Fluff - Zusammen eingeschneit (fürs Team)
Sep. 26th, 2014 08:32 amTeam: Erato
Challenge: Fluff - Zusammen eingeschneit (fürs Team)
Titel: Kein Wort zu niemandem
Fandom: Merlin BBC
Charaktere: Merlin, Arthur
Wörter: 1041
Warnung: absolut keine
A/N: Wird mal wieder Zeit, dass ich auch zu denen Beiden etwas schreibe :)
Der tosende Wind war wie ein Heulen, das durch die komplette Höhle zog. Es war eine ständige Erinnerung, dass sie hier festsaßen. Merlin stapelte das wenige Holz, dass sie gefunden haben, auf einem Haufen. Das würde nie im Leben für die komplette Nacht reichen.
„Merlin, mach endlich. Mir ist kalt!“
Merlin verdrehte die Augen und blickte zu Arthur, um zu sehen, ob er gerade aufpasste. Natürlich könnte der junge Zauberer das Feuer auf ganz natürliche Art anzünden, aber seine Hände waren halb erfroren und er wusste nicht, wie viele Anläufe er mit dem Anzünder brauchen würde. Also lieber ein wenig Magie und somit viel früher warm werden.
„Forbeanan“, flüsterte Merlin also leise und sofort ging das Holz in Flammen auf. Seine Hände hielt er direkt davor, um etwas Wärme für seinen Körper zu bekommen. Sie waren den ganzen Tag durch die Kälte gereist und hatten sogar noch die Pferde verloren bei einem Überfall. Darum waren sie noch nicht zurück in Camelot und mussten die Nacht nun hier verbringen. In einer kleinen Höhle, um zumindest etwas Schutz vor der Kälte zu bekommen. Der Schneesturm war viel zu gewaltig geworden und Merlin hoffte einfach nur, dass sie hier am nächsten Morgen noch rauskommen würden.
„Das hat auch lange genug gedauert“, beschwerte sich Arthur und setzte sich neben seinen Diener. „Mehr Holz hast du nicht gefunden?“
Merlin schüttelte den Kopf. „Tut mir leid, Sire, falls ich in den Schneemassen keine trockenen Äste finden konnte. Das nächste Mal werde ich dafür sorgen, dass die Sonne scheint, wenn wir unsere Pferde verlieren und zu Fuß laufen müssen.“
„Jetzt tu nicht so, als ob es meine Schuld wäre, Merlin. Ich habe die Diebe wenigstens davon abgehalten, uns zu töten. Du hättest auf die Pferde Acht geben können.“
„Wir wären trotzdem durchgefroren“, meinte Merlin nur, weil er wusste, dass er mit Schuld trug. Es hätte gar nicht so weit kommen müssen.
„Ja, aber wir wären in Camelot und du hättest mir ein heißes Bad einlassen können.“
Merlin seufzte. Gerade hatte er nicht den Nerv für den königlichen Prinz Arthur, der einfach am Liebsten vom morgens bis abends bedient wurde.
„Ist ja schon ein Wunder, dass Ihr mich jetzt nicht darum bittet. Vermutlich würdet Ihr mich noch für meine Unfähigkeit bestrafen, weil ich nicht einmal ein Bad einlassen kann.“
„Jetzt wirst du albern, Merlin. Ich würde nichts Unmögliches von dir verlangen.“
Ein Schnauben folgte und Merlin legte sich etwas weiter vom Feuer entfernt auf dem Boden. Er hatte wirklich keine Lust, mit Arthur zu diskutieren, wie unmöglich manche seiner Aufgaben wirklich waren. Manchmal gab er ihm pro Tag so viele Erledigungen auf, dass Merlin manchmal wirklich mit Magie auffahren musste, um es zu schaffen.
„Was tust du da, Merlin?“
„Schlafen“, grummelte er leise. Er wollte nur schlafen und am nächsten Morgen zurück nach Camelot gehen.
„Aber nicht so.“
Merlin drehte sich halb um. „Schlafe ich jetzt nicht einmal richtig? Ist es Euch etwa nicht genehm, meine Hoheit?“
„Komm etwas näher zum Feuer“, sagte Arthur.
