Angst - Blutspur (für's Team)
Sep. 30th, 2014 05:48 pmTeam: Thalia
Challenge: Angst - Blutspur
Titel: Verschwommen
Fandom: Blitz
Charaktere: Porter Nash, Tom Brant
Warnungen: ungebetat, ein paar vulgäre Kraftausdrücke.
Anmerkungen: für
nessaniel, weil sie die besten gay fic bullshit plot-Ideen hat.
Nash merkt zu spät, dass der Scheißkerl bewaffnet ist. Deshalb duckt er sich zwar unter einem Kinnhaken weg, rechnet aber nicht damit, dass das Riesenarschloch ihm im nächsten Moment ein Messer in die Seite rammt. Er schwankt kurz - nicht vor Schmerzen, denn den Schmerz spürt er nicht vor lauter Adrenalin und dem roten Schreien in seinem Kopf, sondern weil der Angriff ihn überrascht hat. Der gottverdammte Hurensohn will die Gelegenheit nutzen und ihm diesmal den Schlag gegen's Kinn versetzen, den er gerade erst versemmelt hat, aber Nash rafft sich schon wieder auf und schlägt ihn mit einer Kraft nieder, die er selbst fast nicht für möglich gehalten hätte. Der blöde Wichser zuckt nicht mal mehr, er liegt einfach da, und Nash hofft insgeheim, dass er nie mehr aufstehen wird.
Es ist doch erstaunlich, was der Mensch ausrichten kann, wenn er genug unberechenbare Wut in sich trägt, denkt Nash, und im nächsten Moment: Du hast dich nicht genug vermöbeln lassen, wenn dein Kopf zu so einem Scheiß noch in der Lage ist.
Schräg hinter ihm pfeift Brant anerkennend.
"Der sieht nicht so aus, also würde er demnächst nochmal aufstehen", sagt er und klopft Nash mir wesentlich mehr Gewalt als unbedingt nötig Staub von der Bomberjacke, die ihm nicht gehört, die ihn Brant gegeben hat, damit er sich nicht seine "schicken Tuntenmäntel schmutzig machen" muss. Nash hat ihn weder hinsichtlich des Gebrauchs des Begriffs "Tunte" belehrt, noch zugegeben, dass er aus irgendwelchen kranken psychologischen Gründen, die er ganz weit hinten in seinen Kopf sperrt und nie wieder ans Tageslicht lassen wird, noch tausendmal besser hirnlos zudreschen kann, wenn er Brants Kleidung trägt.
Was für eine komplett abgefuckte Heldenverehrung, sagt der rationale Teil seines Kopfs.
Nash hört nicht hin, denn das Schreien in ihm hat aufgehört und die Welt wird langsam schwarz an den Rändern, bis er nur noch Brant sieht, der einen der ohnmächtigen Kerle mit seinem Hurling-Schläger anstößt und zufrieden grinst, da der Kerl keine Reaktion zeigt.
Vorsichtshalber blinzelt Nash nicht, denn er fürchtet, dass die Welt dann nie wieder hell wird. Scheiße, er hat ordentlich eins draufgekriegt und es wird von Sekunde zu Sekunde schwerer, Brant noch zu erkennen, der sich umsieht, ob sie keine allzu auffälligen Spuren hinterlassen haben.
Haben sie natürlich nicht. Tun sie ja nie. Die Metropolitan Police dankt es ihnen.
"Bier bei mir?", fragt Brant mit einem Grinsen, das er vermutlich für anzüglich hält. Vermutlich glaubt er auch noch, dass er damit heiß aussieht, mit so einem Grinsen und dem Kapuzenpulli und dem Schläger und den blutverschmierten Fingerknöcheln. Nash wird heiß und kalt und scheiße, ja, Brant verdreht ihn den Kopf, aber im Moment ist das nicht der einzige Grund, warum er fürchtet, dass seine Knie gleich nachgeben.
Brant lacht.
"Soll ich dich heim tragen, Prinzessin?"
Nash schlägt nach ihm und verfehlt ihn vermutlich um ungefähr drei Meter, denn mit der Koordination hapert es auch und langsam ist es ihm nicht mehr ganz egal, also stolpert er an Brant vorbei aus diesem schmierigen Hinterhof auf eine verlassene Straße und weiß für einen Moment nicht, in welche Richtung er laufen soll.
Brant lacht immer noch, zieht ihn dann aber unsanft am Arm die Straße runter (runter, zum Glück runter, das ist weniger anstrengend, denkt er, und stolpert über seine eigenen Füße, aber Brants eiserner Griff um seinen Arm hält ihn aufrecht).
Alles ist verschwommen, die ganze Welt ist verschwommen, die Straße und die Häuser und Brant. Er will nicht, das Brant verschwimmt, er will ihn sehen mit seinen aufgeschlagenen Händen und der verkrusteten Wunde an der Schläfe von letztem Mal, als er so schlecht aufgepasst hat wie Nash heute, denn Nash würde es nie zugeben, aber er ist wunderschön.
