"Mizusawa, mach was!"
May. 17th, 2015 01:18 pmFandom: Tumbling
Personen: Mizusawa Taku, Tsukimori Ryôsuke
Wörter: ~1.300
Challenge: "Was ist nur aus mir geworden?" vom 22.11.2014
Anmerkung: Ich mache
nessaniel verantwortlich und ich hoffe, ihr ist klar, in welche Abgründe sie mich gezogen hat, als sie mir das Dorama gegeben hat. Ich habe keine Ahnung, wie ich zwei Fandoms zugleich stemmen soll - ich bestehe derzeit quasi nur noch aus Gefühlen.
Erklärungen (weil japanbezogen): Melonpan: Süßes Hefegebäck, das mit einer Kruste aus Zucker und Honigmelonengeschmack überzogen ist. (http://en.wikipedia.org/wiki/Melonpan)
Es ist der Freitag nach der großen Meisterschaft, an der ihr Team um ein Haar nicht hätte teilnehmen können.
Taku schließt die Tür zu ihrem Clubhaus ab und dreht testweise den Knauf noch einmal. Von fern hört er Watarus kehliges „Ahh, endlich Wochenende!“, dicht gefolgt von „Aber kein Training! Ich werd' mich zu Tode langweilen!“
Die Antwort von Nippori und Yûta, die mit ihm vorgegangen sind, kann Taku nicht mehr hören, weil sie vom Geräusch eiliger, großer Schritte übertönt werden.
„Mizusawa!“
Tsukimori ist außer Atem. Für einen winzigen Augenblick stützt er sich melodramatisch auf den Knien ab und keucht.
„Oh, hast du was vergessen?“ Taku blinzelt ihn verwirrt an.
„Soll ich nochmal aufschließen?“
„Nee, das isses nicht, ich muss dich was fragen!“
Der Junge richtet sich auf und zupft umständlich am Shirt, das er unter der viel zu kurzen Uniformjacke tträgt. Schweiß steht ihm auf der Stirn, zweifellos weniger vom Sprint gerade als vielmehr durch den Sommer, der sich im Gelärme der Zikaden in den Bäumen und der hohen Luftfeuchtigkeit ankündigt.
Sie haben nur noch wenige Wochen bis sie die Schule abschließen, denkt Taku.
Die Zeit vergeht viel zu schnell.
„Wie hast du...ähm...“
Tsukimori wedelt mit der Hand vor dem Mund, als wollte er falsche Worte verscheuchen. Er blinzelt, sieht zur Seite, dann auf den Boden, dann flucht er leise.
„Wie hast du's...bekommen?“
Taku furcht fragend die Stirn;
„Was bekommen?“
„Naja... hier, du weißt schon.“ Sein Gegenüber macht Gesten mit der Hand, die für ihn sicherlich alles sagen, die Taku über nicht den geringsten Informationsgehalt überbringen.
„Deine...Orientierung.“
Oh.
„Ich meine...“ Tsukimori sieht hoch und zum ersten Mal in Takus Augen und mit einem Mal sieht er aufrichtig erschüttert aus;
„Ist das ansteckend?“
Taku hat in diesen Millisekunden mindestens hundert Gedanken auf einmal, die durch seinen Kopf rennen. Nur ein paar davon sind pure Hoffnung („Oh Gott, bin ich etwa nicht mehr alleine damit?“), andere wiederum der schiere Schrecken. Und wieder andere sind Beleidigung.
„Du tust so, als sei das eine Krankheit“, sagt Taku. Er kann sich nicht dagegen wehren, dass es gekränkt klingt.
„Ich habe inzwischen einiges darüber gelesen und nur zur Info: Es ist keine. Schon gar keine, die sich überträgt. Oder hast du schon mal was von schwulen Bakterien gehört?“
Natürlich weiß er, was Tsukimori denkt. Ugh, ich habe Mizusawa ein Mal zuviel angefasst, jetzt denke ich an Penisse und Hard Gay.
Er kann zusehen, wie verschiedene Ausdrücke über Tsukimoris Gesicht flackern, und zwar so schnell, dass er gar nicht richtig mitkommt.
Egal, denkt er, soll der Kerl doch denken, was er will. Vielleicht weiß er selbst nicht, was er gerade möchte.
„Wir sehen uns Montag“, murmelt er und wendet sich zum Gehen ab.
