Übernatürliches – Rituale (fürs Team)
Sep. 28th, 2014 11:30 pmChallenge: Übernatürliches – Rituale (fürs Team)
Fandom: Tsubasa Reservoir Chronicle
Pairing: Kurogane/Fay
Wörter: 2245
Titel: Sternennacht
Anmerkung:
Kurogane musste mit Missfallen feststellen, dass Fay tatsächlich aufgeregter als normal war. Etwas, das sich vornehmlich dadurch zeigte, dass der Magier noch mehr zappelte als sonst.
„Halt still,“ knurrte er und zog etwas fester als nötig am Stoff des Kimonos. Es war traurig genug, dass der andere immer noch nicht wusste, wie man einen Kimono alleine anzog. Kurogane wies ihn jedes Mal darauf hin, aufzupassen, aber seine Worte stießen wie so oft auf taube Ohren. Und wenn er sich weigerte, dann lief der Magier schnurstracks zu Prinzessin Tomoyo, um sie um Hilfe zu bitten, meist mit dem halboffenen Kimono am Leib. Offensichtlich hatte niemand Fay jemals das Konzept von „Scham“ beigebracht, oder was „gebührender Abstand“ oder „gebührender Respekt“ bedeutete. Kurogane war sich sicher, dass Tomoyos Leibgarde das erste Mal, als Fay halbbekleidet zu ihr trat und sie um Hilfe beim Anziehen bat, fast eine Herzattacke erlitt. Trotz allem sah Fay nicht ein, warum es nicht angemessen sein sollte, die Prinzessin Nihons um Hilfe beim Einkleiden zu bitten und natürlich war Kurogane derjenige, der die zweifelnden Blicke erntete, denn immerhin hatte er den blonden Magier vor einem halben Jahr mit hierher gebracht.
Nun ja. Fay war schon immer... gewöhnungsbedürftig gewesen. Kurogane hatte sicherlich seine Zeit gebraucht, bis er ihn nicht konstant erwürgen wollte. So fremdartig Fay den Menschen in Nihon auch erschien, die meisten waren seinem Charme, von dem er tatsächlich reichlich besaß, wenn er wollte, inzwischen erlegen.
„Fertig,“ sagte Kurogane mit einem finalen Klaps auf Fays Schulter. Der andere lächelte ihn zum Dank an, bevor er zum großen Spiegel in der Ecke trat, um sich zu begutachten. Kurogane hatte nie gefragt, woher er genau stammte, sondern einfach akzeptiert, dass er eines Tages da war. Da niemand in Nihon damit gerechnet hatte, dass Kurogane mit Anhang zurückkehren würde, war der Magier vorübergehend in Kuroganes Zimmer eingezogen. Wobei „vorübergehend“ inzwischen ein halbes Jahr umfasste... nach jahrelangen Reisen zusammen störte sich Kurogane aber nicht weiter daran. Es war sowieso einfacher, Fay so im Auge zu behalten.
„Du bist unruhig heute,“ bemerkte Kurogane, während er sich daran machte, seinen eigenen Kimono anzulegen. Nervöser als sonst, hätte er vielleicht sagen sollen, aber bei Fay konnte man sich nie sicher sein, ob man ein bestimmtes Verhalten in ihm nur weiter provozierte, wenn man ihn darauf ansprach.
Der Magier saß inzwischen auf seinem Futon, offenbar zufrieden mit seiner Kleidung für das Fest heute, und zupfte mit den Fingern an seinen Tabi-Socken.
„In Ceres glaubten wir, dass die Sternenbilder am Himmel von den Göttern gemacht wurden, bevor sie die Erde verließen,“ antwortete Fay, den Blick immer noch auf seine Füße gerichtet. Seine Stimme war ungewöhnlich weich, wie immer, wenn er von seiner alten Heimat sprach. „Sie taten dies zum Gedenken oder Schutz von anderen... es gab viele Geschichten dazu, aber wir hatten kein richtiges Sternenfest, zumindest kein so großes wie hier. Unsere Feiern richteten sich eigentlich ausschließlich nach Sonne und Mond.“ Von allen, was Kurogane von Ceres gesehen hatte, war es schwer, sich vorzustellen, dass es überhaupt so etwas wie Sonne in dieser Dimension gab. Kein Wunder, dass sie für die Einwohner eine wichtige Rolle spielte.
