Adventskalender, 4. Türchen
Dec. 4th, 2014 05:08 pmFandom: The Expendables (Barney und Lee)
Challenge: Stromausfall
Inhalt: Man wird eingeschneit.
Anmerkung: Es ist mehr ein… Geräteausfall geworden. Sorry. xD
Perfektion
Sie hocken seit etwa vier Stunden in dieser Höhle und Lee könnte schwören, dass es sogar Barney langsam die gute Laune aus den Adern friert.
Er schaut auf seine nutzlos leuchtende Armbanduhr, die das einzige Ausrüstungsteil ist, was die Explosion und die anschließende Lawine überlebt hat.
Vier Uhr dreißig morgens Ortszeit. Zuhause ist längst Weihnachten angebrochen und wenn Lee sich was daraus machen würde, würde er sich wahrscheinlich noch mehr über diese verdammten Idioten ärgern, die so wahnsinnig lange brauchen, um sie von diesem beschissenen Hügel zu klauben und endlich heimwärts zu schaffen.
Barney bewegt sich leicht, auch wenn Lee das in der Finsternis eher hört als sieht. Sie sind mitten in der Nacht abgestürzt, natürlich, wann denn sonst, und ein Feuer würde zu viel Aufmerksamkeit erregen.
Außerdem hatte keiner von ihnen Lust gehabt, in dem tobenden Schneesturm dort draußen nach Ästen zu suchen.
Nein, sie müssen entweder darauf hoffen, dass die anderen sie finden (was mit zerstörten Peilsendern,
verschmorten Funkgeräten und ohne Leuchtpistolen sehr schwierig werden dürfte), oder aber bis Tagesanbruch hier ausharren und hoffen, dass sie nicht erfrieren.
„Bist du schon tot?“, fragt Barney plötzlich.
Lee ist froh, dass es so dunkel ist, so kann Barney wenigstens nicht sehen, wie heftig Lee zusammenzuckt.
„Hast du Hunger, oder was“, knurrt er zurück und verschränkt die Arme vor der Brust. Es ist wirklich schweinekalt.
Barney schnaubt amüsiert. „An dir ist doch nix dran. Außerdem kann ich doch den Weihnachtsmann nicht an Heiligabend fressen. Denk an die Kinder.“
Sie sitzen in Sibirien an einem Hang fest und der Idiot hat nichts Besseres zu tun, als dumme Witze zu reißen. Lee verdreht die Augen und hofft, dass er nicht sterben wird, damit er Barney wenigstens bei Tageslicht noch eine runterhauen kann.
Er beschließt, nicht zu antworten, weil es überhaupt keinen Grund gibt, dem Affen auch noch Zucker zu geben, und starrt stattdessen auf das Schneegestöber dort draußen. Die Wolkendecke ist im Laufe der Nacht ein wenig aufgerissen und jetzt funkelt die Landschaft dort draußen wie kitschige Weihnachtsdekoration.
Barney gefällt das wahrscheinlich, doch Lee fragt ihn nicht danach.
Die Warterei macht ihn wahnsinnig und ganz langsam spürt er, dass er müde wird.
Er hat schon einmal eine halbe Woche in einer Eiswüste verbracht, ehe ihn seine Kompanie gerettet hat, er kennt die Gefahren dort draußen, aber auch hier drinnen in dieser Höhle.
Vielleicht wird er wirklich langsam zu alt hierfür und vielleicht sollte er sich langsam nach Alternativen umsehen.
Wie Tool. Eine Garage eröffnen, Leute tätowieren und Anrufe entgegennehmen.
Lee schnaubt. Na sicher. Er in einem Bürojob, als ob das jemals passieren würde. Wenn er nicht wenigstens einmal im Monat seinen Adrenalinfix bekommt, würde er doch ganz jämmerlich eingehen.
Nein, das wird nicht funktionieren. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als das Geschrei, das Blut und die elende Warterei an diesem zugeschneiten Hang in Kauf zu nehmen.
Er hört ein Rascheln hinter sich und plötzlich lässt sich Barney ganz dicht neben ihm fallen.
„Alles okay?“, murmelt er und legt, ohne eine Antwort abzuwarten, den Arm um Lee.
„Ich hocke an Weihnachten mit dir in einer verdammte Höhle fest“, knurrt Lee zurück und schmiegt sich eng an Barneys Seite. „Nichts ist okay.“
Und während Barney leise lacht, denkt Lee grinsend: Alles ist perfekt.
Challenge: Stromausfall
Inhalt: Man wird eingeschneit.
Anmerkung: Es ist mehr ein… Geräteausfall geworden. Sorry. xD
Perfektion
Sie hocken seit etwa vier Stunden in dieser Höhle und Lee könnte schwören, dass es sogar Barney langsam die gute Laune aus den Adern friert.
Er schaut auf seine nutzlos leuchtende Armbanduhr, die das einzige Ausrüstungsteil ist, was die Explosion und die anschließende Lawine überlebt hat.
