[identity profile] peterhforalpha.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Erato
Challenge: Fluff - Akzeptanz (fürs Team)
Titel: Zeigst du es mir?
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Liam, Mason (Baby-Skittles)
Wörter: 750
Warnung: absolut keine, außer vielleicht Spoiler für vierte Staffel
A/N: Und wieder ein wenig Fluff. Ich wollte schon länger mal was zu den Beiden schreiben, denn kommt schon, die Beiden sind purer Zucker zusammen.


„Ein Werwolf also?“ Mason und Liam hatten sich beide vor Liams Fernseher gesetzt und hatten bereits die Controller in der Hand, um eine Runde zu zocken, als Mason diese Frage stellte.
Liam drehte sich etwas zu seinem Freund herum. Angst lag in seinem Blick. Bisher hatten sie noch nicht darüber gesprochen. Liam hatte Angst gehabt, das Thema anzuschneiden, obwohl er wusste, dass er mit Lydia von einem Berserker gefangen genommen wurde. Immerhin wusste er nicht, ob Mason damit klar kommen würde. Liam hatte ja selber einige Zeit gebraucht, um wirklich zu akzeptieren, was er war.

Das war auch der Grund, weshalb sich Liam etwas wunderte, woher Mason das nun wusste. Okay, dass Liam irgendetwas war oder zumindest in die Sache verstrickt war klar, aber wie kam er auf Werwolf. „Woher ... woher weißt du das?“ Seine Stimme überschlug sich ein wenig.
„Also ist es wahr?“ Mason legte den Controller zur Seite und setzte sich so, dass er Liam nun direkt anschauen konnte. „Du bist wirklich ein Werwolf?“ Wenn Liam sich nicht irrte schwang sogar etwas Begeisterung in der Stimme seines Freundes mit.
Liam nickte. „Ja.“

„Du verwandelst dich bei Vollmond?“ Mason schien wirklich interessiert zu sein.
Dieses Mal allerdings schüttelte Liam den Kopf. „Ich kann mich verwandeln, wann ich will. Bei Vollmond sind wir allerdings stärker, obwohl es auch schwerer ist, dann die Kontrolle zu behalten.“
„Wow.“

„Woher weißt du es?“, fragte Liam erneut. Scott hätte es Mason bestimmt nicht verraten. Das würde er nicht machen. Schließlich hatte er ihm noch geraten, selber mit Mason zu reden.
Mason grinste schief. „Stiles Stilinski, dieser hüpfende Gummiball von einem Lacrosse-Spieler, hat mich heute auf dem Schulflur zur Seite genommen und mir Tipps gegeben, wie man mit einem Werwolf als besten Freund klarkommt.“
Liam verdrehte die Augen. Das war typisch Stiles. Er dachte manchmal wirklich nicht nach.

„Also?“
Liam wurde von Mason wieder ins Hier und Jetzt befördert. „Also was?“ Hatte er ihn etwas gefragt?
„Zeigst du es mir?“
Liam war etwas verwirrt. „Was?“
„Du meintest du kannst dich immer verwandeln. Zeigst du es mir?“

Mason schien es wirklich sehen zu wollen. Als erstes hielt Liam ihm die Hand entgegen und flitschte seine Krallen hervor. Er konnte es mittlerweile immer besser. Scott war ein guter Lehrer und Stiles irgendwie auch, auch wenn er nicht einmal ein Werwolf war.
„Hammer“, kommentierte der Teenager und lachte laut. „Kannst du noch mehr?“
Ganz kurz ließ Liam seine Augen golden aufblitzen. Dann jedoch war er verunsichert. „Mein Gesicht verändert sich“, gab er zur Erklärung. Als er sich zum ersten Mal im Spiegel gesehen hatte, hatte er sich regelrecht vor sich selber erschreckt. Er wollte nicht, dass sein bester Freund Angst vor ihm hatte.

„Zeig es mir.“ Als Mason merkte, dass Liam zurückhaltend war, fügte er noch an: „Bitte! Ich möchte es sehen.“
Schließlich nickte Liam und schloss die Augen. Die volle Verwandlung war nicht so einfach und Liam musste sich noch sehr konzentrieren, um dabei nicht die Kontrolle zu verlieren. „Die Sonne, der Mond, die Wahrheit“, flüsterte er leise vor sich her, bevor er wieder die Augen öffnete und in die Augen von Mason blickte, die vor Erstaunen geweitet waren. Vorsichtig fasste Liam sich ins Gesicht, um zu wissen, ob er sich wirklich in einen Werwolf verwandelt hatte, obwohl der Blick von Mason es bereits verriet. Sofort verwandelte er sich wieder zurück.

Mason blieb immer noch still und starrte ihn nur an. Mit jeder weiteren schweigsamen Sekund wurde Liam nervöser. Er erwartete bereits, dass Mason einfach aufstehen und gehen würde. Allerdings blieb er an Ort und Stelle sitzen.
„Und?“, fragte Liam, als er es nicht mehr aushielt.
„Schön sieht das nicht gerade aus“, meinte Mason, aber lächelte leicht dabei. „Aber du bist bestimmt der Hit bei jeder Halloween-Party.“
Liam lächelte ebenfalls. „Danke.“

Mason griff wieder nach dem Controller. Anscheinend war für ihn dieses Thema damit abgehakt, aber Liam musste es noch einmal wirklich aus seinem Mund hören. „Es ist okay für dich?“
Mason blickte ihn von der Seite an. „Ja, unter einer Bedingung.“
„Welche?“ Liam würde alles tun. Immerhin war sein Freund ihm unglaublich wichtig und der Gedanke, dass er bald jemanden mehr haben könnte, mit dem er über alles reden konnte, außer mit Scott, war beflügelnd.

„Du darfst nicht mogeln.“ Mason hob den Controller, um zu verdeutlichen, was er meinte. „Ich weiß, dass du deine schnellen Reflexe beim letzten Mal eingesetzt hast. Stiles hat mich davor gewarnt. Es war seine erste Lektion. Genau genommen hat er über nichts Anderes geredet.“
Liam grinste. „Deal. Keine übernatürlichen Reflexe.“

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