Mit einem genussvollen Strecken erhob sich Fay wieder vom Futon, als er sah, dass Kurogane fertig mit Ankleiden war. „Ich habe Hoshiko-chan gestern beim Schmücken der Bäume um den Tempel geholfen.“ Hoshiko-chan. Sonsei-sama , eine der ranghöchsten Seherinnen, Hoshiko-chan. Immer wenn Kurogane dachte, ihm könne nichts mehr Kopfschmerzen bereiten.
„Ich habe einen Baum in Rottönen geschmückt, nur für Kuro-sama.“ Die Finger um Kuroganes Bizeps bedeuteten wohl, dass Fay erwartete, dass sie dort zuerst hingingen. Mit einem Seufzen ließ er sich hinter dem Magie herziehen.
Es war ein Zeichen dafür, wie gewohnt die Angehörigen des kaiserlichen Hofes an die Anwesenheit des blonden Magiers waren, denn die Anzahl der leicht amüsierten Lächeln, mit denen sie begrüßt wurde, war höher als die der verstörten Blicke.
Trotz seiner... Zweifel, was Fays Kompatibilität mit Nihons Kultur und Gepflogenheiten bisweilen anging, war Kurogane froh, dass der andere sich gut einzuleben schien. Er war am Ende der Reise überzeugt gewesen, dass er bei der Prinzessin und dem Jungen... und der anderen Prinzessin und dem anderen Jungen in Clow Country bleiben würde. Dass der Gedanke zumindest zur Debatte stand, verrieten ihm die Blicke, die Sakura und Fay austauschten, als letzter verlauten ließ, dass er mit Kurogane nach Nihon kommen würde. Er hatte die Entscheidung des anderen nicht hinterfragt, vielleicht weil es schon so schwer genug war, sich von den Kindern zu verabschieden... und Kurogane sollte wirklich aufhören, sie so zu nennen, denn sie waren schon lang keine mehr. Aber es war schwer, nicht die beiden Teenager in ihnen zu sehen, die er vor all den Jahren im Garten der Hexe getroffen hatte, wenn sie nicht gegen die Tränen ankämpfen konnten, als er und Fay sich von ihnen verabschiedeten. Er wusste, sie würden einander wiedersehen, Fays Magie war stark genug, um ihnen eine Rückkehr zu erlauben, auch wenn Kurogane vermutete, dass Fay Hilfe von Watanuki erhalten hatte. Zu welchem Preis, wusste er noch nicht, aber er würde es noch herausfinden.
Trotz allem hatte sich der Abschied von den viern nach einem Ende angefühlt; in Kuroganes Brust war es, als würde ein großes schmerzendes Loch aufgetan, das ihn zu verschlucken drohte. Fast unbewusst hatte er seine Hand nach Fays ausgestreckt und es war beinahe ein Trost gewesen, dass der Griff des anderen ebenso fest wie seiner war. Es hatte ihn geerdet als die Sanddünen Clow Countrys langsam vom bläulichen Licht von Fays Magie verschluckt wurden.
Er wollte sich nicht vorstellen, was für ein Bild die beiden ergeben haben mussten, als sie, Hand in Hand, einer verheult, der andere mit... naja, vielleicht etwas feuchten Augen, mitten in Tomoyos Thronsaal erschienen waren. Ihre Ankunft war sicher noch jahrelang Stoff für Gespräche unter den Bediensteten.
Fays Tendenz, sich an Kurogane zu hängen oder über ihn zu drapieren blieb nach einigen anfänglichen, verwirrten Blicken weitestgehend unkommentiert. Kurogane vermutete, die meisten hatten eine ähnliche Art von Akzeptanz wie er entwickelt, bei der sie alle einfach hinnahmen, dass Fay so war wie er war und gar nicht erst versuchten, mit ihm zu diskutieren. Oder vielleicht hatten sie auch einmal zu viel erlebt, wie Kurogane den anderen den Flur hinunterjagte und wussten, wie erfolgreich der Versuch einer Intervention war.
