[identity profile] tsutsumi.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Erato
Fandom: Teen Wolf
Challenge: Angst - Geständnis - Für mich
Wörter: ~700
Personen: Kira, Malia, Lydia, Scott (alle hot girls)
Anmerkung: Die Serie wird mir nicht den Gefallen tun, realistisch mit Kiras Kräften umzugehen. Denn seien wir mal ehrlich - ab einem bestimmten Punkt würde sie alle in die Tasche stecken.
Ach, was ich nicht für einen Spinoff geben würde.
Und vielleicht nenne ich Scira im Gedanken jetzt nur noch 'Füchslein und Wölfchen'. *geht weinen*

„In Ordnung. Ich versteh' aber immer noch nicht so ganz, wo das Problem liegt.“
Malia wirft ihre Haare zurück und entblößt kleine, wachsende Kojoteneckzähnchen.

Neben ihr auf dem Bett liegt Lydia, schlummernd, mit dunklen Schatten unter den Wimpern.
Es ist, als ob Malia sie im Schein des Vollmondes bewacht. Ihre Augen sind wild und tief und leuchten ab und an blau auf.

„Du hast einem Typen den Elektroschock seines Lebens verpasst, weil er dir an den Po gefasst hat. Fertig. Und?“

„Nicht nur das!“, jammert Kira und vergräbt ihr Gesicht in den Händen.

„Ich hatte... ich konnte...Ich habe die Kontrolle verloren.“

Malia sieht nicht so aus, als ob sie die Gewichtigkeit dieses Geständnisses, welches Kira ihr gerade gebracht hat, verstünde.

„Kann ich mir nicht vorstellen“, erwidert sie trocken.
„Immerhin lebt er doch noch, oder?“

„Malia, man schockt einen Menschen nicht einfach ins Krankenhaus!“

„Man fasst einem Menschen nicht ungefragt an den Po.“
Lydias Stimme ist leise und schlaftrunken. Sie blinzelt sich Traum aus den Augen.

„Es ist ganz einfach, Kira.“ Die Kerzen um das Bett herum flackern leicht, als sie sich aufsetzt.
Für einen Augenblick sind Lydias Augen schwarz und schwer. Sie lauscht in die Welt hinaus, als würde sie prüfen, ob jemand zu ihr sprechen möchte, als ob unsichtbare kosmische Kräfte ihr Geheimnisse einflüstern möchten. Banshees stehen immer auf Empfang.

„Du bist wütend geworden. Du hast reagiert. Du hast aufgehört. Manchmal ist es ganz einfach.“

„Und wenn ich es mir zu einfach mache?“, entgegnet Kira ängstlich. Sie hat seit dem Vorfall niemanden angefasst. Unter ihrer Haut schlummert das Summen und Sirren von Blitzen und Donner. Sie spürt die Gestalt des Fuchses um sich herum wie einen Schleier. Er fletscht die Zähne und ruft und ruft, und wartet.

„Ich kann das nicht mehr aufhalten“, murmelt sie vorsichtig. Sie schleift diese Worte seit Wochen mit sich herum wie eine unsichtbare Eisenkugel. Niemandem hat sie etwas gesagt. Weder Satomi noch Scott noch ihrer Mutter.

„Es wird immer größer. Und stärker. Und...ich kann das schlecht erklären.“

„Ich weiß“, sagt Malia sehr ruhig.
„Man merkt das.“
„Man hört es“, fügt Lydia hinzu und lässt sich von Malia einen Arm um die Schulter legen.

„Es ist nicht schlimm, weißt du. Es ist dir nicht verboten, die Stärkste von uns allen zu sein.“

Kira denkt an Malia, an Liam, an Derek, an Scott. Vielleicht hat sie sich zu sehr eingebildet, dass die Gestaltwandler an der Spitze einer obskuren Hierarchie der Lebewesen stehen, wenn es doch klar ist, dass es Menschen sind, die noch immer diesen Platz für sich beanspruchen.
Sie denkt an Allison, die sie nur kurz erleben durfte.

Allison hat keine Angst gehabt vor dem, was sie tun konnte.

„Denk mal sorum“, spricht Malia in Kiras Gedanken hinein.
„Wenn du es die ganze Zeit versuchst zu unterdrücken, wird es nur noch unberechenbarer. Ich hab keine Ahnung, wie's dir geht, aber ich komme viel besser damit klar wie es jetzt ist.“

Sie grinst mit ausgefahrenen Eckzähnen und könnte nicht schauerlicher und niedlicher zugleich aussehen.

Kira beschließt, von ihr zu lernen.

Sie lässt sich von ihr in die Arme nehmen und lauscht wohlig dem Knurren, das dem Vollmond gilt.

Sie streichelt Lydia zärtlich über die Haare.

Als sie das Haus verlässt und die Straße entlang läuft, flüstern ihr die Elektronen im Licht der Laternen Liebeserklärungen nach.


Als sie auf das Vordach der McCalls springt und lautlos durch das geöffnete Fenster schlüpft, ruft in der Ferne ein tierischer Fuchs.

Sie lehnt sich gegen das Fensterbrett und wartet, bis sich rote Augen auf sie richten.

Oh ja, in letzter Zeit hat sie Vollmondnächte lieben gelernt.

„Ich könnte dich auf der Stelle umbringen“, sagt Kira sanft.

„Aber weil ich dich so gern habe, tu ich's nicht.“
Sie kichert, was zweifelsohne ein Reflex ist.

Doch als Scott ins Mondlicht tritt, hat er den Kopf gesenkt. Still schaut er sie von unten herauf an.
Still lächelt er.

„Ich weiß.“

Date: 2014-10-04 08:12 pm (UTC)
From: [identity profile] rei17.livejournal.com
Ein Mädchen Abend! *_______*
Oh Wino! Ein Mädchenabend!
*gasp* !!

Das ist soooo schön und das ist alles, was mir in der Serie noch gefehlt halt (also außer mehr Skittles hugs - for reasons).
Sie sind alle so süß und ich hab sie so lieb und sie sind zusammen und sie reden miteinander und hach!
Und Kira, die Jungs blitzdingst, die ihr an den Po grabschen (seriously Lydia hat völlig recht! Man fasst einem Menschen nicht ungefragt an den Po!! òó Sowas kann ich ja leiden! Blitzdings so viel du willst, Kira - diese Grabscher haben es verdient!!) und Malia und Lydia, die sie bestärken und Malia mit ihren kleinen süßen Eckzähnchen ... daaaaaw! *__*

Das ist alles so 100% Liebe und wundervoll und ich möchte mir so gerne vorstellen, dass sie noch mehr Abende zusammen verbringen und in süßen Pyjamas zusammen auf einem Bett sitzen und Chips futtern und Schokorosinen und mit Malia Geschichte lernen und Lydia ablenken, wenn sie traurig aussieht weil sie an ALlison denkt und mit Kira über ihre wachsenden Kräfte reden. Und dass sie auch manchmal über Jungs reden - über Scott und Stiles (und Lydia mit Parrish aufziehen und dann macht sie 'Pfffft!' und wirft die Haare zurück und lächelt geheimnisvoll) und hach.... *_*
Ihr süßen kleinen Einhörner. <333
Und am Ende kriege ich noch Scira und Kira, die die Worte 'Ich könnte dich auf der Stelle umbringen' mit einem süßen Lächeln sagen und dabei total romantisch klingen kann. Zucker!
Bitte mehr lady-fics! *__*
Edited Date: 2014-10-04 08:13 pm (UTC)

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