„Das geht sowieso gleich wieder aus.“
„Bis dahin können wir uns allerdings noch wärmen. Es wird noch kalt genug.“ Arthur stand auf und zog Merlin wieder zurück. Außerdem legte er seinen roten Umhang über Merlin. Etwas verwundert starrte der Diener seinen Herrn an. „Ich erfriere schon, wenn ich dich nur ansehe“, gab der Prinz zur Erklärung.
„Natürlich“, war Merlins einzige Antwort. Er glaubte Arthur kein Wort, denn sein Herr war netter als er manchmal zeigte.
„Außerdem brauche ich dich morgen, damit du meine Vorräte tragen kannst. Ich sehe nicht ein, dass ich meine Sachen tragen muss, weil man Diener nicht dazu in der Lage ist.“
Als Antwort nickte Merlin nur, lächelte aber leicht. Arthur würde nie zugeben, dass er ihn mochte, aber Merlin verstand seinen Freund auch so. Das war seine Art Zuneigung zu zeigen, indem er indirekt sagte, dass er ihn brauchte und nicht nur für die einfachen Aufgaben eines Dieners.
„Vielleicht sollten wir heute nebeneinander schlafen, Sire. Dann können wir uns gegenseitig etwas wärmen.“
Arthur zog eine Augenbraue hoch, antwortete nicht, aber legte sich dann direkt neben Merlin. Ihre Arme berührten sich und sofort fühlte Merlin sich etwas besser. Feuer war gut, aber Körperwärme war wesentlich angenehmer.
Merlin drehte sich noch etwas zu Arthur um und sortierte dessen Umhang neu, damit sie beide davon bedeckt waren. Er legte auch seinen Arm auf Arthurs Brust ab, jedoch nur zögerlich, um zu spüren, ob sein Herr davor zurückschreckte. Arthur blieb jedoch vollkommen ruhig.
„Das wird aber nicht zur Gewohnheit, Merlin“, sagte er nur leise.
„Einmal in der Kälte über Nacht draußen zu verbringen reicht mir auch, glaube ich“, antwortete Merlin und überging das Thema Kuscheln ganz gekonnt, worauf Arthur offensichtlich anspielte.
Arthur schnaubte. „Und kein Wort zu niemandem!“
„Natürlich, Sire. Falls ich die Nacht überleben sollte, werde ich niemanden sagen, dass wir alles getan haben, um nicht zu erfrieren. Man könnte sonst denken, dass Ihr gütig seid.“ Ein Lächeln schlich sich auf Merlins Lippen, was Arthur jedoch nicht sehen konnte, da er den Blick zur Höhlendecke gerichtet hatte.
„Denkst du das wirklich?“
„Was?“ Der plötzliche ernste Tonfall verdatterte Merlin ein wenig.
„Dass ich gütig bin?“
„Ich denke, dass man noch einiges verbessern kann, aber Ihr seid auf dem richtigen Weg. Wie viele Adelige würden so nah bei einem Diener schlafen, nur damit er über Nacht nicht erfriert?“
„Mir war auch kalt“, gab Arthur zurück.
„Aber Ihr habt Eure Rüstung und wesentlich mehr an als ich. Ihr würdet die Nacht auf alle Fälle überstehen. Es ist also gütig, was Ihr hier tut.“
„Vielleicht will ich auch einfach nicht morgen deinen erfrorenen toten Körper zurück nach Camelot tragen müssen.“
Merlins Lächeln wurde noch breiter. „Seht Ihr? Ihr würdet sogar meine Leiche mit zurücktragen. Wirklich gütig von Euch.“
„Das will ich aber nicht!“ Arthurs Stimme war so ernst, dass es Merlin für einen Moment die Sprache verschlag. „Wenn ich es verhindern kann, werde ich nie zulassen, dass du stirbst.“
„Das weiß ich zu schätzen, Arthur. Danke!“
„Aber nur, wenn ich es verhindern kann, denk daran. Wenn du irgendwo stolperst und runterfällst, nur weil du zwei linke Füße hast, kann ich daran auch nichts mehr ändern.“
„Ich werde es mir merken. Also nur in Lebensgefahr geraten, aus der mein Prinz mich erretten kann.“
„Du bist so ein Mädchen, Merlin.“
Challenge: Fluff - Zusammen eingeschneit (fürs Team)
Titel: Kein Wort zu niemandem
Fandom: Merlin BBC
Charaktere: Merlin, Arthur
Wörter: 1041
Warnung: absolut keine
A/N: Wird mal wieder Zeit, dass ich auch zu denen Beiden etwas schreibe :)
Der tosende Wind war wie ein Heulen, das durch die komplette Höhle zog. Es war eine ständige Erinnerung, dass sie hier festsaßen. Merlin stapelte das wenige Holz, dass sie gefunden haben, auf einem Haufen. Das würde nie im Leben für die komplette Nacht reichen.
