Kink - Flüssigkeiten (für mich)
Sep. 21st, 2014 10:49 pmTeam: Kalliope
Challenge: Kink – Flüssigkeiten (für mich)
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka, diverse
Anmerkung: Ich glaube, es ist
tsutsumis Schuld. Stichwort Sex im Hinterzimmer. ^.~ Aber ich glaube auch, dass Tezuka und Fuji einfach nur Sex haben wollen. Von daher: Tut mir Leid, dass hier keine Erwartungen erfüllt werden. Kein Sex. XD Nur fast. Es ist eigentlich vollkommen harmlos, daher keine Warnung.
Die Hitze schien wie eine schwere Decke über Tokyo zu liegen und alle niederzudrücken. Schon während des Unterrichtes hatten nicht wenige nicht einmal ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit aufbringen können und es wurde im Laufe des Tages nicht besser. Alles wirkte klebrig und träge, immer wieder gingen hoffnungsvolle Blicke zum Himmel, wann die dunklen Wolken endlich ihr Versprechen von Regen erfüllen würden.
Vermutlich würde der im Nachhinein alles nur noch schlimmer machen, aber es gab Momente, da war man bereit, das zu übersehen.
Der Club, den man wohl am innigsten beneidete war der Schwimmclub, auch wenn dessen Mitglieder ähnlich unmotiviert davonschlurften wie alle anderen, als der offizielle Unterricht beendet war.
„Wenn Tezuka-buchou ein Herz hat, lässt er das Training heute ausfallen...“ Eiji hatte schon den ganzen Tag über ziemliche Schwierigkeiten gehabt, seine übliche Energie war schon vor der Mittagspause gänzlich verflogen. Wie er das Training durchstehen sollte, was Fuji ein Rätsel. Weswegen er geneigt war, Eiji voll und ganz zuzustimmen.
„Der hat kein Herz“, seufzte Momoshirou, der ausnahmsweise einträglich neben Kaidoh ging, vermutlich waren beide zu gargekocht um sich zu streiten. Oder einander zu bemerken.
„Fsssshuu...“
„Es ist schön zu sehen, wenn Momo und Kaidoh sich einig sind“, warf Fuji versonnen einen Köder aus. Den die beiden Streithähne augenblicklich schluckten. „Ich bin mir nicht mit dem einig!“ „Einig mit der Viper?“
„Mit dem?“ „Fssshuuuu!“
Das war beinahe zu einfach gegangen. Bedauerlich.
„Fuji.“
Sofort verhielt er in seinen Schritten und sah zur Seite. Tezuka war natürlich schon an den Tennisplätzen und seinem Blick nach zu urteilen hatte er mehr als genug mitbekommen.
„Ja?“, fragte Fuji unschuldig. Schließlich hatte er sich nichts zu Schulden kommen lassen. Nicht eindeutig jedenfalls.
Das schien auch Tezuka klarzusein, denn seine Augen verengten sich nur ganz kurz ein wenig. „Treib deine Spielchen nicht während des Trainings.“
„Ich weiß nicht, wovon du redest.“
„Das weißt du ganz genau. Fünf Runden.“
Das war erstaunlich wenig, aber bei dieser Hitze doch noch mehr als genug. Fuji wusste es trotzdem besser als zu widersprechen und ging dichter an Tezuka vorbei als nötig. „Du scheinst mich heute ja nicht allzu hart rannehmen zu wollen.“ Kurz riskierte er einen Blick nach oben, Tezuka schien aber heute wirklich nicht in der Laune für Spielchen zu sein. Schade.
„Sei besser froh darüber.“
„Sollte ich mir Sorgen machen?“
„Nur, wenn du nicht bald zu laufen beginnst.“
Diese Warnung war zu eindeutig um sie zu ignorieren, also wandte Fuji den Blick nun doch ab und setzte sich in Bewegung. Bei so einem Wetter machte es einfach keinen Spaß, andere zu provozieren. Vermutlich hätte er es wissen müssen. So ein Wetter machte nicht nur träge, sondern auch gereizt und das barg gewisse Risiken, die er eigentlich nicht so leichtfertig einging.
Vermutlich war sein Urteilsvermögen auch ein Opfer des Wetters geworden. Für den Rest des Trainings wusste er es jedenfalls besser.
Wie sich herausstellte, sollte das aber kein großes Problem darstellen, vor dem Ende seiner zweiten Runde fielen die ersten dicken Regentropfen und alle hielt inne, um zu den bedrohlich dunklen Wolken hochzusehen. Fuji hätte sicherlich ein wenig Amüsement für die überraschten Blicke übrig, hätte er nicht in den vergangenen Metern seinen kleinen Aussetzer bitter bereut. Das war kein Wetter um Runden zu riskieren. So ungerne er es sich auch immer anmerken ließ, die Hitze forderte auch von ihm ihren Tribut und das nicht zu knapp. Sein Atem jedenfalls ging stoßweise als er langsamer wurde und stehen blieb und sein Trikot fühlte sich an, als hätte er schon ein paar Runden im Regen gedreht. Das kühle Wasser war daher gerade eher eine Erleichterung als alles andere.
