Bonus zur letzten Story
Oct. 1st, 2014 02:42 amFandom: The Expendables 3, Sugardaddy AU
Titel: Come to me
Inhalt: Man hat ein Date.
Anmerkung: Die Fortsetzung. Schließt direkt an. Sorry, aber das war der Teil, den ich eigentlich ganz, ganz dringend schreiben wollte (und jetzt ist er das völlige Gegenteil von dem geworden, was ich eigentlich wollte, haahahahha, das Ende passt nicht zum Anfang, die Stimmung ist eh nur Mist und ich bin froh, dass es vorbei ist). Für die Bingo-Challenge: Date
Come to me
Das Essen schmeckt wirklich fantastisch und Smilee bemüht sich, Hale zu loben, ohne dabei wie ein dämlicher Schleimer zu klingen. Er vergisst sogar seine Nervosität, zumindest bis sie zum Espresso kommen, den Hale ihnen nach dem Bezahlen spendiert hat. Smilee konnte gar nicht so schnell den Mund öffnen, wie Barney bereits seine Brieftasche gezückt und seine Unterschrift auf die Rechnung gesetzt hatte.
„Halt den Mund, John“, hatte Barney gesagt und gelächelt.
„Ich sag doch gar nichts.“
„Nein, aber ich hör dich bis hierhin denken. Es ist alles okay. Ich hab dich eingeladen, also lehn dich zurück und genieß es.“
Smilee probiert es, wirklich, doch jetzt da keine Tagliatelle oder Muscheln mehr zwischen ihnen stehen, weiß er nicht, was er sagen soll, weil er nicht daran glaubt, dass man angenehm miteinander schweigen kann.
Barney trinkt seinen Kaffee aus und stellt die Tasse ab.
„Ich hab das hier schon länger nicht mehr gemacht“, sagt er leise und Smilee starrt ihn nervös an. „Was macht man nach dem Essen gehen auf so einem Date?“
„Keine Ahnung“, sagt Smilee. „Sterne gucken?“
Das ist wirklich das Bescheuertste, was er hätte sagen können, und Smilee wünscht sich, dass ein Amboss auf ihn fällt. Barneys Lächeln bleibt jedoch genau so liebenswürdig wie zuvor.
„Möchtest du das? Wir könnten rausfahren, bis zur Stadtgrenze.“
Smilee denkt nach. Das letzte Mal, dass er den Sternenhimmel betrachtet hat, war vor einem halben Jahr gewesen, als er sich nach ein paar Stunden aus dem Massengrab befreit und einem noch größeren, schwärzeren Nichts gegenüber sah.
„Nein“, sagt Smilee leise. „Nur… nur wenn du das willst.“
Barney nickt. „Dann… ein Bier? Bei mir?“
„Klar.“
Barney fährt sie in gemütlichem Tempo nach Hause und als er die Wohnungstür hinter sich schließt, packt Smilee ihn an den Schultern und küsst ihn, eher mit Verzweiflung als mit Können, aber das hier ist okay, das kennt er, das hat er schon ein paar Mal gemacht und auch mit Leuten, die er wesentlich weniger gern angefasst hat als Barney.
Er spürt, dass Barney irgendetwas sagen will, doch er packt ihn an der Hand und zieht ihn ins Schlafzimmer, bevor er ihm das hier ausreden kann.
Er hat ihr Date versaut, das weiß er, und es tut ihm unendlich leid, er wird sich bessern, wirklich, doch im Moment hat er noch nichts anderes anzubieten, als… naja als sich selbst und das ist weiß Gott nicht viel.
Das Schlafzimmer ist dunkel und Smilee stolpert über irgendetwas, fängt sich mühsam ab, bevor er auf den Lichtschalter haut, der protestierend knirscht.
„John“, sagt Barney leise, doch Smilee erträgt seine Stimme nicht, nicht diesen Ton, der so klingt, als sei Smilee im Begriff etwas sehr Dummes zu tun, was ihm unendlich weh tun wird.
„Bitte“, fleht er. Und dann: „Tut mir Leid.“
Er zieht sich das Hemd aus, wirft es irgendwo hin, greift nach seinem weißen T-Shirt, doch da schnellt plötzlich Barneys Arm nach vorn und hält ihn auf.
