"Sag bitte." [Smut: Betteln, für mich]
Jul. 2nd, 2015 10:56 pmTeam: Morpheus
Fandom: Tumbling
Challenge: Smut/Kink: Betteln [für mich]
Warnung: uhm...porn?, Handjobs, betteln als Kink (keine Sorge, alles sehr fluffy)
Personen/Pairing: Tsukimori Ryôsuke/Mizusawa Taku
Anmerkung: Kann als Fortsetzung zu allen anderen meiner Tumbling-Fics hier gesehen werden. Established Mizumori. :)
Letztlich ist das Shampoo Schuld.
Wenn Taku es nicht gerade in der Hand gehabt hätte, wäre das alles nie geschehen.
Und das fände er schade.
Er quetscht einen Batzen Shampoo aus der Flasche, während sich neben ihm Nippori und Kaneko behaken (Er hört nur halb zu, aber es scheint irgendwie wieder um Enka zu gehen. Ab und zu wirft Kiyama etwas vom Becken aus ein.)
Hoffentlich niemand von ihnen würde ihm das ankreiden.
Er ist nun einmal leider von seinem sehr nackten Freund abgelenkt, der sich soeben neben ihn auf den freien Hocker zum Waschen gesetzt hat.
Ryôsuke hat die Haare offen und trägt nur das dünne Lederband um den Hals, das er ohnehin nie abnimmt.
Unzeremoniös dreht er die Brause auf und hält sie über sich, schnaubt in den Wasserstrahl hinein und legt genüsslich den Kopf in den Nacken.
Taku weiß, dass er eigentlich weggucken sollte.
Er sollte nicht mit den Augen jeden einzelnen Wassertropfen auf der sanft gebräunten Haut seines Freundes beobachten. Er sollte nicht darüber nachdenken, wie diese Haut schmeckt (nach Sommer und Sonne und Salz). Denn er befindet sich in einem öffentlichen Badehaus und wenn er nicht sofort den Blick abwendet, wird ein Unglück geschehen.
Taku bemerkt, dass ihm die Hälfte des Shampoos inzwischen durch die Finger geglitten und auf den Boden getropft ist. Es macht kleine, milchigweiße Flecken auf dem gekachelten Boden und all das hilft nicht weiter.
„Oi“, dringt Ryôsukes Stimme sanft an sein Ohr und er zuckt tatsächlich zusammen.
„Gib mal das Shampoo?“
Der Junge dreht die Brause zu und blinzelt ihn mit wasserbeperlten, langen Wimpern an.
Taku blinzelt zurück.
Und schluckt.
Sein Gehirn spult auf heute Nachmittag zurück, als es so heiß war, dass man die Luft hat flirren sehen, dass die Zikaden ohrenbetäubenden Lärm in den Bäumen gemacht haben und dass man jede Diele in der Schule und in der Turnhalle riechen konnte.
Es wiederholt die Teile im Training, in denen Ryôsuke beim Handstand das T-Shirt heruntergerutscht ist und man seinen hübschen Bauchnabel sehen konnte. Es wiederholt vor allem die vielen, vielen kleinen Schweißtröpfchen an ihm.
„Taku?“
Ryôsuke schnippst mit den Fingern vor seinen Augen.
„Shampoo?“
Taku schluckt und schluckt und versucht sehr, sehr angestrengt, keine Erektion zu bekommen. In seiner Not stößt er das Erstbeste, was ihm einfällt, hervor.
„Sag 'bitte'.“
Es ist ein so behämmerter Satz, dass er sich auf der Stelle an den Kopf fassen will. Das sollte er vermutlich auch, weil da noch immer Shampoo drin ist. Weiß. Milchig. Tropfend.
Weil das ein Satz ist, den seine Mutter zu ihm sagt, wenn er abends so müde ist, dass er nur noch „Misosuppe...Stäbchen!“ hervorbringt.
Aber als er Ryôsuke wieder ansieht, begreift er, dass irgendetwas passiert ist.
Sein Freund ist ganz still geworden.
