H/C - Notaufnahme - fürs Team
Aug. 29th, 2014 04:08 pmTeam: Thalia
Challenge: H/C – Notaufnahme – fürs Team
Fandom: The Expendables
Titel: Bärte im Sommer
Inhalt: Lee und Barney schlagen sich die Nacht in der Notaufnahme um die Ohren.
Anmerkung: Eine Art Fortsetzung von hier. Es sollte komplett anders werden. Na toll.
Bärte im Sommer
Die große Uhr an der Wand zeigt mittlerweile halb drei und Lee spürt, dass er langsam müde wird. Sie sitzen seit fast drei Stunden in der Notaufnahme, er und Barney, und obwohl ein ständiges Kommen und Gehen herrscht, wurden sie bisher noch nicht aufgerufen. Es ist zum Kotzen, denkt Lee und starrt wütend auf seinen eingegipsten Arm hinunter, der ihm diese ganze Misere eingebrockt hat. Ein dumpfes Pochen zieht sich von seinen blau angelaufenen Fingerspitzen bis zum Nacken hinauf und er kann fühlen, wie die Schmerzmittel ihre Wirkung verlieren.
Seufzend lässt er den Kopf nach hinten gegen die Wand fallen und schließt die Augen. Sofort ist Barney an seiner Seite.
„Bist du okay?“, fragt er leise und beugt sich noch näher an ihn ran, als würde Lee nicht eh schon halb von der Bank fallen, weil Barney wahrscheinlich erst zufrieden sein wird, wenn er in Lees Jacke kriechen kann.
„Seh ich so aus?“, knurrt Lee zurück und wirft ihm einen – wie er hofft – entnervten Blick zu, der wahrscheinlich nur sehr erschöpft wirkt, denn Barney sieht sich genötigt, die Hand zu heben und sie vorsichtig auf Lees Schulter zu legen.
Diese gottverdammte Glucke, schießt es Lee durch den Kopf, doch er hat keine Kraft mehr, um sich zu wehren. Außerdem hat er das Gefühl, dass der Schmerz in seinem Hals für einen Moment lang nachlässt und dafür ist er mehr als dankbar. Er zieht den Arm enger an die Brust, sodass noch weniger Platz zwischen Barney und ihm ist und atmet langsam und konzentriert aus.
Zur Hölle, er hat sich mit gebrochenem Kiefer und verbrannten Füßen durch irgendwelche zerbombten Häuserschluchten in Europa geschleppt, da wird er sich doch nicht von einem schlecht zusammen gegipsten Arm unterkriegen lassen.
Lee schnaubt.
Er weiß woher seine plötzliche Schwäche kommt. Sie sitzt in weißem T-Shirt, kariertem Hemd und Jeanshosen neben ihm auf der Bank und schaut ihn alle drei Sekunden besorgt an. Wie soll ein vernünftiger Mensch genug Adrenalin aufbauen, wenn Barney ihn ständig fragt, wie es ihm geht.
„Wir hätten früher kommen sollen“, murmelt Barney da wie aufs Stichwort. Er hat die Hand immer noch nicht runter genommen, im Gegenteil, seine Finger beginnen, kleine Kreise auf Lees Schulter und Nacken zu malen und Lee weiß einen Moment lang nicht, wie er reagieren soll. Dann schüttelt er bloß den Kopf. Es ist zu früh für sowas (wie ihm die große Uhr verkündet, laut der erst zwei Minuten vergangen sind, seit er zuletzt drauf gesehen hat).
„Du kannst nach Hause fahren“, sagt er nach ein paar Augenblicken. „Ich brauch keinen Babysitter.“
Es ist wirklich vollkommen schwachsinnig, dass sie beide hier ihre Zeit verschwenden und wenn Barney nicht solch ein sturer Idiot wäre, dann hätte er sich schon längst auf den Heimweg gemacht. Stattdessen hockt er hier und schiebt sich mit jeder Minute näher an Lee heran, als sei er eine besonders übereifrige Heizdecke. Er hat sich nicht einmal einen Kaffee geholt, wahrscheinlich weil die Krankenschwester Lee verboten hat, irgendetwas zu trinken, nachdem sie ihm die Schmerzmittel gegeben hatte.
