Team: Erato
Challenge: Romanze/Intimität - Wo bist du gewesen? (für mich)
Titel: Hier und dort
Fandom: The Vampire Diaries
Charaktere: Stefan/Caroline
Wörter: 793
Warnung: Spoiler für das Ende der 5. Staffel
A/N: Das erste Mal in diesem Fandom und dann muss es natürlich Steroline sein. Immerhin ist das eine der wenigen Dinge, die wirklich noch gut sind in der Serie^^
Dort stand er. Einfach so. Als ob nichts gewesen wäre, als ob die letzten zwei Monate gar nicht gewesen wäre. Als ob alles vollkommen normal war. Er stand dort, als ob er nie weg gewesen wäre. Einfach so. Auf seiner Veranda. Vor seinem Haus und er sah sie an.
Für einen winzig kleinen Moment wurde die Vampirin schwach und wollte einfach nur zu ihm rennen, aber so war Caroline Forbes nicht. Wenn sie wütend war, war sie wütend und sie würde sich auch so schnell nicht milde stimmen lassen. Ganz gleich wie groß Stefans Rehaugen waren, wie mitleidsvoll sie vielleicht aussehen würden. Caroline Forbes wollte Dampf ablassen.
Langsam ging sie zu ihm herüber. Stampfte extra laut auf, obwohl das bei ihren hohen Absätzen auf dem Holzboden nicht nötig gewesen wäre. Sie blieb neben ihm stehen und verschränkte die Arme vor der Brust.
Ihren Kopf hob sie leicht. „Also?“
Stefan richtete sich auf. Zuvor hatte er die Unterarme auf das Geländer gestützt. Nun stand er vor ihr und da war wieder dieser kleine Moment, in dem Caroline ihre ganze Wut einfach lieber fallen lassen würde. Einfach die Arme um ihn schlingen und ihn bei sich haben.
Aber dafür war sie zu stolz.
„Wo bist du gewesen?“, hakte sie weiter nach, als Stefan immer noch nichts gesagt hatte. Ungeduldig tippte sie mit dem Finger auf ihren Arm herum.
„Hier und dort“, gab er nun endlich zur Antwort. Seine Hände wanderten in seine Hosentaschen.
„Hier und dort?“ Carolines Stimme steigerte sich um eine Oktave. „Hier und dort.“ Sie nickte.
„Caroline, hör zu.“ Stefan ging einen Schritt auf sie zu. „Es tut mir wirklich leid, aber ich brauchte-“ Er stoppte abrupt, als Caroline eine Hand hob und ihn somit zu verstehen gab, dass sie davon nichts hören wollte. Er presste sofort die Lippen aufeinander und senkte etwas den Kopf.
„Ich verstehe, dass du weg musstest“, sagte sie nun wesentlich sanfter, denn Caroline verstand es verdammt gut. Stefan hatte seinen Bruder verloren, die einzige Konstante, die er in seinem langen Vampirleben besessen hatte. Auch wenn es zwischen ihnen nicht immer brüderlich zugegangen war, haben sie sich geliebt und Caroline verstand, dass Stefan vielleicht einfach nur ein wenig Abstand brauchte. „Ich verstehe, dass du gegangen bist, dass du vielleicht einfach nur ein wenig Zeit für dich alleine haben wolltest. Ich verstehe das wirklich alles.“
Stefan hob seinen Kopf wieder und blickte Caroline in die Augen.
„Aber ich verstehe nicht, wieso du nichts gesagt hast. Du bist einfach gegangen ohne auch nur ein Wort zu sagen, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Du warst einfach weg.“
„Es tut mir leid. Ich wollte wirklich nicht einfach so gehen.“
„Aber du hast es getan, oder? Du hast uns alle allein gelassen. Wir haben uns Sorgen gemacht.“ Caroline spürte wie Tränen in ihre Augen stiegen. Nein, sie wollte jetzt nicht weinen. „Wir wussten nicht, wo du warst. Ich hatte Angst, dass du vielleicht deine Menschlichkeit ausgeschaltet hast. Dass du wieder ohne Sinn und Verstand Menschen tötest.“
„Caroline-“
„Ich dachte, wir wären Freunde, Stefan. Ich dachte, wir würden uns alles erzählen und wir würden einander helfen.“
Stefan schüttelte den Kopf. „Es tut mir so leid, Caroline.“
„Ich wollte dir helfen, Stefan.“
„Ich weiß.“ Seine Stimme war fast nur ein Flüstern. „Ich habe deine Nachrichten bekommen.“
Die Nachrichten! In den ersten Wochen hatte Caroline ihm mindestens jeden Tag eine Nachricht auf seiner Mailbox hinterlassen, wenn nicht sogar zweimal täglich. Irgendwann wurde es weniger bis Caroline einfach aufgegeben hatte. „Hast du sie dir angehört?“
Stefan nickte. „Alle.“
Caroline nickte nur und biss sich auf die Lippe. Der Drang zu weinen wurde immer größer.