Mit großen, dunklen und glänzenden Augen sieht er ihn an, hat die nassen Lippen leicht geöffnet.
Es ist, als ob er bei irgendetwas innegehalten hat und feststeckt.
Taku holt langsam Atem.
„Sag 'bitte'“, wiederholt er behutsam und leise. Es geht um ein Haar in der Kabbelei auf der anderen Seite von ihm unter.
Ryôsukes Brust hebt und senkt sich heftig. Er schöpft nach Atem wie jemand, der von etwas überwältigt ist.
„Bitte“, sagt er und es klingt so folgsam, dass Taku spürt, wie ihm eine Gänsehaut über den Rücken läuft, heißkalt und wohlig und...kribbelnd.
Als er Ryôsuke die Flasche gibt, fühlt es sich an, als würde er einen elektrischen Schlag bekommen.
–
Ryôsuke sagt nie „bitte“ zu irgendwem.
Er verbeugt sich nicht einmal. Stattdessen winkt er mit seinem Peace-Zeichen.
Taku hat dieses Wort vorher noch nie aus seinem Mund sagen hören. Er ist nicht sicher, ob er es jemals wieder in einem unschuldigen Zusammenhang denken kann. Solange es von seinem Freund kommt.
Er vollkommen ratlos, was er da in Gang gesetzt hat.
Nein, ein anderes Wort passt besser: Neugierig.
–
Es ist zwei Wochen später, als sie das Glück trifft, das sie normalerweise nur zu haben scheinen, wenn sich alle neun Planeten auf einer Bahn anordnen: Takus Eltern sind beide außer Haus.
Sein Vater ist bei einem Treffen mit alten Klassenkameraden. Seine Mutter ist zu einem Abendkurs zum Thema Gugelhupf-Backen gegangen.
Taku war Kuchen noch nie so dankbar.
Ryôsuke schließt fast schon bedächtig die Tür zu Takus Zimmer hinter sich und lässt seine Tasche auf den Boden gleiten. Seine Haarspitzen sind feucht, so dass sie uncharakteristisch nach unten hängen. Er muss eben noch geduscht haben.
„Also?“, fragt er und lehnt sich mit der Hüfte gegen Takus Schreibtisch.
„Lernen?“ Er grinst und wackelt mit den Augenbrauen.
Taku sieht von seinem Biobuch auf und lächelt.
Er schaut dabei zu, wie sein Freund den Kopf schieflegt und ihn hinreißend ansieht.
„Erklär mir doch mal die menschliche Anatomie. Das Paarungsverhalten männlicher Japaner im Sommer. Die Vereinigung zwischen Kerl und Kerl. Ich bin so unwissend.“
Nun muss Taku wirklich lachen.
„In Ordnung“, kichert er.
„Aber hast du nicht was vergessen?“
„Wüsste nicht, was?“
Ryôsuke grinst ihn an wie ein Honigkuchenpferd und dann scheint es ihm einzufallen. Mit einem Mal wird sein Ausdruck sehr, sehr ernst.
„Oh, also, du musst nicht!“, beeilt sich Taku zu sagen. Sein Herz rutscht ihm in den Bauch. Was, wenn er es zu weit getrieben hat? Was, wenn Ryôsuke das gar nicht so verstanden hat – was auch immer das war?
Er springt vom Stuhl auf und ist drauf und dran, sich fünf Entschuldigungen zugleich zurechtzulegen, als Ryôsuke ihn sehr eindringlich ansieht.
„Bitte“, haucht er.
Er blinzelt und unter seinen langen, schönen Wimpern flimmert ein klein wenig Verlegenheit.
„Bitte.“
Taku tritt vorsichtig an ihn heran und fasst nach seiner Hand, seinem T-Shirt, geistert mit den Lippen gegen die seines Freundes.
Er nimmt den Geruch von Duschgel, Shampoo und Body Lotion wahr.
Und Sonne, Sommer, Salz.
„Bitte?“, wiederholt Ryôsuke flüsternd und fasst nach ihm.
„Natürlich.“
Taku gibt ihm einen Kuss, der sich anfühlt wie ein erster Atemzug nach einem schier unendlich langem Tauchgang.
