Romanze/Intimität - Joker (für's Team)
Aug. 25th, 2014 01:36 amTeam: Thalia
Challenge: Romanze/Intimität - Joker (Inspiration)
Titel: Scharfe Messer
Fandom: The Expendables
Charaktere: Barney, Lee, Bonaparte
Warnungen: ungebetat
Anmerkungen: Das ist die unromantischste erstes-Treffen-Story aller Zeiten. Diesmal außerdem wirklich SPOILER FÜR EXPENDABLES 3!!!
Barney trifft Bonaparte in einem schmierigen Restaurant irgendwo in einem Vorort von Los Angeles, von dem Barney nichts weiter kennt als den verdreckten Parkplatz, auf den er von ihrem Tisch am nicht minder dreckigen Fenster hinausstarrt, während Bonaparte genüsslich sein Mittagsmenü verspeist und Barney über die Umstände aufklärt, unter denen er auf den Mann gestoßen ist, den er Barney hier heute angeblich noch vorstellen will.
„Erst mal hat mich natürlich der Name stutzig gemacht“, sagt er zwischen zwei Gabeln Spaghetti. „Ich dachte, ich hätte das falsch gelesen. Der Kerl hat nämlich die reinste Sauklaue. Dann dachte ich: Okay, vielleicht ein Deckname. Ich hoffe echt, dass das ein Deckname ist.“
Bonaparte schüttelt – wohl angesichts dieser Erinnerung – ungläubig lachend den Kopf, und Barney ringt sich ein sympathisierendes Grinsen ab, obwohl ihm überhaupt nicht zum Grinsen zumute ist. Es fühlt sich an, als würde er einen Verrat an seinem Team begehen, weil er hier sitzt und drauf und dran ist, einen neuen Messerexperten anzuheuern, statt da draußen zu sein und in einem verfluchten, korrupten, winzigen, lächerlichen Staat alles daran zu setzen, Doc wiederzufinden, koste es, was es wolle.
Er wäre am liebsten gar nicht erst ins Flugzeug gestiegen, um Bonapartes Anruf hierher zu folgen, aber der Gedanke an sein dezimiertes Team und das traurige Klappern der leeren Maschine hat ihn in seiner Entscheidung bestärkt, dass ein Neuzugang eine gute Wahl ist, denn nur mit einem großen, funktionierenden Team können sie überhaupt über eine Rettungsaktion nachdenken. Irgendwann. Wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Darüber, dass eine solche Aktion womöglich gar nicht nötig ist, denkt er nicht nach. Sie werden Doc finden, irgendwie.
Bis dahin kann er sich genauso gut anhören, was Bonaparte zu sagen hat, so schwer es ihm auch fallen mag.
„Der Typ ist Brite, Mitte 30, Ex-SAS, war eine Zeit lang hier und da in Europa unterwegs und ist erst seit Kurzem hier drüben. Nahkampf, Messer, die ganze Palette. Musste sofort an dich denken, als ich den Lebenslauf gesehen hab“, sagt er über die erkaltende Carbonara hinweg.
Bonaparte scheint sichtlich zufrieden mit seinen Headhunter-Fähigkeiten, nach denen Barney nicht einmal gefragt hat, aber er kann auch nicht leugnen, dass sich dieser Typ auf dem Papier schon recht passend anhört. Er kann es Bonaparte auch nicht verübeln, dass er noch zwinkernd nachsetzt: „Ob er eine schwere Kindheit hatte, kann ich dir leider nicht sagen, aber das lässt sich sicher herausfinden.“
Er lacht wieder kurz, räuspert sich aber schnell und stochert verlegen auf seinem Teller herum, als er merkt, dass Barney nicht zum Scherzen zumute ist. Barney ist nur froh, dass Bonaparte ihn gut genug kennt, um nichts weiter über Doc oder den Rest des Teams zu sagen. Er ist wirklich nicht in der Stimmung für Mitleidsbekundungen.
