[identity profile] nessaniel.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Thalia
Challenge: Kink– Unterwerfung – fürs Team
Fandom: Blitz (psst, ich bräuchte ein Fandomtag! =D)
Titel: Rausch
Inhalt: Brant sucht nach ein bisschen Erlösung und findet sie unter Nashs Händen.
Anmerkung: SPOILER FÜR DAS ENDE VOM FILM. Außerdem sehr viele Flüche und canon!homophobe Beleidigungen und… ein bisschen BDSM, von dem ich nicht weiß, wie es da reingekommen ist.Außerdem warne ich vor unglaublich verkrampften Stil in der Mitte, weil Deutsch einfach nicht zu den beiden passt. Oder menschliche Emotionen oder sowas.


Rausch

Wahrscheinlich ging es um Kontrolle, dachte Brant, als er bei Nash klingelte. Oder ums Loslassen. Irgend so einen schwulen Scheißdreck eben.

Er hatte seit Tagen nicht geschlafen und hätte wahrscheinlich nicht mehr fahren dürfen, aber wer hätte ihn schon anhalten sollen. Die Polizei?

Nash ließ sich Zeit damit, die Tür zu öffnen, wo steckte der Mistkerl? Brant atmete ein paar Mal tief ein und ballte die Fäuste. Manchmal fiel es ihm schwer, zu unterscheiden, ob er sich auf etwas freute oder bereit war zuzuschlagen, doch für das, was er hier wollte, wäre es wahrscheinlich nicht so förderlich, wenn er Nash die Fresse polieren würde.

Gott, er hätte was trinken sollen.

Vor knapp zehn Tagen hatten sie Barry Weiss vom Antlitz der Erde getilgt, die Ermittlung lief immer noch auf Hochtouren - zumindest laut den Pressesprechern der Polizei, denn in Wahrheit scherten sich alle einen Dreck darum, was aus diesem Fall wurde. Die Polizistenmorde hatten aufgehört und das war das einzige, was für jeden Bullen in ganz London zählte.

Nur für Brant ging die Sache weiter. Der Superintendent hatte ihn vorsorglich suspendiert, wahrscheinlich, um ihn aus dem ganzen Medienrummel rauszuhalten, und Brant hatte an das gedacht, was Nash ihm erzählt hatte.

Burn-Out.

Drei Tage lang hatte er sich in seiner Wohnung verschanzt, alle Vorhänge zugezogen, kein Handy, kein Telefon aber genug Alkohol, um sich ins Koma zu trinken, wenn er es drauf anlegte.

Er rührte den Schnaps nicht an.

Stattdessen lag er drei Tage lang splitterfasernackt im Bett und griff alle paar Minuten nach der Jacke, die Nash auf dem Parkhausdach getragen hatte.

Es war vollkommen bescheuert, anzunehmen, dass sie immer noch nach ihm roch, er hatte sie kaum eine Stunde lang angehabt. Doch Brant war es egal, er griff nach der Jacke und zwischen seine Beine, kam mit einem Schrei, schleppte sich zur Dusche, holte sich so oft es ging einen runter, bis er beinah in Ohnmacht fiel, bis er seine eigenen Hände auf seinem Körper nicht mehr ertrug.

Doch Nash ging ihm nicht aus dem Kopf und es war zum Kotzen.

Jetzt stand er hier und fror sich den Arsch ab, weil Nash es nicht auf die Reihe kriegte, seine gottverdammte Haustür zu öffnen.

Brant knurrte, doch gerade als er ernsthaft darüber nachdachte, in die Wohnung einzubrechen und auf Nash zu warten, ging plötzlich die Tür auf.

Nash stand dahinter. Mit nichts an als seiner Haut, einem Handtuch und ein bisschen Schaum in den Haaren.

„Scheiße, man, zieh dir’n Hemd an!“, fauchte Brant statt einer Begrüßung und Nash, der ihn bisher mit einem verwirrten, aber freundlichen Blick angeschaut hatte, klappte der Mund auf.

„Ich stand gerade unter der Dusche“, sagte er empört, als wäre das nicht total offensichtlich gewesen, aber wahrscheinlich wollte er höflich sein, etwas, was Brant sein Lebtag nicht begreifen würde.