„Alles, was du willst.“
Er erfährt erneut, dass Pornos lügen (natürlich, das hat er schon im Internet gelesen). Er erfährt, dass die großmäuligen Typen, die wie Checker aussehen, im Bett zuweilen zu verletzlichen Jungen werden, die mit ihren Augen flehen.
Er beugt sich über Ryôsuke und streichelt ihm mit einer Hand durch die Haare, während er ihn mit der anderen hält, während er streicht und bewegt und pumpt.
Unter ihm liegt Ryôsuke wie ein Werk von einem Künstler drapiert, mit seinen mageren, breiten Schultern und seinen langen Haaren, mit den geschwungenen Lippen und den zusammengekniffenen Augen, dem sich heftig hebenden und senken Brustkorb.
Offen. Verhalten.
„Ist doch gut“, wispert Taku an seinem Ohr.
„Sag es ruhig. Es ist doch okay. Ich höre es gern.“
Er lässt seine Hand ein wenig stocken und geht über in ein zartes Streicheln, ein Liebkosen, mit dem Daumen über diese eine, hochempfindliche Stelle.
Ryôsuke beißt sich auf die Unterlippe, was so wahnsinnig heiß aussieht, dass Taku das Gefühl hat, zu explodieren. Dann drückt er seine hellen Haare gegen Takus Brust über sich, atmet schwer gegen ihn.
„Du lachst mich nicht aus?“, fragt so leise, dass man es fast überhören könnte.
„Ich lach dich nicht aus. Ich würde dich nie auslachen.“
Taku schaut ihn zärtlich an. Er würde höchstwahrscheinlich dasselbe fragen. Weil er genausowenig weiß, was das hier ist, was es tut, womit es zu tun hat. Alles, was er darüber weiß, kennt er aus schmutzigen Filmchen, in denen jemand, der bettelt, zeitgleich ausgepeitscht oder mit heißem Wachs übergossen wird.
Er versteht nicht, wie manche Leute das brauchen.
Ryôsuke schaut ihn mit einem Ausdruck von unten herauf an, von dem Taku heiß und kalt wird. Große, dunkle Augen, eine rotgebissene Unterlippe. Er nickt und blinzelt, ehe er leise, tief in seiner Kehle wimmert und den Kopf gegen seine linke Schulter legt.
„Lass mich nicht hängen“, haucht er schließlich und seufzt, als Taku die Hand wieder zu bewegen beginnt.
„Bittebitte...“ Er drückt seinen Bauch durch – diesen schlanken, schönen Bauch mit dem hübschen Bauchnabel – und hebt Taku sein Becken entgegen.
„Hör bloß nicht auf... Oh Gott, hör nicht auf!“
Es ist merkwürdig, bemerkt Taku. Ihm wird unter Ryôsukes Worten so heiß wie nie. Er murmelt kleine, leise beruhigen Worte, die sein Freund mit jedem Keuchen in sich aufzusaugen scheint. Seine rechte Hand wird langsam lahm und angestrengt und doch kann er nicht aufhören.
Ryôsuke sieht ihn mit fiebrigem Blick an, mit verzweifelten Augen. Er fühlt sich so hart an wie noch nie.
„Hör nicht auf“, bettelt er leise.
„Hör nicht auf und lass mich kommen!“
Das ist der Moment, in dem auch Taku seufzt, obwohl er selbst gar nicht angefasst wird.
Er schmiegt sich Ryôsuke so eng es geht, entgegen und spürt, wie dieser die Arme um ihn legt.
Fandom: Tumbling
Challenge: Smut/Kink: Betteln [für mich]
Warnung: uhm...porn?, Handjobs, betteln als Kink (keine Sorge, alles sehr fluffy)
Personen/Pairing: Tsukimori Ryôsuke/Mizusawa Taku
Anmerkung: Kann als Fortsetzung zu allen anderen meiner Tumbling-Fics hier gesehen werden. Established Mizumori. :)
Letztlich ist das Shampoo Schuld.