Und so gab es Kurogane nach zwei erfolglosen Versuchen, Fay abzuschütteln, einfach auf und ließ sich zum Tempel ziehen. Immerhin hatte Fay gelernt, sich an Kuroganes mechanischen Arm zu hängen – nichts an ihm schien jemals wirklich still zu stehen, nicht einmal seine Finger und Kurogane konnte es nicht leiden, wenn er fühlte, wie Fays Finger an seinem Arm zuckten. Sein mechanischer Arm war längst nicht so empfindlich wie sein normaler und Kurogane konnte den Griff des anderen weitestgehend ignorieren, wenn er sich auf diesen beschränkte.
Der Baum, den Fay mit roten Bändern geschmückt hatte, sah wirklich hübsch aus, musste Kurogane zugeben. Er mochte das satte Rot, das der andere gewählt hatte, da es ihn an die Bänder erinnerte, die seine Mutter im Haar getragen hatte.
„Hoshiko-chan meinte, rote Bänder hätten eine besondere Bedeutung heute.“
„Für Verliebte, ja,“ antwortete Kurogane, sein Blick auf die Bänder vor sich gerichtet, die sacht im Wind wehten.
„Hmmm,“ machte Fay. „Das ergibt Sinn... heute ist der Tag, an dem sich zwei Verliebte das einzige Mal im Jahr treffen. Romantisch.“ Fay legte den Kopf schief, als würde er nachdenken. Seine Wange streifte dabei Kuroganes Schulter, die Berührung dank des Metallarms beinahe nicht zu spüren.
„Ich habe dir ja erzählt, dass die großen Feste in Ceres nach Sonne und Mond ausgerichtet waren... aber ein Gedenktag eines der Heroen in den Sternbildern am Himmel war geblieben. Es war nichts Großes, aber ich denke, es könnte um die gleiche Zeit wie euer Fest hier gewesen sein. Der Sage nach gab es einst einen König eines kleines Königreiches nahe des Eismeers. Er rettete die Prinzessin des angrenzenden Reiches, die zur Besänftigung der Götter geopfert werden sollte. In Wahrheit war das Opfer nur ein Vorwand ihres machthungrigen Onkels, um selbst an die Macht zu kommen. Als der von der Rettung der Prinzessin erfuhr, drohte er mit Krieg oder forderte den gesamten Reichtum des Landes als Brautsteuer. Der König konnte keinen Krieg riskieren, da sein Reich klein war, er konnte aber natürlich auch nicht den gesamten Reichtum des Landes abgeben. Zugleich weigerte er sich aber, die Prinzessin dem Tod zu überlassen. Und so ließ er die Schatzkammern des Reiches leeren und verteilte alles an die Bürger und Bürgerinnen. Als die Soldaten des Nachbarreiches kamen, um die Prinzessin oder die Schätze entgegenzunehmen, fanden sie die Schatzkammern leer. Erzürnt darüber forderten sie Antworten vom König. Er ließ daraufhin alle Bürger und Bürgerinnen im Königshofe zusammenkommen und erklärte, dass der einzige wahre Schatz eines Königreiches die Menschen sind, die dort leben. Die Soldaten folterten den König und töteten ihn schließlich vor aller Augen, indem sie ihn auf einem Rost verbrannten. Die Prinzessin wurde aber von den Bürgern beschützt und überlebte. Am Ende war sie es, die mit Hilfe der Götter, die beeindruckt vom Edelmut des Königs waren, die Armee des Königreiches erfolgreich in die Schlacht gegen ihren Onkel führte. Denn auch im Nachbarreich leisteten nur wenige Widerstand, denn sie erkannten, dass über ihnen kein König, sondern ein Tyrann stand. Am Ende erhoben die Götter die Seele des Königs und die der Prinzessin an den Himmel, wo sie nun für immer vereint sind. Die Trauer über das Schicksal des Königs aber war so groß, dass jedes Jahr, um die Zeit, an der der König ermordet wurde, ein Schauer von Tränen über sein Sternbild zieht. Für eine Woche wurde in dieser Zeit eine Kerze angezündet und ins Fenster gestellt als Zeichen der Hoffnung, wie es die Familien der Soldaten im Krieg taten, bis diese zurückkehrten.“
Fay endete, seinen Blick immer noch auf die roten Bänder im Baum gerichtet.
