Fluff - Wärmflasche
Sep. 29th, 2014 06:20 pmTeam: Kalliope
Challenge: Fluff - Wärmflasche
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Eiji, Yuuta
Anmerkung: Schließt direkt hieran an. =)
Zähneklappernd saß Eiji auf Fujis Bett und schien fürs erste auch nicht vorzuhaben mit dem Frieren aufzuhören. Oishi hatte sich vor einer Viertelstunde nur sehr wiederwillig nach Hause verabschiedet und Eiji hatte eigentlich auch fahren wollen. Aber Oishi und Yumiko waren beide der Meinung gewesen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel jetzt eine ziemlich miese Idee wären. Daher würde Yumiko ihn nach Hause bringen, wenn sie auch Yuuta wegbrachte. Fuji hatte überlegt, ob er das als Vorwand nehmen sollte, ebenfalls mitzufahren, aber das würde seine Schwester wohl ohnehin nicht erlauben. Yuuta ebenso wenig, der war gerade schon empfindlich genug. Und der Gedanke, sich mit einer Wärmflasche ins Bett zu verkriechen war auch nicht so schlecht.
„Nyaaaaa, warum macht man die Challenge nicht einfach nur im Sommer?“, jammerte Eiji halb in seinen heißen Kakao, den er bisher noch nicht einmal angefangen hatte zu trinken sondern nur benutzte um seine Hände zu wärmen.
„Weil es dabei nicht darum geht, dass wir nicht frieren.“
„Im Schnee machts doch sowieso keinen Sinn, da ist uns eh kalt.“
„Heute lag kein Schnee“, stellte Fuji fest, stieß aber auf taube Ohren. „Wir haben ja auch noch kein Winter.“
„Also gab es keinen Grund, es nicht zu machen.“
„Du hast leicht reden, du warst ja eh schon nass.“
„Ich wäre trocken gewesen, wenn du nicht immer wieder weggelaufen wärst.“ Fakt war, es hatte über eine halbe Stunde gedauert, Eiji dazu zu bringen, es wirklich durchzuziehen. Es war frustrierend gewesen.
„Nyaaa, das war EISwasser!“
„Das war der Sinn der Sache. Dass man sich wenigstens kurz so fühlt, als wäre man am ganzen Körper gelähmt.“ Was vielleicht auch ein Teil von Eijis Problem war. Für jemanden wie ihn war es ganz unmöglich, sich so etwas auch nur vorzustellen zu wollen. Eiji musste sich bewegen. Es war schon schwer genug, ihn ruhig zu halten, wenn er sich irgendetwas gezerrt hatte. Sich vorzustellen, er wäre komplett gelähmt, das musste seine Leidensfähigkeit weit übersteigen.
„Trotzdem. Es war zu kalt.“ Wie eine schmollende Katze verkroch Eiji sich tiefer unter seine Decke und funkelte Fuji an. „Und du hast Tezuka-buchou nominiert... das macht er nie.“
„Es war eine offizielle Nominierung. Die anderen Teams werden das Video auch sehen. Damit ist er nahezu verpflichtet, es zu tun. Allerdings kann er auch gerne die volle Summe spenden...“
„Er ist auch nur ein Schüler, so viel Geld kann er gar nicht haben.“
Fuji kannte einige, die „nur“ Schüler waren und trotzdem genug Geld hatten. Atobe zum Beispiel. Vielleicht hätte er ihn nominieren sollen, einfach um zu sehen, wie er sich die Frisur ruinierte. Aber Ann würde kein Problem mit der Challenge haben, Mizuki würde sich hoffentlich einfach nur ärgern und dass er Tezuka nominierte war sicherlich von allen erwartet worden. Was fast ein Grund gewesen wäre, es nicht zu tun. Aber er musste es zugeben, die Vorstellung von einem durchnässten Tezuka... dem die Kleidung am Körper klebte... nein, dem konnte er einfach nicht widerstehen.
„Er wird es tun“, sagte Fuji aber nur. Und er würde auf jeden Fall dabei sein, um es live mitzuerleben. Selbst wenn er sich dabei an eine von Inuis Stalkerausflügen hängen musste. Denn eines war klar: Nach der Nominierung würde Inui auf jeden Fall erstmal an Tezuka kleben.
