[identity profile] nessaniel.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Thalia
Challenge: Kink – Flüssigkeiten (wenn auch nur haarscharf) – fürs Team
Fandom: The Expendables, aka Barney/Lee
Titel: Strandidylle
Inhalt: Noch ein Strandurlaub, aber diesmal mit den Expendables 3-Leuten.
Anmerkung: Es ist fluffiger Porn? Mit Familyfeels. Ach du Schande, ey, wo ist mein Therapeut. Es gilt die übliche SPOILERwarnung.



Strandidylle

„Ich bin dafür, dass Thorn fragen geht.“

„Warum immer ich?“

„Weil du so süß aussiehst, wahrscheinlich.“

„Mars, halt die Klappe! Und du auch, Luna! Ich werde bestimmt nicht fragen gehen!“

„Aber du willst es doch auch, oder?“

„Klar will ich, aber Smilee kann genauso gut den Mund aufmachen!“

„Träum weiter, Baby.“

„Warum nicht? Barney liebt dich doch eh über alles… und nenn mich nicht Baby!“

„Aww, aber du bist doch das Teambaby.“

„Luna, ich schwöre dir…“

„Ich würde jetzt sehr gut aufpassen, wie du diesen Satz beenden willst, Thorn.“

„Schon gut, schon gut! Warum fragst du nicht selbst?“

„Weil Luna nicht mit Menschen kann, zumindest wenns um höfliche Bitten geht.“

„Du musst grad reden, Smilee!“

„Leute, können wir uns bitte konzentrieren? Uns läuft die Zeit davon, sie werden jeden Moment… scheiße, ich hör ihn schon. H-hey, Barney.“

„Hey Jungs. Luna.“

“Ach komm schon, Barney, ich bin nicht bescheuert. Ich kann mir gerade noch so vorstellen, dass du mich auch meinst, ohne dass du dran denkst, dass ich Brüste habe. Männer, wirklich…“

„… Abflug in zwei Stunden, ja? Packt eure Sachen.“

„Ah ja, was das angeht hätte Thorn noch eine Frage an dich.“

„Luna!“

„Was denn? Ich sage nur die Wahrheit…“

„Ich werde deinen Instagramaccount hacken, mach dich drauf gefasst.“

„Wag es dich, Baby.“

„Thorn? Deine Frage?“

„Oh..ich… äh…also… also wir sind ja hier in der Karibik, nicht wahr?“

„… Ich bin nicht der Beste in Geographie, aber ja, das ist richtig.“

„Gut. Gut, und… also der Auftrag ist problemlos über die Bühne gegangen, es lief großartig, oder?“

„Es war… gut, ja.“

„Großartig! Jedenfalls…also, wir müssen ja nicht sofort wieder in New Orleans sein, oder? Tool erwartet uns nicht vor Montag und da…da dachten wir…“

„Junge. Spuck’s aus.“

„O-okay. Also was wir, also die anderen und ich, was wir fragen wollten… könnten wir nicht noch bis morgen bleiben?“

„Wie bitte?“

„Also, nur wenn du willst, natürlich, aber wir würden gern schwimmen gehen. Und Mars möchte unbedingt diese Cocktailbar ausprobieren.“

„Hey!“

„Ist doch wahr!“

„Darum geht’s überhaupt nicht. Und was ist mit Smilee, der will surfen gehen!“

„Hey, mir ist alles egal, ich mache, was der Boss sagt!“

„Ach, auf einmal?“

„Jungs!“

„Sorry, Barney.“

„Sorry.“

„Wie einen Sack Flöhe hüten… ihr wollt also noch einen Tag bleiben? Um… an den Strand zu gehen?“

„Ja. Oder um etwas essen zu gehen oder zum klettern oder zum Einkaufen…“

„Thorn hat Recht, Barney. Wir sind ausnahmsweise mal nicht im Dschungel oder in einem Kriegsgebiet gelandet, das sollten wir ausnutzen, findest du nicht?“

„Ausnutzen, hm?“

„Ja. …Bitte? Bittebittebitte?“

„Schon gut, Thorn, um Himmelswillen. Ich…werde mit den anderen reden, aber macht euch drauf gefasst, dass Lee nicht begeistert sein wird.“

„Lee ist nie von irgendwas begeistert.“

„…Auch wieder wahr. Nun gut, wir bleiben. Aber morgen um Punkt sechs Uhr geht’s zurück nach Hause, verstanden?“

„Danke, Barney!“

„Ich hab doch gesagt, dass er ja sagen wird!“

„Halt die Klappe, Mars!“

-------------------

Sie liegen tatsächlich am Strand, obwohl Barney sich immer noch nicht ganz sicher ist, wie das passiert ist. Er fragt sich, wann er das letzte Mal ein Missionsziel bei Tageslicht gesehen hat, ohne, dass er sich jede Straßenkreuzung einzuprägen versuchte und Kanalisationspläne im Kopf durchgehen musste.