„John“, sagt er wieder, nur seinen Namen, und Smilee verkrampft sich und schaut beschämt zu Boden. „Was soll das?“
„Tut mir Leid. Ich dachte, du wolltest… ich… tut mir Leid.“
Stille tritt ein, und Smilee hatte Recht, man kann nicht angenehm schweigen, weil es nie richtig ruhig wird, weder in seinem Schädel noch in seinem Herzen und plötzlich zieht Barney ihm das T-Shirt wieder runter.
„Gott, Junge“, sagt er und zum ersten Mal, seit er ihn kennt, klingt Barney ein wenig hilflos. Sie bleiben voreinander stehen und Smilee starrt auf seine Füße und er sieht erst auf, als Barney ihm plötzlich die Hand auf die Wange legt und seinen Kopf nach oben drückt.
„Was möchtest du, Junge?“, fragt er leise und bei Gott, Smilee weiß es nicht. Er will, dass ihm jemand sagt, was er möchte. Er starrt Barney an, macht die Augen zu und lehnt sich vor, küsst ihn auf den Mund und obwohl er halb damit gerechnet hat, abgewiesen zu werden, schlingt Barney die Arme um ihn und hält ihn fest.
„Es ist okay“, murmelt er, während sie Atem holen. „Ich bring dich nach Hause, wenn du willst…“
„Nein.“ Das ist das Einzige, was Smilee wirklich sicher weiß. Er will auf gar keinen Fall nach Hause, er will hier bleiben, genau hier, eng an Barney gepresst. „Nein.“
„Okay.“ Es dauert wieder ein paar Augenblicke, bevor Barney ihm ein Lächeln schenkt und sich vorsichtig aus Smilees Griff löst. „Setz dich.“
Smilee sinkt aufs Bett und vergräbt den Kopf in den Händen. Was für ein alberner Vollidiot er doch ist, und als sich Barney neben ihn setzt, überlegt er, ob er nach ihm greifen soll, doch er glaubt nicht, dass er das noch darf.
Barney seufzt. „Ich glaube, wir müssen ein paar Dinge klarstellen, John.“
„Ja“, erwidert Smilee, denn was soll er sonst sagen. Er hat aufgegeben.
Schon wieder.
„Du hast dich den ganzen Abend lang nicht wohl gefühlt, oder?“, fragt Barney.
„Nein“, sagt Smilee. Es ist nicht ganz gelogen und er wird bei dieser Aussage bleiben, und wenn sie ihn foltern.
Barney glaubt ihm vermutlich nicht, doch er fragt auch nicht weiter nach. „Was sollte dann das hier?“, sagt er stattdessen und deutet auf Smilees zerknittertes Hemd, das wie ein Lumpen in der Ecke liegt.
Er spürt, dass es ihm wieder so gehen wird, wie mit Luna. Wenn er den Mund aufmacht, werden seine Erklärungen wie der größte Schwachsinn auf Erden klingen, obwohl in seinem Kopf ein Krieg tobt.
Smilee seufzt und spricht die nächsten Sätze zu seinen Schuhen.
„Ich dachte, es würde… darauf hinauslaufen. Und jetzt tu nicht so, als hättest du das nicht auch gedacht!“
Er deutet anklagend auf das frisch bezogene Bett (Smilee ist vielleicht dumm, aber nicht blind) und zu seiner großen Überraschung hat Barney nur ein mildes Lächeln dafür übrig.
„Natürlich hab ich mir so manches gedacht“, gibt er zu, doch es klingt bei ihm nicht so, wie sich diese Gedanken für Smilee anfühlen, nämlich wie ein dreckiges Geheimnis. Im Gegenteil, Barney grinst sogar und zwinkert ihm zu. „Aber eigentlich wollte ich, dass du daran genau so viel Spaß hast, wie ich und nicht, dass du vor Angst zitterst.“
Ertappt ballt Smilee die Fäuste. „Es… es ist nur eine Weile her.“
„Das glaub ich dir sogar. Trotzdem will ich wissen, warum du glaubst, dass du mich…“ Barney hält inne und räuspert sich und aus dem Augenwinkel bemerkt Smilee, dass er tatsächlich verlegen aussieht.
