhr auf dem Absatz herum, seine Hand rutschte reflexartig zur Hüfte, wo er keine Waffe trug, weil es fünf Uhr morgens war und er bis grade noch geschlafen hatte.
In der Tür stand ein Mann in einem zerschlissenen, blutgetränkten Kampfanzug und winkte schwach in Sams Richtung. „Guten Morgen.“ Sein Grinsen war schief und er hielt etwas umklammert, das aussah wie ein zerbrochener Bogen.
„Und Tasha sagt, du machst großartige Pfannkuchen?“
Das erklärte, warum der Mann ihm vage bekannt vor kam. Hawkeye stand in seiner Tür und fragte nach Kaffee und Pfannkuchen. Wie zur Hölle war das Sams Leben?
Er winkte dem Avenger ihm zu folgen und setzte den Kaffee auf.
Von da an waren es nicht mehr nur Natasha und Steve, die in unregelmäßigenn Abständen und mehr oder weniger blutverschmiert auf Sams Fußmatte auftauchten, sich in seiner Küche niederließen und ihre Wunden flickten, während Sam Pfannkuchen machte. Einmal brachte Clint Bruce Banner mit, der sich Jogginghosen von Sam lieh und auf der Couch einschlief.
Sam ging erst auf, dass seine Wohnung ein inoffizielles Avengers Safehouse geworden war, als er eines morgens Natasha und Bruce an seinem Küchentisch fand. Steve fuhrwerkte an seiner Kaffeemaschine herum.
„Was ist aus Klopfen geworden?“
Natasha lächelte schwach. „Wir wollten dich nicht wecken.“
Bruce sah völlig erschlagen aus. „Das Fenster ersetzen wir natürlich.“
Sam verdrehte die Augen und trat zu Steve an die Anrichte. Er stieß ihn leicht mit der Hüfte an. „Rück mal, alter Mann.“
Es dauerte eine ganze Weile, bis er fand, was er in der Geschirrschublade gesucht hatte, aber schließlich hielt er das kleine silbrige Objekt triumphierend in die Höhe.
„Hier.“ Steve starrte ihn mit großen Augen an, als Sam ihm den Schlüssel in die Hand drückte.
„Ist das...“
„Ein Zweitschlüssel. Macht's euch gemütlich, ich geh jetzt erst mal duschen.“
Seit Steve den Schlüssel hatte, kam er beinahe jeden Morgen vorbei. Aber er hatte wenigstens den Anstand, Kaffee zu kaufen und die Sofakissen, die er vollgeblutet hatte, in die Reinigung zu bringen.
Nicht, dass Sam sich hätte beschweren wollen.
„Hast du eigentlich kein zu hause? So bequem kann mein Sofa gar nicht sein.“ Steve blinzelte ihn verschlafen an.
„Eigentlich...“
Steves Haare waren zerwühlt und er trug lediglich Boxershorts, die Captain America-Uniform lag säuberlich gefalten auf dem Couchtisch. Sam würde noch seinen Enkeln von diesem Anblick erzählen. Und seine Enkel würden ihn zu recht für einen alten Perversling halten.
„Es ist ziemlich bequem“, erklärte Steve schließlich. „Besser als die meisten Motelbetten, jedenfalls.“
„Motel?“
Steve setzte sich auf und fuhr sich fahrig durch's Haar. „Na ja, meine Wohnung ist in die Luft gejagt worden, und mit all der Zeit die wir unterwegs sind...“
„Du hast dir keine neue Wohnung gesucht?“
Steve lachte verlegen. „Nicht wirklich, nein.“
Sam kämpfte den Drang nieder, ihn zu küssen, denn, was zur Hölle, wenn Steve keine Lust auf Motelzimmer hatte, schlief er auf seiner Couch! Das war... nicht merkwürdiger, als Natasha dabei zuzusehen, wie sie eine Schnittwunde in ihrem Oberschenkel nähte.
„Ich habe ein extra Zimmer,“ sagt er schließlich. „Ich meine... Du wohnst ja praktisch sowieso hier. Und deine Superheldenfreunde fressen mir die Haare vom Kopf, also könnte ich echt ein bisschen Unterstützung mit der Miete gebrauchen...“
Steve starrte ihn wortlos an und Sam konnte nicht anders, als peinlich berührt von einem Fuß auf den anderen zu wippen. „Wenn du magst, heißt das“, schloss er schließlich lahm.
Sam hatte sich beunruhigend schnell daran gewöhnt, dass Superhelden seinen Kühlschrank plünderten und auf seinem Sofa schliefen. Aber daran, von einem halbnackten Captain America umarmt zu werden... Nun, möglicherweise würde er sich auch daran gewöhnen können. Unter Umständen.
no subject
Date: 2015-07-24 05:28 am (UTC)Hier kann man ja zum Glück mehr als ein Herzchen hinterlassen :)
no subject
Date: 2015-07-27 11:34 am (UTC)no subject
Date: 2015-07-24 11:03 am (UTC)Alles ist perfekt und stimmig und so genial geschrieben, dass ich gerne einen Lieblingssatz zitieren würde, aber dann müsste ich die komplette fic copy-pasten <3
no subject
Date: 2015-07-27 11:34 am (UTC)Und dein Icon! Aaah, ich liebe dein Icon!
no subject
Date: 2015-07-29 01:23 pm (UTC)*fangirlt unauffällig Black Widow*
no subject
Date: 2015-08-02 12:59 am (UTC)Darf ich vorschlagen, mal wieder sinnlos bei dir einzufallen und eine DVD mitzubringen??
Weil, dieser Film, ey. Black Widow/Cap-Bromance vom feinsten und Sam ist einfach... NIEDLICH. Die drei sind grossartig zusammen.
...Und ausserdem war mit dir Avengers gucken zieeeeemlich super. ♥
no subject
Date: 2015-08-03 08:41 am (UTC)no subject
Date: 2015-08-03 12:14 pm (UTC)