Team: Thalia
Challenge: Romanze/Intimität - Bisexualität
Titel: Eins zählt für mich nur
Fandom: RPS
Charaktere:zwei ungarische Musicaldarsteller, deren komplette Namen ich hier nicht hinschreiben werde, weil ich nach wie vor paranoid bin :)
Warnungen: ungebetat.
Anmerkungen: Ich habe ein neues Handy und tippe jetzt noch langsamer als vorher! :))! Außerdem möchte ich diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, um dieses Video der beiden Herren zu verlinken. Für
zsemle, die anhand meiner Fics Deutsch lernt ;). Nagyon sajnálom, drágám, de a Google Translate a legjobb barátunk (mint mindig).
Es ist nicht so, dass er Lilla nicht liebt; ganz im Gegenteil. Sie ist sein Ein und Alles, seine Familie, vielleicht sogar seine Muse. Sie ist ein Star - nicht nur für die Leute, die sie bejubeln, die ihr Kuchen backen und Blumen schicken, sondern auch für ihn ganz privat und ganz persönlich, jeden Tag und zu jeder Gelegenheit.
Zsolt würde sie für nichts in der Welt wieder hergeben wollen.
Trotzdem kann er nicht verleugnen, welchen Taumel ausgerechnet ein anderer Mann in ihm auslöst, und ausgerechnet ein solcher Mann, mit dem er so häufig im Rampenlicht steht, dass es ihm schwerfällt, auch nur einen Funken der endlosen Zuneigung für ihn vor der Welt zu verstecken.
Manchmal denkt er, es liegt daran, dass Szilveszter und Lilla ihn gleichsam zu den albernsten Dingen verleiten, ihm schier unendliches Selbstvertrauen geben, ihn in den unmöglichsten Ideen unterstützen. Er glaubt nicht, dass sie sich besonders ähnlich sind, charakterlich oder menschlich, obwohl er sich manchmal wünscht, es wäre so. Dann könnte er wenigstens erklären - vor sich selbst erklären -, warum er Szilveszters Aufmerksamkeit sucht, als hinge sein Seelenheil davon ab.
Warum er jede noch so kleine Gelegenheit dazu nutzt, ihn zu berühren, als müsse er sich vergewissern, dass sich nichts zwischen ihnen geändert hat, dass Szilveszter noch da ist und ihn jedes Mal noch genauso offen und herzlich in seinem Leben empfängt wie eh und je.
Woher diese Zweifel selbst noch nach so vielen Jahren der Freundschaft kommen, darüber möchte er nicht nachdenken. Es ist keine Eifersucht, weder auf Gabi, noch auf sonst irgendjemanden, obwohl Szilveszter (und es überrascht ihn immer wieder, auch noch nach so langer Zeit) eine erstaunliche Anzahl Menschen - Kollegen, Freunde - gerne an sich heran lässt, wenn sie genug Standhaftigkeit und Ausdauer aufbringen, seine stolze, fast schon arrogante Fassade zu durchdringen.
Zsolt kann sich nicht mehr erinnern, wie es ihm damals gelungen ist, denn es kommt es ihm vor, als sei eine Zeit ohne dieses Hochgefühl von Freundschaft schon ein ganzes Leben her, als hätte er sie schon immer gehabt, diese unerklärliche Zuneigung, die er nicht in Worte und schon gar nicht in Taten fassen kann, die ihn aber immer wieder zu Szilveszter zieht, als müsse er sich und der Welt beweisen, dass das, was sie da haben, wahr ist und Bestand hat.
Einmal, vor vielen Jahren, waren sie zu einer gemeinsamen Korrepetition eingeteilt - er weiß nicht einmal mehr, worum es genau ging, er weiß nur noch, dass er sich gewundert hat über die Entscheidung, Szilveszter und ihm die gleiche Rolle zu geben. Vielleicht hat das zu ihrer Annäherung beigetragen, eine solche plötzliche Gemeinsamkeit.