Bis aus den vereinzelten Tropfen in Rekordgeschwindigkeit ein richtiger Sturzbach wurde, der die Schüler mit einem Mal wild durcheinander laufen ließ. Die einen flohen ins Trockene, andere bauten alles ab. Bis auf einige Gestalten. Echizen schob sich nur seine Kappe zurecht und schlurfte eher wiederwillig davon. Momo und Kaidoh hatten begonnen sich zu prügeln und Tezuka schien alles im Auge zu behalten. Ohne die Prügellei zu unterbrechen. Stattdessen winkte er Fuji zu sich.
„Ist meine Strafe ausgesetzt?“, fragte er und ärgerte sich etwas, dass er nicht aufsehen konnte ohne dass ihm das Regenwasser in die Augen lief.
„Fürs Erste. Was meinst du, sollten wir sie trennen?“ Tezuka sah zu Momo und Kaidoh. Fuji zuckte mit den Schultern. „Sie haben sich den ganzen Tag noch nicht gestritten. Ich denke, sie brauchen das jetzt.“
Tezuka nickte nur. „Komm, wir sollten uns auch umziehen. Hast du einen Schirm dabei?“
„Meine Schwester holt mich ab. Hast du einen?“
„Nein.“
„Wir könnten ja beide hier warten, bis der Regen vorbei ist.“
„Und was in der Zeit tun?“
„Ich könnte meine Strafe abarbeiten?“ Ein unschuldiges Lächeln.
„Ich werde das in Erwägung ziehen.“
Tropfnass betraten beide das stickige Clubhaus und Fuji war sich sicher, dass es Absicht von Tezuka war, dass er nach der überflüssigen Ankündigung, dass das Training ausfallen würde, nochmal rausging um Momo und Kaidoh einzufangen. Und ebenso war es Absicht, dass er sich mit dem Umziehen alle Zeit der Welt ließ.
Fuji brauchte zum Glück keine Ausrede um zu bleiben. Immerhin musste er ja auf Yumiko warten, ein Fahrservice um den er heute besonders innig beneidet wurde.
Eijis Frage, was er denn so lange machen wollte, beantwortete er nur mit einem „Ich werde mich wohl zu beschäftigen wissen.“
Challenge: Kink – Flüssigkeiten (für mich)
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka, diverse
Anmerkung: Ich glaube, es ist
Die Hitze schien wie eine schwere Decke über Tokyo zu liegen und alle niederzudrücken. Schon während des Unterrichtes hatten nicht wenige nicht einmal ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit aufbringen können und es wurde im Laufe des Tages nicht besser. Alles wirkte klebrig und träge, immer wieder gingen hoffnungsvolle Blicke zum Himmel, wann die dunklen Wolken endlich ihr Versprechen von Regen erfüllen würden.
Vermutlich würde der im Nachhinein alles nur noch schlimmer machen, aber es gab Momente, da war man bereit, das zu übersehen.
Der Club, den man wohl am innigsten beneidete war der Schwimmclub, auch wenn dessen Mitglieder ähnlich unmotiviert davonschlurften wie alle anderen, als der offizielle Unterricht beendet war.
„Wenn Tezuka-buchou ein Herz hat, lässt er das Training heute ausfallen...“ Eiji hatte schon den ganzen Tag über ziemliche Schwierigkeiten gehabt, seine übliche Energie war schon vor der Mittagspause gänzlich verflogen. Wie er das Training durchstehen sollte, was Fuji ein Rätsel. Weswegen er geneigt war, Eiji voll und ganz zuzustimmen.
„Der hat kein Herz“, seufzte Momoshirou, der ausnahmsweise einträglich neben Kaidoh ging, vermutlich waren beide zu gargekocht um sich zu streiten. Oder einander zu bemerken.
„Fsssshuu...“
„Es ist schön zu sehen, wenn Momo und Kaidoh sich einig sind“, warf Fuji versonnen einen Köder aus. Den die beiden Streithähne augenblicklich schluckten. „Ich bin mir nicht mit dem einig!“ „Einig mit der Viper?“
„Mit dem?“ „Fssshuuuu!“
Das war beinahe zu einfach gegangen. Bedauerlich.
„Fuji.“
Sofort verhielt er in seinen Schritten und sah zur Seite. Tezuka war natürlich schon an den Tennisplätzen und seinem Blick nach zu urteilen hatte er mehr als genug mitbekommen.
