Magenknurren
Jan. 30th, 2015 07:53 pmChallenge: Schlagworte/Phrasen - Kartoffelbrei
Fandom: Our Own World
Charaktere: Nathalie, Nadine
„Auf eins kann man sich verlassen... eine Schneeflocke legt alles lahm.“ Angenervt und mit knurrendem Magen sah Nathanie Nadine an, die sie fröhlich angrinste, obwohl sie schon seit einer Stunde im Stau steckten und kein Ende in Sicht war. Wie sie das anstellte, war Nathalie ein Rätsel
„Das hier ist eindeutig mehr als nur eine Schneeflocke.“
„Ach, echt?“ Draußen war alles weiß und selbst die Autobahn war von einer weißen, teilweise festgefahrenen Schicht bedeckt. Das war nicht weiter verwunderlich, wenn man bedachte, dass hier so ziemlich Stillstand herrschte. Die Staumeldungen hatten gesagt, dass es einen Unfall gegeben hatte, irgendwo vermutlich noch fünf Kilometer vor ihnen.
„Hey, wir sind nur auf dem Heimweg. Würden wir gerade in den Urlaub fahren, wäre das viel schlimmer.“ Nathalie war sich nicht ganz sicher, ob sie von Nadines guter Laune genervt sein sollte oder nicht, aber wenn sie genauer darüber nachdachte, entspannte es sie eher. Dummerweise knurrte ihr Magen und das machte es nicht besser.
„Wie weit ist es denn bis zum nächsten Rasthof? Ich habe Hunger...“
„Haben wir keine belegten Brötchen mehr?“ Nadine nutzte den Umstand, dass gerade wieder Stillstand herrschte für einen Blick nach hinten, wo ihr Proviant gelegen hatte. Die Betonung lag dabei auf der Vergangenheit, beim letzten Fahrerwechsel hatten sie beide die letzten Brötchen gegessen. Das kam davon, wenn man aufs Frühstück verzichtete.
„Selbst wenn wir noch welche hätten, ich will was Warmes.“ Nathalie ließ sich die Möglichkeiten einen Moment lang durch den Kopf gehen und meinte dann versonnen: „Kartoffelbrei. Und dazu Fischstäbchen.“ Ihr Magen knurrte fordernd und Nadine lachte auf. „Dann hoffen wir, dass wir heute noch heimkommen und dann suchen wir entweder deine oder meine Küche heim.“
„Das kommt drauf an, wo wir schlafen wollen.“ Nathalie streckte ihr die Zunge heraus.
„Beides hat seine Vor- und Nachteile. Deine Mitbewohner sind meistens angenehmer als mein Vater, der ist dafür aber seltener daheim. Vermutlich keimen unsere Kartoffeln inzwischen schon“, fügte sie nach kurzem Schweigend zweifelnd hinzu.
„Bei euch wird nicht oft gekocht, oder?“
„Doch, eigentlich schon. Aber Papa ist kein Kartoffelfan. Bei ihm gibt’s meistens irgendwas mit Nudeln oder Reis. Und ich passe mich da an. Wenn ich nur für mich koche, dann mache ich auch Kartoffeln, aber naja.“ Sie zuckte mit den Schultern und konzentrierte sich dann wieder auf die glatte Straße, wo sie sage und schreibe vier Meter weiterfahren konnten.
„Na das hat sich diesmal ja richtig gelohnt.“ Nadines fröhliches Lachen steigerte Nathalies Laune wirklich, wenigstens für den Moment.
„Hey, in dem Tempo sind wir morgen pünktlich zum Abendessen daheim. Egal bei wem“, grinste sie. „Und wenn das so weitergeht fühlt sich vielleicht der ADAC oder wer auch immer bemüßigt, heiße Getränke zu verteilen. Macht das nicht immer irgendwer, wenn... sowas passiert?“ Sie machte eine ausholende Armbewegung und traf dabei beinahe Nadine.
„Gegen nen heißen Kaffee hätte ich nichts einzuwenden... aber bitte nur, wenn du nicht nochmal versuchst, mich zu erschlagen.“
„Krieg ich dann auch Kartoffelbrei?“
„Dann müssen wir aber zu dir, sonst gibt’s wohl nur das Instant-Pulver...Zeug...“
Nathalie gab einen angewiderten Laut von sich. „Ich übernehme auch das Kartoffelschälen. Oder mache ihn ganz selbst, bevor ich mir das vorsetzen lasse.“
„Okay“, sprang Nadine beunruhigend schnell auf das Angebot an. „Dann kümmere ich mich um die Fischstäbchen und das Gemüse.“
„Deal.“
„Jetzt müssen wir nur noch zu Hause ankommen.“
„Ach, sind doch nur noch maximal fünf Kilometer Stau. Stell dir mal vor, wie sich die fühlen, die gerade am Ende des Staus sind...“ Mit einem leckeren Essen in Aussicht war das alles gar nicht mehr so schlimm. Als Nadine sich zu ihr beugte um sie zu küssen, fand sie den Stau sogar ganz angenehm.