„Dass ich dich was? Angefasst habe?“ Smilee weiß, dass das nicht das ist, worauf Barney hinaus will, doch er verschafft sich dadurch ein bisschen Zeit.
Barney seufzt. „Junge, stell dich doch nicht blöd“, sagt er und klingt ein wenig verzweifelt, doch dann gibt er sich einen Ruck und schaut Smilee direkt ins Gesicht. „Ich will wissen, warum du glaubst, mich irgendwie… entschädigen zu müssen. Ich möchte mich nur ungern wie ein Zuhälter fühlen. Mein Gott, Junge, hältst du mich wirklich für solch ein Monster?“
Smilee klappt der Mund auf. „W-was?“
„Na, ist doch wahr“, sagt Barney mit einem schiefen und krummen Lächeln. „Du hast doch wahrscheinlich gedacht, dass ich dich nur ausführe, weil ich mit dir schlafen will, oder? Und dass du unbedingt mit mir schlafen musst, egal ob du willst oder nicht.“
„Das ist nicht wahr“, murmelt Smilee. „Ich… ich wollte nur…du tust so viel für mich und… irgendwas… ich hab nicht mehr als das hier“, fügt er verzweifelt hinzu und zerrt an seinem T-Shirt. „Und du verdienst viel mehr.“
Erneut ein Seufzen, dann beugt sich Barney ganz nah an ihn heran, als wolle er ihn küssen.
Stattdessen schlägt er ihm gegen die Stirn, nicht fest, aber doch so, dass Smilee zusammenzuckt und ihn völlig entgeistert anstarrt.
„Ich will dich, John Smilee“, flüstert Barney da mit rauer Stimme. „Und nicht nur das hier.“ Er greift nach Smilees Shirtkragen, vergräbt seine Hand dahin und zieht ihn noch enger an sich, bis Smilee seinen Atem auf seinem Mund spüren kann. „Sondern alles.“
Und dann küsst er ihn, lange und ausgiebig, streicht durch sein Haar und Smilee spürt, dass etwas in ihm endlich zerbricht, sein Herz vielleicht oder eher der Panzer, der darum liegt, und er krallt sich an Barney fest, lächelt, obwohl ihm alles weh tut. Barney zieht ihn aufs Bett, breitet die Decke über ihnen aus, wehrt Smilees Hand sanft aber bestimmt ab und küsst ihn auf die Stirn.
„Wir sollten dringend schlafen“, murmelt er. „Ist doch schon längst nach deiner Bettgehzeit.“
„Wohl eher nach deiner, alter Mann“, sagt Smilee und grinst.
„Idiot.“
Am Ende schlafen sie doch miteinander, aber nur, weil Smilee es nach über einer Stunde, die er wach im Bett liegt und an die Decke starrt, nicht mehr aushält und sich zu Barney umdreht, der noch so sehr die Augen zukneifen kann, Smilee weiß, dass er nicht schläft.
„Du bist…kann ich…“, stammelt er und streckt die Hand nach ihm aus.
„Wir sollten wahrscheinlich nicht“, seufzt Barney, doch dann nickt er und Smilee kniet sich über ihn und küsst ihn, streichelt ihn und zieht ihn langsam aus. Barney lässt ihn alles machen, er lässt sich komplett fallen und als er sich auf den Bauch dreht, stockt Smilee der Atem.
Es ist nicht perfekt, sie sind einfach noch nicht so sehr aufeinander abgestimmt, doch es ist so viel besser, als Smilee es sich vorgestellt hat und als sie danach nackt und außer Atem nebeneinander liegen, und Barney ihn fest an sich zieht, erreicht die Stille zwischen ihnen zum ersten Mal Smilees Kopf.
Ruhe, denkt er voller Glück. Endlich Ruhe.
Titel: Come to me
Inhalt: Man hat ein Date.