Dieser gehirnamputierte Trottel, denkt Lee und wirft ihm einen finsteren Blick. Barney lächelt bloß zurück.
„Ich bleibe“, sagt er. „Was willst du machen, wenn du irgendein Formular ausfüllen sollst? Deine Schrift kann kein Mensch lesen, selbst wenn dein Arm nicht in einem Gips steckt.“
„Was hast du vor? Meine Unterschrift zu fälschen?“
Barney grinst. „Ich dachte, ich male ein Bild. Einen kleinen Weihnachtsmann mit finsteren Augenbrauen.“
Lee stöhnt und macht sich endgültig von Barney los. „Du Idiot!“, knurrt er, obwohl Barney das über sein dröhnendes Gelächter hinweg gar nicht hören kann. „Verschwinde endlich!“
Ein paar der anderen Patienten schielen zu ihnen hinüber, doch Lee ignoriert sie und zieht den Arm enger an die Brust. Egal, wie sehr er es zu verdrängen versucht, der Schmerz nimmt unaufhörlich zu. Kalter Schweiß bildet sich zwischen seinen Schulterblättern und in seinem Nacken und fast hofft Lee, dass irgendeiner auf sie zukommt und einen blöden Spruch bringt, nur damit er sich von dem unheimlichen Gefühl ablenken kann, keinen einzigen Finger mehr spüren zu können.
Es kommt tatsächlich jemand auf sie zu, ein kleiner dunkelhäutiger Junge mit einem großen Pflaster auf der Stirn, der mit weit aufgerissenen Augen vor Barney und Lee stehen bleibt.
„Hey, Kleiner“, sagt Barney, der ein Herz für Idioten und ein noch größeres für Kinder hat. „Wie geht’s?“
Der Junge sagt einen Moment lang nichts, dann zeigt er mit dem Finger auf Lees Arm.
„Was hast du gemacht?“, fragt er, einen Ausdruck höchster Konzentration auf dem Gesicht. Lee schnaubt.
„Bin von der Leiter gefallen“, murmelt er und wirft Barney einen vielsagenden Blick zu. „Und du?“
Der Junge lächelt breit. „Ich bin aus dem Bett gefallen!“, erklärt er voller Stolz. „Aber das ist gar nicht so schlimm.“
„Tommy!“
Lee schaut auf. Eine junge Frau mit schwarzen Dreadlocks eilt durch die Reihen auf sie zu und hebt den Jungen mit Schwung nach oben.
„Ich hab dir doch gesagt, du sollst warten!“, ermahnt sie ihn, doch Tommy schüttelt nur den Kopf.
„Das war langweilig! Außerdem bin ich schon groß!“
Die Mutter lacht. „Na klar. Dann bindest du dir das nächste Mal selbst die Schuhe zu, okay.“
„Mom!“
Tommy reißt den Kopf herum und wirft einen fast panischen Blick auf Lee und Barney, so als sei ihm peinlich, was seine Mutter da sagen würde. Lee wendet den Kopf ab, um sein Grinsen zu verbergen und bemerkt aus dem Augenwinkel, wie die Frau Barney zuzwinkert.
„Tut mir Leid, Sir. Ich hoffe, er hat Sie nicht gestört.“
Barney lacht. „Nein, alles gut.“ Er streckt ihr die Hand hin. „Barney Ross und der Griesgram da ist Lee Christmas.“
„Hi. Ich bin Haylee.“
Die Mutter schüttelt Barneys Hand und Tommy wirft einen beinah ehrfürchtigen Blick auf Lee.
„Christmas?“, haucht er. „Wie beim Weihnachtsmann?“
Na großartig, denkt Lee und verpasst Barney einen unauffälligen Tritt, bevor er auch nur überhaupt daran denken kann, zu lachen.