Grade, als Bonaparte den leeren Teller von sich schiebt, fährt mit quietschenden Reifen ein Motorrad auf den Parkplatz und wirbelt eine ungesunde Menge Staub und Dreck auf. Sie schauen dem Fahrer zu, wie er die Maschine abstellt (ein sportliches Rennmodell, bemerkt Barney, nicht zu vergleichen mit seinem eigenen kleinen altertümlichen Fuhrpark), und Bonaparte kommentiert unbeeindruckt: „Das ist unser Mann.“
Sie stehen auf, um ihn zu begrüßen, und Barney strafft fast unbewusst die Schultern – er kann sich selbst nicht erklären, warum das hier so eine große Sache ist. Nur, weil sie den Kerl treffen, muss er ihn ja noch lange nicht ins Team aufnehmen. Er sollte sich bemühen, keinen abweisenden Eindruck zu machen. Der Kerl kann schließlich nichts dafür, dass Barney mit seinem eigenen Gewissen ringt.
Bonaparte empfängt ihn mit einem Handschlag.
„Barney, darf ich dir Lee Christmas vorstellen? Christmas: Barney Ross.“
Sie nicken sich lediglich zu, statt sich ebenfalls die Hände zu reichen. Barney bemerkt als erstes, dass sie fast gleich groß sind, geradezu auf Augenhöhe. Er kann angesichts dieser Ironie ein Schnauben gerade noch so unterdrücken.
„Ich wusste nicht, dass es hier um einen Job im Altenheim geht“, sagt Christmas herausfordernd, und Barney merkt, wie er fast unwillkürlich zum ersten Mal an diesem Tag aus echter Belustigung grinst. Er lässt sich zurück auf den Stuhl fallen und gestikuliert zu Bonaparte, wendet aber dabei den Blick nicht von Christmas ab.
„Er hat Humor, das gefällt mir.“
Christmas verdreht zwar die Augen, setzt sich aber auch und knallt seinen Motorradhelm mit einer solchen Wucht auf den Tisch, dass Barney den Aschenbecher vorsichtshalber lieber ein Stück zur Seite schiebt.
„Sucht der Opa einen Komiker oder was?“, fragt Christmas, aber Bonaparte hebt nur beschwichtigend die Hände, als Barney ihm mit einer Geste zu verstehen gibt, dass Christmas sich ruhig austoben darf. Der Kerl interessiert ihn, trotz, oder vielleicht gerade wegen des ungestümen ersten Eindrucks, den er hinterlassen hat.
„Du bist also gut mit Messern.“
Barney hat kaum Gelegenheit, Christmas‘ indignierten Blick wahrzunehmen, bevor ein blank poliertes Messer an seinem Kopf vorbeifliegt und in dem brüchigen, nikotingelben Fensterrahmen steckenbleibt. Er dreht sich betont langsam um, zieht das Messer aus dem Holz und betrachtet es einen Moment lang, bevor er vor Christmas auf den Tisch legt.
„Scharfe Worte, scharfe Messer. Sehr gut.“
Christmas hebt eine Augenbraue in Anerkennung dieses Kompliments. Er ist mit gutem Grund selbstsicher, aber nicht so arrogant, wie Barney befürchtet hatte. Ja, er macht einen guten Eindruck, und es überrascht Barney, wie bereitwillig er sich nach einem derart kurzen Wortwechsel mit dem Gedanken angefreundet hat, diesen Mann in sein Team aufzunehmen. Christmas stützt die Ellbogen auf den Tisch und beugt sich zu ihm herüber.
„Wenn du nur für die Show hier bist, Ross, kann ich auch wieder gehen“, sagt er, die Augenbrauen scharf zusammengezogen. Barney schüttelt amüsiert den Kopf. Es ist eine gute Show, und er würde es vorziehen, dass Christmas bleibt. Vorerst begnügt er sich aber damit, eine Zigarre anzuzünden – vielleicht als eine Art unbewusste Belohnung dafür, dass er den Weg hierher trotz aller Vorbehalte gewagt hat.
Christmas lehnt sich entnervt zurück. „Was kommt jetzt?“, fragt er mit einem Seitenblick auf Bonaparte. „Warum ich mich beworben habe? Warum ich gerade hier arbeiten will? Warum ausgerechnet ich für diesen Job geeignet bin?“
Barney muss sich zusammenreißen, um nicht wieder zu grinsen, denn er beobachtet Christmas‘ Gesicht genau genug, um zu bemerken, dass auch er sich ein Grinsen verkneifen muss. Verdammt, der Kerl ist ihm sympathisch. „Und, warum bist ausgerechnet du für diesen Job geeignet?“, fragt er, ohne die Zigarre aus dem Mund zu nehmen. Aus den Augenwinkeln sieht Barney, wie Bonaparte seine Reaktion hinter einem Bierglas versteckt.