Anmerkung: Die Fortsetzung. Schließt direkt an. Sorry, aber das war der Teil, den ich eigentlich ganz, ganz dringend schreiben wollte (und jetzt ist er das völlige Gegenteil von dem geworden, was ich eigentlich wollte, haahahahha, das Ende passt nicht zum Anfang, die Stimmung ist eh nur Mist und ich bin froh, dass es vorbei ist). Für die Bingo-Challenge: Date
Come to me
Das Essen schmeckt wirklich fantastisch und Smilee bemüht sich, Hale zu loben, ohne dabei wie ein dämlicher Schleimer zu klingen. Er vergisst sogar seine Nervosität, zumindest bis sie zum Espresso kommen, den Hale ihnen nach dem Bezahlen spendiert hat. Smilee konnte gar nicht so schnell den Mund öffnen, wie Barney bereits seine Brieftasche gezückt und seine Unterschrift auf die Rechnung gesetzt hatte.
„Halt den Mund, John“, hatte Barney gesagt und gelächelt.
„Ich sag doch gar nichts.“
„Nein, aber ich hör dich bis hierhin denken. Es ist alles okay. Ich hab dich eingeladen, also lehn dich zurück und genieß es.“
Smilee probiert es, wirklich, doch jetzt da keine Tagliatelle oder Muscheln mehr zwischen ihnen stehen, weiß er nicht, was er sagen soll, weil er nicht daran glaubt, dass man angenehm miteinander schweigen kann.
Barney trinkt seinen Kaffee aus und stellt die Tasse ab.
„Ich hab das hier schon länger nicht mehr gemacht“, sagt er leise und Smilee starrt ihn nervös an. „Was macht man nach dem Essen gehen auf so einem Date?“
„Keine Ahnung“, sagt Smilee. „Sterne gucken?“
Das ist wirklich das Bescheuertste, was er hätte sagen können, und Smilee wünscht sich, dass ein Amboss auf ihn fällt. Barneys Lächeln bleibt jedoch genau so liebenswürdig wie zuvor.
„Möchtest du das? Wir könnten rausfahren, bis zur Stadtgrenze.“
Smilee denkt nach. Das letzte Mal, dass er den Sternenhimmel betrachtet hat, war vor einem halben Jahr gewesen, als er sich nach ein paar Stunden aus dem Massengrab befreit und einem noch größeren, schwärzeren Nichts gegenüber sah.
„Nein“, sagt Smilee leise. „Nur… nur wenn du das willst.“
Barney nickt. „Dann… ein Bier? Bei mir?“
„Klar.“
Barney fährt sie in gemütlichem Tempo nach Hause und als er die Wohnungstür hinter sich schließt, packt Smilee ihn an den Schultern und küsst ihn, eher mit Verzweiflung als mit Können, aber das hier ist okay, das kennt er, das hat er schon ein paar Mal gemacht und auch mit Leuten, die er wesentlich weniger gern angefasst hat als Barney.
Er spürt, dass Barney irgendetwas sagen will, doch er packt ihn an der Hand und zieht ihn ins Schlafzimmer, bevor er ihm das hier ausreden kann.
Er hat ihr Date versaut, das weiß er, und es tut ihm unendlich leid, er wird sich bessern, wirklich, doch im Moment hat er noch nichts anderes anzubieten, als… naja als sich selbst und das ist weiß Gott nicht viel.
Das Schlafzimmer ist dunkel und Smilee stolpert über irgendetwas, fängt sich mühsam ab, bevor er auf den Lichtschalter haut, der protestierend knirscht.
„John“, sagt Barney leise, doch Smilee erträgt seine Stimme nicht, nicht diesen Ton, der so klingt, als sei Smilee im Begriff etwas sehr Dummes zu tun, was ihm unendlich weh tun wird.
„Bitte“, fleht er. Und dann: „Tut mir Leid.“
Er zieht sich das Hemd aus, wirft es irgendwo hin, greift nach seinem weißen T-Shirt, doch da schnellt plötzlich Barneys Arm nach vorn und hält ihn auf.