„Trotzdem ist das ne blöde Aktion“, maulte Eiji weiter.
„Du hättest es ja nicht machen müssen. Oishi hätte das sicherlich begrüßt.“
„Es klang aber eigentlich ganz lustig. Hab nur nicht mitbekommen WIE kalt das Wasser ist!“
„Dafür wirst du dich sehr amüsieren, wenn Echizen es wirklich macht.“ Fuji wusste, er würde es auf jeden Fall gespannt beobachten. Das brachte auch Eiji wieder zum Kichern. „Wenn er sich drücken will, zwingen wir ihn einfach dazu.“
„Du weißt, dass das nicht der Sinn der Sache ist, oder?“
„Nyaaaa, mir egal. Es ist lustig, wenn andere das machen.“
Natürlich. Da Fuji darauf lieber einfach nur lächelte, entstand ein angenehmes Schweigen zwischen ihnen. In dieses Schweigen platzte Yuuta, der Fuji etwas Warmes zuwarf. „In einer Viertelstunde gibt es Abendessen. Und Mama sagt, du sollst dich richtig aufwärmen.“ Der Wärmflasche folgte eine Decke, die halb auf Fuji, halb auf dem Boden landete. Natürlich. Yuuta hatte gewusst, dass er seine eigene Decke Eiji überlassen hatte. „Wie nett, dass du dir Sogen um mich machst...“ Er glaubte keine Sekunde, dass die Wärmflasche die Idee seiner Mutter gewesen war. Nicht in erster Linie jedenfalls, sie gehörte zu der Sorte Eltern die der Meinung waren, dass man ab einem gewissen Alter selbst Verantwortung für seine dummen Aktionen übernehmen konnte.
Yuuta schnaubte nur und murrte: „Red keinen Scheiß.“ Dann war er wieder weg und Fuji zog die Decke ganz um sich und trank endlich den inzwischen nur noch lauwarmen Kakao.
Challenge: Fluff - Wärmflasche
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Eiji, Yuuta
Anmerkung: Schließt direkt hieran an. =)
Zähneklappernd saß Eiji auf Fujis Bett und schien fürs erste auch nicht vorzuhaben mit dem Frieren aufzuhören. Oishi hatte sich vor einer Viertelstunde nur sehr wiederwillig nach Hause verabschiedet und Eiji hatte eigentlich auch fahren wollen. Aber Oishi und Yumiko waren beide der Meinung gewesen, dass die öffentlichen Verkehrsmittel jetzt eine ziemlich miese Idee wären. Daher würde Yumiko ihn nach Hause bringen, wenn sie auch Yuuta wegbrachte. Fuji hatte überlegt, ob er das als Vorwand nehmen sollte, ebenfalls mitzufahren, aber das würde seine Schwester wohl ohnehin nicht erlauben. Yuuta ebenso wenig, der war gerade schon empfindlich genug. Und der Gedanke, sich mit einer Wärmflasche ins Bett zu verkriechen war auch nicht so schlecht.
„Nyaaaaa, warum macht man die Challenge nicht einfach nur im Sommer?“, jammerte Eiji halb in seinen heißen Kakao, den er bisher noch nicht einmal angefangen hatte zu trinken sondern nur benutzte um seine Hände zu wärmen.
„Weil es dabei nicht darum geht, dass wir nicht frieren.“
„Im Schnee machts doch sowieso keinen Sinn, da ist uns eh kalt.“
„Heute lag kein Schnee“, stellte Fuji fest, stieß aber auf taube Ohren. „Wir haben ja auch noch kein Winter.“
„Also gab es keinen Grund, es nicht zu machen.“
„Du hast leicht reden, du warst ja eh schon nass.“
„Ich wäre trocken gewesen, wenn du nicht immer wieder weggelaufen wärst.“ Fakt war, es hatte über eine halbe Stunde gedauert, Eiji dazu zu bringen, es wirklich durchzuziehen. Es war frustrierend gewesen.
