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[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Kalliope
Challenge: Fluff - Akzeptanz (für mich)
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Lydia Martin, Deputy Jordan Parrish
Wörter: 678
Anmerkung: Es passiert irgendwie nichts. Aber es hat Spaß gemacht, mein neues Ship etwas auszutesten.
Enthält winzige Spoiler für 4x6


Die Gleichung ging nicht auf. Ganz gleich, wie viele unterschiedliche Lösungsansätze Lydia ausprobierte, eine Variable passte nicht hinein. Dabei müsste es eigentlich gehen. Das Gesamtbild passte irgendwie. Aber eben auch nur irgendwie.
Gedankenverloren spielte sie mit ihrem Stift herum und war in Gedanken weit weg von der fortgeschrittenen Stochastik, mit der ihre Mathelehrerin immer noch versuchte, sie zu fordern. Lächerlich. Sie konnte nur hoffen, dass es auf dem College interessanter wurde. Auf akademischem Level. Die Gleichung, mit der sie sich jetzt beschäftigte war eine, die für ihr Alter vollkommen normal sein sollte. Und gerade für sie vertrautes Terrain. Nur das nichts mehr normal war. Vertraut schon mal gar nicht.
Bisher war sie bei Männern immer einem gewissen Trend gefolgt. Keinem sehr klugen, aber seit wann waren Gefühle an Vernunft gebunden? Wäre es so, hätten sie einen Psychopaten weniger in Beacon Hills. Nein, die Linie war klar. Jackson: Potentiell gewalttätig mit einem inneren Tier in Form einer mörderischen Echse. Aiden: Eine Hälfte eines wirklich monströsen Ex-Alphas. Und natürlich Peter, der die Bezeichnung 'Psychpath' neu definierte. Sie bildeten ein einfaches, nachvollziehbares Bild. Kein sehr schönes, aber in sich schlüssig. Was also hatte Jordan Parrish darin verloren? Das Einzige, was ihn mit den anderen verband war die übernatürliche Komponente. Abgesehen davon aber konnte er kaum schlechter in die Gleichung passen. Er war nett, fürsorglich, charmant und rücksichtsvoll. Alles keine Eigenschaften die auf Lydias bisherigen Männergeschmack zutrafen.
Natürlich könnte sie sagen, dass es das Rätsel seiner wahren Identität war, das sie reizte, aber wenn sie sich selbst gegenüber ehrlich war, wusste sie, dass das nicht stimmte. Er hatte sie schon vorher fasziniert. Nicht nur, aber auch wegen der gelassenen Art, wie er mit den mittleren bis schweren Katastrophen in Beacon Hills umging und sich nicht einmal davon abschrecken ließ, wenn es wirklich abgefahren wurde.
Der Stift ruhte ein paar Sekunden an Lydias Wange, während ihr Blick zu ihrem Handy wanderte. Er hatte es auch relativ ruhig aufgenommen, als sie ihm seinen Namen auf der Liste gezeigt hatte. Überrascht, ja. Aber doch ruhig genug. Ober er wusste, dass er anders war? Wenn ja, zog er die Verbindung zu den anderen Namen? Jedenfalls nahm er ihre eigenwilligen Methoden zwar mit einer gewissen Skepsis auf, aber bisher hatte er sie immer unterstützt. Es bestand auch die Möglichkeit, dass er zwar etwass ahnte, aber nicht sicher wusste, was los war. Sie selbst hatte es ja auch erst recht spät herausgefunden, was sie war. Genauso wie Kira. Die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass es noch andere wie sie gab. Gerade hier, wo sich irgendwann in den letzten Monaten das Epizentrum für das Übernatürliche gebildet zu haben schien.
Es kam wieder Bewegung in den Stift. Sie könnte das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Parrish stand ja sowieso auf der Liste. Als Polizist konnte er zwar ganz sicher selbst auf sich aufpassen aber war damit wohl auch ein leicht zu erreichendes Ziel. Und er hatte ihr seine Privatnummer gegeben. Damit sie ihn anrufen konnte, sollte irgendetwas sein. Was das sein sollte, hatte er nicht genauer definiert, was sie zu dem Zeitpunkt irgendwie süß gefunden hatte. Vermutlich hatte er über die vielfältigen, überwiegend durchgeknallten Möglichkeiten nicht genauer nachdenken wollen.
Sie legte den Stift zur Seite und nahm ihr Handy. In der Adressliste war Parrish schnell gefunden, aber Lydia zögerte noch eine Sekunde. Dann rief sie ihn aber doch an und wurde nicht enttäuscht, als er sich schon nach dem zweiten Klingeln meldete.
„Lydia? Ist etwas passiert?“
„Nein, es ist alles in Ordnung. Ich dachte nur...“ Ihr Stift landete wieder in ihrer freien Hand und nervöser als sie sich eingestehen wollte, zwirbelte sie ihn zwischen ihren Fingern. „Ich wollte nur wissen, ob du nicht Lust hast, dass wir uns mal treffen. Außerhalb des ganzen Wahnsinns.“
Sie war sich sicher, dass das Schweigen auf der anderen Seite der Leitung seiner Überraschung geschuldet war. „Klar. Gerne.“
Ihrem Ego tat es sehr gut, dass er sich ehrlich zu freuen schien. Die Gleichung ging immer noch nicht auf, aber vielleicht waren es auch nur die anderen Variablen gewesen, die nicht ganz hineinpassten.

Date: 2014-08-01 07:45 pm (UTC)
From: [identity profile] tsutsumi.livejournal.com
Hach ja *__* Niemand kann sich den beiden so wirklich entziehen, oder?
Die beiden hatten Screentime zusammen und BÄMM, setzte das Schiff seine Segel in den Sonnenuntergang. (Es gibt auch sehr schöne erste threesome-Varianten mit Stiles *hüstel*).
Einfach, weil Parrish so nett und unaufgeregt und gentleman-like zu allen ist. Nach all dem Scheiß, den Lydia nun durch hat, kann man ihr so jemanden nur wünschen. Hach. Sehr süß =)

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