„Die Prinzessin liebt Sagen,“ sagte Kurogane nach einem langen Moment des Schweigens zwischen ihnen. Fay sah ihn immer noch nicht an, doch Kurogane sah, wie sich sein Mundwinkel nach oben zu einem leichten Lächeln zog. „Dann sollte ich sie ihr erzählen... vielleicht muss sich dann Kuro-sama nicht mehr vor ihren Schauergeschichten fürchten!“
Kurogane verdrehte die Augen. Vor Tomoyos und Ameterasus Geschichten fürchtete er sich nun wirklich nicht... sehr. Es war Fay gewesen, der sich den ganzen Abend in Kuroganes Arm gekrallt hatte (und damit gleichzeitig die Regel ins Leben rief, dass der Arm aus Fleisch für ihn tabu war).
Fays Augen blickten inzwischen Kurogane direkt an, in der durchdringenden Weise, wie sie es manchmal taten... und aus der nur selten etwas Gutes hervorkam. „Aaaahw,“ machte Fay schließlich. „Du magst die Geschichte, Kuro-sama! Schau her, du bist ja ganz gerührt!“ Kurogane wehrte den Finger, den Fay in sein Gesicht streckte, mit einer Hand ab und ließ die Sache unkommentiert.
„Nur keine Scham, das ist auch meine Lieblingsgeschichte. Und ich weiß doch, dass du tief drinnen auf Selbstlosigkeit und Edelmut stehst!“
Kurogane beschloss das zu tun, was er am besten konnte, und ignorierte Fay, während er in Richtung der Feststände lief. Es war höchste Zeit, etwas zu essen und das würde er mit ohne ohne Fays Geklapper im Hintergrund tun.
Später, sehr viel später, stiegen sie auf einen Hügel, um die beiden Sterne, die der Legende nach die beiden Verliebten waren, die sich heute trafen, besser zu sehen. Es war Jahre her, dass Kurogane das letzte Mal an diesem Fest teilgenommen hatte und so brauchte er einen Moment, um sie zu finden. „Diese zwei,“ sagte er schließlich und deutete auf zwei der Sterne am Himmelszelt. „Das zwischen ihnen ist kuroi kiri. Man sagt, es ist die Brücke, die sie überschreiten, um sich zu sehen.“
Fay nickte, seinen Blick auf den Himmel gerichtet, als könne er die beiden Geliebten dort oben erkennen. „Und das rote Band?“ hakte er nach.
„Ein anderer Brauch. Man sagt, dass jeder Mensch mit einem roten Band um seinen kleinen Finger geboren wird, der ihn mit seinem Seelenverwandten verbindet. Wer glaubt, seinen gefunden zu haben, der verbindet in dieser Nacht seine Hand mit der des anderen mit einem roten Band als Symbol.“
Fay nickte und griff dann hinter sich, um das Band aus seinem Haar zu lösen. Kurogane wusste, dass es heute nicht wie üblich schwarz, sondern tiefrot war.
„So eines wie dieses hier?“
„So eines wie dieses hier.“ Kurogane nahm das Band entgegen und wickelte er locker um sein Handgelenk. Das längere Ende hielt er Fay entgegen. „Kuro-chan,“ sagte er mit einer hochgezogenen Augenbraue, doch seine Stimme hielt eine Wärme, wie sie es nur sehr selten tat. Geschickt wickelte er das andere Ende des Bandes um sein schmales Handgelenk und Kurogane musste seinen Blick von ihm abwenden, denn auch nach alle den Dingen, die sie zusammen durchgestanden hatten, war er es nicht gewohnt, so viel Ehrlichkeit in den Augen des anderen zu sehen. Er hörte den Magier neben sich leise lachen, bevor auch er wieder zum Sternenhimmel über ihnen sah. Die beiden Sterne, denen das Fest gewidmet war, funkelten hell über ihnen, doch Kurogane nahm sie nur am Rande war. Viel auffälliger waren die schweren Schläge seines Herzens in seine Brust, der Zug des Bandes um sein – nicht-mechanisches – Handgelenk und das warme Gefühl, als Fays Handrücken gegen seinen strich. Kurogane öffnete seine Hand wie eine Frage und spürte wie sich Fays Finger ihm als Antwort entgegenstreckten. Schmale Fingerkuppen strichen über die empfindliche Haut seiner Handinnenfläche und er drehte seine Hand noch ein wenig, um ihre Finger ineinander zu verschränken, und hielt den anderen fest.