Tsukimori aber lässt ihn nicht.
Plötzlich ist er sehr nah, hat die Hand hilfesuchend auf Takus Schulter gelegt und drückt sanft.
„So meine ich das ja gar nicht“, nuschelt er hektisch.
„Sorry, wenn das so rüberkam. Aber ich... mann, ich weiß ja auch nich'. Ich war auf 'nem Gruppen-Blind Date und da waren all diese hübschen Mädels und ich habe mit ihnen allen geflirtet und sie haben mir ihre Telefonnummern gegeben, aber dann war da...ähm... dann war da...“
„Ein Junge, den du nicht nicht ansehen konntest?“, beendet Taku den Satz für ihn.
Denn er kennt das Gefühl, es sitzt ihm so tief in den Knochen, dass es wehtut, es im Gesicht eines anderen sich widerspiegeln zu sehen.
Tsukimori nickt abgehackt und kurz.
„Ich meine, ich bin mit einem der Mädchen ausgegangen dann. Aber ich konnte nich' aufhören, über den Kerl nachzudenken. Und dann habe ich an andere Kerle gedacht... und eventuell habe ich im Internet gegoogelt und... ach Shit. Was ist nur aus mir geworden!“ Er kneift verzweifelt die Augen zusammen.
„Mizusawa, mach was!“
Es dämmert Taku. Nur eine Idee, aber vielleicht eine hilfreiche.
„Okay“, sagt er und legt – betont vorsichtig, denn er weiß ja noch immer nicht so genau, woran er bei Tsukomori ist – einen Arm um dessen Schulter. Und versucht zu ignorieren, wie sein Herz aufgeregt zu klopfen beginnt, als sich der Junge ihm sogar noch entgegenlehnt.
„Ich geb dir eine kleine Hausaufgabe: Schlag' mal „bisexuell“ nach. Ich habe das Gefühl, das wird dir das meiste erklären.“
–
Es dauert nicht einmal bis Montag.
Taku wird Sonntagmorgen aus dem Bett geklingelt.
„Sorry!“ Tsukimori deutet ein Kopfnicken an, das wohl cool sein soll, als Taku ihm völlig übernächtigt die Tür öffnet. Was ganz toll ist, denn der trägt sein Schlafshirt und verwaschene kurze Hosen und Tsukimori steht vor ihm in all seiner durchgestylten Pracht.
„Ich hab dir ein Melonpan mitgebracht. Frühstück.“
Wie romantisch.
Er drückt Taku das Gebäck in die Hand. Es ist ein bisschen plattgedrückt.
„Was ist denn los?“
„Ich muss reden! Wegen dieser biosexuell-Sache.“
„Du meinst bi.“
„Was auch immer! Lass mich rein, okay?“
Er sitzt in Takus Zimmer, als würde er dort hingehören.
Es tut ein wenig weh und fühlt sich gleichzeitig aufregend an. Taku verharrt für einen winzigen Augenblick, als er grünen Tee durch die Tür balanciert und zwingt sich, tief durchzuatmen.
Denn er mag Kiyama. Nicht Tsukimori, Kiyama! Schließlich hat er sich damit abgefunden, für immer unglücklich verliebt zu sein und nicht jeder dahergelaufene Nicht-Hetero würde automatisch...
„Sorry, dass ich dich überfalle.“
Tsukimori hat den Anstand, etwas reuig dreinzuschauen.
„Kein Problem. Aber was ist denn los?“
Taku geht neben seinem Gast in den Schneidersitz und stellt den Tee auf dem niedrigen Tisch ab.
Tsukimori schiebt ihm das Melonpan zu.
„Ich habe im Internet nachgelesen. Diese Sache. Und oh Gott... es war, als würde man mir ins Gesicht schlagen. Eine Offenbarung, oder wie auch immer man das nennt. Genau das...es ist genau das.“
Er zupft nervös an den Spitzen seiner hellen Haare und seine Finger beben ein bisschen. Das ist es, denkt Taku – der Ausdruck von Erleichterung, weil man nun einen Namen für dieses komische Irgendwas hat, und zugleich fühlt es sich an wie eine Diagnose.