„Schön für dich“, sagte Brant. „Brav nach der Seife gebückt?“

Nash verdrehte die Augen, doch dann trat er tatsächlich zurück, um Brant in die Wohnung zu lassen. Vielleicht wollte er nicht, dass seine Nachbarn ihr Gespräch mitbekamen. Vielleich war ihm aber auch einfach nur zu kalt, wie man an seinen harten Brustwarzen bemerken konnte, die Brant natürlich keines Blickes würdigte. Genauso wenig wie die Wassertropfen, die aus seinem Haar über seine Schultern liefen.

Natürlich nicht.

Er ging direkt zur Bar und versuchte, die ungewollten Bilder von Nash unter der Dusche aus seinem Kopf zu kriegen. Vielleicht würde Whiskey helfen, dachte er, goss zwei Fingerbreit von dem guten Zeug in ein Glas mit dickem Boden und trank es auf einen Zug leer.

Er hatte drei Tage lang wie ein Mönch gelebt, nichts getrunken außer dem Wasser, das ihm in der Dusche in den Mund lief.

Der Whiskey schoss ihm also direkt in den Schädel und setzte ein dumpfes Pochen hinter seinen Augäpfeln frei.

Brant schenkte sich sofort nach. Heilige Scheiße, das hatte er gebraucht.

Glaubte er.

„Oh, bedien dich“, sagte Nash da hinter ihm. „Fühl dich ganz wie zuhause.“

Das musste man Brant nicht zweimal sagen.

Er drehte sich mit dem halbvollen Glas in der Hand zu Nash um und versuchte sich an einem Grinsen.

„Ich will, dass du mich vögelst“, sagte er, trank aus und knallte das Glas auf den Tisch.

Das war selbst für seine Verhältnisse ziemlich unverschämt und man musste es Nash lassen, dass er das Ganze außerordentlich gelassen hinnahm.

Er starrte Brant einen Moment lang an, dann strich er sich seufzend durch das nasse Haar und setzte sich auf die Kante des Sofas.

„Ich kann mich dran erinnern“, meinte er leise und ließ Brant dabei nicht aus den Augen, „dass du mir eindeutig klar gemacht hast, dass du genau das nicht möchtest.“

„Hab meine Meinung geändert“, antwortete Brant prompt, denn er hatte so etwas schon erwartet.

„Ah ja.“ Nash beugte sich vor und verschränkte die Arme vor der Brust. Ihm war anscheinend immer noch kalt. „Und warum, wenn ich fragen darf?“

„Darfst du nicht“, sagte Brant. „Also?“

„Ich bin keine Nutte, Tom“, erwiderte Nash und schloss erschöpft die Augen.

Brant grinste. Sein Vorname war gefallen, das hieß normalerweise, dass der Spaß endgültig vorbei war. Doch Nash war nicht normal, genau so wenig wie Brant selbst.

„Passt mir ganz gut“, sagte er grinsend. „Dann spar ich Geld.“

„Du verdammter Hurensohn!“, knurrte Nash zurück. Er sprang auf und es scherte ihn nicht mal, dass sein Handtuch dabei gefährlich weit nach unten rutschte. Brant scherte das natürlich auch nicht. „Wenn du Druck hast, dann geh zu einer deiner… Bekannten, aber halt mich da raus!“

Ach fuck, dachte Brant. Das lief nicht nach Plan.

Nicht, dass er einen Plan gehabt hätte.

Brant griff nach der Whiskeykaraffe, trat einen Schritt auf Nash zu und hielt sie ihm entgegen.

„Arschloch“, seufzte Nash, doch dann schnappte er sich die Flasche, nahm ein paar tiefe Schlucke und ließ sich wieder aufs Sofa fallen. Brant setzte sich neben ihn. Der Knoten im Handtuch hatte sich gelöst und trotz des düsteren Lichts hatte Brant freie Sicht auf Nashs Beine, doch bevor er seine Augen höher wandern lassen konnte, sagte Nash:

„Nochmal von vorne, Brant. Was willst du hier?“

„Ficken“ sagte er, doch als er sah, dass Nash die Stirn runzelte, fügte er hastig hinzu: „Mit dir schlafen. Was euch Puderquasten lieber ist.“

Nash lächelte nicht. „Und wenn ich nicht will?“

„Du willst.“ Brant grinste, denn das war das Einzige an dieser ganzen Sache, von der er hundertprozentig überzeugt war. „Du willst mich. Das weiß ich. Mit Kopf ins Kissen drücken und Arsch nach oben und all dem ganzen Scheiß.“

„Fick dich doch.“

Nash klang nicht mal wütend. Eher müde und resignierend und damit wusste Brant, dass er Recht hatte.