Christmas grinst ihn an, und es sieht ehrlich amüsiert aus, nicht so höhnisch, wie Barney es erwartet hatte. „Ich senke zum Beispiel ganz drastisch den Altersdurchschnitt in eurem Verein. Vielleicht kann ich euch helfen, ein paar Rentenanträge auszufüllen. Oder ich lese euch die Tageszeitungen vor.“
Barney lacht, und nach einem Moment tut Christmas es ihm gleich. Es ist ein ansteckendes Lachen, ein echtes Lachen, das seine Augen erreicht, und plötzlich ist Barney sich sicher, dass er von diesem Lachen noch lange nicht genug hat.
„In deinen kühnsten Träumen vielleicht, Christmas.“
„Willst du mir jetzt etwa erzählen, dass bei euch tatsächlich was gearbeitet wird?“ Christmas tut entsetzt, kann aber sein stetes Grinsen trotzdem nicht verstecken.
„Manchmal. An Dienstagen.“
Sie sehen sich eine Zeit lang schweigend an, sind aber beide nicht in der Lage, ihre Belustigung lange zu zügeln. Christmas bricht schließlich den Blickkontakt, als Bonaparte beginnt, seine wenigen Unterlagen zusammenzupacken, und Barney kann den Blick nur mit einiger innerer Überwindung von Christmas losreißen.
„Viel Spaß in den Flitterwochen“, sagt Bonaparte zwinkernd, als er vom Tisch aufsteht. „Ich schicke dir die Rechnung, Barney. Christmas.“
Sie sehen Bonaparte nach, wie er das Restaurant verlässt und über den Parkplatz läuft, und Barney beschließt, seine Vorschläge für das Team nie wieder in Frage zu stellen. Derweil greift Christmas an ihm vorbei zur Bierkarte, und zuckt nur mit den Schultern, als Barney ihn fragend ansieht.
„Ich kenn da ein paar tolle Kriegsgebiete für die Flitterwochen“, sagt er ungezwungen und dreht sich dann um, um die Aufmerksamkeit eines Kellners zu erlangen.
Vielleicht hatte Barney gar nicht so Unrecht mit seinem ersten Eindruck; vielleicht können sie wirklich auf Augenhöhe arbeiten.
Challenge: Romanze/Intimität - Joker (Inspiration)
Titel: Scharfe Messer
Fandom: The Expendables
Charaktere: Barney, Lee, Bonaparte
Warnungen: ungebetat
Anmerkungen: Das ist die unromantischste erstes-Treffen-Story aller Zeiten. Diesmal außerdem wirklich SPOILER FÜR EXPENDABLES 3!!!
Barney trifft Bonaparte in einem schmierigen Restaurant irgendwo in einem Vorort von Los Angeles, von dem Barney nichts weiter kennt als den verdreckten Parkplatz, auf den er von ihrem Tisch am nicht minder dreckigen Fenster hinausstarrt, während Bonaparte genüsslich sein Mittagsmenü verspeist und Barney über die Umstände aufklärt, unter denen er auf den Mann gestoßen ist, den er Barney hier heute angeblich noch vorstellen will.
„Erst mal hat mich natürlich der Name stutzig gemacht“, sagt er zwischen zwei Gabeln Spaghetti. „Ich dachte, ich hätte das falsch gelesen. Der Kerl hat nämlich die reinste Sauklaue. Dann dachte ich: Okay, vielleicht ein Deckname. Ich hoffe echt, dass das ein Deckname ist.“
Bonaparte schüttelt – wohl angesichts dieser Erinnerung – ungläubig lachend den Kopf, und Barney ringt sich ein sympathisierendes Grinsen ab, obwohl ihm überhaupt nicht zum Grinsen zumute ist. Es fühlt sich an, als würde er einen Verrat an seinem Team begehen, weil er hier sitzt und drauf und dran ist, einen neuen Messerexperten anzuheuern, statt da draußen zu sein und in einem verfluchten, korrupten, winzigen, lächerlichen Staat alles daran zu setzen, Doc wiederzufinden, koste es, was es wolle.
