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Team: Thalia
Autor: Jenchan
Challenge: H/C - Alptraum/Halluzinationen (für mich)
Titel: Healing Potion
Fandom: Prince of Tennis (Merman-AU)
Charaktere: Tezuka, Fuji, Inui
Words: 664
Warnings: crack, OoCness | unbetaed, uncorrected
Continuation: Teil 1

Kommentar: @.@ Das wird immer crackiger. Ich schäme mich fast, es hochzuladen, aber jetzt hab ich es schon mal geschrieben und vielleicht gibts ja jemanden, dems gefällt ^^**

Healing Potion

Als Tezuka langsam zu sich kam, hörte er Stimmen. Aber er konnte nicht verstehen, was sie sprachen, dabei klang es fast so, als würden sie direkt neben ihm sein. Er war so konzentriert auf diese Stimmen, dass er erst nicht mitbekam, wie unglaublich kalt ihm eigentlich war. In seinem Kopf herrschte ungewohntes Chaos.
Dann wurde es plötzlich still um ihn herum und das veranlasste ihn dazu, langsam seine Augen zu öffnen. Er richtete sich auf und runzelte die Stirn als er nur verschwommene Punkte wahrnehmen konnte. Bis er spürte wie ihm jemand versuchte, die Brille aufzusetzen. Er nahm der Person die Brille ab und erledigte das lieber selbst. Er setzte sich auf und warf einen Blick in die Umgebung. Bis eben hatte er auf weichem Sandstrand gelegen. Zu seinen Füßen küssten die Wellen seinen Körper.
Er blinzelte allerdings als er die zwei Kreaturen sah, die sich mit ihm auf dem Strand befanden. Es gab keine Zweifel daran, dass er Flossen sah und keine Beine. Dafür menschliche Oberkörper. Wenn diese irritierenden Fischschwänze nicht wären, hätte Tezuka die beiden für ganz gewöhnliche jugendliche Menschen gehalten. Alle in etwa seinem Alter.
Langsam kamen auch die Ereignisse wieder zu ihm zurück und er musterte den Fisch namens Fuji. "Sie wollten mich ertränken", meinte er und seine Stimme klang erschöpft und etwas rau.
Fuji hatte die Frechheit, um eine Nuance breiter zu lächeln. "Das war keine Absicht."
Tezuka glaubte dem nicht. Dazu wirkte der Fischmensch - es gab keine Meerjungfrauen, -männer - irgendwie zu fröhlich. Konnte man das so sagen?
Ob sein Boot gekentert war und er sich den Kopf angeschlagen hatte? Nahtoderlebnisse konnten so einiges mit dem Gehirn anstellen. Vielleicht war es auch einfach nur eine Halluzination und er war gerade am Sterben?
Der zweite Meermann oder was auch immer es war schob sich die Brille zurecht. Es wirkte seltsam, dass der Mann mit der schwarzen Kurzhaarfrisur eine Brille trug. Er war zur Hälfte Fisch? Brauchte man unter Wasser eine Brille? Noch dazu eine, die irgendwie verspiegelt war?
Wirklich seltsam, was er sich da zusammenträumte.
Wenn er sich hinlegte, würde er wieder aufwachen?
Er fühlte sich ohnehin müde. Und ihm war kalt. Er konnte kaum das Zähneklappern verhindern. Also legte sich Tezuka in den Sand zurück.
"Hier trink das. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 73,6% wird es dir helfen." Das hatte dieser andere Typ gesprochen, dessen Japanisch wesentlich flüssiger klang als Fujis. Irritiert stützte sich Tezuka wieder auf und musterte den Typen.
"Und wer sind Sie?"
"Inui."
"Und was ist das?"
"Ein Heiltrank."
"Ich bin nicht krank." Er lag wahrscheinlich nur im Koma und träumte irre Sachen, die sein Verstand nicht verarbeiten konnte. Wenn er erwachte, würde all das verschwinden. Wo war das überhaupt? Er hatte diese kleine Bucht noch nie gesehen. Hier kam ihm nichts bekannt vor.
Inui schien etwas sagen zu wollen, aber Fuji nahm ihm das Getränk aus der Hand und robbte näher an ihn heran. "Es schmeckt gut. Ich helfe dir."
Tezukas Blick wurde noch skeptischer. Was hatte dieser Fuji nun wieder vor. Das letzte Mal als der Typ eine Entscheidung getroffen hatte, wäre er beinahe ertrunken. Falls er das nicht sowieso schon war.
"Es wird dir danach besser gehen, wirklich." Tezuka beobachtete, wie Fuji den Behälter - war das eine Muschel? Das war doch eine Muschel! - an seine Lippen führte und ihn kippte. Mit dem Backen voll von etwas, von dem Tezuka lieber nicht wissen wollte, was es genau war, kam ihm Fuji nun näher. Er wollte zurückweichen, als die Augenlider zum ersten Mal aufflatterten und er in die blauesten Augen sah, die er in seinem Leben jemals gesehen hatte. Sie hatten etwas unglaublich Magisches an sich. Fast schon hypnotisch.
Und dann war es zu spät. Er spürte, wie die Flüssigkeit in seinen Mund strömte und sich  eine Zunge zwischen seine Lippen stahl. Als er Fuji zurückstieß, hatte er das widerwärtige Zeug schon geschluckt und er spürte, wie ihm ganz schwummrig wurde. Er konnte noch ein "Faszinierend" vernehmen, bevor ihn die Dunkelheit fortriss.

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