21. Angst: Trauma - für mich
Jul. 22nd, 2014 10:51 amTeam: Thalia
Autor: Jenchan
Challenge: Angst - Trauma (für mich)
Titel: Die Rettung
Fandom: Original
Charaktere: Anna
Words: 571
Warnings: unbetaed, uncorrected
Continuation: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
Kommentar: Es ist irgendwie gar nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Ende hat sich nicht annähernd so umsetzen lassen, wie ich es gerne gehabt hätte. Aber ich glaube, es ist trotzdem ganz passabel geworden.
Die Rettung
Anna schlang ihre Arme um sich. In der Nacht war es empfindlich kalt. Zu kalt für die recht sommerliche Bekleidung, die sie wegen des recht warmen Tages angezogen hatte. Sie wusste auch nicht, wo sie sich befand, Den Stadtteil kannte sie nicht, falls es überhaupt noch dieselbe Stadt war.
Irgendwann hatte sie ihn abgehängt, hatte sich hinter einem Müllcontainer verschanzt, den Atem angehalten und gezittert und gebetet, dass er sie nicht entdeckte. Dann war sie davon geschlichen und noch eine ganze Weile weiter gelaufen, bis sie keine Puste mehr hatte. Seitdem versuchte sie sich zu orientieren. Sie traute sich nicht, bei jemanden anzuklingeln, wer wusste schon wer hier noch hauste? Vielleicht kam sie ja dann vom Regen in die Traufe.
Aber ihr war kalt und sie wollte nichts sehnlicher als wieder nach Hause. Immer wieder musste sich Tränen aus den Augen wischen. Sie kam sich furchtbar alleingelassen vor. Einsam. Wieder einmal war Carsten nicht da, dabei war es absurd das zu denken. Ob er nach ihr suchte? Ob er ihr Verschwinden überhaupt schon gemerkt hatte? Oder war es ihm egal, so wie es ihm auch immer egal war, sie anzurufen, wenn er länger in der Arbeit blieb?
Anna seufzte und warf an der nächsten Kreuzung einen Blick in alle Richtungen. Immer noch kam ihr nichts bekannt vor. Immer noch versuchte sie wenigstens eine Polizeistation oder ein Krankenhaus zu finden. Selbst eine Feuerwache wäre ihr jetzt Recht gewesen. Irgendeine Institution wo sie Hilfe erwarten konnte.
Aber hier gab es nichts außer Häuser, Häuser und noch mehr Häuser. Sie beschloss, die Straße, auf der sie sich befand, weiter entlang zu gehen. Es wirkte wie eine Hauptstraße und weniger düster als die ruhigen Nebengassen. Das war zwar auch eine Gefahr für sich, schließlich konnte sie von dem Falschen auch entdeckt werden, aber ein wenig Kraft würde sie wohl noch mobilisieren können, um gehörig Krach zu machen. Hoffte sie.
Fest rieb sie ein wenig ihre Oberarme, als sie eine kühle Windboe traf. Ein wenig musste sie noch durchhalten. Nur noch ein bisschen. Sie wollte nicht sterben. Sie wollte einfach nicht. Warum half ihr denn keiner? Warum kam keiner, um sie aus diesem Alptraum zu befreien?
Sie wollte hier raus!
Als Anna die Augen öffnete, hörte sie eine Stimme. Irritiert stellte sie fest, dass sie in einem Bett lag. Ein weiches Kissen, eine recht harte Matratze und eine dicke Decke. Vorsichtig richtete sich auf und runzelte die Stirn. Sie versuchte festzustellen, wo sie war. Ob sie sich immer noch in Gefahr befand?
Sie versuchte sich auf die Stimme zu konzentrieren und zu verstehen, was gesprochen wurde, aber es war schwierig einen Kontext zu finden, weil sie immer nur einzelne Worte verstand. Irgendwas mit einem Traum?
Anna seufzte und ließ sich wieder entspannter in die Kissen sinken. Es war zu mühsam und vielleicht kam ja jemand, um nach ihr zu sehen. Oder sollte sie sich lieber verstecken? Sie war so müde.
"Sie braucht jetzt viel Ruhe und vermeiden Sie Aufregung." Jemand hatte ihr Zimmer betreten. Sie waren leise, aber Anna hatte es mitbekommen. Angst umklammerte ihr Herz und sie versuchte sich tiefer unter die Decke zu stehlen. Ihr Finger krallten sich fest in den Stoff. Sie hielt den Atem an.
Eine ewig lange Stille breitete sich aus und Anna traute sich nicht, aufzuatmen. Sie würde lieber ersticken, als sich der Gefahr auszusetzen, noch einmal in den nächsten Alptraum zu rutschen. "Es tut mir Leid, Anna." Sie schluchzte.