„Aber was mach' ich denn jetzt damit?“
Taku lächelt in sich hinein;
„Nichts.“
„Wie, nichts?!“
„Es gibt nichts, was du tun kannst, meine ich. Und ich meine, du hast noch Glück.“
Er nimmt das Melonpan und fährt mit den Fingerspitzen die Schrift auf der Verpackung nach, denkt an Küsse, die er nicht haben kann und nie haben können wird, an die Urgewalten in seinem Bauch, wenn Kiyama ihn ansieht, an einsame Nächte, in denen er in sein Kissen weint, an alles, alles, alles.
„Du kannst dir ein Mädchen suchen und wenn alles passt, immer noch eine Familie gründen. Du hast noch Chancen, als „normal“ durchzugehen. Du bist doch auch immer noch du. Und das ist doch genau richtig.“
Er hätte nie gedacht, dass er diese Rede mal jemand anderem vortragen würde. Bislang hat er sich nur im Internet in LGBT-Foren gelesen, still dabei geweint und gedacht „Ihr Lügner!“. Jetzt aber hat er zum ersten Mal den Eindruck, dass diese Worte tatsächlich stimmen.
„Mizusawa...“
Tsukimoris Stimme klingt belegt.
Er rutscht um den Tisch herum und plötzlich ist seine Hand auf dem Melonpan, nein, auf Takus Hand, und drückt sie mit schier ungeahnter Zärtlichkeit.
„Tut mir leid, dass ich damals so eklig war. Ich hätte nicht... ich war ein ignorantes Arschloch. Mir hätte das auch so aufgehen sollen. Sorry. Und danke. Okay?“
Taku nickt schwach. Er heftet den Blick auf das Gebäck in seinem Schoß und hofft, dass er Tsukimoris Hand nur eine Sekunde länger halten darf, dass er den Kickstart seines Pulses und diese angenehme Hitze in der Tiefe seiner Eingeweiden etwas länger genießen darf.
Und Tsukimori lässt ihn.
Das, so denkt Taku an diesem Abend, als er ins Bett geht, ist vermutlich sein Ende.
Denn er träumt zum ersten Mal von dunkelblond gefärbten Haaren und weichen Gesichtszügen.
Personen: Mizusawa Taku, Tsukimori Ryôsuke
Wörter: ~1.300
Challenge: "Was ist nur aus mir geworden?" vom 22.11.2014
Anmerkung: Ich mache
Erklärungen (weil japanbezogen): Melonpan: Süßes Hefegebäck, das mit einer Kruste aus Zucker und Honigmelonengeschmack überzogen ist. (http://en.wikipedia.org/wiki/Melonpan)
Es ist der Freitag nach der großen Meisterschaft, an der ihr Team um ein Haar nicht hätte teilnehmen können.
Taku schließt die Tür zu ihrem Clubhaus ab und dreht testweise den Knauf noch einmal. Von fern hört er Watarus kehliges „Ahh, endlich Wochenende!“, dicht gefolgt von „Aber kein Training! Ich werd' mich zu Tode langweilen!“
Die Antwort von Nippori und Yûta, die mit ihm vorgegangen sind, kann Taku nicht mehr hören, weil sie vom Geräusch eiliger, großer Schritte übertönt werden.
„Mizusawa!“
Tsukimori ist außer Atem. Für einen winzigen Augenblick stützt er sich melodramatisch auf den Knien ab und keucht.
„Oh, hast du was vergessen?“ Taku blinzelt ihn verwirrt an.
„Soll ich nochmal aufschließen?“
„Nee, das isses nicht, ich muss dich was fragen!“
Der Junge richtet sich auf und zupft umständlich am Shirt, das er unter der viel zu kurzen Uniformjacke tträgt. Schweiß steht ihm auf der Stirn, zweifellos weniger vom Sprint gerade als vielmehr durch den Sommer, der sich im Gelärme der Zikaden in den Bäumen und der hohen Luftfeuchtigkeit ankündigt.
Sie haben nur noch wenige Wochen bis sie die Schule abschließen, denkt Taku.
Die Zeit vergeht viel zu schnell.
„Wie hast du...ähm...“
Tsukimori wedelt mit der Hand vor dem Mund, als wollte er falsche Worte verscheuchen. Er blinzelt, sieht zur Seite, dann auf den Boden, dann flucht er leise.
„Wie hast du's...bekommen?“
Taku furcht fragend die Stirn;
„Was bekommen?“
„Naja... hier, du weißt schon.“ Sein Gegenüber macht Gesten mit der Hand, die für ihn sicherlich alles sagen, die Taku über nicht den geringsten Informationsgehalt überbringen.