Er wäre am liebsten gar nicht erst ins Flugzeug gestiegen, um Bonapartes Anruf hierher zu folgen, aber der Gedanke an sein dezimiertes Team und das traurige Klappern der leeren Maschine hat ihn in seiner Entscheidung bestärkt, dass ein Neuzugang eine gute Wahl ist, denn nur mit einem großen, funktionierenden Team können sie überhaupt über eine Rettungsaktion nachdenken. Irgendwann. Wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Darüber, dass eine solche Aktion womöglich gar nicht nötig ist, denkt er nicht nach. Sie werden Doc finden, irgendwie.
Bis dahin kann er sich genauso gut anhören, was Bonaparte zu sagen hat, so schwer es ihm auch fallen mag.
„Der Typ ist Brite, Mitte 30, Ex-SAS, war eine Zeit lang hier und da in Europa unterwegs und ist erst seit Kurzem hier drüben. Nahkampf, Messer, die ganze Palette. Musste sofort an dich denken, als ich den Lebenslauf gesehen hab“, sagt er über die erkaltende Carbonara hinweg.
Bonaparte scheint sichtlich zufrieden mit seinen Headhunter-Fähigkeiten, nach denen Barney nicht einmal gefragt hat, aber er kann auch nicht leugnen, dass sich dieser Typ auf dem Papier schon recht passend anhört. Er kann es Bonaparte auch nicht verübeln, dass er noch zwinkernd nachsetzt: „Ob er eine schwere Kindheit hatte, kann ich dir leider nicht sagen, aber das lässt sich sicher herausfinden.“
Er lacht wieder kurz, räuspert sich aber schnell und stochert verlegen auf seinem Teller herum, als er merkt, dass Barney nicht zum Scherzen zumute ist. Barney ist nur froh, dass Bonaparte ihn gut genug kennt, um nichts weiter über Doc oder den Rest des Teams zu sagen. Er ist wirklich nicht in der Stimmung für Mitleidsbekundungen.
Grade, als Bonaparte den leeren Teller von sich schiebt, fährt mit quietschenden Reifen ein Motorrad auf den Parkplatz und wirbelt eine ungesunde Menge Staub und Dreck auf. Sie schauen dem Fahrer zu, wie er die Maschine abstellt (ein sportliches Rennmodell, bemerkt Barney, nicht zu vergleichen mit seinem eigenen kleinen altertümlichen Fuhrpark), und Bonaparte kommentiert unbeeindruckt: „Das ist unser Mann.“
Sie stehen auf, um ihn zu begrüßen, und Barney strafft fast unbewusst die Schultern – er kann sich selbst nicht erklären, warum das hier so eine große Sache ist. Nur, weil sie den Kerl treffen, muss er ihn ja noch lange nicht ins Team aufnehmen. Er sollte sich bemühen, keinen abweisenden Eindruck zu machen. Der Kerl kann schließlich nichts dafür, dass Barney mit seinem eigenen Gewissen ringt.
Bonaparte empfängt ihn mit einem Handschlag.
„Barney, darf ich dir Lee Christmas vorstellen? Christmas: Barney Ross.“
Sie nicken sich lediglich zu, statt sich ebenfalls die Hände zu reichen. Barney bemerkt als erstes, dass sie fast gleich groß sind, geradezu auf Augenhöhe. Er kann angesichts dieser Ironie ein Schnauben gerade noch so unterdrücken.
„Ich wusste nicht, dass es hier um einen Job im Altenheim geht“, sagt Christmas herausfordernd, und Barney merkt, wie er fast unwillkürlich zum ersten Mal an diesem Tag aus echter Belustigung grinst. Er lässt sich zurück auf den Stuhl fallen und gestikuliert zu Bonaparte, wendet aber dabei den Blick nicht von Christmas ab.
„Er hat Humor, das gefällt mir.“
Christmas verdreht zwar die Augen, setzt sich aber auch und knallt seinen Motorradhelm mit einer solchen Wucht auf den Tisch, dass Barney den Aschenbecher vorsichtshalber lieber ein Stück zur Seite schiebt.