„Merlin, mach endlich. Mir ist kalt!“
Merlin verdrehte die Augen und blickte zu Arthur, um zu sehen, ob er gerade aufpasste. Natürlich könnte der junge Zauberer das Feuer auf ganz natürliche Art anzünden, aber seine Hände waren halb erfroren und er wusste nicht, wie viele Anläufe er mit dem Anzünder brauchen würde. Also lieber ein wenig Magie und somit viel früher warm werden.
„Forbeanan“, flüsterte Merlin also leise und sofort ging das Holz in Flammen auf. Seine Hände hielt er direkt davor, um etwas Wärme für seinen Körper zu bekommen. Sie waren den ganzen Tag durch die Kälte gereist und hatten sogar noch die Pferde verloren bei einem Überfall. Darum waren sie noch nicht zurück in Camelot und mussten die Nacht nun hier verbringen. In einer kleinen Höhle, um zumindest etwas Schutz vor der Kälte zu bekommen. Der Schneesturm war viel zu gewaltig geworden und Merlin hoffte einfach nur, dass sie hier am nächsten Morgen noch rauskommen würden.
„Das hat auch lange genug gedauert“, beschwerte sich Arthur und setzte sich neben seinen Diener. „Mehr Holz hast du nicht gefunden?“
Merlin schüttelte den Kopf. „Tut mir leid, Sire, falls ich in den Schneemassen keine trockenen Äste finden konnte. Das nächste Mal werde ich dafür sorgen, dass die Sonne scheint, wenn wir unsere Pferde verlieren und zu Fuß laufen müssen.“
„Jetzt tu nicht so, als ob es meine Schuld wäre, Merlin. Ich habe die Diebe wenigstens davon abgehalten, uns zu töten. Du hättest auf die Pferde Acht geben können.“
„Wir wären trotzdem durchgefroren“, meinte Merlin nur, weil er wusste, dass er mit Schuld trug. Es hätte gar nicht so weit kommen müssen.
„Ja, aber wir wären in Camelot und du hättest mir ein heißes Bad einlassen können.“
Merlin seufzte. Gerade hatte er nicht den Nerv für den königlichen Prinz Arthur, der einfach am Liebsten vom morgens bis abends bedient wurde.
„Ist ja schon ein Wunder, dass Ihr mich jetzt nicht darum bittet. Vermutlich würdet Ihr mich noch für meine Unfähigkeit bestrafen, weil ich nicht einmal ein Bad einlassen kann.“
„Jetzt wirst du albern, Merlin. Ich würde nichts Unmögliches von dir verlangen.“
Ein Schnauben folgte und Merlin legte sich etwas weiter vom Feuer entfernt auf dem Boden. Er hatte wirklich keine Lust, mit Arthur zu diskutieren, wie unmöglich manche seiner Aufgaben wirklich waren. Manchmal gab er ihm pro Tag so viele Erledigungen auf, dass Merlin manchmal wirklich mit Magie auffahren musste, um es zu schaffen.
„Was tust du da, Merlin?“
„Schlafen“, grummelte er leise. Er wollte nur schlafen und am nächsten Morgen zurück nach Camelot gehen.
„Aber nicht so.“
Merlin drehte sich halb um. „Schlafe ich jetzt nicht einmal richtig? Ist es Euch etwa nicht genehm, meine Hoheit?“
„Komm etwas näher zum Feuer“, sagte Arthur.