„Deine...Orientierung.“
Oh.
„Ich meine...“ Tsukimori sieht hoch und zum ersten Mal in Takus Augen und mit einem Mal sieht er aufrichtig erschüttert aus;
„Ist das ansteckend?“
Taku hat in diesen Millisekunden mindestens hundert Gedanken auf einmal, die durch seinen Kopf rennen. Nur ein paar davon sind pure Hoffnung („Oh Gott, bin ich etwa nicht mehr alleine damit?“), andere wiederum der schiere Schrecken. Und wieder andere sind Beleidigung.
„Du tust so, als sei das eine Krankheit“, sagt Taku. Er kann sich nicht dagegen wehren, dass es gekränkt klingt.
„Ich habe inzwischen einiges darüber gelesen und nur zur Info: Es ist keine. Schon gar keine, die sich überträgt. Oder hast du schon mal was von schwulen Bakterien gehört?“
Natürlich weiß er, was Tsukimori denkt. Ugh, ich habe Mizusawa ein Mal zuviel angefasst, jetzt denke ich an Penisse und Hard Gay.
Er kann zusehen, wie verschiedene Ausdrücke über Tsukimoris Gesicht flackern, und zwar so schnell, dass er gar nicht richtig mitkommt.
Egal, denkt er, soll der Kerl doch denken, was er will. Vielleicht weiß er selbst nicht, was er gerade möchte.
„Wir sehen uns Montag“, murmelt er und wendet sich zum Gehen ab.
Tsukimori aber lässt ihn nicht.
Plötzlich ist er sehr nah, hat die Hand hilfesuchend auf Takus Schulter gelegt und drückt sanft.
„So meine ich das ja gar nicht“, nuschelt er hektisch.
„Sorry, wenn das so rüberkam. Aber ich... mann, ich weiß ja auch nich'. Ich war auf 'nem Gruppen-Blind Date und da waren all diese hübschen Mädels und ich habe mit ihnen allen geflirtet und sie haben mir ihre Telefonnummern gegeben, aber dann war da...ähm... dann war da...“
„Ein Junge, den du nicht nicht ansehen konntest?“, beendet Taku den Satz für ihn.
Denn er kennt das Gefühl, es sitzt ihm so tief in den Knochen, dass es wehtut, es im Gesicht eines anderen sich widerspiegeln zu sehen.
Tsukimori nickt abgehackt und kurz.
„Ich meine, ich bin mit einem der Mädchen ausgegangen dann. Aber ich konnte nich' aufhören, über den Kerl nachzudenken. Und dann habe ich an andere Kerle gedacht... und eventuell habe ich im Internet gegoogelt und... ach Shit. Was ist nur aus mir geworden!“ Er kneift verzweifelt die Augen zusammen.
„Mizusawa, mach was!“
Es dämmert Taku. Nur eine Idee, aber vielleicht eine hilfreiche.
„Okay“, sagt er und legt – betont vorsichtig, denn er weiß ja noch immer nicht so genau, woran er bei Tsukomori ist – einen Arm um dessen Schulter. Und versucht zu ignorieren, wie sein Herz aufgeregt zu klopfen beginnt, als sich der Junge ihm sogar noch entgegenlehnt.
„Ich geb dir eine kleine Hausaufgabe: Schlag' mal „bisexuell“ nach. Ich habe das Gefühl, das wird dir das meiste erklären.“
–
Es dauert nicht einmal bis Montag.
Taku wird Sonntagmorgen aus dem Bett geklingelt.
„Sorry!“ Tsukimori deutet ein Kopfnicken an, das wohl cool sein soll, als Taku ihm völlig übernächtigt die Tür öffnet. Was ganz toll ist, denn der trägt sein Schlafshirt und verwaschene kurze Hosen und Tsukimori steht vor ihm in all seiner durchgestylten Pracht.
„Ich hab dir ein Melonpan mitgebracht. Frühstück.“
Wie romantisch.
Er drückt Taku das Gebäck in die Hand. Es ist ein bisschen plattgedrückt.
„Was ist denn los?“
„Ich muss reden! Wegen dieser biosexuell-Sache.“
„Du meinst bi.“
„Was auch immer! Lass mich rein, okay?“
Er sitzt in Takus Zimmer, als würde er dort hingehören.
