Fluff - Joker (fürs Team)
Sep. 18th, 2014 04:29 pmTeam: Erato
Challenge: Fluff - Joker (fürs Team)
Joker: Der Pullover von jemand Anderem (Sommerchallenge 2013)
Titel: Hose und Pulli
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Lydia, Derek
Wörter: 875
Warnung: keine wirklichen
A/N: Der zweite Teil hierzu ;)
Lydia hatte seit Wochen nicht mehr so gut geschlafen. Neben Derek war sie sofort eingeschlafen, hatte sich sicher und geborgen gefühlt. Am Morgen wachte sie von einem scheppernden Geräusch auf und merkte erst da, dass Derek nicht mehr neben ihr lag. Vermutlich war er bereits aufgestanden und nach dem Geräusch zu urteilen in der Küche.
Lydia schälte sich aus dem Bett und schaute sich um. Sie war noch nie wirklich in Dereks Wohnung gewesen, zumindest nicht in allen Ecken. Im Schlafzimmer gab es keinen Spiegel, so suchte sie weiter. Durch eine kleine Tür fand sie das Badezimmer. Es war sogar relativ modern eingerichtet, dafür, dass der Rest der Wohnung eher spärlich möbliert war. Ohne nachzufragen, suchte Lydia sich ein Handtuch aus einem der Schränke und genehmigte sich erst einmal eine heiße Dusche.
Da sie letzte Nacht eher spontan aufgebrochen war, hatte sie Sachen angehabt, die man eigentlich nicht mehr der Öffentlichkeit präsentieren durfte. Sie waren reif für die Wäsche, sodass Lydia sie ungerne noch einmal anzog, besonders nicht, nachdem sie nun geduscht hatte. So ging sie ins Schlafzimmer zurück – nachdem sie sich versichert hatte, dass Derek immer noch in der Küche war und durchsuchte seinen Schrank nach einem geeigneten Oberteil. Da es ihr nun, halb nackt, viel zu kalt war, griff sie direkt nach einem Pullover. Die Hose ließ sie aus, aber das Oberteil war auch lang genug.
So machte sie sich auf den Weg in die Küche, wobei es ihr vollkommen egal war, dass der Hauptteil ihrer Beine vollkommen nackt war. Mit dem Pulli war es warm genug.
Derek hob den Kopf. „Ich habe uns Frühstück-“ Er stockte, als er Lydia erblickte.
Diese setzte sich wieder auf dem Hocker wie letzte Nacht und griff nach einer Tomate, die als Dekoration auf dem Teller lag. „Das ist süß von dir, danke.“
„Das ist mein Pulli.“
Lydia nickte, während sie sich einen Pancake nahm und ihn auf ihren Teller zog. „Ja, ist er. Ich brauchte etwas zum Anziehen.“
„Und du hast geduscht.“
„Eins plus für Aufmerksamkeit.“ Lydia grinste, als sie den Pancake schnitt und sich zusätzlich noch etwas Sirup darüber goss. „Ich hoffe, das war okay?“
Derek nickte. „Natürlich.“
„Gut.“ Lydia nahm sich einen Bissen in den Mund und kaute energisch. „Schmeckt gut“, meinte sie, als sie es noch nicht mal vollständig hinunter geschluckt hatte.
Derek folgte ihrem Beispiel und fing an zu essen. Es war still für einige Zeit, bis Derek wieder das Wort ergriff: „Geht es dir besser?“
Lydia nickte. „Ja, eine Dusche und eine Nacht voller gutem Schlaf kann echt Wunder bewirken.“
„Das freut mich.“ Derek lehnte sich etwas zu ihr hinüber. „Also Banshee-Krise überwunden?“
„Oh ja.“ Lydias Grinsen wurde noch viel weiter.
Es war merkwürdig. Gestern war sie noch halb am Verzweifeln gewesen und nun saß sie hier freudestrahlend. „Was hast du gestern gehört? Du hast etwas gehört, oder nicht?“ Es musste etwas gewesen sein, dass ihre Laune sichtlich gebessert hatte.
„Vielleicht.“
„Was?“ Derek war wirklich neugierig, besonders weil sie gefragt hatte, ob Banshees mit Toten kommunizieren konnten. „Hast du ... hast du Allison gehört?“ Vielleicht war sie deswegen so gut drauf, weil sie wusste, dass es ihrer Freundin gut ging.