Autor: Jenchan
Challenge: Angst - Trauma (für mich)
Titel: Die Rettung
Fandom: Original
Charaktere: Anna
Words: 571
Warnings: unbetaed, uncorrected
Continuation: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
Kommentar: Es ist irgendwie gar nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Ende hat sich nicht annähernd so umsetzen lassen, wie ich es gerne gehabt hätte. Aber ich glaube, es ist trotzdem ganz passabel geworden.
Die Rettung
Anna schlang ihre Arme um sich. In der Nacht war es empfindlich kalt. Zu kalt für die recht sommerliche Bekleidung, die sie wegen des recht warmen Tages angezogen hatte. Sie wusste auch nicht, wo sie sich befand, Den Stadtteil kannte sie nicht, falls es überhaupt noch dieselbe Stadt war.
Irgendwann hatte sie ihn abgehängt, hatte sich hinter einem Müllcontainer verschanzt, den Atem angehalten und gezittert und gebetet, dass er sie nicht entdeckte. Dann war sie davon geschlichen und noch eine ganze Weile weiter gelaufen, bis sie keine Puste mehr hatte. Seitdem versuchte sie sich zu orientieren. Sie traute sich nicht, bei jemanden anzuklingeln, wer wusste schon wer hier noch hauste? Vielleicht kam sie ja dann vom Regen in die Traufe.
Aber ihr war kalt und sie wollte nichts sehnlicher als wieder nach Hause. Immer wieder musste sich Tränen aus den Augen wischen. Sie kam sich furchtbar alleingelassen vor. Einsam. Wieder einmal war Carsten nicht da, dabei war es absurd das zu denken. Ob er nach ihr suchte? Ob er ihr Verschwinden überhaupt schon gemerkt hatte? Oder war es ihm egal, so wie es ihm auch immer egal war, sie anzurufen, wenn er länger in der Arbeit blieb?
Anna seufzte und warf an der nächsten Kreuzung einen Blick in alle Richtungen. Immer noch kam ihr nichts bekannt vor. Immer noch versuchte sie wenigstens eine Polizeistation oder ein Krankenhaus zu finden. Selbst eine Feuerwache wäre ihr jetzt Recht gewesen. Irgendeine Institution wo sie Hilfe erwarten konnte.
Aber hier gab es nichts außer Häuser, Häuser und noch mehr Häuser. Sie beschloss, die Straße, auf der sie sich befand, weiter entlang zu gehen. Es wirkte wie eine Hauptstraße und weniger düster als die ruhigen Nebengassen. Das war zwar auch eine Gefahr für sich, schließlich konnte sie von dem Falschen auch entdeckt werden, aber ein wenig Kraft würde sie wohl noch mobilisieren können, um gehörig Krach zu machen. Hoffte sie.
Fest rieb sie ein wenig ihre Oberarme, als sie eine kühle Windboe traf. Ein wenig musste sie noch durchhalten. Nur noch ein bisschen. Sie wollte nicht sterben. Sie wollte einfach nicht. Warum half ihr denn keiner? Warum kam keiner, um sie aus diesem Alptraum zu befreien?
Sie wollte hier raus!
Als Anna die Augen öffnete, hörte sie eine Stimme. Irritiert stellte sie fest, dass sie in einem Bett lag. Ein weiches Kissen, eine recht harte Matratze und eine dicke Decke. Vorsichtig richtete sich auf und runzelte die Stirn. Sie versuchte festzustellen, wo sie war. Ob sie sich immer noch in Gefahr befand?
Sie versuchte sich auf die Stimme zu konzentrieren und zu verstehen, was gesprochen wurde, aber es war schwierig einen Kontext zu finden, weil sie immer nur einzelne Worte verstand. Irgendwas mit einem Traum?
Anna seufzte und ließ sich wieder entspannter in die Kissen sinken. Es war zu mühsam und vielleicht kam ja jemand, um nach ihr zu sehen. Oder sollte sie sich lieber verstecken? Sie war so müde.
"Sie braucht jetzt viel Ruhe und vermeiden Sie Aufregung." Jemand hatte ihr Zimmer betreten. Sie waren leise, aber Anna hatte es mitbekommen. Angst umklammerte ihr Herz und sie versuchte sich tiefer unter die Decke zu stehlen. Ihr Finger krallten sich fest in den Stoff. Sie hielt den Atem an.
Eine ewig lange Stille breitete sich aus und Anna traute sich nicht, aufzuatmen. Sie würde lieber ersticken, als sich der Gefahr auszusetzen, noch einmal in den nächsten Alptraum zu rutschen. "Es tut mir Leid, Anna." Sie schluchzte.