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[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Kalliope
Challenge: h/c- Notaufnahme (Weltherrschaft, muahahahahaha!)
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Diverse
Wörter: 1124

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4

Er hatte nicht mit einer Antwort gerechnet und bekam auch nur ein: „Wir reden später. Kannst du gehen?“ Als ob er jetzt eine andere Wahl hätte. Im Moment war der Schmerz erträglich, also ging er probeweise ein paar Schritte. Es war weniger schlimm als befürchtet, Fuji hatte jedenfalls keine Zweifel, dass es ihm gelingen würde, die Verletzung zu vertuschen, sollte es nötig sein. Es war ein sehr improvisierter Lagerraum gewesen, in dem sie gelandet waren und glücklicherweise gehörte er nicht zu denen, die in dieser Nacht aufgefüllt wurden. Aber es war sowieso zu dunkel, um zu erkennen, was hier drin war.
Problemlos schlichen sie in den Sektor zurück, der den Evakuierten vorbehalten war, wobei Tachibana leise mit Shinji redete, während Tezuka stumm an Fujis Seite blieb und ihm immer wieder Blicke zuwarf, die er in der Dunkelheit nich deuten konnte. Fuji wusste genau, er würde jetzt keine Erklärung bekommen, also fragte er gar nicht erst nach einer.
Dann legte Tezuka plötzlich eine Hand auf Fujis Schulter. „Wir müssen jetzt nach links. Schaffst du den Weg?“
„Höre ich da etwa Sorge?“ Die neckenden Worte kamen ganz natürlich. Als wäre es nicht ein gutes halbes Jahr her, dass sie sich das letzte Mal gesehen hatten.
„Offenbar geht es dir gut. Seid vorsichtig. Und keine nächtlichen Ausflüge mehr.“
„Dasselbe könnte ich dir wohl auch sagen.“
„Im Gegensatz zu euch lassen wir uns aber nicht erwischen.“
Fuji sparte es sich, Tezuka darauf hinzuweisen, dass das nicht seine Schuld gewesen war.
„Wir sehen uns morgen.“
Das merkwürdig tröstliche Gewicht von Tezukas Hand verschwand von seiner Schulter und dann waren Shinji und er alleine.
„Wir sollten uns besser beeilen.“
Da hatte Fuji keine Einwände, aber trotzdem bewegte er sich vorsichtig. Erst, als sie in ihrem Abschnitt angekommen waren, fragte er leise: „Was hast du mit Tachibana besprochen?“
„Er hat nur nach seiner Schwester gefragt.
„Und was hast du ihm gesagt?“ Sie war schließlich dabeigewesen und sie hatten keine Ahnung, wo sie gerade steckte.
„Die Wahrheit. Und, dass sie auf sich selbst aufpassen kann.“
Das stimmt wohl. Hoffentlich galt das aber auch für diese Nacht. „Wir sollten nachsehen...“ Das Zelt der Mädchen, in dem Ann untergebracht war, war ganz in der Nähe und hier war gerade sowieso niemand. Vermutlich waren alle Soldaten mit den Leuten vor dem Tor beschäftigt.
Sie hatten sich dem Zelt bis auf wenige Schritte genähert, als sie schon leise gerufen wurden. Kamio und Ann saßen etwas abseits vom Zelt und sprangen zeitgleich auf.
„Gott sei Dank... es tut mir so Leid! Aber dieser Giftmischer hat mich total erschreckt“, sprudelte es aus Kamio hervor, während er Shinji um den Hals fiel.
„Wo steckt der eigentlich?“, fragte Ann und fragte Fuji gleich darauf: „Humpelst du?“
„Ich bin mir sicher, wenn jemand weiß, wie er aus heiklen Situation kommt, dann ist es Inui.“ Er stalkte anderen schließlich oft genug hinterher ohne dabei erwischt zu werden. Fuji machte sich da keine großen Sorgen, es würde ihn sogar nicht wundern, wenn es nicht das erste Mal war, das Inui sich dort herumgetrieben hatte. Schwieriger war es gerade eher, zu erklären was passiert war. Der Einfachheit halber entschied er sich für den direkteren Weg und meinte leichthin: „Tezuka und Tachibana hatten eine etwas ruppige Methode, um uns außer Sicht zu bringen. Es ist nicht weiter schlimm.“