„Sucht der Opa einen Komiker oder was?“, fragt Christmas, aber Bonaparte hebt nur beschwichtigend die Hände, als Barney ihm mit einer Geste zu verstehen gibt, dass Christmas sich ruhig austoben darf. Der Kerl interessiert ihn, trotz, oder vielleicht gerade wegen des ungestümen ersten Eindrucks, den er hinterlassen hat.
„Du bist also gut mit Messern.“
Barney hat kaum Gelegenheit, Christmas‘ indignierten Blick wahrzunehmen, bevor ein blank poliertes Messer an seinem Kopf vorbeifliegt und in dem brüchigen, nikotingelben Fensterrahmen steckenbleibt. Er dreht sich betont langsam um, zieht das Messer aus dem Holz und betrachtet es einen Moment lang, bevor er vor Christmas auf den Tisch legt.
„Scharfe Worte, scharfe Messer. Sehr gut.“
Christmas hebt eine Augenbraue in Anerkennung dieses Kompliments. Er ist mit gutem Grund selbstsicher, aber nicht so arrogant, wie Barney befürchtet hatte. Ja, er macht einen guten Eindruck, und es überrascht Barney, wie bereitwillig er sich nach einem derart kurzen Wortwechsel mit dem Gedanken angefreundet hat, diesen Mann in sein Team aufzunehmen. Christmas stützt die Ellbogen auf den Tisch und beugt sich zu ihm herüber.
„Wenn du nur für die Show hier bist, Ross, kann ich auch wieder gehen“, sagt er, die Augenbrauen scharf zusammengezogen. Barney schüttelt amüsiert den Kopf. Es ist eine gute Show, und er würde es vorziehen, dass Christmas bleibt. Vorerst begnügt er sich aber damit, eine Zigarre anzuzünden – vielleicht als eine Art unbewusste Belohnung dafür, dass er den Weg hierher trotz aller Vorbehalte gewagt hat.
Christmas lehnt sich entnervt zurück. „Was kommt jetzt?“, fragt er mit einem Seitenblick auf Bonaparte. „Warum ich mich beworben habe? Warum ich gerade hier arbeiten will? Warum ausgerechnet ich für diesen Job geeignet bin?“
Barney muss sich zusammenreißen, um nicht wieder zu grinsen, denn er beobachtet Christmas‘ Gesicht genau genug, um zu bemerken, dass auch er sich ein Grinsen verkneifen muss. Verdammt, der Kerl ist ihm sympathisch. „Und, warum bist ausgerechnet du für diesen Job geeignet?“, fragt er, ohne die Zigarre aus dem Mund zu nehmen. Aus den Augenwinkeln sieht Barney, wie Bonaparte seine Reaktion hinter einem Bierglas versteckt.
Christmas grinst ihn an, und es sieht ehrlich amüsiert aus, nicht so höhnisch, wie Barney es erwartet hatte. „Ich senke zum Beispiel ganz drastisch den Altersdurchschnitt in eurem Verein. Vielleicht kann ich euch helfen, ein paar Rentenanträge auszufüllen. Oder ich lese euch die Tageszeitungen vor.“
Barney lacht, und nach einem Moment tut Christmas es ihm gleich. Es ist ein ansteckendes Lachen, ein echtes Lachen, das seine Augen erreicht, und plötzlich ist Barney sich sicher, dass er von diesem Lachen noch lange nicht genug hat.
„In deinen kühnsten Träumen vielleicht, Christmas.“
„Willst du mir jetzt etwa erzählen, dass bei euch tatsächlich was gearbeitet wird?“ Christmas tut entsetzt, kann aber sein stetes Grinsen trotzdem nicht verstecken.
„Manchmal. An Dienstagen.“
Sie sehen sich eine Zeit lang schweigend an, sind aber beide nicht in der Lage, ihre Belustigung lange zu zügeln. Christmas bricht schließlich den Blickkontakt, als Bonaparte beginnt, seine wenigen Unterlagen zusammenzupacken, und Barney kann den Blick nur mit einiger innerer Überwindung von Christmas losreißen.
„Viel Spaß in den Flitterwochen“, sagt Bonaparte zwinkernd, als er vom Tisch aufsteht. „Ich schicke dir die Rechnung, Barney. Christmas.“
Sie sehen Bonaparte nach, wie er das Restaurant verlässt und über den Parkplatz läuft, und Barney beschließt, seine Vorschläge für das Team nie wieder in Frage zu stellen. Derweil greift Christmas an ihm vorbei zur Bierkarte, und zuckt nur mit den Schultern, als Barney ihn fragend ansieht.