„John“, sagt er wieder, nur seinen Namen, und Smilee verkrampft sich und schaut beschämt zu Boden. „Was soll das?“
„Tut mir Leid. Ich dachte, du wolltest… ich… tut mir Leid.“
Stille tritt ein, und Smilee hatte Recht, man kann nicht angenehm schweigen, weil es nie richtig ruhig wird, weder in seinem Schädel noch in seinem Herzen und plötzlich zieht Barney ihm das T-Shirt wieder runter.
„Gott, Junge“, sagt er und zum ersten Mal, seit er ihn kennt, klingt Barney ein wenig hilflos. Sie bleiben voreinander stehen und Smilee starrt auf seine Füße und er sieht erst auf, als Barney ihm plötzlich die Hand auf die Wange legt und seinen Kopf nach oben drückt.
„Was möchtest du, Junge?“, fragt er leise und bei Gott, Smilee weiß es nicht. Er will, dass ihm jemand sagt, was er möchte. Er starrt Barney an, macht die Augen zu und lehnt sich vor, küsst ihn auf den Mund und obwohl er halb damit gerechnet hat, abgewiesen zu werden, schlingt Barney die Arme um ihn und hält ihn fest.
„Es ist okay“, murmelt er, während sie Atem holen. „Ich bring dich nach Hause, wenn du willst…“
„Nein.“ Das ist das Einzige, was Smilee wirklich sicher weiß. Er will auf gar keinen Fall nach Hause, er will hier bleiben, genau hier, eng an Barney gepresst. „Nein.“
„Okay.“ Es dauert wieder ein paar Augenblicke, bevor Barney ihm ein Lächeln schenkt und sich vorsichtig aus Smilees Griff löst. „Setz dich.“
Smilee sinkt aufs Bett und vergräbt den Kopf in den Händen. Was für ein alberner Vollidiot er doch ist, und als sich Barney neben ihn setzt, überlegt er, ob er nach ihm greifen soll, doch er glaubt nicht, dass er das noch darf.
Barney seufzt. „Ich glaube, wir müssen ein paar Dinge klarstellen, John.“
„Ja“, erwidert Smilee, denn was soll er sonst sagen. Er hat aufgegeben.
Schon wieder.
„Du hast dich den ganzen Abend lang nicht wohl gefühlt, oder?“, fragt Barney.
„Nein“, sagt Smilee. Es ist nicht ganz gelogen und er wird bei dieser Aussage bleiben, und wenn sie ihn foltern.
Barney glaubt ihm vermutlich nicht, doch er fragt auch nicht weiter nach. „Was sollte dann das hier?“, sagt er stattdessen und deutet auf Smilees zerknittertes Hemd, das wie ein Lumpen in der Ecke liegt.
Er spürt, dass es ihm wieder so gehen wird, wie mit Luna. Wenn er den Mund aufmacht, werden seine Erklärungen wie der größte Schwachsinn auf Erden klingen, obwohl in seinem Kopf ein Krieg tobt.
Smilee seufzt und spricht die nächsten Sätze zu seinen Schuhen.
„Ich dachte, es würde… darauf hinauslaufen. Und jetzt tu nicht so, als hättest du das nicht auch gedacht!“
Er deutet anklagend auf das frisch bezogene Bett (Smilee ist vielleicht dumm, aber nicht blind) und zu seiner großen Überraschung hat Barney nur ein mildes Lächeln dafür übrig.
„Natürlich hab ich mir so manches gedacht“, gibt er zu, doch es klingt bei ihm nicht so, wie sich diese Gedanken für Smilee anfühlen, nämlich wie ein dreckiges Geheimnis. Im Gegenteil, Barney grinst sogar und zwinkert ihm zu. „Aber eigentlich wollte ich, dass du daran genau so viel Spaß hast, wie ich und nicht, dass du vor Angst zitterst.“
Ertappt ballt Smilee die Fäuste. „Es… es ist nur eine Weile her.“
„Das glaub ich dir sogar. Trotzdem will ich wissen, warum du glaubst, dass du mich…“ Barney hält inne und räuspert sich und aus dem Augenwinkel bemerkt Smilee, dass er tatsächlich verlegen aussieht.
„Dass ich dich was? Angefasst habe?“ Smilee weiß, dass das nicht das ist, worauf Barney hinaus will, doch er verschafft sich dadurch ein bisschen Zeit.