Wenn Taku es nicht gerade in der Hand gehabt hätte, wäre das alles nie geschehen.
Und das fände er schade.
Er quetscht einen Batzen Shampoo aus der Flasche, während sich neben ihm Nippori und Kaneko behaken (Er hört nur halb zu, aber es scheint irgendwie wieder um Enka zu gehen. Ab und zu wirft Kiyama etwas vom Becken aus ein.)
Hoffentlich niemand von ihnen würde ihm das ankreiden.
Er ist nun einmal leider von seinem sehr nackten Freund abgelenkt, der sich soeben neben ihn auf den freien Hocker zum Waschen gesetzt hat.
Ryôsuke hat die Haare offen und trägt nur das dünne Lederband um den Hals, das er ohnehin nie abnimmt.
Unzeremoniös dreht er die Brause auf und hält sie über sich, schnaubt in den Wasserstrahl hinein und legt genüsslich den Kopf in den Nacken.
Taku weiß, dass er eigentlich weggucken sollte.
Er sollte nicht mit den Augen jeden einzelnen Wassertropfen auf der sanft gebräunten Haut seines Freundes beobachten. Er sollte nicht darüber nachdenken, wie diese Haut schmeckt (nach Sommer und Sonne und Salz). Denn er befindet sich in einem öffentlichen Badehaus und wenn er nicht sofort den Blick abwendet, wird ein Unglück geschehen.
Taku bemerkt, dass ihm die Hälfte des Shampoos inzwischen durch die Finger geglitten und auf den Boden getropft ist. Es macht kleine, milchigweiße Flecken auf dem gekachelten Boden und all das hilft nicht weiter.
„Oi“, dringt Ryôsukes Stimme sanft an sein Ohr und er zuckt tatsächlich zusammen.
„Gib mal das Shampoo?“
Der Junge dreht die Brause zu und blinzelt ihn mit wasserbeperlten, langen Wimpern an.
Taku blinzelt zurück.
Und schluckt.
Sein Gehirn spult auf heute Nachmittag zurück, als es so heiß war, dass man die Luft hat flirren sehen, dass die Zikaden ohrenbetäubenden Lärm in den Bäumen gemacht haben und dass man jede Diele in der Schule und in der Turnhalle riechen konnte.
Es wiederholt die Teile im Training, in denen Ryôsuke beim Handstand das T-Shirt heruntergerutscht ist und man seinen hübschen Bauchnabel sehen konnte. Es wiederholt vor allem die vielen, vielen kleinen Schweißtröpfchen an ihm.
„Taku?“
Ryôsuke schnippst mit den Fingern vor seinen Augen.
„Shampoo?“
Taku schluckt und schluckt und versucht sehr, sehr angestrengt, keine Erektion zu bekommen. In seiner Not stößt er das Erstbeste, was ihm einfällt, hervor.
„Sag 'bitte'.“
Es ist ein so behämmerter Satz, dass er sich auf der Stelle an den Kopf fassen will. Das sollte er vermutlich auch, weil da noch immer Shampoo drin ist. Weiß. Milchig. Tropfend.
Weil das ein Satz ist, den seine Mutter zu ihm sagt, wenn er abends so müde ist, dass er nur noch „Misosuppe...Stäbchen!“ hervorbringt.
Aber als er Ryôsuke wieder ansieht, begreift er, dass irgendetwas passiert ist.
Sein Freund ist ganz still geworden.
Mit großen, dunklen und glänzenden Augen sieht er ihn an, hat die nassen Lippen leicht geöffnet.
Es ist, als ob er bei irgendetwas innegehalten hat und feststeckt.
Taku holt langsam Atem.
„Sag 'bitte'“, wiederholt er behutsam und leise. Es geht um ein Haar in der Kabbelei auf der anderen Seite von ihm unter.
Ryôsukes Brust hebt und senkt sich heftig. Er schöpft nach Atem wie jemand, der von etwas überwältigt ist.
„Bitte“, sagt er und es klingt so folgsam, dass Taku spürt, wie ihm eine Gänsehaut über den Rücken läuft, heißkalt und wohlig und...kribbelnd.
