Team: Thalia
Autor: Jenchan
Challenge: Angst - Joker, Stimmungen-Sprachlos aus der Sommerchallenge 2013 (für mich)
Titel: Zukunftswege
Fandom: Original
Charaktere: Carsten, Anna
Words: 379
Warnings: unbetaed, uncorrected
Continuation: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Kommentar: Es ist irgendwie gar nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Ende hat sich nicht annähernd so umsetzen lassen, wie ich es gerne gehabt hätte. Aber ich glaube, es ist trotzdem ganz passabel geworden.
Zukunftswege
"Wie gehts dir?", fragte Carsten und stellte ihr frische Blumen ans Bett. Anna war jetzt schon eine Woche im Krankenhaus. Sie sah immer noch sehr blass aus und bei mehr als einer Gelegenheit hatte er gefragt, ob er sie nicht wieder mit nach Hause nehmen konnte. Aber scheinbar waren ihre Werte so schlecht, dass sie Anna lieber noch eine Weile beobachtete. Als würden sie befürchten, dass sich Anna etwas antat. Jetzt, wo sie diese grausame Geschichte überlebt hatte.
Anna zuckte mit den Schultern. Sie war schweigsam geworden, dabei hatte Carsten nicht das Gefühl, dass seine Frau sich absichtlich vor ihm zurückzog. Dass sie absichtlich ihre Kommunikation so schleifen ließ. Es war einfach eine schwierige Zeit für sie gewesen und es kamen sicher noch schwierige Zeiten auf sie zu.
"Ich hab vorhin mit dem Arzt gesprochen. Wenn es dir heute weiterhin so gut geht, kannst du morgen früh schon entlassen werden." Carsten bemühte sich um einen lockeren Tonfall. Versuchte ihr zu zeigen, dass alles in Ordnung war, obwohl eigentlich gar nichts in Ordnung war. Dass er soviel Zeit mit Anna verbringen konnte, lag auch nur daran, dass er seine Firma entgültig geschlossen hatte. Es hatte ja doch keinen Sinn mehr gemacht. Er hatte auch schon einige Bewerbungen abgeschickt und hoffte, dass ihn jemand aufnehmen würde. Mit Anna hatte er noch nicht darüber gesprochen. Darüber, was alles geschehen war.
vieles wusste er ja auch nur über die Berichte. Anna war ins Krankenhaus unweit des Fundorts ihres Wagens gestolpert und dort zusammengebrochen. Sie war unterkühlt und vollkommen erschöpft. Sie war übersät mit Kampfspuren gewesen. Kratzer, Striemen, blaue Flecken. Prellungen und eine schwere Gehirnerschütterung. Carsten hatte es das Herz gebrochen, als er sich die Liste anhörte. Sie hatten den mutmaßlichen Täter zwar gefasst, aber das war nur ein schwacher Trost.
"Freust du dich schon auf zu Hause? Ich schwöre, ich habe gut sauber gehalten." Er schenkte Anna ein Lächeln, aber bekam nur ein abwesendes Schulterzucken zurück. Er hoffte, irgendwann würde seine Anna zurückkommen. Dass sich Anna irgendwann erholte und wieder die wundervolle Frau wurde, die sie immer gewesen war.
Carsten griff nach ihrer Hand und drückte sie zärtlich. "Es wird alles wieder gut. Wir stehen das gemeinsam durch", flüsterte er ihr erstickt zu und wünschte sich so sehr, dass es auch wirklich stimmte.
Autor: Jenchan
Challenge: Angst - Joker, Stimmungen-Sprachlos aus der Sommerchallenge 2013 (für mich)
Titel: Zukunftswege
Fandom: Original
Charaktere: Carsten, Anna
Words: 379
Warnings: unbetaed, uncorrected
Continuation: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Kommentar: Es ist irgendwie gar nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Ende hat sich nicht annähernd so umsetzen lassen, wie ich es gerne gehabt hätte. Aber ich glaube, es ist trotzdem ganz passabel geworden.