„Und sie waren das Einzige, was mich an meiner Menschlichkeit festhalten ließ.“
Nun war es vorbei. Die Tränen flossen, aber es schlich sich auch ein kleines Lächeln auf ihre Lippen dabei. Es waren Freudentränen, dass er wieder hier war und dass es ihm gut ging. Und dass sie ihm tatsächlich irgendwie hatte helfen können, selbst dann noch, wenn er Meilen entfernt war.
„Weißt du was, Stefan Salvatore?“, schluchzte sie vor sich hin. „Ich bin hergekommen, weil ich dir eine Standpauke halten wollte. Du hast dich unmöglich verhalten und dennoch will ich nichts lieber als dich einfach nur in den Arm zu nehmen, weil ich dich so sehr vermisst habe.“
Stefan brauchte nicht mehr zu hören. Schon hatte er die Arme um sie geschlungen und sie eng an sich gedrückt. Sie weinte immer noch und schmiegte sich an seine Brust. „Weißt du eigentlich wie viel du mir bedeutest?“
Stefan nickte nur. Da er sein Kinn auf Carolines Kopf gestützt hatte, bekam sie es mit. „Ja, weil du mir genauso viel bedeutest.“
„Ich bin so froh, dass du wieder da bist.“
Er streichelte ihr sanft über den Kopf. „Ich werde nicht mehr gehen. Nicht ohne dich.“
Challenge: Romanze/Intimität - Wo bist du gewesen? (für mich)
Titel: Hier und dort
Fandom: The Vampire Diaries
Charaktere: Stefan/Caroline
Wörter: 793
Warnung: Spoiler für das Ende der 5. Staffel
A/N: Das erste Mal in diesem Fandom und dann muss es natürlich Steroline sein. Immerhin ist das eine der wenigen Dinge, die wirklich noch gut sind in der Serie^^
Dort stand er. Einfach so. Als ob nichts gewesen wäre, als ob die letzten zwei Monate gar nicht gewesen wäre. Als ob alles vollkommen normal war. Er stand dort, als ob er nie weg gewesen wäre. Einfach so. Auf seiner Veranda. Vor seinem Haus und er sah sie an.
Für einen winzig kleinen Moment wurde die Vampirin schwach und wollte einfach nur zu ihm rennen, aber so war Caroline Forbes nicht. Wenn sie wütend war, war sie wütend und sie würde sich auch so schnell nicht milde stimmen lassen. Ganz gleich wie groß Stefans Rehaugen waren, wie mitleidsvoll sie vielleicht aussehen würden. Caroline Forbes wollte Dampf ablassen.
Langsam ging sie zu ihm herüber. Stampfte extra laut auf, obwohl das bei ihren hohen Absätzen auf dem Holzboden nicht nötig gewesen wäre. Sie blieb neben ihm stehen und verschränkte die Arme vor der Brust.
Ihren Kopf hob sie leicht. „Also?“
Stefan richtete sich auf. Zuvor hatte er die Unterarme auf das Geländer gestützt. Nun stand er vor ihr und da war wieder dieser kleine Moment, in dem Caroline ihre ganze Wut einfach lieber fallen lassen würde. Einfach die Arme um ihn schlingen und ihn bei sich haben.
Aber dafür war sie zu stolz.
„Wo bist du gewesen?“, hakte sie weiter nach, als Stefan immer noch nichts gesagt hatte. Ungeduldig tippte sie mit dem Finger auf ihren Arm herum.