In jedem Fall hat es zu viel Gelächter geführt in dieser Probe und zu noch mehr (nicht überflüssigen, niemals überflüssigen) Berührungen, denn zu Zsolts großer Freude ist Szilveszter einer dieser Menschen, die im Lachen körperliche Nähe suchen, als würde die sichtbare Reaktion allein nicht ausreichen, um ihrer Heiterkeit Ausdruck zu verleihen und sie es deshalb mit Gesten unterstreichen müssen.
Nichts macht ihn glücklicher, und nichts gibt ihm größeres Selbstvertrauen, als zu sehen, dass er Szilveszter zum Lachen bringen kann. So einfach, dass Szilveszter es manchmal nicht über sich bringen kann, ihn auch nur anzusehen, weil Zsolt seine ganze Professionalität ins Wanken bringt.
Es erhebt ihn. Es gibt ihm den Mut, die abwegigsten Dinge zu planen (könnte man nicht dieses tragische selbstreflexive Lied am Ende des ersten Akts so inszenieren, dass es wie ein Liebesduett klingt?, zu fragen und sich die größte Mühe zu geben, nicht verlegen zu werden, als Szilveszter ihn ansieht, als habe er ihn schon längst genau durchschaut, nur um dann einzuwilligen), die peinlichsten Dinge zu tun (sich auf einer schlechten Party "You're My Heart, You're My Soul" entgegenzubrüllen und nicht mehr nüchtern genug zu sein, um einschätzen zu können, wie ernst sie es wirklich meinen, denn mit Szilveszters Blick auf ihm und seiner Hand im Nacken ist er sich über gar nichts sicher) und die unmöglichsten Dinge vorzuschlagen (wie viel Überwindung es gekostet hat, ganz nonchalant zu fragen, ob es nicht lustig wäre, wenn sie miteinander tanzen würden? und wie bereitwillig und ohne Umschweife Szilveszter ihn an sich gezogen hat, bis sie sich so nahe waren, dass Zsolt beinahe für nichts mehr hätte garantieren können).
In solchen Momenten fühlt er sich, als könnte er alles tun, nur, weil da dieser eine Mann ist, der Zsolts Zuneigung nicht nur annimmt, sondern sie auch tausendmal in den kleinsten Gesten zurückgibt, so wie Lilla, und doch ganz anders als sie.
Challenge: Romanze/Intimität - Bisexualität
Titel: Eins zählt für mich nur
Fandom: RPS
Charaktere:
Warnungen: ungebetat.
Anmerkungen: Ich habe ein neues Handy und tippe jetzt noch langsamer als vorher! :))! Außerdem möchte ich diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, um dieses Video der beiden Herren zu verlinken. Für
Es ist nicht so, dass er Lilla nicht liebt; ganz im Gegenteil. Sie ist sein Ein und Alles, seine Familie, vielleicht sogar seine Muse. Sie ist ein Star - nicht nur für die Leute, die sie bejubeln, die ihr Kuchen backen und Blumen schicken, sondern auch für ihn ganz privat und ganz persönlich, jeden Tag und zu jeder Gelegenheit.
Zsolt würde sie für nichts in der Welt wieder hergeben wollen.
Trotzdem kann er nicht verleugnen, welchen Taumel ausgerechnet ein anderer Mann in ihm auslöst, und ausgerechnet ein solcher Mann, mit dem er so häufig im Rampenlicht steht, dass es ihm schwerfällt, auch nur einen Funken der endlosen Zuneigung für ihn vor der Welt zu verstecken.
Manchmal denkt er, es liegt daran, dass Szilveszter und Lilla ihn gleichsam zu den albernsten Dingen verleiten, ihm schier unendliches Selbstvertrauen geben, ihn in den unmöglichsten Ideen unterstützen. Er glaubt nicht, dass sie sich besonders ähnlich sind, charakterlich oder menschlich, obwohl er sich manchmal wünscht, es wäre so. Dann könnte er wenigstens erklären - vor sich selbst erklären -, warum er Szilveszters Aufmerksamkeit sucht, als hinge sein Seelenheil davon ab.
