(no subject)
Sep. 13th, 2007 09:00 pmTitel: Was nicht zu unterdrücken war
Fandom: Naruto
Pairing: Orochimaru x Kabuto
Wörter: 573
Challenge: In letzter Sekunde und OTP vom letzten Mal
Warnung: Slash, Orochimaru emot rum und Kabuto ist ein Gary Stue.
A/N: Es ist so verdammt schwierig zwei abgrundtief böse Charaktere halbwegs glaubhaft zusammen zu bringen. Aber es ist trotzdem mein absolutes Lieblingspairing…
„Orochimaru-Sama…“ Das Wort hallte. Die unterirdischen Gänge Otogakures warfen es tausendfach zurück. „Orochimaru-Sama!“ rief das Echo, „Orochimaru-Sama?“ fragte die Stille. Kabuto versuchte, jede auch nur denkbare Betonung hinein zu legen. Töricht wollte er klingen, besserwisserisch, mitfühlend und unterwürfig.
Mal sprach er leise, mal laut, mal wisperte er und krächzte und noch ein anderes Mal hauchte er fast unhörbar und nur für sich selbst den Namen, de er im Laufe der Jahre eine eigenartige Bedeutung hatte zukommen lassen.
Kabuto brauchte die unterschiedlichen Stimmlagen. Er wollte jede einzelne perfekt beherrschen, um sie dann, im richtigen Augenblick, einmal einsetzen zu können.
***
Schon wieder. Orochimaru schüttelte es am ganzen Körper. Schon wieder hatte ihn diese seltsame, ihm unergründliche Panik befallen. In letzter Zeit kamen diese Angstzustände immer häufiger vor. Woher kamen sie? Was löste sie aus? Dabei hatte er doch eben erst ein neues Jutsu erlernt! Dabei war er doch erst in den letzten Wochen der Unsterblichkeit ein weiteres, wichtiges Stückchen näher gekommen! Dabei hatte er doch nie an seinem Traum gezweifelt!
Und doch war da die Angst. Diese Angst, die ihn seit seiner Kindheit begleitete, die im Laufe der Jahre immer stärker geworden war. Die Angst, die er immer verstecken musste. Die Angst, das war seine dunkle, unergründliche Seite.
Angst vor dem Tod. Angst vor dem irgendwann-nicht-mehr-Existieren. Angst vor dem Scheitern. Angst vor den Menschen. Angst vor seinen Untergebenen. Angst vor Kabuto. Angst davor, Kabuto zu sehr zu vertrauen. Angst vor der Rache der Akatsuki. Angst davor, den falschen Weg gegangen zu sein.
Die Angst war Orochimarus größte Furcht.
***
Kabuto war fasziniert. Es kam recht häufig vor, dass er sich von einer bestimmten Sache nicht mehr lösen konnte. Das war so eine seltsame Charaktereigenschaft von ihm. Er hatte sich beispielsweise schon früh für das sammeln von Informationen interessiert, für effektive Spionage und für die Kunst der Medizin. Er liebte es eine über eine Sache, die ihn begeisterte bis ins kleinste Detail Bescheid zu wissen, Geheimnisse zu ergründen und Dinge auseinander zu nehmen. Wissen war schon immer seine große Leidenschaft gewesen.
Was ihn allerdings beunruhigte, war die Tatsache, dass das Objekt seiner Interessen nun zum ersten Mal ein Mensch war. Er wusste sehr genau, dass seine Faszination nur von den Fähigkeiten und Denkweisen dieses Menschs herrührte und doch war er beunruhigt. Er hätte besser aufpassen müssen.
Niemals hatte er sich von Orochimaru manipulieren lassen wollen. Er kannte dessen Tricks, er wusste, wie er die Menschen beeinflusste. Gerade ihm hätte es nicht passieren dürfen.
Doch gerade diese Diskrepanz zwischen dem, was er wollte und dem, was seine Vernunft als gut und richtig ansah, war der Ursprung von Kabutos größter Faszination.
Und gleichzeitig seine größte Furcht.
***
Die Situation ließ wenig Raum für Orochimarus Angst und Kabutos Faszination. Beide versuchten ihre Leidenschaften mit aller Macht zu unterdrücken und eine seltsame Art von Alltag pendelte sich ein. Auf irgendeine Art schienen sich ihre Probleme irgendwann von selbst erledigt zu haben. Es kam so weit, dass Orochimarus Ängste, einer bestimmten Person zu sehr vertraut zu haben, nachließen und Kabutos Faszinationen fast nur noch aus komplexeren Problemen der Medizin bestanden. Alle Angelegenheiten schienen geregelt, bis Orochimaru versehentlich die Distanz brach und Kabuto an einer ihm unangenehmen Stelle berührte. Dieser schien einen Moment lang zu überlegen, ob er nicht eine seiner fundamentalen Ansichten über die Faszination noch einmal überdenken wollte, bis er in letzter Sekunde die Verbindung abbrach und eine Entschuldigung stammelte, weil der Untergebene schließlich den Zusammenstoß zu entschuldigen hatte.