„Hier und dort“, gab er nun endlich zur Antwort. Seine Hände wanderten in seine Hosentaschen.
„Hier und dort?“ Carolines Stimme steigerte sich um eine Oktave. „Hier und dort.“ Sie nickte.
„Caroline, hör zu.“ Stefan ging einen Schritt auf sie zu. „Es tut mir wirklich leid, aber ich brauchte-“ Er stoppte abrupt, als Caroline eine Hand hob und ihn somit zu verstehen gab, dass sie davon nichts hören wollte. Er presste sofort die Lippen aufeinander und senkte etwas den Kopf.
„Ich verstehe, dass du weg musstest“, sagte sie nun wesentlich sanfter, denn Caroline verstand es verdammt gut. Stefan hatte seinen Bruder verloren, die einzige Konstante, die er in seinem langen Vampirleben besessen hatte. Auch wenn es zwischen ihnen nicht immer brüderlich zugegangen war, haben sie sich geliebt und Caroline verstand, dass Stefan vielleicht einfach nur ein wenig Abstand brauchte. „Ich verstehe, dass du gegangen bist, dass du vielleicht einfach nur ein wenig Zeit für dich alleine haben wolltest. Ich verstehe das wirklich alles.“
Stefan hob seinen Kopf wieder und blickte Caroline in die Augen.
„Aber ich verstehe nicht, wieso du nichts gesagt hast. Du bist einfach gegangen ohne auch nur ein Wort zu sagen, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Du warst einfach weg.“
„Es tut mir leid. Ich wollte wirklich nicht einfach so gehen.“
„Aber du hast es getan, oder? Du hast uns alle allein gelassen. Wir haben uns Sorgen gemacht.“ Caroline spürte wie Tränen in ihre Augen stiegen. Nein, sie wollte jetzt nicht weinen. „Wir wussten nicht, wo du warst. Ich hatte Angst, dass du vielleicht deine Menschlichkeit ausgeschaltet hast. Dass du wieder ohne Sinn und Verstand Menschen tötest.“
„Caroline-“
„Ich dachte, wir wären Freunde, Stefan. Ich dachte, wir würden uns alles erzählen und wir würden einander helfen.“
Stefan schüttelte den Kopf. „Es tut mir so leid, Caroline.“
„Ich wollte dir helfen, Stefan.“
„Ich weiß.“ Seine Stimme war fast nur ein Flüstern. „Ich habe deine Nachrichten bekommen.“
Die Nachrichten! In den ersten Wochen hatte Caroline ihm mindestens jeden Tag eine Nachricht auf seiner Mailbox hinterlassen, wenn nicht sogar zweimal täglich. Irgendwann wurde es weniger bis Caroline einfach aufgegeben hatte. „Hast du sie dir angehört?“
Stefan nickte. „Alle.“
Caroline nickte nur und biss sich auf die Lippe. Der Drang zu weinen wurde immer größer.
„Und sie waren das Einzige, was mich an meiner Menschlichkeit festhalten ließ.“
Nun war es vorbei. Die Tränen flossen, aber es schlich sich auch ein kleines Lächeln auf ihre Lippen dabei. Es waren Freudentränen, dass er wieder hier war und dass es ihm gut ging. Und dass sie ihm tatsächlich irgendwie hatte helfen können, selbst dann noch, wenn er Meilen entfernt war.
„Weißt du was, Stefan Salvatore?“, schluchzte sie vor sich hin. „Ich bin hergekommen, weil ich dir eine Standpauke halten wollte. Du hast dich unmöglich verhalten und dennoch will ich nichts lieber als dich einfach nur in den Arm zu nehmen, weil ich dich so sehr vermisst habe.“
Stefan brauchte nicht mehr zu hören. Schon hatte er die Arme um sie geschlungen und sie eng an sich gedrückt. Sie weinte immer noch und schmiegte sich an seine Brust. „Weißt du eigentlich wie viel du mir bedeutest?“
Stefan nickte nur. Da er sein Kinn auf Carolines Kopf gestützt hatte, bekam sie es mit. „Ja, weil du mir genauso viel bedeutest.“
„Ich bin so froh, dass du wieder da bist.“
Er streichelte ihr sanft über den Kopf. „Ich werde nicht mehr gehen. Nicht ohne dich.“