Fandom: Our Own World
Charaktere: Nathalie, Nadine
„Auf eins kann man sich verlassen... eine Schneeflocke legt alles lahm.“ Angenervt und mit knurrendem Magen sah Nathanie Nadine an, die sie fröhlich angrinste, obwohl sie schon seit einer Stunde im Stau steckten und kein Ende in Sicht war. Wie sie das anstellte, war Nathalie ein Rätsel
„Das hier ist eindeutig mehr als nur eine Schneeflocke.“
„Ach, echt?“ Draußen war alles weiß und selbst die Autobahn war von einer weißen, teilweise festgefahrenen Schicht bedeckt. Das war nicht weiter verwunderlich, wenn man bedachte, dass hier so ziemlich Stillstand herrschte. Die Staumeldungen hatten gesagt, dass es einen Unfall gegeben hatte, irgendwo vermutlich noch fünf Kilometer vor ihnen.
„Hey, wir sind nur auf dem Heimweg. Würden wir gerade in den Urlaub fahren, wäre das viel schlimmer.“ Nathalie war sich nicht ganz sicher, ob sie von Nadines guter Laune genervt sein sollte oder nicht, aber wenn sie genauer darüber nachdachte, entspannte es sie eher. Dummerweise knurrte ihr Magen und das machte es nicht besser.
„Wie weit ist es denn bis zum nächsten Rasthof? Ich habe Hunger...“
„Haben wir keine belegten Brötchen mehr?“ Nadine nutzte den Umstand, dass gerade wieder Stillstand herrschte für einen Blick nach hinten, wo ihr Proviant gelegen hatte. Die Betonung lag dabei auf der Vergangenheit, beim letzten Fahrerwechsel hatten sie beide die letzten Brötchen gegessen. Das kam davon, wenn man aufs Frühstück verzichtete.
„Selbst wenn wir noch welche hätten, ich will was Warmes.“ Nathalie ließ sich die Möglichkeiten einen Moment lang durch den Kopf gehen und meinte dann versonnen: „Kartoffelbrei. Und dazu Fischstäbchen.“ Ihr Magen knurrte fordernd und Nadine lachte auf. „Dann hoffen wir, dass wir heute noch heimkommen und dann suchen wir entweder deine oder meine Küche heim.“
„Das kommt drauf an, wo wir schlafen wollen.“ Nathalie streckte ihr die Zunge heraus.
„Beides hat seine Vor- und Nachteile. Deine Mitbewohner sind meistens angenehmer als mein Vater, der ist dafür aber seltener daheim. Vermutlich keimen unsere Kartoffeln inzwischen schon“, fügte sie nach kurzem Schweigend zweifelnd hinzu.
„Bei euch wird nicht oft gekocht, oder?“
„Doch, eigentlich schon. Aber Papa ist kein Kartoffelfan. Bei ihm gibt’s meistens irgendwas mit Nudeln oder Reis. Und ich passe mich da an. Wenn ich nur für mich koche, dann mache ich auch Kartoffeln, aber naja.“ Sie zuckte mit den Schultern und konzentrierte sich dann wieder auf die glatte Straße, wo sie sage und schreibe vier Meter weiterfahren konnten.
„Na das hat sich diesmal ja richtig gelohnt.“ Nadines fröhliches Lachen steigerte Nathalies Laune wirklich, wenigstens für den Moment.
„Hey, in dem Tempo sind wir morgen pünktlich zum Abendessen daheim. Egal bei wem“, grinste sie. „Und wenn das so weitergeht fühlt sich vielleicht der ADAC oder wer auch immer bemüßigt, heiße Getränke zu verteilen. Macht das nicht immer irgendwer, wenn... sowas passiert?“ Sie machte eine ausholende Armbewegung und traf dabei beinahe Nadine.
„Gegen nen heißen Kaffee hätte ich nichts einzuwenden... aber bitte nur, wenn du nicht nochmal versuchst, mich zu erschlagen.“
„Krieg ich dann auch Kartoffelbrei?“
„Dann müssen wir aber zu dir, sonst gibt’s wohl nur das Instant-Pulver...Zeug...“
Nathalie gab einen angewiderten Laut von sich. „Ich übernehme auch das Kartoffelschälen. Oder mache ihn ganz selbst, bevor ich mir das vorsetzen lasse.“
„Okay“, sprang Nadine beunruhigend schnell auf das Angebot an. „Dann kümmere ich mich um die Fischstäbchen und das Gemüse.“
„Deal.“
„Jetzt müssen wir nur noch zu Hause ankommen.“
„Ach, sind doch nur noch maximal fünf Kilometer Stau. Stell dir mal vor, wie sich die fühlen, die gerade am Ende des Staus sind...“ Mit einem leckeren Essen in Aussicht war das alles gar nicht mehr so schlimm. Als Nadine sich zu ihr beugte um sie zu küssen, fand sie den Stau sogar ganz angenehm.