Als er Ryôsuke die Flasche gibt, fühlt es sich an, als würde er einen elektrischen Schlag bekommen.
–
Ryôsuke sagt nie „bitte“ zu irgendwem.
Er verbeugt sich nicht einmal. Stattdessen winkt er mit seinem Peace-Zeichen.
Taku hat dieses Wort vorher noch nie aus seinem Mund sagen hören. Er ist nicht sicher, ob er es jemals wieder in einem unschuldigen Zusammenhang denken kann. Solange es von seinem Freund kommt.
Er vollkommen ratlos, was er da in Gang gesetzt hat.
Nein, ein anderes Wort passt besser: Neugierig.
–
Es ist zwei Wochen später, als sie das Glück trifft, das sie normalerweise nur zu haben scheinen, wenn sich alle neun Planeten auf einer Bahn anordnen: Takus Eltern sind beide außer Haus.
Sein Vater ist bei einem Treffen mit alten Klassenkameraden. Seine Mutter ist zu einem Abendkurs zum Thema Gugelhupf-Backen gegangen.
Taku war Kuchen noch nie so dankbar.
Ryôsuke schließt fast schon bedächtig die Tür zu Takus Zimmer hinter sich und lässt seine Tasche auf den Boden gleiten. Seine Haarspitzen sind feucht, so dass sie uncharakteristisch nach unten hängen. Er muss eben noch geduscht haben.
„Also?“, fragt er und lehnt sich mit der Hüfte gegen Takus Schreibtisch.
„Lernen?“ Er grinst und wackelt mit den Augenbrauen.
Taku sieht von seinem Biobuch auf und lächelt.
Er schaut dabei zu, wie sein Freund den Kopf schieflegt und ihn hinreißend ansieht.
„Erklär mir doch mal die menschliche Anatomie. Das Paarungsverhalten männlicher Japaner im Sommer. Die Vereinigung zwischen Kerl und Kerl. Ich bin so unwissend.“
Nun muss Taku wirklich lachen.
„In Ordnung“, kichert er.
„Aber hast du nicht was vergessen?“
„Wüsste nicht, was?“
Ryôsuke grinst ihn an wie ein Honigkuchenpferd und dann scheint es ihm einzufallen. Mit einem Mal wird sein Ausdruck sehr, sehr ernst.
„Oh, also, du musst nicht!“, beeilt sich Taku zu sagen. Sein Herz rutscht ihm in den Bauch. Was, wenn er es zu weit getrieben hat? Was, wenn Ryôsuke das gar nicht so verstanden hat – was auch immer das war?
Er springt vom Stuhl auf und ist drauf und dran, sich fünf Entschuldigungen zugleich zurechtzulegen, als Ryôsuke ihn sehr eindringlich ansieht.
„Bitte“, haucht er.
Er blinzelt und unter seinen langen, schönen Wimpern flimmert ein klein wenig Verlegenheit.
„Bitte.“
Taku tritt vorsichtig an ihn heran und fasst nach seiner Hand, seinem T-Shirt, geistert mit den Lippen gegen die seines Freundes.
Er nimmt den Geruch von Duschgel, Shampoo und Body Lotion wahr.
Und Sonne, Sommer, Salz.
„Bitte?“, wiederholt Ryôsuke flüsternd und fasst nach ihm.
„Natürlich.“
Taku gibt ihm einen Kuss, der sich anfühlt wie ein erster Atemzug nach einem schier unendlich langem Tauchgang.
„Alles, was du willst.“
Er erfährt erneut, dass Pornos lügen (natürlich, das hat er schon im Internet gelesen). Er erfährt, dass die großmäuligen Typen, die wie Checker aussehen, im Bett zuweilen zu verletzlichen Jungen werden, die mit ihren Augen flehen.
Er beugt sich über Ryôsuke und streichelt ihm mit einer Hand durch die Haare, während er ihn mit der anderen hält, während er streicht und bewegt und pumpt.