Er will nach Brant greifen, aber seine Arme gehorchen ihm nicht mehr richtig, und so lässt er sich einfach nur gegen ihn fallen und ignoriert alle spitzen Bemerkungen, obwohl er sich nicht sicher sein kann, ob Brant überhaupt etwas sagt, denn es rauscht in seinen Ohren als sei er unter Wasser oder mitten auf der Autobahn, und weil er noch atmen kann (zumindest ein bisschen) und der Weg zu Brants Haus auch nicht über die Autobahn führt, ist er sich verhältnismäßig sicher, dass irgendetwas mit ihm ganz und gar nicht in Ordnung ist.
Dass sie bei Brant angekommen sind, merkt er nur, weil er das Klimpern von Brants Schlüsselbund schon kennt, und dann plötzlich lässt Brant ihn gegen eine raue Wand fallen. Nash glaubt nicht, dass es ihm gelungen ist, nicht zu ächzen.
"Du prügelst ja echt nicht schlecht für ne Schwuchtel", hört er Brant sagen, während er versucht, seine Augen auf die gemusterte Raufasertapete zu fokussieren, "aber einstecken kannst du kein Stück. Hoffentlich bist du im Bett genau andersrum, sonst kann ich verstehen, warum du solo bist."
Nashs erster Gedanke ist: Probier es doch aus!
Sein zweiter Gedanke ist: Brants Tapete hat kein Muster.
Der dritte ist: Scheiße, das Messer.
Und dann wird die Welt endgültig schwarz.
Challenge: Angst - Blutspur
Titel: Verschwommen
Fandom: Blitz
Charaktere: Porter Nash, Tom Brant
Warnungen: ungebetat, ein paar vulgäre Kraftausdrücke.
Anmerkungen: für
Nash merkt zu spät, dass der Scheißkerl bewaffnet ist. Deshalb duckt er sich zwar unter einem Kinnhaken weg, rechnet aber nicht damit, dass das Riesenarschloch ihm im nächsten Moment ein Messer in die Seite rammt. Er schwankt kurz - nicht vor Schmerzen, denn den Schmerz spürt er nicht vor lauter Adrenalin und dem roten Schreien in seinem Kopf, sondern weil der Angriff ihn überrascht hat. Der gottverdammte Hurensohn will die Gelegenheit nutzen und ihm diesmal den Schlag gegen's Kinn versetzen, den er gerade erst versemmelt hat, aber Nash rafft sich schon wieder auf und schlägt ihn mit einer Kraft nieder, die er selbst fast nicht für möglich gehalten hätte. Der blöde Wichser zuckt nicht mal mehr, er liegt einfach da, und Nash hofft insgeheim, dass er nie mehr aufstehen wird.
Es ist doch erstaunlich, was der Mensch ausrichten kann, wenn er genug unberechenbare Wut in sich trägt, denkt Nash, und im nächsten Moment: Du hast dich nicht genug vermöbeln lassen, wenn dein Kopf zu so einem Scheiß noch in der Lage ist.
Schräg hinter ihm pfeift Brant anerkennend.
"Der sieht nicht so aus, also würde er demnächst nochmal aufstehen", sagt er und klopft Nash mir wesentlich mehr Gewalt als unbedingt nötig Staub von der Bomberjacke, die ihm nicht gehört, die ihn Brant gegeben hat, damit er sich nicht seine "schicken Tuntenmäntel schmutzig machen" muss. Nash hat ihn weder hinsichtlich des Gebrauchs des Begriffs "Tunte" belehrt, noch zugegeben, dass er aus irgendwelchen kranken psychologischen Gründen, die er ganz weit hinten in seinen Kopf sperrt und nie wieder ans Tageslicht lassen wird, noch tausendmal besser hirnlos zudreschen kann, wenn er Brants Kleidung trägt.
Was für eine komplett abgefuckte Heldenverehrung, sagt der rationale Teil seines Kopfs.
Nash hört nicht hin, denn das Schreien in ihm hat aufgehört und die Welt wird langsam schwarz an den Rändern, bis er nur noch Brant sieht, der einen der ohnmächtigen Kerle mit seinem Hurling-Schläger anstößt und zufrieden grinst, da der Kerl keine Reaktion zeigt.
Vorsichtshalber blinzelt Nash nicht, denn er fürchtet, dass die Welt dann nie wieder hell wird. Scheiße, er hat ordentlich eins draufgekriegt und es wird von Sekunde zu Sekunde schwerer, Brant noch zu erkennen, der sich umsieht, ob sie keine allzu auffälligen Spuren hinterlassen haben.
Haben sie natürlich nicht. Tun sie ja nie. Die Metropolitan Police dankt es ihnen.