Vor ein paar Jahren hatten sie ein paar Tage in Schottland festgehangen – genauso wie das größte Sturmtief, das Europa je gesehen hatte, aber Barney glaubt nicht, dass das vergleichbar ist mit dieser Strandidylle, die sich vor ihm auftut.

Die Sonne knallt vom Himmel auf blaues, klares Wasser hinunter und sie haben den ganzen Strand für sich allein. Um ihn herum wachsen Palmen und tropische Pflanzen mit großen, bunten Blüten, die einen wundervollen Duft verbreiten, der Sand ist weich und weiß und so fein wie Diamantenstaub und der Strandstuhl ist deutlich bequemer als sein Pilotensitz.

Barney war in seinem ganzen Leben noch nicht so entspannt wie jetzt – dennoch kann er sich nicht davon abhalten, alle drei Minuten den Kopf zur Straße hinzudrehen, um sicherzugehen, dass keine Limousine mit getönten Scheiben vorfährt, um sie alle ins Grab zu bringen.

Thorn hatte ihm mehrmals versichert, dass er ihren digitalen Fußabdruck – was auch immer das sein mag – so gründlich verwischt hat, dass niemand auch nur ahnen kann, dass sie hier sind.

„Außer die CIA vielleicht, aber da die uns hergeschickt haben, sollte das nicht so schlimm sein, oder?“

„Denke nicht.“

„Cool, cool... Ich, äh... ich geh dann ins Wasser, ja?“

„Geh nur.“

Thorn rennt los, als hätte Barney ihn von der Kette gelassen und stürzt sich mit einem Jauchzen in die Fluten, wo er von Luna mit einem liebevollen Tackle begrüßt wird und für die nächsten paar Sekunden nur aus zappelnden Gliedmaßen besteht.

Barney lächelt ihm nach und lässt dann den Blick langsam zu Toll und Mars schweifen, die gerade mit Feuereifer dabei sind, Gunnar in die größte und schwedischste Sandburg der Welt zu verwandeln.

Toll bemerkt seinen Blick und winkt.

„Beeindruckend, oder?“

„Sehr.“

„Finde ich auch. Was schläft der Idiot auch ein.“

„Wir schützen ihn bloß vor Sonnenbrand“, erklärt Mars im Brustton der Überzeugung und arrangiert Muscheln und Seesterne auf dem Sandhaufen. Toll schenkt ihm ein anerkennendes Nicken ehe er Barney zuruft: „Wie ist das Buch?“

„Hm? Oh, achso...” Barney schaut auf seinen Schoß hinunter, wo ein zerknicktes Taschenbuch liegt. Er hat noch nicht einmal die erste Seite gelesen, obwohl er Toll extra darum gebeten hatte, ihm das Buch zu leihen.

„Ist gut“, ruft er zurück.

„Sag ich ja“, antwortet Toll und wendet sich mit dem schadenfrohsten Grinsen der Welt wieder dem Haufen aus Sand und Gunnar zu.

„Verrückte Meute“, murmelt Barney und will gerade die Augen schließen, als ein Schatten auf ihn fällt.

„Hi, Lee. Wie schön, dass du es einrichten konntest.“

Lee schnaubt. „Ich bin nur hier, um sicherzugehen, dass du nicht ersäufst. Du musst uns schließlich nach Hause fliegen. Wo wir längst hätten sein sollen.“

Barney nutzt die Tatsache, dass er eine verspiegelte Sonnenbrille trägt und verdreht die Augen, bis ihm schwindlig wird. „Entspann dich, Christmas. Du siehst aus, als könntest du es gebrauchen.“

„Pah“, macht Lee. „Was ich brauche ist ein Flug nach Hause und ein kühles Bier.“

„Probiers mal an der Bar da hinten“, sagt Barney, obwohl er weiß, dass es nichts bringen wird, denn Lee ist nur glücklich, wenn er sich beschweren kann. Trotzdem streckt er den Arm aus und deutet auf das kleine hellgrüne Strandhäuschen, dessen Theke gerade von Hale und Smilee belagert wird – womit der Laden dann auch voll ist, denn mit so breiten Schultern kann es niemand aufnehmen.

„Halt die Klappe“, sagt Lee und sein Schatten bewegt sich ein wenig, sodass Barney endlich den Kopf dreht und ihn ansieht.

Ihn trifft fast der Schlag und er kann gerade noch verhindern, dass ihm der Mund aufklappt.