Unter ihm liegt Ryôsuke wie ein Werk von einem Künstler drapiert, mit seinen mageren, breiten Schultern und seinen langen Haaren, mit den geschwungenen Lippen und den zusammengekniffenen Augen, dem sich heftig hebenden und senken Brustkorb.
Offen. Verhalten.
„Ist doch gut“, wispert Taku an seinem Ohr.
„Sag es ruhig. Es ist doch okay. Ich höre es gern.“
Er lässt seine Hand ein wenig stocken und geht über in ein zartes Streicheln, ein Liebkosen, mit dem Daumen über diese eine, hochempfindliche Stelle.
Ryôsuke beißt sich auf die Unterlippe, was so wahnsinnig heiß aussieht, dass Taku das Gefühl hat, zu explodieren. Dann drückt er seine hellen Haare gegen Takus Brust über sich, atmet schwer gegen ihn.
„Du lachst mich nicht aus?“, fragt so leise, dass man es fast überhören könnte.
„Ich lach dich nicht aus. Ich würde dich nie auslachen.“
Taku schaut ihn zärtlich an. Er würde höchstwahrscheinlich dasselbe fragen. Weil er genausowenig weiß, was das hier ist, was es tut, womit es zu tun hat. Alles, was er darüber weiß, kennt er aus schmutzigen Filmchen, in denen jemand, der bettelt, zeitgleich ausgepeitscht oder mit heißem Wachs übergossen wird.
Er versteht nicht, wie manche Leute das brauchen.
Ryôsuke schaut ihn mit einem Ausdruck von unten herauf an, von dem Taku heiß und kalt wird. Große, dunkle Augen, eine rotgebissene Unterlippe. Er nickt und blinzelt, ehe er leise, tief in seiner Kehle wimmert und den Kopf gegen seine linke Schulter legt.
„Lass mich nicht hängen“, haucht er schließlich und seufzt, als Taku die Hand wieder zu bewegen beginnt.
„Bittebitte...“ Er drückt seinen Bauch durch – diesen schlanken, schönen Bauch mit dem hübschen Bauchnabel – und hebt Taku sein Becken entgegen.
„Hör bloß nicht auf... Oh Gott, hör nicht auf!“
Es ist merkwürdig, bemerkt Taku. Ihm wird unter Ryôsukes Worten so heiß wie nie. Er murmelt kleine, leise beruhigen Worte, die sein Freund mit jedem Keuchen in sich aufzusaugen scheint. Seine rechte Hand wird langsam lahm und angestrengt und doch kann er nicht aufhören.
Ryôsuke sieht ihn mit fiebrigem Blick an, mit verzweifelten Augen. Er fühlt sich so hart an wie noch nie.
„Hör nicht auf“, bettelt er leise.
„Hör nicht auf und lass mich kommen!“
Das ist der Moment, in dem auch Taku seufzt, obwohl er selbst gar nicht angefasst wird.
Er schmiegt sich Ryôsuke so eng es geht, entgegen und spürt, wie dieser die Arme um ihn legt.
no subject
Date: 2015-07-02 09:12 pm (UTC)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
lkhdwsevuwela,jdowehDKGWIEEGBKSDNKBAAÖÖD'ÜE´=UHQD SMDÖEZEBWCN 11111!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
OH GOOOOOOOOOOOOOOOOOTT!!
no subject
Date: 2015-07-03 12:47 am (UTC)DAs ist uuunglaublich heiß und wundervoll und ich mags wie realistisch du Taku schreibst (dem die Hand lahm wird, ahahhahah xDD) <3333 ES IST SO SÜSS HAAAAACH <3333
Nein, ein anderes Wort passt besser: Neugierig.
Das hier find ich so klasse, weil ich ja auch deine anderen Geschichte dazu kenne UND DAS SO EIN SCHÖNES CHARACTER DEVELOPMENT IST <3333 HACH <3333
no subject
Date: 2015-07-04 07:45 pm (UTC)Es ist zu warm für einen brauchbaren Kommentar, aber... woah! Hoooooot! und sie sind sooo niedlich zusammen. *-* Hach... schöööön!