Team: Thalia
Challenge: Humor – Jetzt bloß nicht lachen – fürs Team
Fandom: The Expendables 3
Titel: Kannibalismus-Stollen
Inhalt: Die neuen Teambabys sind in Schwierigkeiten und Luna fragt sich, was sie hier eigentlich treibt.
Anmerkung: Nur noch einen Monat bis zum dritten Film, ich bin so aufgeregt! Und weil ich mich nicht mehr beherrschen kann, gibt es jetzt hier eine Szene mit den neuen Teammitgliedern, die bitte alle supertoll sein müssen, sonst weine ich. Spoiler, in dem Sinne, dass die beschriebene Szene in ähnlicher Form im Trailer auftaucht und ich alle Namen und erwähnten Plotelemente von der Website des Films habe.Wann ist endlich August arrghsj Und ja, ich war auch schon mal lustiger.
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Kannibalismus-Stollen
Schummriges Licht wabert durch den Stollen, an dessen Ende Luna und der Rest des Teams wie Rinderhälften am Haken hängen.
„Gott, ist das peinlich“, knurrt sie und dreht sich versuchsweise erneut um die eigene Achse, doch die schwere Eisenkette, die in ihre Handgelenke schneidet, bewegt sich kein Stück und einzig ihre schwarzen Kampfstiefel ziehen dünne Linien in den staubigen Boden.
„Lockst du Aliens an?“, fragt Mars da, der zu ihrer Rechten baumelt und verzweifelt versucht, seine Schultern zu entlasten.
Der Balken, an dem die Ketten befestigt sind, neigt sich von der linken Stollenwand nach oben und verliert sich im Dunkel schräg über ihren Köpfen. Mars hatte leider das Pech, dass Conrads Schergen ihn auf die höhere Seite gehängt haben, sodass er nun seit zwei Stunden leise fluchend auf den Zehenspitzen balancieren muss.
Smilee, der deutlich größer als jeder von ihnen ist, hätte diese Position wahrscheinlich am besten vertragen, doch da er immer noch halb bewusstlos ist, kann er sich dazu nicht äußern.
Was hätte er auch sagen sollen. ‚Willst du Platz tauschen, Mars?‘
Bei dem Gedanken daran spürt Luna, wie sich ihr ganzes Gesicht zu einem breiten Grinsen verzieht.
Oh scheiße, denkt sie, und beißt sich fest auf die Lippen. Das ist überhaupt nicht lustig, und es wäre ganz schön würdelos, wenn sie nun anfangen würde, wie bescheuert zu lachen, wo ihnen allen ein Lungenkollaps droht. Vermutlich bahnt sich die Erschöpfung gerade einen Weg durch ihr Gehirn und verwandelt die Anspannung in hysterischen Frohsinn. Sie kennt das schon, ist schließlich nicht ihre erste Mission (auch wenn es die erste in einem derart großen Team und mit derartig… seltsamen Leuten ist).
Trotzdem reißt sie sich zusammen und um sich abzulenken, wirft sie einen Blick auf Smilee, der wie ein Schluck Wasser in der Kurve an seiner Kette hängt, immer noch aus der Platzwunde an seinem Hinterkopf blutet und ab und zu unverständliches Zeug vor sich hinmurmelt.
Trottel, denkt sie. Warum hat er auch unbedingt den Helden spielen und Conrads Schergen reizen müssen. Alle anderen sind mit einem Schlag in die Magengrube davon gekommen und können sich nun an der Planung ihrer Flucht beteiligen, aber Smilee ist nun neunzig Kilo nutzloses Fleisch an einer Kette.
Plötzlich hat Luna Heißhunger auf einen Burger (und ein bisschen Angst vor sich selbst).
Thorn, der ganz außen am Balken hängt, missversteht ihren wahrscheinlich kannibalistisch angehauchten Blick – Gott sei Dank – und deutet mit einem Kopfnicken auf Smilee.
„Er atmet noch.“
„Schön für ihn“, sagt sie und wendet sich wieder ihren Handgelenken zu, die sich natürlich nicht magischerweise entfesselt haben.
„Eher schön für uns“, mischt sich Mars ein und holt scharf Luft, als ihm das linke Bein wegrutscht. „Wenn er draufgeht, sieht‘s für uns alle düster aus.“
Luna verdreht die Augen. „Im Gegensatz zu den momentanen Aussichten, die absolut rosig sind, ja.“
„Lass den Blödsinn.“ Wutentbrannt zerrt Mars an seinen Ketten und der Balken über ihnen fängt bedrohlich an zu knirschen. „Es ist ein Wunder, dass wir alle noch am Leben sind. Wenn Smilee abnippelt, hindert sie gar nichts daran, uns andere auch noch kalt zu machen!“
Er hat sich in Rage geredet und schwingt wie ein wütendes Äffchen hin und her. Luna denkt kurz darüber nach, ob sie ihm sagen soll, wie albern er aussieht, doch eigentlich findet sie das Schauspiel viel zu amüsant. „Bist du immer so pessimistisch eingestellt?“, fragt sie, woraufhin Mars ihr einen finsteren Blick zuwirft. Was vermutlich eindrucksvoller gewirkt hätte, wenn er sich dabei nicht wie eine in Kevlar gehüllte Ballerina gedreht hätte.