„Wie beim Weihnachtsmann, Kleiner“, sagt er finster und fixiert Tommy mit einem strengen Blick. „Und wenn du nicht auf deine Mom hörst, gibt es keine Geschenke.“
Es fällt ihm schwer, keine Miene zu verziehen, vor allem weil Haylee sich auf die Lippen beißt und Barney neben ihm anfängt zu zucken, als habe er einen elektrischen Schlag abbekommen, doch Lee hält Tommys misstrauischem Blick stand.
„Glaub ich dir nicht“, sagt Tommy. „Du hast gar keinen Bart.“
„Ist ja auch Sommer“, erwidert Lee und Barney neben ihm prustet los, als gäbe es einen Preis zu gewinnen. Idiot.
Haylee schüttelt grinsend den Kopf, während Tommy sich an ihrer Schulter vergräbt und herzhaft gähnt. „Habt ihr zwei auch Kinder?“
Lee gefriert das Grinsen auf dem Gesicht. Wie zum Teufel kommt die Frau denn auf so etwas?
„Nein“, sagt er im gleichen Moment als Barney „Ja“ sagt, denn natürlich verstehen sie sich ausgerechnet jetzt nicht ohne Worte. Lee reißt den Kopf herum und starrt ihn an.
„Sind nicht unsere eigenen“, erklärt Barney lächelnd und wagt es sogar die Hand in Lees Nacken zu legen (wahrscheinlich, um ihn davon abzuhalten, sich auf ihn zu stürzen und ihn zu vermöbeln, Gipsarm hin oder her). „Und auch schon deutlich älter.“
„Du redest solch ein Blech“, faucht Lee und ignoriert Haylees amüsierten Blick. Das hat er nun von seiner Liebenswürdigkeit. Er wird Barney niemals wieder irgendwohin mitnehmen, das schwört er sich, doch gerade als er überlegt, wie er es anstellen soll, Barneys Hand von seinem Nacken zu befördern, ohne sie ihm abzubeißen, kommt eine Krankenschwester auf ihn zu.
„Mister Lee Christmas? Sie sind dran.“
„Ein Weihnachtswunder“, flüstert Barney, doch Lee ignoriert ihn und wirft einen Blick auf Haylee und ihren Sohn.
„Hey, könnten Sie die beiden zuerst drannehmen?“, fragt er die Schwester.
„Äh…“
„Sie warten länger als wir. Außerdem muss ich telefonieren.“
Damit steht er auf und geht auf den Ausgang zu, wobei er hofft, dass ihm auf dem Weg nach draußen nicht der Arm abfallen wird. Er hört noch, wie die Krankenschwester Haylee und Tommy bittet, ihr zu folgen und dann erscheint plötzlich Barney an seiner Seite, legt den Arm um Lees Schultern und zwingt ihn, ein bisschen langsamer zu gehen.
„Das war…“
„Halt die Klappe“, murmelt Lee und starrt angestrengt auf seine Schuhe. „Mir geht’s blendend.“
„Na klar.“
Sie stoßen die Tür auf und obwohl die Nachtluft nichts tut, um das Brennen in seiner Schulter zu lindern, kann Lee nicht anders als zu lächeln, denn er malt sich aus, wie Barney keuchen wird, falls Lee in Ohnmacht fällt.
Geschieht ihm ganz recht, denkt er, und schließt die Augen, während Barney den Arm noch enger um ihn schließt und ihn sicher hält.
Challenge: H/C – Notaufnahme – fürs Team
Fandom: The Expendables
Titel: Bärte im Sommer
Inhalt: Lee und Barney schlagen sich die Nacht in der Notaufnahme um die Ohren.
Anmerkung: Eine Art Fortsetzung von hier. Es sollte komplett anders werden. Na toll.
Bärte im Sommer
Die große Uhr an der Wand zeigt mittlerweile halb drei und Lee spürt, dass er langsam müde wird. Sie sitzen seit fast drei Stunden in der Notaufnahme, er und Barney, und obwohl ein ständiges Kommen und Gehen herrscht, wurden sie bisher noch nicht aufgerufen. Es ist zum Kotzen, denkt Lee und starrt wütend auf seinen eingegipsten Arm hinunter, der ihm diese ganze Misere eingebrockt hat. Ein dumpfes Pochen zieht sich von seinen blau angelaufenen Fingerspitzen bis zum Nacken hinauf und er kann fühlen, wie die Schmerzmittel ihre Wirkung verlieren.