Lee steht barfuß neben ihm im Sand mit nichts an als einer weiten schwarzen Badeshorts, die ihm nicht ganz bis zu den Knien reicht, und seiner orangen Sonnenbrille, die seine Augen nicht verdeckt. Er starrt aufs Meer hinaus und ganz langsam entspannt sich sein Mund und er lächelt, bis er mit der Sonne um die Wette strahlt. Wie wunderschön er ist, schießt Barney durch den Kopf, und wie sehr er ihn haben will, jetzt, hier, will er ihn zu sich runterziehen und ihn direkt auf den Mund küssen, seine Hand auf das Tattoo legen, das sich dunkel und weich von Lees heller Haut abhebt, will ihn wissen lassen, dass er ihm gehört, ihm allein und er will ihn an der Hand nehmen, bis zum nassen Sand führen und ihn sanft auf den Boden legen, ihn küssen, ihn streicheln, zusehen, wie das Wasser seine Schultern hinab läuft, wie sich seine Brust hebt und senkt, immer schneller, weil Barney immer sanfter wird, immer lauter, immer drängender, er will ihn haben, er will ihn hier im Wasser, in der Dusche, in seinem Flugzeug, in voller Kampfausrüstung und nackt auf weißen Seidenlaken und…

„Ich schau mal nach deinen Enkeln, alter Mann“, sagt Lee, wirft Barney ein spöttisches Lachen zu und rennt mit weit ausgestreckten Armen ins Meer hinein, wo Thorn ihn johlend begrüßt mit den Worten, wie schön es sei, dass sie endlich jemanden gefunden haben, der fast noch breitere Schultern hat als Luna.

Scheiße, denkt Barney. Sein Mund ist staubtrocken, der Sand plötzlich viel zu heiß und er spürt, wie ihm der Schweiß den Rücken hinunter rinnt, als sich sein Unterleib wohlig verkrampft -

„Barney!“

Tolls Stimme reißt ihn wie ein Eimer kaltes Wasser aus seinen Fantasien.

„Was?!“, keift er zurück.

„Ich will wissen, ob du den zweiten Band auch noch lesen willst!“

Barney braucht einen Moment um zu begreifen, worum es geht, dann schaut er langsam nach unten auf das Buch in seinem Schoß.

Oh, verfluchte Scheiße.

Date: 2014-08-27 12:22 am (UTC)
From: [identity profile] ayawinner.livejournal.com
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

!!!
!
!!!!!
!!!!

HALLO.

Wir müssen kurz über den Familienurlaub-am-Strand-Teil dieser Fic reden, bis ich wieder normal atmen kann. Es ist nämlich fucking precious, wie nervös die Kiddies sind, nach ner kleinen Verlängerung zu fragen. Und wie wunderschön du es geschafft hast, dass man in dem Dialog größtenteils einfach weiß, wer grade spricht ...! ACH DIE BABIES MANN Barney sollte einfach idk alles halbe Jahr mal nen ausgedehnten Entspannungsurlaub mit dem ganzen Team machen, das ist gut für den Zusammenhalt und für die Gesundheit und so!!!

„Hey, mir ist alles egal, ich mache, was der Boss sagt!“
OHHH HÖRT HÖRT!

womit der Laden dann auch voll ist, denn mit so breiten Schultern kann es niemand aufnehmen.
Was für ein wunderschönes honourable mention für Hales Schultern, ehehehehehe ♥

HACH HACH HACH UND ES IST SO SCHÖN DASS BARNEY SO EIN BISSCHEN NERVÖS IST DIE GANZE ZEIT (HO SHIT WIR SIND IRGENDWO UND ??? NIEMAND WILL UNS ERSCHIESSEN??) UND DANN SIEHT ER LEE UND BAAAAAAAAAMM ACH HERRJE EY IHR MÜSST DRINGEND HÄUFIGER MAL ... URLAUB MACHEN. JA GENAU. URLAUB. DAS IST DAS WORT.

er lächelt, bis er mit der Sonne um die Wette strahlt. Wie wunderschön er ist, schießt Barney durch den Kopf
SDLFKJSDÖLJGFDLF WIE WAHR WIE WAHR HEY WIE FÜRCHTERLICH WUNDERSCHÖN WAHR ICH KANN NICHT MEHR OH MEIN GOTT ACTUAL RAY OF SUNSHINE LEE CHRISTMAS!!!

Barneys Strandphantasien gefallen mir allerdings LOGISCHERWEISE mit Abstand am allerbesten. Wie seine Phantasie ein bisschen mit ihm durchgeht, heeeeh, SEHR NETT SEHR SEHR SEHR NETT, und der Gedankensprung von "Jetzt! Hier! Am Strand!" zu "in voller Kampfausrüstung", HOOOOLY SHIT MANN JA BITTE!!

will ihn wissen lassen, dass er ihm gehört, ihm allein
*stirbt*

Date: 2025-01-02 12:44 pm (UTC)
From: [identity profile] annakay222.livejournal.com
...dann schaut er langsam nach unten auf das Buch in seinem Schoß.

Oh, verfluchte Scheiße.


Was für ein geiles Schlusswort xD

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