Barney seufzt. „Junge, stell dich doch nicht blöd“, sagt er und klingt ein wenig verzweifelt, doch dann gibt er sich einen Ruck und schaut Smilee direkt ins Gesicht. „Ich will wissen, warum du glaubst, mich irgendwie… entschädigen zu müssen. Ich möchte mich nur ungern wie ein Zuhälter fühlen. Mein Gott, Junge, hältst du mich wirklich für solch ein Monster?“
Smilee klappt der Mund auf. „W-was?“
„Na, ist doch wahr“, sagt Barney mit einem schiefen und krummen Lächeln. „Du hast doch wahrscheinlich gedacht, dass ich dich nur ausführe, weil ich mit dir schlafen will, oder? Und dass du unbedingt mit mir schlafen musst, egal ob du willst oder nicht.“
„Das ist nicht wahr“, murmelt Smilee. „Ich… ich wollte nur…du tust so viel für mich und… irgendwas… ich hab nicht mehr als das hier“, fügt er verzweifelt hinzu und zerrt an seinem T-Shirt. „Und du verdienst viel mehr.“
Erneut ein Seufzen, dann beugt sich Barney ganz nah an ihn heran, als wolle er ihn küssen.
Stattdessen schlägt er ihm gegen die Stirn, nicht fest, aber doch so, dass Smilee zusammenzuckt und ihn völlig entgeistert anstarrt.
„Ich will dich, John Smilee“, flüstert Barney da mit rauer Stimme. „Und nicht nur das hier.“ Er greift nach Smilees Shirtkragen, vergräbt seine Hand dahin und zieht ihn noch enger an sich, bis Smilee seinen Atem auf seinem Mund spüren kann. „Sondern alles.“
Und dann küsst er ihn, lange und ausgiebig, streicht durch sein Haar und Smilee spürt, dass etwas in ihm endlich zerbricht, sein Herz vielleicht oder eher der Panzer, der darum liegt, und er krallt sich an Barney fest, lächelt, obwohl ihm alles weh tut. Barney zieht ihn aufs Bett, breitet die Decke über ihnen aus, wehrt Smilees Hand sanft aber bestimmt ab und küsst ihn auf die Stirn.
„Wir sollten dringend schlafen“, murmelt er. „Ist doch schon längst nach deiner Bettgehzeit.“
„Wohl eher nach deiner, alter Mann“, sagt Smilee und grinst.
„Idiot.“
Am Ende schlafen sie doch miteinander, aber nur, weil Smilee es nach über einer Stunde, die er wach im Bett liegt und an die Decke starrt, nicht mehr aushält und sich zu Barney umdreht, der noch so sehr die Augen zukneifen kann, Smilee weiß, dass er nicht schläft.
„Du bist…kann ich…“, stammelt er und streckt die Hand nach ihm aus.
„Wir sollten wahrscheinlich nicht“, seufzt Barney, doch dann nickt er und Smilee kniet sich über ihn und küsst ihn, streichelt ihn und zieht ihn langsam aus. Barney lässt ihn alles machen, er lässt sich komplett fallen und als er sich auf den Bauch dreht, stockt Smilee der Atem.
Es ist nicht perfekt, sie sind einfach noch nicht so sehr aufeinander abgestimmt, doch es ist so viel besser, als Smilee es sich vorgestellt hat und als sie danach nackt und außer Atem nebeneinander liegen, und Barney ihn fest an sich zieht, erreicht die Stille zwischen ihnen zum ersten Mal Smilees Kopf.
Ruhe, denkt er voller Glück. Endlich Ruhe.
no subject
Date: 2014-10-01 05:34 am (UTC)Es ist so perfekt und intensiv, dass ich gar nicht gemerkt habe, wie ich beim Lesen die Luft angehalten habe. Weil Wow!
no subject
Date: 2014-10-02 10:33 am (UTC)Außerdem sehen sie hübsch aus, wenn sie knutschen. :33333
no subject
Date: 2014-10-01 06:30 am (UTC)(Muß zur Arbeit, verdammt!)
no subject
Date: 2014-10-02 10:42 am (UTC)