Seufzend lässt er den Kopf nach hinten gegen die Wand fallen und schließt die Augen. Sofort ist Barney an seiner Seite.
„Bist du okay?“, fragt er leise und beugt sich noch näher an ihn ran, als würde Lee nicht eh schon halb von der Bank fallen, weil Barney wahrscheinlich erst zufrieden sein wird, wenn er in Lees Jacke kriechen kann.
„Seh ich so aus?“, knurrt Lee zurück und wirft ihm einen – wie er hofft – entnervten Blick zu, der wahrscheinlich nur sehr erschöpft wirkt, denn Barney sieht sich genötigt, die Hand zu heben und sie vorsichtig auf Lees Schulter zu legen.
Diese gottverdammte Glucke, schießt es Lee durch den Kopf, doch er hat keine Kraft mehr, um sich zu wehren. Außerdem hat er das Gefühl, dass der Schmerz in seinem Hals für einen Moment lang nachlässt und dafür ist er mehr als dankbar. Er zieht den Arm enger an die Brust, sodass noch weniger Platz zwischen Barney und ihm ist und atmet langsam und konzentriert aus.
Zur Hölle, er hat sich mit gebrochenem Kiefer und verbrannten Füßen durch irgendwelche zerbombten Häuserschluchten in Europa geschleppt, da wird er sich doch nicht von einem schlecht zusammen gegipsten Arm unterkriegen lassen.
Lee schnaubt.
Er weiß woher seine plötzliche Schwäche kommt. Sie sitzt in weißem T-Shirt, kariertem Hemd und Jeanshosen neben ihm auf der Bank und schaut ihn alle drei Sekunden besorgt an. Wie soll ein vernünftiger Mensch genug Adrenalin aufbauen, wenn Barney ihn ständig fragt, wie es ihm geht.
„Wir hätten früher kommen sollen“, murmelt Barney da wie aufs Stichwort. Er hat die Hand immer noch nicht runter genommen, im Gegenteil, seine Finger beginnen, kleine Kreise auf Lees Schulter und Nacken zu malen und Lee weiß einen Moment lang nicht, wie er reagieren soll. Dann schüttelt er bloß den Kopf. Es ist zu früh für sowas (wie ihm die große Uhr verkündet, laut der erst zwei Minuten vergangen sind, seit er zuletzt drauf gesehen hat).
„Du kannst nach Hause fahren“, sagt er nach ein paar Augenblicken. „Ich brauch keinen Babysitter.“
Es ist wirklich vollkommen schwachsinnig, dass sie beide hier ihre Zeit verschwenden und wenn Barney nicht solch ein sturer Idiot wäre, dann hätte er sich schon längst auf den Heimweg gemacht. Stattdessen hockt er hier und schiebt sich mit jeder Minute näher an Lee heran, als sei er eine besonders übereifrige Heizdecke. Er hat sich nicht einmal einen Kaffee geholt, wahrscheinlich weil die Krankenschwester Lee verboten hat, irgendetwas zu trinken, nachdem sie ihm die Schmerzmittel gegeben hatte.
Dieser gehirnamputierte Trottel, denkt Lee und wirft ihm einen finsteren Blick. Barney lächelt bloß zurück.
„Ich bleibe“, sagt er. „Was willst du machen, wenn du irgendein Formular ausfüllen sollst? Deine Schrift kann kein Mensch lesen, selbst wenn dein Arm nicht in einem Gips steckt.“
„Was hast du vor? Meine Unterschrift zu fälschen?“
Barney grinst. „Ich dachte, ich male ein Bild. Einen kleinen Weihnachtsmann mit finsteren Augenbrauen.“
Lee stöhnt und macht sich endgültig von Barney los. „Du Idiot!“, knurrt er, obwohl Barney das über sein dröhnendes Gelächter hinweg gar nicht hören kann. „Verschwinde endlich!“
Ein paar der anderen Patienten schielen zu ihnen hinüber, doch Lee ignoriert sie und zieht den Arm enger an die Brust. Egal, wie sehr er es zu verdrängen versucht, der Schmerz nimmt unaufhörlich zu. Kalter Schweiß bildet sich zwischen seinen Schulterblättern und in seinem Nacken und fast hofft Lee, dass irgendeiner auf sie zukommt und einen blöden Spruch bringt, nur damit er sich von dem unheimlichen Gefühl ablenken kann, keinen einzigen Finger mehr spüren zu können.