Warum er jede noch so kleine Gelegenheit dazu nutzt, ihn zu berühren, als müsse er sich vergewissern, dass sich nichts zwischen ihnen geändert hat, dass Szilveszter noch da ist und ihn jedes Mal noch genauso offen und herzlich in seinem Leben empfängt wie eh und je.
Woher diese Zweifel selbst noch nach so vielen Jahren der Freundschaft kommen, darüber möchte er nicht nachdenken. Es ist keine Eifersucht, weder auf Gabi, noch auf sonst irgendjemanden, obwohl Szilveszter (und es überrascht ihn immer wieder, auch noch nach so langer Zeit) eine erstaunliche Anzahl Menschen - Kollegen, Freunde - gerne an sich heran lässt, wenn sie genug Standhaftigkeit und Ausdauer aufbringen, seine stolze, fast schon arrogante Fassade zu durchdringen.
Zsolt kann sich nicht mehr erinnern, wie es ihm damals gelungen ist, denn es kommt es ihm vor, als sei eine Zeit ohne dieses Hochgefühl von Freundschaft schon ein ganzes Leben her, als hätte er sie schon immer gehabt, diese unerklärliche Zuneigung, die er nicht in Worte und schon gar nicht in Taten fassen kann, die ihn aber immer wieder zu Szilveszter zieht, als müsse er sich und der Welt beweisen, dass das, was sie da haben, wahr ist und Bestand hat.
Einmal, vor vielen Jahren, waren sie zu einer gemeinsamen Korrepetition eingeteilt - er weiß nicht einmal mehr, worum es genau ging, er weiß nur noch, dass er sich gewundert hat über die Entscheidung, Szilveszter und ihm die gleiche Rolle zu geben. Vielleicht hat das zu ihrer Annäherung beigetragen, eine solche plötzliche Gemeinsamkeit.
In jedem Fall hat es zu viel Gelächter geführt in dieser Probe und zu noch mehr (nicht überflüssigen, niemals überflüssigen) Berührungen, denn zu Zsolts großer Freude ist Szilveszter einer dieser Menschen, die im Lachen körperliche Nähe suchen, als würde die sichtbare Reaktion allein nicht ausreichen, um ihrer Heiterkeit Ausdruck zu verleihen und sie es deshalb mit Gesten unterstreichen müssen.
Nichts macht ihn glücklicher, und nichts gibt ihm größeres Selbstvertrauen, als zu sehen, dass er Szilveszter zum Lachen bringen kann. So einfach, dass Szilveszter es manchmal nicht über sich bringen kann, ihn auch nur anzusehen, weil Zsolt seine ganze Professionalität ins Wanken bringt.
Es erhebt ihn. Es gibt ihm den Mut, die abwegigsten Dinge zu planen (könnte man nicht dieses tragische selbstreflexive Lied am Ende des ersten Akts so inszenieren, dass es wie ein Liebesduett klingt?, zu fragen und sich die größte Mühe zu geben, nicht verlegen zu werden, als Szilveszter ihn ansieht, als habe er ihn schon längst genau durchschaut, nur um dann einzuwilligen), die peinlichsten Dinge zu tun (sich auf einer schlechten Party "You're My Heart, You're My Soul" entgegenzubrüllen und nicht mehr nüchtern genug zu sein, um einschätzen zu können, wie ernst sie es wirklich meinen, denn mit Szilveszters Blick auf ihm und seiner Hand im Nacken ist er sich über gar nichts sicher) und die unmöglichsten Dinge vorzuschlagen (wie viel Überwindung es gekostet hat, ganz nonchalant zu fragen, ob es nicht lustig wäre, wenn sie miteinander tanzen würden? und wie bereitwillig und ohne Umschweife Szilveszter ihn an sich gezogen hat, bis sie sich so nahe waren, dass Zsolt beinahe für nichts mehr hätte garantieren können).
In solchen Momenten fühlt er sich, als könnte er alles tun, nur, weil da dieser eine Mann ist, der Zsolts Zuneigung nicht nur annimmt, sondern sie auch tausendmal in den kleinsten Gesten zurückgibt, so wie Lilla, und doch ganz anders als sie.