Jedoch schüttelte Lydia den Kopf. „Nein, aber jemand Anderen und das hat mir Hoffnung gegeben, dass ich vielleicht auch irgendwann noch einmal mit Allison reden kann.“
Lydia stopfte sich gerade den letzten Rest ihres Pancakes in den Mund. „Hör zu, es ist Schule heute, also muss ich los.“ Das hatte sie vollkommen vergessen bis gerade eben. „Hast du vielleicht noch eine Hose für mich, die halbwegs passt?“
Derek zog nur eine Augenbrauen nach oben. „Lydia Martin in einer Hose und einem Pulli? Willst du nicht lieber noch einmal nach Hause fahren und die Verspätung in Kauf nehmen?“
Lydia zuckte nur mit den Schultern. „So schlimm wird es schon nicht. Also hast du was?“
„Ja bestimmt. Ein paar Sachen von Cora müssten hier noch rumliegen.“ Derek verschwand und kam ein paar Minuten später wieder zurück mit drei verschiedenen Hosen in der Hand. „Welche gefällt dir am Besten?
Lydia schnappte sich einfach eine, ohne genau hinzusehen und schlüpfte direkt hinein. Derek drehte sich sofort um, um nicht irgendetwas zu sehen, wozu er nicht berechtigt war. Sie hetzte zur Tür, aber blieb noch einmal stehen. „Vielen Dank, Derek, wirklich. Du hast mir mehr geholfen, als du dir vorstellen kannst.“
„Keine Ursache. Ich bin froh, dass es dir besser geht.“
Lydia lächelte freundlich. „Gut, dann bis heute Abend.“
„Warte, was?“ Derek ging einen Schritt näher. „Was meinst du?“
„Ich komme heute Abend vorbei und dann schauen wir einen Film zusammen.“
„Ooookay.“ Derek zog das Wort extra in die Länge, um sein Gehirn zu durchforsten, ob er womöglich was nicht mitbekommen hatte, aber da war nichts. „Wann war das abgemacht?“
„Das wird mein Dankeschön.“
„Lydia, du brauchst dich wirklich nicht dafür zu bedanken und besonders nicht mit einem Film.“
„Ich bringe auch Pizza mit“, meinte sie, als ob es das besser machen würde.
„Lydia, ich brauche wirklich keine-“
„Gesellschaft?“
Derek nickte.
„Ich bin da anderer Meinung. Oder eher deine Mutter. Sie meinte, ich solle ein Auge auf dich werfen. Und da du mir geholfen hast, werde ich jetzt dir helfen. Also bis später.“
Damit verschwand Lydia aus der Wohnung und ließ Derek total fassungslos zurück. „Was?“
Challenge: Fluff - Joker (fürs Team)
Joker: Der Pullover von jemand Anderem (Sommerchallenge 2013)
Titel: Hose und Pulli
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Lydia, Derek
Wörter: 875
Warnung: keine wirklichen
A/N: Der zweite Teil hierzu ;)
Lydia hatte seit Wochen nicht mehr so gut geschlafen. Neben Derek war sie sofort eingeschlafen, hatte sich sicher und geborgen gefühlt. Am Morgen wachte sie von einem scheppernden Geräusch auf und merkte erst da, dass Derek nicht mehr neben ihr lag. Vermutlich war er bereits aufgestanden und nach dem Geräusch zu urteilen in der Küche.
Lydia schälte sich aus dem Bett und schaute sich um. Sie war noch nie wirklich in Dereks Wohnung gewesen, zumindest nicht in allen Ecken. Im Schlafzimmer gab es keinen Spiegel, so suchte sie weiter. Durch eine kleine Tür fand sie das Badezimmer. Es war sogar relativ modern eingerichtet, dafür, dass der Rest der Wohnung eher spärlich möbliert war. Ohne nachzufragen, suchte Lydia sich ein Handtuch aus einem der Schränke und genehmigte sich erst einmal eine heiße Dusche.
Da sie letzte Nacht eher spontan aufgebrochen war, hatte sie Sachen angehabt, die man eigentlich nicht mehr der Öffentlichkeit präsentieren durfte. Sie waren reif für die Wäsche, sodass Lydia sie ungerne noch einmal anzog, besonders nicht, nachdem sie nun geduscht hatte. So ging sie ins Schlafzimmer zurück – nachdem sie sich versichert hatte, dass Derek immer noch in der Küche war und durchsuchte seinen Schrank nach einem geeigneten Oberteil. Da es ihr nun, halb nackt, viel zu kalt war, griff sie direkt nach einem Pullover. Die Hose ließ sie aus, aber das Oberteil war auch lang genug.
So machte sie sich auf den Weg in die Küche, wobei es ihr vollkommen egal war, dass der Hauptteil ihrer Beine vollkommen nackt war. Mit dem Pulli war es warm genug.
Derek hob den Kopf. „Ich habe uns Frühstück-“ Er stockte, als er Lydia erblickte.