„Ich kenn da ein paar tolle Kriegsgebiete für die Flitterwochen“, sagt er ungezwungen und dreht sich dann um, um die Aufmerksamkeit eines Kellners zu erlangen.
Vielleicht hatte Barney gar nicht so Unrecht mit seinem ersten Eindruck; vielleicht können sie wirklich auf Augenhöhe arbeiten.
no subject
Date: 2014-08-25 12:25 pm (UTC)Was haben alle gegen Lees Namen, es ist erstens so ein schöner Deckname und zweitens hat Wikipedia mir gerade diese Perle ausgespuckt: In December 2012, living Mrs. Mary Christmas from Hull, England was featured online as a woman with a year-round Yuletide spirit.[6] She is a wife to a certain Leeroy Christmas.
OH KOMMT SCHON LEUTE, ER HAT SICH SOLCHE MÜHE GEGEBEN MIT SEINEM DECKNAMEN XD
Irgendwann. Wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Darüber, dass eine solche Aktion womöglich gar nicht nötig ist, denkt er nicht nach. Sie werden Doc finden, irgendwie.
DAS IST SO BARNEY, OH GOTT EY. DIESER STURE LIEBE ESEL, ICH WEINE GLEICH Q___Q
„Ob er eine schwere Kindheit hatte, kann ich dir leider nicht sagen, aber das lässt sich sicher herausfinden.“
xDDDDDDDDDDDD *still crying and flailing like an idiot* Das ist so super und ich liebe es, wie sich die ganze Untergrundwelt einig ist, dass Barney ein harter Kerl mit dem weichesten Herzen des ganzen Universums ist, awww. Bonpartes Expendables-Stapel an Bewerbungen möchte ich gern mal sehen. xDD
Er sollte sich bemühen, keinen abweisenden Eindruck zu machen. Der Kerl kann schließlich nichts dafür, dass Barney mit seinem eigenen Gewissen ringt.
ICH STERBE GLEICH, BARNEY IST SO EIN ZUVORKOMMENDER LIEBER KERL OH MEIN GOTT. Kann der nicht... ich weiß nicht, im Kindergarten arbeiten oder sowas, damit er sich nicht ständig über den Haufen schießen lassen muss. Q__Q
als Barney ihm mit einer Geste zu verstehen gibt, dass Christmas sich ruhig austoben darf.
HOLY SHIT INSTANT LOVE WENN ICH JE WELCHE GESEHEN HABE. Oah ja, Barney steht drauf, wenn man ihm (vollkommen ungefragt) Paroli bietet, mwahahhahaahaha. Er findet das großartig und es ist so wunderschön ihrem Bickering zuzusehen. (Bonaparte tötet mich übrigens. Da kennt er Barney aber schlecht, wenn er meint, dass Christmas ihm zu frech ist. xDD (Wobei er wahrscheinlich eher sein Provision dahin schwinden sieht, wenn Lee alle Kunden vergrault...xD)
Es ist ein ansteckendes Lachen, ein echtes Lachen, das seine Augen erreicht, und plötzlich ist Barney sich sicher, dass er von diesem Lachen noch lange nicht genug hat.
I REALLY AM NOT SURE WHETHER THIS IS BARNEY OR YOU TALKING BUT I APPROVE LIKE 200% XDDDDDDDDD
„Scharfe Worte, scharfe Messer. Sehr gut.“ Christmas hebt eine Augenbraue in Anerkennung dieses Kompliments.
Ja, manche würden es auch einen unglaublich schlechten Witz nennen, aber da das ja absolut Christmas' Humor trifft... oh man, Bonaparte sollte einen Bonus zu seiner Provision verlangen (oder eine Partnervermittlung aufmachen xD).