„Ja?“, fragte Fuji unschuldig. Schließlich hatte er sich nichts zu Schulden kommen lassen. Nicht eindeutig jedenfalls.
Das schien auch Tezuka klarzusein, denn seine Augen verengten sich nur ganz kurz ein wenig. „Treib deine Spielchen nicht während des Trainings.“
„Ich weiß nicht, wovon du redest.“
„Das weißt du ganz genau. Fünf Runden.“
Das war erstaunlich wenig, aber bei dieser Hitze doch noch mehr als genug. Fuji wusste es trotzdem besser als zu widersprechen und ging dichter an Tezuka vorbei als nötig. „Du scheinst mich heute ja nicht allzu hart rannehmen zu wollen.“ Kurz riskierte er einen Blick nach oben, Tezuka schien aber heute wirklich nicht in der Laune für Spielchen zu sein. Schade.
„Sei besser froh darüber.“
„Sollte ich mir Sorgen machen?“
„Nur, wenn du nicht bald zu laufen beginnst.“
Diese Warnung war zu eindeutig um sie zu ignorieren, also wandte Fuji den Blick nun doch ab und setzte sich in Bewegung. Bei so einem Wetter machte es einfach keinen Spaß, andere zu provozieren. Vermutlich hätte er es wissen müssen. So ein Wetter machte nicht nur träge, sondern auch gereizt und das barg gewisse Risiken, die er eigentlich nicht so leichtfertig einging.
Vermutlich war sein Urteilsvermögen auch ein Opfer des Wetters geworden. Für den Rest des Trainings wusste er es jedenfalls besser.
Wie sich herausstellte, sollte das aber kein großes Problem darstellen, vor dem Ende seiner zweiten Runde fielen die ersten dicken Regentropfen und alle hielt inne, um zu den bedrohlich dunklen Wolken hochzusehen. Fuji hätte sicherlich ein wenig Amüsement für die überraschten Blicke übrig, hätte er nicht in den vergangenen Metern seinen kleinen Aussetzer bitter bereut. Das war kein Wetter um Runden zu riskieren. So ungerne er es sich auch immer anmerken ließ, die Hitze forderte auch von ihm ihren Tribut und das nicht zu knapp. Sein Atem jedenfalls ging stoßweise als er langsamer wurde und stehen blieb und sein Trikot fühlte sich an, als hätte er schon ein paar Runden im Regen gedreht. Das kühle Wasser war daher gerade eher eine Erleichterung als alles andere.
Bis aus den vereinzelten Tropfen in Rekordgeschwindigkeit ein richtiger Sturzbach wurde, der die Schüler mit einem Mal wild durcheinander laufen ließ. Die einen flohen ins Trockene, andere bauten alles ab. Bis auf einige Gestalten. Echizen schob sich nur seine Kappe zurecht und schlurfte eher wiederwillig davon. Momo und Kaidoh hatten begonnen sich zu prügeln und Tezuka schien alles im Auge zu behalten. Ohne die Prügellei zu unterbrechen. Stattdessen winkte er Fuji zu sich.
„Ist meine Strafe ausgesetzt?“, fragte er und ärgerte sich etwas, dass er nicht aufsehen konnte ohne dass ihm das Regenwasser in die Augen lief.
„Fürs Erste. Was meinst du, sollten wir sie trennen?“ Tezuka sah zu Momo und Kaidoh. Fuji zuckte mit den Schultern. „Sie haben sich den ganzen Tag noch nicht gestritten. Ich denke, sie brauchen das jetzt.“
Tezuka nickte nur. „Komm, wir sollten uns auch umziehen. Hast du einen Schirm dabei?“
„Meine Schwester holt mich ab. Hast du einen?“
„Nein.“
„Wir könnten ja beide hier warten, bis der Regen vorbei ist.“
„Und was in der Zeit tun?“
„Ich könnte meine Strafe abarbeiten?“ Ein unschuldiges Lächeln.
„Ich werde das in Erwägung ziehen.“
Tropfnass betraten beide das stickige Clubhaus und Fuji war sich sicher, dass es Absicht von Tezuka war, dass er nach der überflüssigen Ankündigung, dass das Training ausfallen würde, nochmal rausging um Momo und Kaidoh einzufangen. Und ebenso war es Absicht, dass er sich mit dem Umziehen alle Zeit der Welt ließ.
Fuji brauchte zum Glück keine Ausrede um zu bleiben. Immerhin musste er ja auf Yumiko warten, ein Fahrservice um den er heute besonders innig beneidet wurde.
Eijis Frage, was er denn so lange machen wollte, beantwortete er nur mit einem „Ich werde mich wohl zu beschäftigen wissen.“