„Komm schon, Nash. Ich hab gesehen, wie du mich angestarrt hast, als wir auf dem Parkhaus waren.“

Nash fluchte erneut und wandte den Kopf ab. „Das heißt nicht, dass ich…“, begann er, doch dann räusperte er sich. „Was versprichst du dir davon, mit mir zu schlafen?“

Kaum hatte er das gesagt, schnaubte er, als könne er nicht ganz glauben, was für ein Gespräch sie hier gerade führten. Brant konnte es ihm nicht übel nehmen, er glaubte es schließlich selbst nicht so ganz, doch er hatte drei Tage Zeit gehabt, um darüber nachzudenken.

„Erinnerst du dich an die Blackouts?“, fragte er.

„Ja. Was ist damit?“

„Als wir beschlossen hatten, den Blitz zu… seitdem hatte ich keine mehr.“

Nash verdrehte die Augen und verschränkte die Arme vor der Brust. „Und was hat das mit mir zu tun?“

Brant seufzte. „Benutz dein Hirn. Die einzigen Dinge, die ich bisher anders gemacht habe, sind der Kontakt mit dir und dass ich einen Typen umgebracht habe. Kapiert?“

„Nein.“

„Wie auch immer du bei der Polizei gelandet bist.“

„Tom…“

„Halts Maul und lass mich ausreden.“ Gott, er hasste das hier. Wieso begriff Nash nicht, was er meinte?

„Ich brauche das, kapierst du? Den… Rausch. Und ich kann nicht andauernd Leute töten. Verprügeln ja, aber nicht töten. Das weiß sogar ich. Und“, setzte er zögerlich hinzu, „prügeln reicht nicht mehr.“

Das hatte er in den drei Tagen verstanden. Er hatte eine Grenze überschritten – mit Nash zusammen – und jetzt gab es kein Zurück mehr. Nash sah das wahrscheinlich ähnlich, denn er ging nicht darauf ein, sagte bloß: „Und da dachtest du, du kommst zu mir? Zum … Ficken?“

„Ich will dich nicht umbringen.“

Der Satz brachte Nash tatsächlich zum Grinsen. „Das ist ein ziemlicher Sprung. Von ‚Kontakt mit mir‘ zu ‚lass uns vögeln‘, findest du nicht? Wir könnten auch einfach miteinander… reden, weißt du.“

„Vom Reden krieg ich keinen hoch.“

„Richtig. Der Rausch.“

„Bist gar nicht so blöd für eine Tunte.“

„Ich geb mir die größte Mühe.“

Sie grinsten sich an und Brant fand, das nun alles gesagt war. Er hob die Hand und legte sie auf Nashs Schulter, drückte ihn nach hinten in die Polster. Nash ließ es geschehen. Auch als Brant ihm das Handtuch mit einem Ruck wegzog und sich auf dem schmalen Sofa über ihn kniete, sagte er nichts und erst als Brant ihm zwischen die Beine greifen wollte, hielt er ihn auf.

„Eine Sache noch.“

„Was?“

„Wie kommst du drauf, dass du ausgerechnet mit mir schlafen musst? Du könntest auch zu einer Nutte fahren.“

Normalerweise wäre das schon viel zu viel Gequatsche für Brant gewesen, doch er mochte Nash und er wollte ihn schließlich nicht vergewaltigen. Er schaute auf Nash hinunter und lächelte grimmig.

„Wir haben einen Typen zusammen umgebracht“, sagte er leise. „Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich hatte danach den besten Ständer meines Lebens.“

Nash zuckte förmlich zusammen und krallte seine Hände in Brants Pullover. Sein Blick wurde glasig, er leckte sich die Lippen und Brant spürte, wie heiß ihm plötzlich wurde.