Es tut ein wenig weh und fühlt sich gleichzeitig aufregend an. Taku verharrt für einen winzigen Augenblick, als er grünen Tee durch die Tür balanciert und zwingt sich, tief durchzuatmen.
Denn er mag Kiyama. Nicht Tsukimori, Kiyama! Schließlich hat er sich damit abgefunden, für immer unglücklich verliebt zu sein und nicht jeder dahergelaufene Nicht-Hetero würde automatisch...
„Sorry, dass ich dich überfalle.“
Tsukimori hat den Anstand, etwas reuig dreinzuschauen.
„Kein Problem. Aber was ist denn los?“
Taku geht neben seinem Gast in den Schneidersitz und stellt den Tee auf dem niedrigen Tisch ab.
Tsukimori schiebt ihm das Melonpan zu.
„Ich habe im Internet nachgelesen. Diese Sache. Und oh Gott... es war, als würde man mir ins Gesicht schlagen. Eine Offenbarung, oder wie auch immer man das nennt. Genau das...es ist genau das.“
Er zupft nervös an den Spitzen seiner hellen Haare und seine Finger beben ein bisschen. Das ist es, denkt Taku – der Ausdruck von Erleichterung, weil man nun einen Namen für dieses komische Irgendwas hat, und zugleich fühlt es sich an wie eine Diagnose.
„Aber was mach' ich denn jetzt damit?“
Taku lächelt in sich hinein;
„Nichts.“
„Wie, nichts?!“
„Es gibt nichts, was du tun kannst, meine ich. Und ich meine, du hast noch Glück.“
Er nimmt das Melonpan und fährt mit den Fingerspitzen die Schrift auf der Verpackung nach, denkt an Küsse, die er nicht haben kann und nie haben können wird, an die Urgewalten in seinem Bauch, wenn Kiyama ihn ansieht, an einsame Nächte, in denen er in sein Kissen weint, an alles, alles, alles.
„Du kannst dir ein Mädchen suchen und wenn alles passt, immer noch eine Familie gründen. Du hast noch Chancen, als „normal“ durchzugehen. Du bist doch auch immer noch du. Und das ist doch genau richtig.“
Er hätte nie gedacht, dass er diese Rede mal jemand anderem vortragen würde. Bislang hat er sich nur im Internet in LGBT-Foren gelesen, still dabei geweint und gedacht „Ihr Lügner!“. Jetzt aber hat er zum ersten Mal den Eindruck, dass diese Worte tatsächlich stimmen.
„Mizusawa...“
Tsukimoris Stimme klingt belegt.
Er rutscht um den Tisch herum und plötzlich ist seine Hand auf dem Melonpan, nein, auf Takus Hand, und drückt sie mit schier ungeahnter Zärtlichkeit.
„Tut mir leid, dass ich damals so eklig war. Ich hätte nicht... ich war ein ignorantes Arschloch. Mir hätte das auch so aufgehen sollen. Sorry. Und danke. Okay?“
Taku nickt schwach. Er heftet den Blick auf das Gebäck in seinem Schoß und hofft, dass er Tsukimoris Hand nur eine Sekunde länger halten darf, dass er den Kickstart seines Pulses und diese angenehme Hitze in der Tiefe seiner Eingeweiden etwas länger genießen darf.
Und Tsukimori lässt ihn.
Das, so denkt Taku an diesem Abend, als er ins Bett geht, ist vermutlich sein Ende.
Denn er träumt zum ersten Mal von dunkelblond gefärbten Haaren und weichen Gesichtszügen.
no subject
Date: 2015-05-17 11:49 am (UTC)UND ICH HAB NOCH NICHT MAL EIN WORT GELESEN.
UND ICH STERBE.
ICH LESE JETZT.
NACH DEM STERBEN.
no subject
Date: 2015-05-17 11:52 am (UTC)UND ICH LESE WEITER.
no subject
Date: 2015-05-17 12:17 pm (UTC)Ach, nun ist es auch egal, wer das noch liest, weiß entweder schon Bescheid oder kann google. *ist heute faul*
no subject
Date: 2015-05-17 11:54 am (UTC)IN ALL SEINER DURCHGESTYLTEN PRACHT.
DARF ICH MICH KURZ UM DEINEN HALS WICKELN UND DIR INS OHR JAULEN WIE TOLL DAS HIER ALLES IST.