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Anm. d. Aut.: Wie gesagt, die Mythologie habe ich hier ein bisschen zusammengebullshitted. Das Land Nihon basiert zwar lose auf dem Japan der Edo-Zeit, wenn ich mich recht erinnere... aber da dort Drachen und Dämonen abhängen, habe ich mir erlaubt, ein paar Freiheiten rauszunehmen. Das Sternenfest, von denen sie in der Geschichte reden, ist natürlich eine Anspielung auf das Tanabata-Fest, das heute noch in Japan gefeiert wird. Die Sterne, die die beiden Geliebten Orihime und Hikoboshi darstellen, sind Wega aus dem Sternbild der Leier und Altair aus dem Sternbild des Adlers. Wer die beiden sehen will, kann das momentan am besten um 22:00 Uhr tun, indem er vor die Tür tritt und direkt nach oben schaut, das Sommerdreieck (was die beiden zusammen mit Deneb vom Sternbild Schwan bilden) steht um den Zeitpunkt ziemlich direkt über uns. Die kuroi kiri, die Kurogane erwähnt, gibt es im Übrigen wirklich. Gemeint ist damit der sog. „nördliche Kohlensack“ im Sternbild Schwan. Da mir der japanische Name nicht geläufig war, bin ich auf die Bezeichnung „Dunkelwolke“ ausgewichen, denn nichts anderes ist der Nördliche Kohlensack... wobei die Übersetzung um ehrlich zu sein von der gleichnamigen Pokémonattacke stammt, sollte sie also Quatsch sein, tut es mir leid |D
Vielleicht sollte ich hier auch erwähnen, dass die Geschichte mit dem roten Band (eigentlich ein Faden, wenn ich mich recht entsinne), nicht speziell zum Tanabata-Fest gehört... aber ich fand, es passt ganz gut.
Bei Fays Geschichte handelt es sich um eine ziemlich wüste Mischung zweier Geschichten. Der Großteil stimmt von der Geschichte des Märtyrers Laurentius von Rom, der Pate für den König stand. In der Originalgeschichte fordert der römische Kaiser den Kirchenschatz von ihm, aber Laurentius verteilt den Kirchenschatz unter den Leuten der Gemeinde und füllt seine Kirche stattdessen mit Kranken, Alten und Armen und präsentiert diese dem Kaiser als wahren Kirchenschatz. Beim Kaiser kommt das nicht wirklich gut an und so lässt er Laurentius auf einem Rost über dem Feuer hinrichten. Die Römer, sag ich euch...
Dazu kommt noch eine ordentliche Prise von der Geschichte des Perseus, der Andromeda davor rettete, als Opfer für eine Seeschlange zu enden (und das nur, weil Poseidon angepisst von ihrer Mutter war... die griechischen Götter, ich sag's euch....). Mit ihrem Onkel musste sich Perseus übrigens wirklich prügeln, allerdings nicht um ein Königreich, sondern um die Hand der Andromeda.
Der Sternenschauer, auf den Fay sich bezieht, sind natürlich die Perseiden (die auch Laurentiustränen genannt werden you see what I did there). Und er liegt mit seiner Vermutung, dass die beiden Feste an ähnlichen Terminen gefeiert wurden, gar nicht so falsch – das Tanabata-Fest wurde ursprünglich um den 7. August herum gefeiert, die Perseiden erreichen ihr Aktivitätsmaximum um den 12. August herum :)
no subject
Date: 2014-09-28 10:06 pm (UTC)no subject
Date: 2014-09-28 10:14 pm (UTC)*feuert dich mit Cheerleader-Pompoms an* 〈( ^.^)ノ *✲゚*。✧