Es kommt tatsächlich jemand auf sie zu, ein kleiner dunkelhäutiger Junge mit einem großen Pflaster auf der Stirn, der mit weit aufgerissenen Augen vor Barney und Lee stehen bleibt.
„Hey, Kleiner“, sagt Barney, der ein Herz für Idioten und ein noch größeres für Kinder hat. „Wie geht’s?“
Der Junge sagt einen Moment lang nichts, dann zeigt er mit dem Finger auf Lees Arm.
„Was hast du gemacht?“, fragt er, einen Ausdruck höchster Konzentration auf dem Gesicht. Lee schnaubt.
„Bin von der Leiter gefallen“, murmelt er und wirft Barney einen vielsagenden Blick zu. „Und du?“
Der Junge lächelt breit. „Ich bin aus dem Bett gefallen!“, erklärt er voller Stolz. „Aber das ist gar nicht so schlimm.“
„Tommy!“
Lee schaut auf. Eine junge Frau mit schwarzen Dreadlocks eilt durch die Reihen auf sie zu und hebt den Jungen mit Schwung nach oben.
„Ich hab dir doch gesagt, du sollst warten!“, ermahnt sie ihn, doch Tommy schüttelt nur den Kopf.
„Das war langweilig! Außerdem bin ich schon groß!“
Die Mutter lacht. „Na klar. Dann bindest du dir das nächste Mal selbst die Schuhe zu, okay.“
„Mom!“
Tommy reißt den Kopf herum und wirft einen fast panischen Blick auf Lee und Barney, so als sei ihm peinlich, was seine Mutter da sagen würde. Lee wendet den Kopf ab, um sein Grinsen zu verbergen und bemerkt aus dem Augenwinkel, wie die Frau Barney zuzwinkert.
„Tut mir Leid, Sir. Ich hoffe, er hat Sie nicht gestört.“
Barney lacht. „Nein, alles gut.“ Er streckt ihr die Hand hin. „Barney Ross und der Griesgram da ist Lee Christmas.“
„Hi. Ich bin Haylee.“
Die Mutter schüttelt Barneys Hand und Tommy wirft einen beinah ehrfürchtigen Blick auf Lee.
„Christmas?“, haucht er. „Wie beim Weihnachtsmann?“
Na großartig, denkt Lee und verpasst Barney einen unauffälligen Tritt, bevor er auch nur überhaupt daran denken kann, zu lachen.
„Wie beim Weihnachtsmann, Kleiner“, sagt er finster und fixiert Tommy mit einem strengen Blick. „Und wenn du nicht auf deine Mom hörst, gibt es keine Geschenke.“
Es fällt ihm schwer, keine Miene zu verziehen, vor allem weil Haylee sich auf die Lippen beißt und Barney neben ihm anfängt zu zucken, als habe er einen elektrischen Schlag abbekommen, doch Lee hält Tommys misstrauischem Blick stand.
„Glaub ich dir nicht“, sagt Tommy. „Du hast gar keinen Bart.“
„Ist ja auch Sommer“, erwidert Lee und Barney neben ihm prustet los, als gäbe es einen Preis zu gewinnen. Idiot.
Haylee schüttelt grinsend den Kopf, während Tommy sich an ihrer Schulter vergräbt und herzhaft gähnt. „Habt ihr zwei auch Kinder?“
Lee gefriert das Grinsen auf dem Gesicht. Wie zum Teufel kommt die Frau denn auf so etwas?
„Nein“, sagt er im gleichen Moment als Barney „Ja“ sagt, denn natürlich verstehen sie sich ausgerechnet jetzt nicht ohne Worte. Lee reißt den Kopf herum und starrt ihn an.