Diese setzte sich wieder auf dem Hocker wie letzte Nacht und griff nach einer Tomate, die als Dekoration auf dem Teller lag. „Das ist süß von dir, danke.“
„Das ist mein Pulli.“
Lydia nickte, während sie sich einen Pancake nahm und ihn auf ihren Teller zog. „Ja, ist er. Ich brauchte etwas zum Anziehen.“
„Und du hast geduscht.“
„Eins plus für Aufmerksamkeit.“ Lydia grinste, als sie den Pancake schnitt und sich zusätzlich noch etwas Sirup darüber goss. „Ich hoffe, das war okay?“
Derek nickte. „Natürlich.“
„Gut.“ Lydia nahm sich einen Bissen in den Mund und kaute energisch. „Schmeckt gut“, meinte sie, als sie es noch nicht mal vollständig hinunter geschluckt hatte.
Derek folgte ihrem Beispiel und fing an zu essen. Es war still für einige Zeit, bis Derek wieder das Wort ergriff: „Geht es dir besser?“
Lydia nickte. „Ja, eine Dusche und eine Nacht voller gutem Schlaf kann echt Wunder bewirken.“
„Das freut mich.“ Derek lehnte sich etwas zu ihr hinüber. „Also Banshee-Krise überwunden?“
„Oh ja.“ Lydias Grinsen wurde noch viel weiter.
Es war merkwürdig. Gestern war sie noch halb am Verzweifeln gewesen und nun saß sie hier freudestrahlend. „Was hast du gestern gehört? Du hast etwas gehört, oder nicht?“ Es musste etwas gewesen sein, dass ihre Laune sichtlich gebessert hatte.
„Vielleicht.“
„Was?“ Derek war wirklich neugierig, besonders weil sie gefragt hatte, ob Banshees mit Toten kommunizieren konnten. „Hast du ... hast du Allison gehört?“ Vielleicht war sie deswegen so gut drauf, weil sie wusste, dass es ihrer Freundin gut ging.
Jedoch schüttelte Lydia den Kopf. „Nein, aber jemand Anderen und das hat mir Hoffnung gegeben, dass ich vielleicht auch irgendwann noch einmal mit Allison reden kann.“
Lydia stopfte sich gerade den letzten Rest ihres Pancakes in den Mund. „Hör zu, es ist Schule heute, also muss ich los.“ Das hatte sie vollkommen vergessen bis gerade eben. „Hast du vielleicht noch eine Hose für mich, die halbwegs passt?“
Derek zog nur eine Augenbrauen nach oben. „Lydia Martin in einer Hose und einem Pulli? Willst du nicht lieber noch einmal nach Hause fahren und die Verspätung in Kauf nehmen?“
Lydia zuckte nur mit den Schultern. „So schlimm wird es schon nicht. Also hast du was?“
„Ja bestimmt. Ein paar Sachen von Cora müssten hier noch rumliegen.“ Derek verschwand und kam ein paar Minuten später wieder zurück mit drei verschiedenen Hosen in der Hand. „Welche gefällt dir am Besten?
Lydia schnappte sich einfach eine, ohne genau hinzusehen und schlüpfte direkt hinein. Derek drehte sich sofort um, um nicht irgendetwas zu sehen, wozu er nicht berechtigt war. Sie hetzte zur Tür, aber blieb noch einmal stehen. „Vielen Dank, Derek, wirklich. Du hast mir mehr geholfen, als du dir vorstellen kannst.“
„Keine Ursache. Ich bin froh, dass es dir besser geht.“
Lydia lächelte freundlich. „Gut, dann bis heute Abend.“
„Warte, was?“ Derek ging einen Schritt näher. „Was meinst du?“
„Ich komme heute Abend vorbei und dann schauen wir einen Film zusammen.“
„Ooookay.“ Derek zog das Wort extra in die Länge, um sein Gehirn zu durchforsten, ob er womöglich was nicht mitbekommen hatte, aber da war nichts. „Wann war das abgemacht?“
„Das wird mein Dankeschön.“
„Lydia, du brauchst dich wirklich nicht dafür zu bedanken und besonders nicht mit einem Film.“
„Ich bringe auch Pizza mit“, meinte sie, als ob es das besser machen würde.
„Lydia, ich brauche wirklich keine-“
„Gesellschaft?“
Derek nickte.
„Ich bin da anderer Meinung. Oder eher deine Mutter. Sie meinte, ich solle ein Auge auf dich werfen. Und da du mir geholfen hast, werde ich jetzt dir helfen. Also bis später.“
Damit verschwand Lydia aus der Wohnung und ließ Derek total fassungslos zurück. „Was?“