Vier Uhr dreißig morgens Ortszeit. Zuhause ist längst Weihnachten angebrochen und wenn Lee sich was daraus machen würde, würde er sich wahrscheinlich noch mehr über diese verdammten Idioten ärgern, die so wahnsinnig lange brauchen, um sie von diesem beschissenen Hügel zu klauben und endlich heimwärts zu schaffen.
Barney bewegt sich leicht, auch wenn Lee das in der Finsternis eher hört als sieht. Sie sind mitten in der Nacht abgestürzt, natürlich, wann denn sonst, und ein Feuer würde zu viel Aufmerksamkeit erregen.
Außerdem hatte keiner von ihnen Lust gehabt, in dem tobenden Schneesturm dort draußen nach Ästen zu suchen.
Nein, sie müssen entweder darauf hoffen, dass die anderen sie finden (was mit zerstörten Peilsendern,
verschmorten Funkgeräten und ohne Leuchtpistolen sehr schwierig werden dürfte), oder aber bis Tagesanbruch hier ausharren und hoffen, dass sie nicht erfrieren.
„Bist du schon tot?“, fragt Barney plötzlich.
Lee ist froh, dass es so dunkel ist, so kann Barney wenigstens nicht sehen, wie heftig Lee zusammenzuckt.
„Hast du Hunger, oder was“, knurrt er zurück und verschränkt die Arme vor der Brust. Es ist wirklich schweinekalt.
Barney schnaubt amüsiert. „An dir ist doch nix dran. Außerdem kann ich doch den Weihnachtsmann nicht an Heiligabend fressen. Denk an die Kinder.“
Sie sitzen in Sibirien an einem Hang fest und der Idiot hat nichts Besseres zu tun, als dumme Witze zu reißen. Lee verdreht die Augen und hofft, dass er nicht sterben wird, damit er Barney wenigstens bei Tageslicht noch eine runterhauen kann.
Er beschließt, nicht zu antworten, weil es überhaupt keinen Grund gibt, dem Affen auch noch Zucker zu geben, und starrt stattdessen auf das Schneegestöber dort draußen. Die Wolkendecke ist im Laufe der Nacht ein wenig aufgerissen und jetzt funkelt die Landschaft dort draußen wie kitschige Weihnachtsdekoration.
Barney gefällt das wahrscheinlich, doch Lee fragt ihn nicht danach.
Die Warterei macht ihn wahnsinnig und ganz langsam spürt er, dass er müde wird.
Er hat schon einmal eine halbe Woche in einer Eiswüste verbracht, ehe ihn seine Kompanie gerettet hat, er kennt die Gefahren dort draußen, aber auch hier drinnen in dieser Höhle.
Vielleicht wird er wirklich langsam zu alt hierfür und vielleicht sollte er sich langsam nach Alternativen umsehen.
Wie Tool. Eine Garage eröffnen, Leute tätowieren und Anrufe entgegennehmen.
Lee schnaubt. Na sicher. Er in einem Bürojob, als ob das jemals passieren würde. Wenn er nicht wenigstens einmal im Monat seinen Adrenalinfix bekommt, würde er doch ganz jämmerlich eingehen.
Nein, das wird nicht funktionieren. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als das Geschrei, das Blut und die elende Warterei an diesem zugeschneiten Hang in Kauf zu nehmen.
Er hört ein Rascheln hinter sich und plötzlich lässt sich Barney ganz dicht neben ihm fallen.
„Alles okay?“, murmelt er und legt, ohne eine Antwort abzuwarten, den Arm um Lee.
„Ich hocke an Weihnachten mit dir in einer verdammte Höhle fest“, knurrt Lee zurück und schmiegt sich eng an Barneys Seite. „Nichts ist okay.“
Und während Barney leise lacht, denkt Lee grinsend: Alles ist perfekt.
no subject
Date: 2014-12-04 05:00 pm (UTC)„Bist du schon tot?“, fragt Barney plötzlich.
...
„Hast du Hunger, oder was“, knurrt er zurück und verschränkt die Arme vor der Brust. Es ist wirklich schweinekalt.
*rofl*
Alles ist perfekt.
In der Tat <3
no subject
Date: 2014-12-08 03:43 pm (UTC)Freut mich, dass es dir gefallen hat! *w* Die beiden sind einfach purer Zucker, auch wenn sie das nicht einsehen wollen. xDDD
no subject
Date: 2014-12-04 11:03 pm (UTC)Haaaach, was für eine schöne kleine Fic.
An dir ist doch nix dran.
JA MANN, zäh sind sie, die freilaufenden ... ....... ähm ja XDDD Hach Barney. Hach Lee. HACH ALLES! ♥
Immerhin können sie zusammen kuscheln/schmollen, bis die Rettung kommt.
no subject
Date: 2014-12-08 03:45 pm (UTC)Wo waren wir? Ach JA, DIE SIND ZÄH XD UND SO