Einige Sekunden war die Stille beinahe total. Dann: „Mein Bruder ist hier? Wo? Warum weiß ich daovn nichts? Der kann etwas erleben!“
„Wie geht es Tachibana-san? Ist er in Ordnung?“
Die Prioritäten der beiden waren sehr interessant.
„Ich weiß es nicht. Tezuka ist nicht gerade dafür bekannt, sehr gesprächig zu sein.“
„Das stimmt wohl.“ Es war ihr beinahe anzuhören, dass sie die Augen verdrehte.
„Er hat nach dir gefragt“, erklärte Shinji dann, wohl in dem Versuch, die Wogen etwas zu glätten. „Morgen wollten sie vorbeikommen.“
„Ach. Erst dann? Kippei kann sich auf etwas gefasst machen!“
„Vermutlich war genau das der Grund“, murmelte Kamio und fluchte, als Ann nach seinem Arm schlug. Dann wurde sie aber wieder ganz geschäftsmäßig. „Fuji, was ist jetzt mit deinem Fuß? Brauchst du einen Arzt?“ Sofort korrigierte sie sich, „Nein, das ist wohl eher eine dumme Idee. Lass mal sehen.“
„Es ist wirklich nichts. Ich kann gehen.“
„Männer... ihr seid doch alle gleich. Wir können gerne auch riskieren, morgen mit dir in die Notaufnahme zu müssen, wenn dir das lieber ist.“
Das war es natürlich nicht, also setzte Fuji sich auf den Boden und zog seinen Schuh aus. In der Nacht waren ihre Möglichkeiten natürlich begrenzt, Ann konnte den Knöchel nur abtasten, aber sie war zum Glück selbst Sportlerin genug um sich halbwegs mit solchen Dingen auszukennen. Oder sich generell für Medizin interessierte, jedenfalls stellte sie sich gar nicht mal so dumm an.
„Scheint alles heil zu sein. Etwas angeschwollen, aber wenn wir es bandagieren sollte niemand etwas davon merken. Allerdings solltes du in den nächsten Tagen lieber nicht trainieren.“ Sie seufzte. „Zum Glück wissen die anderen von unserer kleinen Aktion, morgen früh können wir uns dann darum kümmern.“ Sie zögerte merklich und fuhr dann doch fort: „Meinst du, wir sollten den anderen erzählen, was wir gesehen haben?“
Das war eine sehr gute Frage.
„Ich meine... klar hat jeder schon davon gehört, was da abgeht. Aber trotzdem... wir haben es jetzt gesehen und...“ Fuji sah, wie sie ratlos den Kopf schüttelte.
„Und was würde es ändern? Inui hat leider Recht, was sollen sie sonst tun? Die Soldaten... Diese Leute da draußen haben nichts mehr zu verlieren. Und hier findet auch nur eine begrenzte Anzahl Platz und kann versorgt werden. Wir hatten eben Glück.“ Das machte es nicht besser und Fuji stellte fest, dass es nicht half, diese Wahrheit auszusprechen.
Ann überzeugte er damit auch nicht wirklich. „Ich weiß.“ Abrupt stand sie auf. „Gehen wir schlafen. Sonst braucht es gar keine Verletzungen um die wissen zu lassen, was wir heute Nacht getrieben haben.“ Ihre Stimme klang gepresst und ohne eine Antwort abzuwarten, ging sie in ihr Zelt.
„Das ist wohl das Beste“, murmelte Kamio, der Fuji auf die Beine half. Auch Fuji konnte kaum widersprechen, allerdings war er sich ziemlich sicher, dass keiner von ihnen Schlaf finden würde.
Er selbst war jedenfalls noch wach, als irgendwann in den sehr frühen Morgenstunden Inui wieder auftauchte und selbstverständlich merkte, dass er nicht schlief.
„Unterhalten wir uns draußen“, hörte Fuji nur Inuis Stimme und da er bereits die ersten Vögel hörte, ging er davon aus, dass sich die nächtliche Ausgangssperre inzwischen erledigt hatte. Dann konnte er auch genauso gut aufstehen und sich anhören, was Inui zu erzählen hatte.

Date: 2014-07-26 11:03 pm (UTC)
From: [identity profile] youseichen.livejournal.com
Nun bin ich wirklich auf den nächsten Teil gespannt, wenn Tezuka und Tachibana hoffentlich wirklich auf Fuji und Co treffen. Mal sehen, wie Eiji und so reagieren, die bisher noch nicht wissen :3
(Und urgh, mehr Tezuka-Fuji-Interaktion... hoffe ich 8DD Ja, ich bin ein Fangirl, selbst bei solchen Zombie-Drama-Fanfics u___ûV)

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