„Sind nicht unsere eigenen“, erklärt Barney lächelnd und wagt es sogar die Hand in Lees Nacken zu legen (wahrscheinlich, um ihn davon abzuhalten, sich auf ihn zu stürzen und ihn zu vermöbeln, Gipsarm hin oder her). „Und auch schon deutlich älter.“
„Du redest solch ein Blech“, faucht Lee und ignoriert Haylees amüsierten Blick. Das hat er nun von seiner Liebenswürdigkeit. Er wird Barney niemals wieder irgendwohin mitnehmen, das schwört er sich, doch gerade als er überlegt, wie er es anstellen soll, Barneys Hand von seinem Nacken zu befördern, ohne sie ihm abzubeißen, kommt eine Krankenschwester auf ihn zu.
„Mister Lee Christmas? Sie sind dran.“
„Ein Weihnachtswunder“, flüstert Barney, doch Lee ignoriert ihn und wirft einen Blick auf Haylee und ihren Sohn.
„Hey, könnten Sie die beiden zuerst drannehmen?“, fragt er die Schwester.
„Äh…“
„Sie warten länger als wir. Außerdem muss ich telefonieren.“
Damit steht er auf und geht auf den Ausgang zu, wobei er hofft, dass ihm auf dem Weg nach draußen nicht der Arm abfallen wird. Er hört noch, wie die Krankenschwester Haylee und Tommy bittet, ihr zu folgen und dann erscheint plötzlich Barney an seiner Seite, legt den Arm um Lees Schultern und zwingt ihn, ein bisschen langsamer zu gehen.
„Das war…“
„Halt die Klappe“, murmelt Lee und starrt angestrengt auf seine Schuhe. „Mir geht’s blendend.“
„Na klar.“
Sie stoßen die Tür auf und obwohl die Nachtluft nichts tut, um das Brennen in seiner Schulter zu lindern, kann Lee nicht anders als zu lächeln, denn er malt sich aus, wie Barney keuchen wird, falls Lee in Ohnmacht fällt.
Geschieht ihm ganz recht, denkt er, und schließt die Augen, während Barney den Arm noch enger um ihn schließt und ihn sicher hält.
no subject
Date: 2014-08-29 02:19 pm (UTC)DU BIST SO GROSSARTIG KOMM MAL HER UND LASS DICH DRÜCKEN DAS IST SO UNFASSBAR ZAUBERHAFT ÖLDFLÖSDFKDFNSDVKJHEF ÄSDÜFSDFLÖ IRGENDWANN KANN ICH AUFHÖRE ZU CAPSLOCKEN ABER NICHT JETZT IM MOMENT
ICH KANN DIR GAR NICHT SAGEN WAS ICH AM MEISTEN LIEBE UUUUUUUUURGH ES IST EIN TIE ZWISCHEN ÜBERFÜRSORGLICHER BARNEY UND RELUCTANTLY KINDERLIEBER LEE
SCHEISSE MANN IST DAS PRECIOUS OH MEIN GOTT
weil Barney wahrscheinlich erst zufrieden sein wird, wenn er in Lees Jacke kriechen kann.
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Er weiß woher seine plötzliche Schwäche kommt
ALTER.
kleine Kreise auf Lees Schulter und Nacken zu malen
UND DIE WUNDERN SICH DASS MAN SIE FÜR EIN PÄRCHEN HÄLT EY
OKAY ICH KÖNNTE JETZT AUCH NOCH DEN REST DER STORY QUIETSCHEND ZITIEREN ABER ICH HABE UNGEFÄHR ZEHN MAL ANGESETZT UND ES WÄRE DABEI GEENDET, DASS ICH QUASI JEDEN SATZ NOCHMAL HIER MIT TAUSEND AUSRUFEZEICHEN ODER SONSTIGEN GLÜCKSBEKUNDUNGEN KOPIERT HÄTTE UND ... ALSO DU KENNST JA DEINE EIGENE FIC NE XD
ES IST ZAUBERHAFT GANZ ZAUBERHAFT ♥