"Bier bei mir?", fragt Brant mit einem Grinsen, das er vermutlich für anzüglich hält. Vermutlich glaubt er auch noch, dass er damit heiß aussieht, mit so einem Grinsen und dem Kapuzenpulli und dem Schläger und den blutverschmierten Fingerknöcheln. Nash wird heiß und kalt und scheiße, ja, Brant verdreht ihn den Kopf, aber im Moment ist das nicht der einzige Grund, warum er fürchtet, dass seine Knie gleich nachgeben.
Brant lacht.
"Soll ich dich heim tragen, Prinzessin?"
Nash schlägt nach ihm und verfehlt ihn vermutlich um ungefähr drei Meter, denn mit der Koordination hapert es auch und langsam ist es ihm nicht mehr ganz egal, also stolpert er an Brant vorbei aus diesem schmierigen Hinterhof auf eine verlassene Straße und weiß für einen Moment nicht, in welche Richtung er laufen soll.
Brant lacht immer noch, zieht ihn dann aber unsanft am Arm die Straße runter (runter, zum Glück runter, das ist weniger anstrengend, denkt er, und stolpert über seine eigenen Füße, aber Brants eiserner Griff um seinen Arm hält ihn aufrecht).
Alles ist verschwommen, die ganze Welt ist verschwommen, die Straße und die Häuser und Brant. Er will nicht, das Brant verschwimmt, er will ihn sehen mit seinen aufgeschlagenen Händen und der verkrusteten Wunde an der Schläfe von letztem Mal, als er so schlecht aufgepasst hat wie Nash heute, denn Nash würde es nie zugeben, aber er ist wunderschön.
Er will nach Brant greifen, aber seine Arme gehorchen ihm nicht mehr richtig, und so lässt er sich einfach nur gegen ihn fallen und ignoriert alle spitzen Bemerkungen, obwohl er sich nicht sicher sein kann, ob Brant überhaupt etwas sagt, denn es rauscht in seinen Ohren als sei er unter Wasser oder mitten auf der Autobahn, und weil er noch atmen kann (zumindest ein bisschen) und der Weg zu Brants Haus auch nicht über die Autobahn führt, ist er sich verhältnismäßig sicher, dass irgendetwas mit ihm ganz und gar nicht in Ordnung ist.
Dass sie bei Brant angekommen sind, merkt er nur, weil er das Klimpern von Brants Schlüsselbund schon kennt, und dann plötzlich lässt Brant ihn gegen eine raue Wand fallen. Nash glaubt nicht, dass es ihm gelungen ist, nicht zu ächzen.
"Du prügelst ja echt nicht schlecht für ne Schwuchtel", hört er Brant sagen, während er versucht, seine Augen auf die gemusterte Raufasertapete zu fokussieren, "aber einstecken kannst du kein Stück. Hoffentlich bist du im Bett genau andersrum, sonst kann ich verstehen, warum du solo bist."
Nashs erster Gedanke ist: Probier es doch aus!
Sein zweiter Gedanke ist: Brants Tapete hat kein Muster.
Der dritte ist: Scheiße, das Messer.
Und dann wird die Welt endgültig schwarz.
no subject
Date: 2014-10-15 07:37 pm (UTC)Ich denke, es ist ein bisschen von beidem, also von Heldenverehrung und Dirty Secrets, denn letzteres lässt sich ja kaum von der Hand weisen XD Aber ich glaube auch, dass Brant quasi als Nashs ~enabler nur funktioniert, weil Nash in ihm all das sieht, was er nicht sein kann oder nicht sein will oder nicht sein darf, oder was auch immer. Richtig schön wird diese Dynamik zwar erst dadurch, dass Brant ihn respektiert und sich da zieeeeemlich bereitwillig ein bisschen der Autorität unterwirft XD aber sie haben halt beide issues. Das ist ja das schöne.
UND NATÜRLICH BRINGT BRANT IHN INS KRANKENHAUS und alles wird a lot of h/c und fluff und rainbows und bashing people's balls in with a Hurling stick. ♥
no subject
Date: 2014-10-16 01:06 pm (UTC)Nash, my baby! Warum muss es nur immer so leiden, ey. Armer Welpe.
Ich weiß auch, das Brant Nash ins Krankenhaus bringt weil einfach und überhaupt und nämlich! Er muss sich ja doch ein bisschen kümmern und so.
Und WOA "Was für eine komplett abgefuckte Heldenverehrung" DAS IST SO GUT DAS IST SO FUCKING GUT!
Danke das wir den Film geguckt haben, bb! ♥
(btw. ich werde jetzt auch alle Menschen die ich kenne dazu zwingen Blitz zu gucken. Because I can. Muahaha.)
no subject
Date: 2014-10-18 01:30 pm (UTC)Ich bin so froh, dir diesen Film gezeigt zu haben, und noch froher, dass er dir gefallen hat, und am allerfrohsten, dass du direkt mal Fanfics lesen und kommentieren gehst!
VIELEN DANK BB :-***