„Was soll das heißen, pessimistisch?“, mault er. „Ich bin anscheinend der Einzige hier, der ein bisschen an seinem Leben hängt!“
Bevor sie etwas erwidern kann, hört Luna ein Prusten, das hastig hinuntergeschluckt wird. Völlig entgeistert gleitet ihr Blick zu Thorn, der intensiv auf seine Schuhspitzen starrt.
„Du lachst nicht ernsthaft über diesen blöden Wortwitz, oder?“, fragt sie.
Thorn grinst, was sein blaues Auge besonders schön zur Geltung bringt, und zuckt die Schultern. „Sorry. War eine lange Nacht.“
„Schon klar“, grinst Luna.
„Idioten!“, keift Mars.
„Ich mag kein Golf“, brabbelt Smilee.
Luna beißt sich auf die Zunge, um nicht zu kichern, Thorn klirrt mit den Ketten, als er in einem Lachanfall vornüber fällt und Mars spuckt noch ein bisschen Gift und Galle.
Bevor es noch schlimmer werden kann, taucht der Rest der Expendables in einem Sturm aus Kugeln und Wurfmessern in ihrem Gefängnis auf und auch wenn Christmas die Augen verdreht und sie fragt, was für einen Kindergeburtstag sie denn hier unterbrochen haben, kann Luna nicht böse sein.
Rettung ist schließlich Rettung.
Challenge: Humor – Jetzt bloß nicht lachen – fürs Team
Fandom: The Expendables 3
Titel: Kannibalismus-Stollen
Inhalt: Die neuen Teambabys sind in Schwierigkeiten und Luna fragt sich, was sie hier eigentlich treibt.
Anmerkung: Nur noch einen Monat bis zum dritten Film, ich bin so aufgeregt! Und weil ich mich nicht mehr beherrschen kann, gibt es jetzt hier eine Szene mit den neuen Teammitgliedern, die bitte alle supertoll sein müssen, sonst weine ich. Spoiler, in dem Sinne, dass die beschriebene Szene in ähnlicher Form im Trailer auftaucht und ich alle Namen und erwähnten Plotelemente von der Website des Films habe.
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Kannibalismus-Stollen
Schummriges Licht wabert durch den Stollen, an dessen Ende Luna und der Rest des Teams wie Rinderhälften am Haken hängen.
„Gott, ist das peinlich“, knurrt sie und dreht sich versuchsweise erneut um die eigene Achse, doch die schwere Eisenkette, die in ihre Handgelenke schneidet, bewegt sich kein Stück und einzig ihre schwarzen Kampfstiefel ziehen dünne Linien in den staubigen Boden.
„Lockst du Aliens an?“, fragt Mars da, der zu ihrer Rechten baumelt und verzweifelt versucht, seine Schultern zu entlasten.
Der Balken, an dem die Ketten befestigt sind, neigt sich von der linken Stollenwand nach oben und verliert sich im Dunkel schräg über ihren Köpfen. Mars hatte leider das Pech, dass Conrads Schergen ihn auf die höhere Seite gehängt haben, sodass er nun seit zwei Stunden leise fluchend auf den Zehenspitzen balancieren muss.
Smilee, der deutlich größer als jeder von ihnen ist, hätte diese Position wahrscheinlich am besten vertragen, doch da er immer noch halb bewusstlos ist, kann er sich dazu nicht äußern.
Was hätte er auch sagen sollen. ‚Willst du Platz tauschen, Mars?‘
Bei dem Gedanken daran spürt Luna, wie sich ihr ganzes Gesicht zu einem breiten Grinsen verzieht.
Oh scheiße, denkt sie, und beißt sich fest auf die Lippen. Das ist überhaupt nicht lustig, und es wäre ganz schön würdelos, wenn sie nun anfangen würde, wie bescheuert zu lachen, wo ihnen allen ein Lungenkollaps droht. Vermutlich bahnt sich die Erschöpfung gerade einen Weg durch ihr Gehirn und verwandelt die Anspannung in hysterischen Frohsinn. Sie kennt das schon, ist schließlich nicht ihre erste Mission (auch wenn es die erste in einem derart großen Team und mit derartig… seltsamen Leuten ist).
Trotzdem reißt sie sich zusammen und um sich abzulenken, wirft sie einen Blick auf Smilee, der wie ein Schluck Wasser in der Kurve an seiner Kette hängt, immer noch aus der Platzwunde an seinem Hinterkopf blutet und ab und zu unverständliches Zeug vor sich hinmurmelt.
