The One

Oct. 27th, 2014 11:05 pm
[identity profile] akira-san13.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Öhm... ja.
Es überkam mich...
Eigentlich hatt ich nur die letzte Szene im Kopf, aba die allein hinzustellen war irgendwie doff...
Ich wechsle mittendrin mehrmals das Haupthema, ich habe nicht wirklich Ahnung von der Materie und joa, Sinn ist auch grad ausverkauft, aba hey: Was solls? :D Have fun!^^
Fandom: The Maze Runner
Pairing: Newtmas angedeutet.


Langsam ließ er seinen Blick schweifen; über die anderen Glader, zum Feuer - durch die Dunkelheit.

Die Hitze heizte ihm wohlig den Rücken, während die Kälte der Nacht seine heißen Wangen kühlte. Es war angenehm, nach einem langen Tag voll anstrengender Arbeit.

Alle waren sie da. Saßen, tanzten, kämpften. Immer wieder um das große Feuer herum.

Bedächtig betrachtete er die einzelnen Grüppchen, wie sie sich auf die großen Baumstämme rund um die Branstelle verstreut hatten und ausgelassen schwatzen und lachten oder sogar tanzten.

Jeder feierte mit. Auf seine Art. Den Tag, die Nacht, sich selbst.

Einige offenherziger als die Anderen, Andere mit mehr von Gallys Gesöff intus als die Einen.

Verstohlen blieb sein Blick an eben diesem und seiner Gruppe hängen. Gally war wie immer von seinen Leuten umgeben, in der Mitte des Sandringes. Immer auf dem Sprung, immer bereit, für die nächsten Herausforderung, den nächsten Freundschaftskampf; niemals ohne einem lockeren Spruch auf der Zungenspitze.

Er mochte ihn nicht.

All die Sticheleien, das gekneife in seine Seite, in die Wangen oder in den Po. Und nicht immer war einer der Älteren oder gar Alby in der Nähe um Gally in seine Schranken zu weisen. Oder überhaupt jemand, der ihm helfen würde.

Sie nannten es Spaß, doch er hasste es, wenn sie ihn piesackten. Gally war immer vorn dabei.

Um so mehr freute er sich, dass der sich heute Nacht offenbar nur um sich selbst kümmerte.

Nicht dass er dadurch mehr im am allgemeinen Tumult beteiligt war. Am Rande dabei zuzusehen reicht ihn völlig. Er musste nicht mittendrin sein.

Wirklich.

Es reichte ihm, am Abend seine Ruhe zu haben und den anderen beim Feiern zuzusehen. Solange niemand auf ihn kam mochte er es so.

Er ließ wieder seinen Blick weiter schweifen, über das Feuer, über die Jungs, bis er an Alby hängen blieb, der lächelnd zu ihm zurückblickte.

"Hey, Chuck, wie geht's?" Geschmeidig ließ der Andere sich auf dem Baustamm neben ihm nieder und schaute ihm auffordernd ins Gesicht.

Fast schon verlegen grinste er zurück. "Hi."

"Alles okay bei dir?"

Er nickte lächelnd. "Alles super." Das stimmte wirklich.

"Mach nicht mehr zu lange, okay? Morgen wird wieder ein harter Tag." Er klopfte ihm ein letztes mal wohlwollend auf die Schulter ehe er wieder aufstand und zum nächsten Glader weiterwanderte. Seine allgemeine Runde.

Einen kurzen Moment lang schaute Chuck ihm noch nach ehe er sich wieder abwandte.

Er mochte Alby gern. Der Leader hatte immer ein offenes Ohr für ihn, egal um was es ging - selbst wenn er den Kopf mit wichtigerem voll hatte.

Das konnte man nicht von allen hier behaupten.

...Genaugenommen... Eigentlich konnte man das nur von einer Handvoll Jungs sagen...

Minho zum Beispiel... Und manchmal von Frypan. Oder Newt.

Defintiv von Newt. Der Second in Comand kümmerte sich wahrscheinlich eher noch um ihn als Alby selbst. Aber das war bei dem Batzen an Aufgaben, die Alby am Hals hatte, kein Wunder.

Und natürlich Thomas.

Definitiv der auch.

Automatisch suchte sein Blick den neuesten Glader durch das Wirrwar der restlichen Jungs um ihn herum. Wie nicht anders zu erwarten saß er nicht weit von ihm ebenfalls im weichen Gras, den Rücken gemütlich an einen der Baumstämme gelehnt und ließ sich das Gesicht wohlig von der Hitze des Feuers toasten.

Wie gern würde er auch so lässig dabei aussehen...

Thomas war einfach großartig.

Seit er da war, hatte sich so viel verändert. Und das nicht nur, weil er sich allen Regeln widersetzte. (Was bestimmt nur aus der Notwendigkeit heraus so gekommen war. Davon war Chuck fest überzeugt.) Ihn störte das nicht sonderlich. Er war noch nicht lange genug im Glade um wirklich nachvollziehen zu können, welche ach so schlimmen Auswirkungen Thomas' Verhalten haben würde.

Das würde sich zeigen. Oder nicht.

Eines wusste er allerdings bestimmt: Seit Thomas mit der Box angekommen war, hatte er zum ersten mal wirklich das Gefühl, nicht allein zu sein.

Trotz der anderen Glader, trotz Alby und seine Bemühungen...

Verstohlen blickte er wieder zu Thomas rüber und beobachtete ihn, wie sich sein Gesicht in ein breites Grinsen verwandelte. Seine Augen blitzen schelmisch im hellen Feuerschein, als er mit kantiken Bewegungen seinen Arm auf dem Baumstamm ablegte, um seinen Kopf abzustützen und dabei zu Newt rüberzuschauen, der genau neben ihm saß und nun genauso breit lächelte, als wenn es ansteckend wäre.

Beide hatte ihre Beine sorglos von sich gestreckt, Newt dabei halb mit dem Rücken an den Stamm gelehnt, halb auf Thomas' Seite, wo er seinen Kopf ebenfalls entspannt mit auf dessen Stützarm abglegte. Hin und wieder nippte er eine Schluck von Gallys Gesöff aus seinem Glas, das Thomas ihm in diesem Moment aus der Hand nahm um selbst davon einen Zug zu trinken. Newts anderer Arm lag dabei wie selbstverständich auf Thomas' Oberschenkel, als würde er dort hingehören.

Scheu beobachtete er, wie Newt keine Sekunde später nach oben griff und seinem erstaunten Nebenmann irgendetwas aus den Haaren zog, was da offenbar nicht hingehörte. Denn als er Thomas kurz zeigte, was er da rausgefischt hatte, bevor er es wegwarf, stahlte der plötzlich noch viel mehr.

Schüchtern wandte er seinen Blick schließlich ab. Er musste nicht alles wissen, was den älteren Glader betraf, entschied er.

Vielleicht, dachter kurz, vielleicht war es ja auch etwas völlig anderes was ihn zu Thomas zog. Wie er da saß und am Glas nippte, sich von Newt betüddeln ließ und ins Feuer guckte.

Ohne es es zu merken ließ er noch einmal den Blick über alles schweifen, nur um noch einmal an Thomas hängen zu bleiben.

Und vielleicht war es genau das, was nicht nur ihm sondern auch Newt, oder Minho oder Alby oder vielleicht sogar Gally zu Thomas zog...

Hoffnung.

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