OH MEIN GOTT ICH STERBE
AUSSERDEM WEISS ICH NICHT, WAS EIN EDITIERBUTTON IST.
no subject
Date: 2015-05-17 12:12 pm (UTC)Ich liebe alles hierran, ALLES, HAST DU GEHÖRT UND DANN KOMMT DAS HIER
Denn er träumt zum ersten Mal von dunkelblond gefärbten Haaren und weichen Gesichtszügen.
UND ICH MUSS KURZ MEINEN KOPF INS AQUARIUM TAUCHEN UM NICHT VÖLLIG DURCHZUDREHEN AWWWW OH GAWD AWWWW <33333333 MIZU DU HAST ZU VIELE GEFÜHLE MEIN ARMES HERZ HÄLT DASNICHT AUS AKLSFKSDH <333
Und Ryousuke du absolute FLASCHE, ICH LIEBE DICH <333
„Mizusawa, mach was!“
BIN ICH AUCH FÜR, MIZU. MACH WAS. KÜSS DEN MAL. DAS KÖNNTE AUF JEDEN FALL HELFEN.
„Ein Junge, den du nicht nicht ansehen konntest?“, beendet Taku den Satz für ihn.
mir tut alles weh, ich muss mich kurz mit eis übergießen, das ist so niedlich, oh gott, mizu, du armer ker (SATOSHI DU NULL, WAS SCHLEPPST DU AUCH KIYAMA AN, OAH JUNGE, EY).
Es ist alles schön. Du bist schön, die Welt ist schön, Tumbling ist schön, ich bin auch schön, kleine Anzüge mit Pailettensternen sind schön, ICH BIN HIN UND WEG, GAWD, DANKE DASS DU MIT RUNTERGEKOMMEN BIST IN DIE DORAMA-HELL!!!! <3333
(UND DU WILLST EIN SEQUEL SCHREIBEN, WIE SICH SICH KÜSSEN ODER WEIL CIH DAS AUS GRÜNDEN BRAUCHE).
DIE GRÜNDE HEISSEN "KIWI MUSS IHR HERZ WIEDER KITTEN, WEIL DAS HIER ZU TRAURIG IST"
still dabei geweint und gedacht „Ihr Lügner!“. und
denkt an Küsse, die er nicht haben kann und nie haben können wird,
TRAURIG. ABER AUCH SCHÖN.
(Ich liebe es ja so sehr, wie Mizu immer zwischen "ALLES IST FURCHTBAR" und "Oh vielleicht ist es auch ein bisschen schön" SCHWANKT. WEIL TEENAGER. UND GEFÜHLE. ZU. VIELE. GEFÜHLE. MWAHAHAHHA).
no subject
Date: 2015-05-17 12:22 pm (UTC)Ich...da waren so viele Gefühle und sie mussten raus und ich hab eigentlich noch ein paar TW-Drabbles, die ich schreiben sollte, aber, ja, ein Sequel ist definitiv geplant. Hach... Wie bau ich das nur ein? Ich muss doch wenigstens so tun, als ob ich einen Plot habe.
Ehehehe. xD
Echt ey, dabei bin ich vor ein paar Jahren gerade erst aus der Dorama-Hölle entkommen und nun das. Schäm dich >D xD
no subject
Date: 2015-05-17 06:52 pm (UTC)YAY ES GIBT EIN SEQUEL, ICH MUSS KURZ VOM BODEN AUFSTEHEN UND WEGRENNEN AHAHAHHAHA XDDDD
no subject
Date: 2015-05-17 04:57 pm (UTC)(Schmerzhaft. Aber schön. ♥ )
no subject
Date: 2015-05-17 05:21 pm (UTC)Es ist so schön, nicht allein mit all diesen Gefühlen zu sein, die einem die beiden geben... hach...
Danke für's Lesen *_*
P.S. Wenn ich gewusst hätte, dass hier noch mehr Leute zum fangirlen von Dorama und Arashi(?) sind, hätte ich natürlich viel früher was gesagt *_*
no subject
Date: 2015-05-18 06:04 am (UTC)Arashi übrigens nur indirekt, weil ich Jun Matsumoto wegen Hana Yori Dango so toll finde, haha :D Aber es ist alles nur noch eine Frage der Zeit, bis ich wieder anfange, J-Pop oder sowas zu hören XD