„O-okay“, flüsterte Nash heiser und es kostete ihn sichtlich Mühe, nicht mit den Hüften nach oben zu stoßen und sich an Brants Hintern zu reiben. „Aber… Rausch ist Rausch, oder?“

Nash stöhnte, weil das wahrscheinlich nicht das war, war er fragen wollte, doch Brant verstand ihn trotzdem. Er packte Nash am Hinterkopf und zog ihn langsam zu sich, bis ihre Gesichter nur noch Zentimeter voneinander entfernt waren.

„Als ich Weiss die Rippen gebrochen habe“, murmelte er, „eine nach der anderen… da hab ich für einen Moment lang an gar nichts mehr gedacht. Nur noch gefühlt. Wie Ecstasy nehmen. Einen Moment lang alles aus der Hand geben…“ Er war sich nicht sicher, ob Nash ihn überhaupt noch hörte, so laut wie er keuchte, doch er sprach trotzdem weiter. „Ich will, dass du mir das Gehirn rausvögelst, kapiert? Mich zertrümmerst und mir wehtust. Darum geht’s euch Schwuchteln doch, wenn ihr euch in den Arsch ficken lasst, oder? Oder?“

Er schüttelte Nashs Kopf, weil er nicht wusste, was er sonst tun sollte, er war steinhart und Nash starrte ihn nur mit offenem Mund an.

„Nein“, keuchte er dann und packte Brant um die Hüften. „Darum geht es nicht, du verdammter Neanderthaler. aber das erkläre ich dir später!“

Mit einem Mal schoss Nash nach oben, Brant schrie und schlug mit dem Rücken auf den Boden, doch Nash war sofort über ihm und riss ihm die Kleider weg.

Na endlich, dachte Brant, als Nash ihn an der Schulter packte und auf den Bauch drehte, ihn auf alle viere zwang. Er wehrte sich nicht, machte alles, was Nash wollte, öffnete den Mund, als Nash ihm die Finger zwischen die Zähne schob, küsste ihn, als Nash ihn an den Haaren zurück riss.

„Du verdammtes Arschloch“, stöhnte Nash, biss Brant in die Schultern, schlug ihm gegen die Brust, als er ihn nach hinten und auf seinen Schoß zog, bis Brant das Gefühl hatte, in Stücke gerissen zu werden und dann, endlich, als er Finger und irgendetwas Kaltes in sich gespürt hatte und schließlich, endlich Nash, da kam der Rausch und er schrie und schrie vor Freude.

Date: 2014-09-19 10:00 pm (UTC)
From: [identity profile] ayawinner.livejournal.com
Ich glaube, ich krieg hier immer noch keinen anständigen Kommentar zusammen

HOLY SHIT EY du machst dir immer Gedanken dass irgendwas total blöd ist und dann KOMMT SOWAS DABEI RAUS ALTER SERIOUSLY

Ich fasse dir meine Emotionen kurz und hoffentlich verständlich im Folgenden zusammen:

SLKJFKSDJFÖLAFJÄSF GÖLDJGAJGÖOEIRG LKSJHFKAHSGFKJANG AGAKDGLÖAG!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!! KJFLKJAFLÖNVÄEJFASFA FAÖLGJADLGJÖGNFNVÖADBV AKGLÖAKJGAGGÖL JM ALÖDF GALÖDFJGAG AKGJALKGJAG VBHJRG VLADNGÖGNAGN ?????????? !!!!!!!!!!!???????! NJDKJFNALKDFNNBÖLANGADJGN AFVKANKLAF VKJNADFGNAKJGHAÖNG ALDKFJG GADKFGFGJAG ADKJFGDGJ J KJA KJFG LAKD LKAFVANGKJG AKJGJK JAKRHGLKDGNVNBHEWHGNG AKJG.

Alles klar?

Nein?

GUT.

BEI MIR AUCH NICHT.

Date: 2014-09-21 06:22 am (UTC)
From: [identity profile] tsutsumi.livejournal.com
tag ist erstellt und hinzugefügt :)

Date: 2014-10-16 01:17 pm (UTC)
From: [identity profile] jolly-rotten.livejournal.com
Image (http://s18.photobucket.com/user/Jael_Avi/media/shatner_zpsd1c9ea54.gif.html)

Me, in a nutshell, right now. Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah.

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