„Nyaaa, das war EISwasser!“
„Das war der Sinn der Sache. Dass man sich wenigstens kurz so fühlt, als wäre man am ganzen Körper gelähmt.“ Was vielleicht auch ein Teil von Eijis Problem war. Für jemanden wie ihn war es ganz unmöglich, sich so etwas auch nur vorzustellen zu wollen. Eiji musste sich bewegen. Es war schon schwer genug, ihn ruhig zu halten, wenn er sich irgendetwas gezerrt hatte. Sich vorzustellen, er wäre komplett gelähmt, das musste seine Leidensfähigkeit weit übersteigen.
„Trotzdem. Es war zu kalt.“ Wie eine schmollende Katze verkroch Eiji sich tiefer unter seine Decke und funkelte Fuji an. „Und du hast Tezuka-buchou nominiert... das macht er nie.“
„Es war eine offizielle Nominierung. Die anderen Teams werden das Video auch sehen. Damit ist er nahezu verpflichtet, es zu tun. Allerdings kann er auch gerne die volle Summe spenden...“
„Er ist auch nur ein Schüler, so viel Geld kann er gar nicht haben.“
Fuji kannte einige, die „nur“ Schüler waren und trotzdem genug Geld hatten. Atobe zum Beispiel. Vielleicht hätte er ihn nominieren sollen, einfach um zu sehen, wie er sich die Frisur ruinierte. Aber Ann würde kein Problem mit der Challenge haben, Mizuki würde sich hoffentlich einfach nur ärgern und dass er Tezuka nominierte war sicherlich von allen erwartet worden. Was fast ein Grund gewesen wäre, es nicht zu tun. Aber er musste es zugeben, die Vorstellung von einem durchnässten Tezuka... dem die Kleidung am Körper klebte... nein, dem konnte er einfach nicht widerstehen.
„Er wird es tun“, sagte Fuji aber nur. Und er würde auf jeden Fall dabei sein, um es live mitzuerleben. Selbst wenn er sich dabei an eine von Inuis Stalkerausflügen hängen musste. Denn eines war klar: Nach der Nominierung würde Inui auf jeden Fall erstmal an Tezuka kleben.
„Trotzdem ist das ne blöde Aktion“, maulte Eiji weiter.
„Du hättest es ja nicht machen müssen. Oishi hätte das sicherlich begrüßt.“
„Es klang aber eigentlich ganz lustig. Hab nur nicht mitbekommen WIE kalt das Wasser ist!“
„Dafür wirst du dich sehr amüsieren, wenn Echizen es wirklich macht.“ Fuji wusste, er würde es auf jeden Fall gespannt beobachten. Das brachte auch Eiji wieder zum Kichern. „Wenn er sich drücken will, zwingen wir ihn einfach dazu.“
„Du weißt, dass das nicht der Sinn der Sache ist, oder?“
„Nyaaaa, mir egal. Es ist lustig, wenn andere das machen.“
Natürlich. Da Fuji darauf lieber einfach nur lächelte, entstand ein angenehmes Schweigen zwischen ihnen. In dieses Schweigen platzte Yuuta, der Fuji etwas Warmes zuwarf. „In einer Viertelstunde gibt es Abendessen. Und Mama sagt, du sollst dich richtig aufwärmen.“ Der Wärmflasche folgte eine Decke, die halb auf Fuji, halb auf dem Boden landete. Natürlich. Yuuta hatte gewusst, dass er seine eigene Decke Eiji überlassen hatte. „Wie nett, dass du dir Sogen um mich machst...“ Er glaubte keine Sekunde, dass die Wärmflasche die Idee seiner Mutter gewesen war. Nicht in erster Linie jedenfalls, sie gehörte zu der Sorte Eltern die der Meinung waren, dass man ab einem gewissen Alter selbst Verantwortung für seine dummen Aktionen übernehmen konnte.
Yuuta schnaubte nur und murrte: „Red keinen Scheiß.“ Dann war er wieder weg und Fuji zog die Decke ganz um sich und trank endlich den inzwischen nur noch lauwarmen Kakao.
no subject
Date: 2014-09-29 05:20 pm (UTC)Er ist wirklich ein süßer kleiner Bruder.
Und es ist ein tolles Follow Up
no subject
Date: 2014-09-30 01:43 pm (UTC)