Fandom: Naruto
Pairing: Orochimaru x Kabuto
Wörter: 573
Challenge: In letzter Sekunde und OTP vom letzten Mal
Warnung: Slash, Orochimaru emot rum und Kabuto ist ein Gary Stue.
A/N: Es ist so verdammt schwierig zwei abgrundtief böse Charaktere halbwegs glaubhaft zusammen zu bringen. Aber es ist trotzdem mein absolutes Lieblingspairing…
„Orochimaru-Sama…“ Das Wort hallte. Die unterirdischen Gänge Otogakures warfen es tausendfach zurück. „Orochimaru-Sama!“ rief das Echo, „Orochimaru-Sama?“ fragte die Stille. Kabuto versuchte, jede auch nur denkbare Betonung hinein zu legen. Töricht wollte er klingen, besserwisserisch, mitfühlend und unterwürfig.
Mal sprach er leise, mal laut, mal wisperte er und krächzte und noch ein anderes Mal hauchte er fast unhörbar und nur für sich selbst den Namen, de er im Laufe der Jahre eine eigenartige Bedeutung hatte zukommen lassen.
Kabuto brauchte die unterschiedlichen Stimmlagen. Er wollte jede einzelne perfekt beherrschen, um sie dann, im richtigen Augenblick, einmal einsetzen zu können.
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Schon wieder. Orochimaru schüttelte es am ganzen Körper. Schon wieder hatte ihn diese seltsame, ihm unergründliche Panik befallen. In letzter Zeit kamen diese Angstzustände immer häufiger vor. Woher kamen sie? Was löste sie aus? Dabei hatte er doch eben erst ein neues Jutsu erlernt! Dabei war er doch erst in den letzten Wochen der Unsterblichkeit ein weiteres, wichtiges Stückchen näher gekommen! Dabei hatte er doch nie an seinem Traum gezweifelt!
Und doch war da die Angst. Diese Angst, die ihn seit seiner Kindheit begleitete, die im Laufe der Jahre immer stärker geworden war. Die Angst, die er immer verstecken musste. Die Angst, das war seine dunkle, unergründliche Seite.
Angst vor dem Tod. Angst vor dem irgendwann-nicht-mehr-Existieren. Angst vor dem Scheitern. Angst vor den Menschen. Angst vor seinen Untergebenen. Angst vor Kabuto. Angst davor, Kabuto zu sehr zu vertrauen. Angst vor der Rache der Akatsuki. Angst davor, den falschen Weg gegangen zu sein.
Die Angst war Orochimarus größte Furcht.
***
Kabuto war fasziniert. Es kam recht häufig vor, dass er sich von einer bestimmten Sache nicht mehr lösen konnte. Das war so eine seltsame Charaktereigenschaft von ihm. Er hatte sich beispielsweise schon früh für das sammeln von Informationen interessiert, für effektive Spionage und für die Kunst der Medizin. Er liebte es eine über eine Sache, die ihn begeisterte bis ins kleinste Detail Bescheid zu wissen, Geheimnisse zu ergründen und Dinge auseinander zu nehmen. Wissen war schon immer seine große Leidenschaft gewesen.
Was ihn allerdings beunruhigte, war die Tatsache, dass das Objekt seiner Interessen nun zum ersten Mal ein Mensch war. Er wusste sehr genau, dass seine Faszination nur von den Fähigkeiten und Denkweisen dieses Menschs herrührte und doch war er beunruhigt. Er hätte besser aufpassen müssen.
Niemals hatte er sich von Orochimaru manipulieren lassen wollen. Er kannte dessen Tricks, er wusste, wie er die Menschen beeinflusste. Gerade ihm hätte es nicht passieren dürfen.
Doch gerade diese Diskrepanz zwischen dem, was er wollte und dem, was seine Vernunft als gut und richtig ansah, war der Ursprung von Kabutos größter Faszination.
Und gleichzeitig seine größte Furcht.
***
Die Situation ließ wenig Raum für Orochimarus Angst und Kabutos Faszination. Beide versuchten ihre Leidenschaften mit aller Macht zu unterdrücken und eine seltsame Art von Alltag pendelte sich ein. Auf irgendeine Art schienen sich ihre Probleme irgendwann von selbst erledigt zu haben. Es kam so weit, dass Orochimarus Ängste, einer bestimmten Person zu sehr vertraut zu haben, nachließen und Kabutos Faszinationen fast nur noch aus komplexeren Problemen der Medizin bestanden. Alle Angelegenheiten schienen geregelt, bis Orochimaru versehentlich die Distanz brach und Kabuto an einer ihm unangenehmen Stelle berührte. Dieser schien einen Moment lang zu überlegen, ob er nicht eine seiner fundamentalen Ansichten über die Faszination noch einmal überdenken wollte, bis er in letzter Sekunde die Verbindung abbrach und eine Entschuldigung stammelte, weil der Untergebene schließlich den Zusammenstoß zu entschuldigen hatte.