„Das geht sowieso gleich wieder aus.“
„Bis dahin können wir uns allerdings noch wärmen. Es wird noch kalt genug.“ Arthur stand auf und zog Merlin wieder zurück. Außerdem legte er seinen roten Umhang über Merlin. Etwas verwundert starrte der Diener seinen Herrn an. „Ich erfriere schon, wenn ich dich nur ansehe“, gab der Prinz zur Erklärung.
„Natürlich“, war Merlins einzige Antwort. Er glaubte Arthur kein Wort, denn sein Herr war netter als er manchmal zeigte.
„Außerdem brauche ich dich morgen, damit du meine Vorräte tragen kannst. Ich sehe nicht ein, dass ich meine Sachen tragen muss, weil man Diener nicht dazu in der Lage ist.“
Als Antwort nickte Merlin nur, lächelte aber leicht. Arthur würde nie zugeben, dass er ihn mochte, aber Merlin verstand seinen Freund auch so. Das war seine Art Zuneigung zu zeigen, indem er indirekt sagte, dass er ihn brauchte und nicht nur für die einfachen Aufgaben eines Dieners.
„Vielleicht sollten wir heute nebeneinander schlafen, Sire. Dann können wir uns gegenseitig etwas wärmen.“
Arthur zog eine Augenbraue hoch, antwortete nicht, aber legte sich dann direkt neben Merlin. Ihre Arme berührten sich und sofort fühlte Merlin sich etwas besser. Feuer war gut, aber Körperwärme war wesentlich angenehmer.
Merlin drehte sich noch etwas zu Arthur um und sortierte dessen Umhang neu, damit sie beide davon bedeckt waren. Er legte auch seinen Arm auf Arthurs Brust ab, jedoch nur zögerlich, um zu spüren, ob sein Herr davor zurückschreckte. Arthur blieb jedoch vollkommen ruhig.
„Das wird aber nicht zur Gewohnheit, Merlin“, sagte er nur leise.
„Einmal in der Kälte über Nacht draußen zu verbringen reicht mir auch, glaube ich“, antwortete Merlin und überging das Thema Kuscheln ganz gekonnt, worauf Arthur offensichtlich anspielte.
Arthur schnaubte. „Und kein Wort zu niemandem!“
„Natürlich, Sire. Falls ich die Nacht überleben sollte, werde ich niemanden sagen, dass wir alles getan haben, um nicht zu erfrieren. Man könnte sonst denken, dass Ihr gütig seid.“ Ein Lächeln schlich sich auf Merlins Lippen, was Arthur jedoch nicht sehen konnte, da er den Blick zur Höhlendecke gerichtet hatte.
„Denkst du das wirklich?“
„Was?“ Der plötzliche ernste Tonfall verdatterte Merlin ein wenig.
„Dass ich gütig bin?“
„Ich denke, dass man noch einiges verbessern kann, aber Ihr seid auf dem richtigen Weg. Wie viele Adelige würden so nah bei einem Diener schlafen, nur damit er über Nacht nicht erfriert?“
„Mir war auch kalt“, gab Arthur zurück.
„Aber Ihr habt Eure Rüstung und wesentlich mehr an als ich. Ihr würdet die Nacht auf alle Fälle überstehen. Es ist also gütig, was Ihr hier tut.“
„Vielleicht will ich auch einfach nicht morgen deinen erfrorenen toten Körper zurück nach Camelot tragen müssen.“
Merlins Lächeln wurde noch breiter. „Seht Ihr? Ihr würdet sogar meine Leiche mit zurücktragen. Wirklich gütig von Euch.“
„Das will ich aber nicht!“ Arthurs Stimme war so ernst, dass es Merlin für einen Moment die Sprache verschlag. „Wenn ich es verhindern kann, werde ich nie zulassen, dass du stirbst.“
„Das weiß ich zu schätzen, Arthur. Danke!“
„Aber nur, wenn ich es verhindern kann, denk daran. Wenn du irgendwo stolperst und runterfällst, nur weil du zwei linke Füße hast, kann ich daran auch nichts mehr ändern.“
„Ich werde es mir merken. Also nur in Lebensgefahr geraten, aus der mein Prinz mich erretten kann.“
„Du bist so ein Mädchen, Merlin.“