Zukunftswege
"Wie gehts dir?", fragte Carsten und stellte ihr frische Blumen ans Bett. Anna war jetzt schon eine Woche im Krankenhaus. Sie sah immer noch sehr blass aus und bei mehr als einer Gelegenheit hatte er gefragt, ob er sie nicht wieder mit nach Hause nehmen konnte. Aber scheinbar waren ihre Werte so schlecht, dass sie Anna lieber noch eine Weile beobachtete. Als würden sie befürchten, dass sich Anna etwas antat. Jetzt, wo sie diese grausame Geschichte überlebt hatte.
Anna zuckte mit den Schultern. Sie war schweigsam geworden, dabei hatte Carsten nicht das Gefühl, dass seine Frau sich absichtlich vor ihm zurückzog. Dass sie absichtlich ihre Kommunikation so schleifen ließ. Es war einfach eine schwierige Zeit für sie gewesen und es kamen sicher noch schwierige Zeiten auf sie zu.
"Ich hab vorhin mit dem Arzt gesprochen. Wenn es dir heute weiterhin so gut geht, kannst du morgen früh schon entlassen werden." Carsten bemühte sich um einen lockeren Tonfall. Versuchte ihr zu zeigen, dass alles in Ordnung war, obwohl eigentlich gar nichts in Ordnung war. Dass er soviel Zeit mit Anna verbringen konnte, lag auch nur daran, dass er seine Firma entgültig geschlossen hatte. Es hatte ja doch keinen Sinn mehr gemacht. Er hatte auch schon einige Bewerbungen abgeschickt und hoffte, dass ihn jemand aufnehmen würde. Mit Anna hatte er noch nicht darüber gesprochen. Darüber, was alles geschehen war.
vieles wusste er ja auch nur über die Berichte. Anna war ins Krankenhaus unweit des Fundorts ihres Wagens gestolpert und dort zusammengebrochen. Sie war unterkühlt und vollkommen erschöpft. Sie war übersät mit Kampfspuren gewesen. Kratzer, Striemen, blaue Flecken. Prellungen und eine schwere Gehirnerschütterung. Carsten hatte es das Herz gebrochen, als er sich die Liste anhörte. Sie hatten den mutmaßlichen Täter zwar gefasst, aber das war nur ein schwacher Trost.
"Freust du dich schon auf zu Hause? Ich schwöre, ich habe gut sauber gehalten." Er schenkte Anna ein Lächeln, aber bekam nur ein abwesendes Schulterzucken zurück. Er hoffte, irgendwann würde seine Anna zurückkommen. Dass sich Anna irgendwann erholte und wieder die wundervolle Frau wurde, die sie immer gewesen war.
Carsten griff nach ihrer Hand und drückte sie zärtlich. "Es wird alles wieder gut. Wir stehen das gemeinsam durch", flüsterte er ihr erstickt zu und wünschte sich so sehr, dass es auch wirklich stimmte.
no subject
Date: 2014-07-22 08:09 pm (UTC)Der vorletzte Teil hat mich - aber das war sicher so vorgesehen - etwas in die Irre geführt. Ich hatte das Prompt nicht gelesen und bin deshalb am Anfang nicht darauf gekommen, daß es sich um einen Traum handelt. Allerdings hatte ich wohl das Gefühl, das hier etwas nicht stimmt (wieso erkennt sie die Stadt nicht wieder etc.)
Naja, und zum Schluß bin ich froh, daß alles gut ausgegangen ist ;) Und daß sich Carstens verschobene Geständnisse auf seine wirtschaftliche Situation beziehen ... Und daß Du trotzdem kein zu kitschiges Happy End draus gemacht hast (Ehe gerettet, neuer Job, alles rosarot), sondern noch einige Dinge offen sind!
no subject
Date: 2014-07-22 08:17 pm (UTC)Freut mich, dass dir das Ende gefallen hat. Ich wollte es eher realistisch gestalten, weil come on, niemand hat heute das Glück, wenn er in Konkurs geht und schon ein gewisses Alter hat, gleich nen neuen lukrativen Job abzugreifen und dass es Spuren hinterlässt, was da passiert ist, ist auch irgendwie klar.
Aber es ist eh mit inspiration getagt XD vielleicht findet sich ja jemand, der die beiden in ein happy end führt ^.~