Ich liebe es. Ich liebe es, wie sie einfach instant aufeinander fliegen und sich absolut verstehen, sie haben sich zwar nicht gesucht, aber gefunden und arjsdkfjdsfh mir tut das restliche Team (oder wurde das von einem Meteoriten platt gemacht, war das der Hintergrund xD) jetzt schon Leid - und Doc. Ich meine, Barney ist so mit seiner neuen Flamme beschäftigt, kein Wunder, dass das acht Jahre dauern wird. XDDD
no subject
Date: 2014-08-26 11:34 pm (UTC)AW MANN es freut mich wirklich, dass der Schwenk von IMMA CRY ANY SECOND NOW zu WOW WOW WOW LOOK AT THE MAAAAAN!!! geklappt hat. Und dass es dir auch ansonsten gefällt ;__;
Und ... Mary Christmas. Oh Gott. Ich kann nicht mehr. Muss die ein fucking hilarious Leben haben ey XD
Bonpartes Expendables-Stapel an Bewerbungen möchte ich gern mal sehen.
Ich habe grade schon im anderen Kommentar geschrieben: "Bonaparte hat vermutlich gleich zwei Stapel: einen für Bewerber, die generell ganz gut geeignet wären, und einen für Bewerber, in die sich Barney mit Sicherheit innerhalb von zwei Minuten verlieben wird." Und bei dem Headcanon bleibe ich auch XD
im Kindergarten arbeiten
FLKJSFLSKJFLKJSFLSJFFJ WILLST DU UNS ALLE TÖTEN
WHETHER THIS IS BARNEY OR YOU TALKING
IT'S ALL OF US. LITERALLY THE WHOLE WORLD. DUDE. WE HAVE ALL SQUEED AT STATHAM'S ADORABLE CONTAGIOUS LAUGH!!!
kein Wunder, dass das acht Jahre dauern wird
AWWWWw scheiße Mann, hoffentlich kriegt Doc das nie raus, sonst vermöbelt er Lee doch noch, instant reluctant best friends or not XDDDD
no subject
Date: 2014-08-25 09:09 pm (UTC)OH MEIN GOOOOOOOTT! Es ist großartig. Es ist perfekt. Und vielleicht nicht romantisch, aber unendlich bezaubernd und ich akzeptiere diese Fic jetzt offiziell als Canon. ♥
Und Gott, ich will Barney knuddeln. Der arme Puschel.
„Ob er eine schwere Kindheit hatte, kann ich dir leider nicht sagen, aber das lässt sich sicher herausfinden.“
Fuuuuuuuck. Ich liebe (deinen) Bonaparte. Natürlich weiß er, was Barney braucht. ♥
Und sie bickern sofort los. Natürlich. NATÜRLICH! ♥
Und das mit dem Heiraten ist auch absolut sofort eine geritzte Sache. Gott, diese Puschel.
Es ist ein ansteckendes Lachen, ein echtes Lachen, das seine Augen erreicht, und plötzlich ist Barney sich sicher, dass er von diesem Lachen noch lange nicht genug hat.
You and me both, Barney, you and me both. - Und Gott, ist er bezaubernd.
Gott, ich quietsche und flaile und halte mich nur mühsam vom Keyboardsmashen ab. Das ist wundervoll. Wuuuuuuundervoll. ♥
no subject
Date: 2014-08-26 11:23 pm (UTC)Bonaparte hat vermutlich gleich zwei Stapel: einen für Bewerber, die generell ganz gut geeignet wären, und einen für Bewerber, in die sich Barney mit Sicherheit innerhalb von zwei Minuten verlieben wird. He's good like that.
Es ist so super, wie einfach die ganze Welt in Jason Stathams Lachen verliebt ist. INKLUSIVE SYLVESTER STALLONE, MANN.
no subject
Date: 2014-08-26 09:12 am (UTC)Es ist ein ansteckendes Lachen, ein echtes Lachen, das seine Augen erreicht, und plötzlich ist Barney sich sicher, dass er von diesem Lachen noch lange nicht genug hat.
Nachdem ich das Lachen mal live in Aktion gesehen habe, habe ich vollstes Verständnis für Barney :)
„Ich kenn da ein paar tolle Kriegsgebiete für die Flitterwochen“
Bonaparte <3
no subject
Date: 2014-08-26 11:21 pm (UTC)He's just taking the piss, really. Wie seine Vorstellungsgespräche normalerweise ablaufen, haben wir ja in Ex3 gesehen. Oder vielleicht hat er das auch im Laufe der Jahre nur angepasst. Wer weiß, wie häufig der sich schon neue Teammitglieder suchen musste :D
Jason Stathams Lachen, haaaach, sunshine and rainbows!!