Trottel, denkt sie. Warum hat er auch unbedingt den Helden spielen und Conrads Schergen reizen müssen. Alle anderen sind mit einem Schlag in die Magengrube davon gekommen und können sich nun an der Planung ihrer Flucht beteiligen, aber Smilee ist nun neunzig Kilo nutzloses Fleisch an einer Kette.
Plötzlich hat Luna Heißhunger auf einen Burger (und ein bisschen Angst vor sich selbst).
Thorn, der ganz außen am Balken hängt, missversteht ihren wahrscheinlich kannibalistisch angehauchten Blick – Gott sei Dank – und deutet mit einem Kopfnicken auf Smilee.
„Er atmet noch.“
„Schön für ihn“, sagt sie und wendet sich wieder ihren Handgelenken zu, die sich natürlich nicht magischerweise entfesselt haben.
„Eher schön für uns“, mischt sich Mars ein und holt scharf Luft, als ihm das linke Bein wegrutscht. „Wenn er draufgeht, sieht‘s für uns alle düster aus.“
Luna verdreht die Augen. „Im Gegensatz zu den momentanen Aussichten, die absolut rosig sind, ja.“
„Lass den Blödsinn.“ Wutentbrannt zerrt Mars an seinen Ketten und der Balken über ihnen fängt bedrohlich an zu knirschen. „Es ist ein Wunder, dass wir alle noch am Leben sind. Wenn Smilee abnippelt, hindert sie gar nichts daran, uns andere auch noch kalt zu machen!“
Er hat sich in Rage geredet und schwingt wie ein wütendes Äffchen hin und her. Luna denkt kurz darüber nach, ob sie ihm sagen soll, wie albern er aussieht, doch eigentlich findet sie das Schauspiel viel zu amüsant. „Bist du immer so pessimistisch eingestellt?“, fragt sie, woraufhin Mars ihr einen finsteren Blick zuwirft. Was vermutlich eindrucksvoller gewirkt hätte, wenn er sich dabei nicht wie eine in Kevlar gehüllte Ballerina gedreht hätte.
„Was soll das heißen, pessimistisch?“, mault er. „Ich bin anscheinend der Einzige hier, der ein bisschen an seinem Leben hängt!“
Bevor sie etwas erwidern kann, hört Luna ein Prusten, das hastig hinuntergeschluckt wird. Völlig entgeistert gleitet ihr Blick zu Thorn, der intensiv auf seine Schuhspitzen starrt.
„Du lachst nicht ernsthaft über diesen blöden Wortwitz, oder?“, fragt sie.
Thorn grinst, was sein blaues Auge besonders schön zur Geltung bringt, und zuckt die Schultern. „Sorry. War eine lange Nacht.“
„Schon klar“, grinst Luna.
„Idioten!“, keift Mars.
„Ich mag kein Golf“, brabbelt Smilee.
Luna beißt sich auf die Zunge, um nicht zu kichern, Thorn klirrt mit den Ketten, als er in einem Lachanfall vornüber fällt und Mars spuckt noch ein bisschen Gift und Galle.
Bevor es noch schlimmer werden kann, taucht der Rest der Expendables in einem Sturm aus Kugeln und Wurfmessern in ihrem Gefängnis auf und auch wenn Christmas die Augen verdreht und sie fragt, was für einen Kindergeburtstag sie denn hier unterbrochen haben, kann Luna nicht böse sein.
Rettung ist schließlich Rettung.
no subject
Date: 2014-07-28 07:16 pm (UTC)Other than that:
ICH BIN SCHON SO GESPANNT AUF DIE BABIES UND DIE INTERAKTIONEN MIMIMIMIIIIIIIIIIIIIII und ich hoffe, es wird mindestens so hilarious und ein bisschen painful wie das da.
„Ich mag kein Golf“
Yes, darling, thanks for your input.
no subject
Date: 2014-07-28 11:16 pm (UTC)Ich hab die alle jetzt schon so lieb und freu mich so derbe auf den Film... der kann eigentlich nur enttäuschen ABER MIMIMIMIMIMIIIIII INDEED OH MAN XD
no subject
Date: 2014-08-26 09:51 am (UTC)*wischt sich die Lachtränen aus dem Gesicht*
Das hast Du geschrieben, bevor Du den Film gesehen hast, oder? Da hast Du die Charaktere und die Handlung ja schon sehr akkurat getroffen ;)
no subject
Date: 2014-08-27 12:15 am (UTC)Ich war überrascht davon, wie düster die Szene dann im Endeffekt doch war (und bodenlos enttäuscht, dass die Babies sich nicht - wie in meiner Fanfic xDD - ein bisschen miteinander unterhalten haben, aww, aber hey, es wird bestimmt einen Director's Cut geben <333) aber ich konnte mich einfach nicht beherrschen, als ich den Trailer so ungefähr sechstausend Mal gesehen hatte. xDDDD