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Team: Kalliope
Challenge: Smut/Kink - Gefesselt

Fandom: Soko Donau/Wien
Charaktere: Helmuth Nowak, Carl Ribarski

Wörter: ca. 2500

Titel: Das Verhör

Anmerkung: Szenen Add-on zu „Der Heilige der Verdammten“: Major Carl Ribarski ermittelt im niederösterreichischen Stift Göttweig undercover. Er gibt sich dort als Bankbeamter aus dem Ruhrgebiet aus, der wegen eines Burnouts im Stift Ruhe und Orientierung sucht. Noch bevor Carl mehr Informationen sammeln kann, liegt die Leiche von Pater Gregor im Innenhof des Klosters. Er wurde hingerichtet mit einem Genickschuss. Das Team der SOKO Wien steht vor einem Rätsel, und beginnt damit, die Seminarteilhörer zu vernehmen, zur Wahrung des Scheins auch ihren eigenen Kollegen.

Soweit die Folge, alles was dann kommt, ist purer Smut meinerseits!


„Übernimmst du die Patres, dann kümmer I mi um die Gäst. Wemma was Verdächtigs finden, kömmer immer noch zusammen übernehmen!“
Penny nickte. „Dann schaff mers vielleicht wirklich, heut noch fertig zu werden!“
Sie hatten gemeinsam begonnen, das Klosterpersonal zu befragen, aber größtenteils war einfach klar, dass niemand etwas gesehen haben konnte und somit die Befragung reine Routine. Obwohl Helmuth und Penny einander als Kollegen sehr schätzten, zogen sie beide im Moment einen schnelleren Feierabend der angenehmen Gesellschaft vor.
Es dauerte ziemlich genau eine Viertelstunde, bis Helmuth diese Entscheidung bereute. In einem Kloster stand es vielleicht zu erwarten, mit religiösen Fanatikern konfrontiert zu werden. Mittlerweile schien die Selbstfindung durch Weltflucht auch New-Age-Spinnern offen zu stehen und entsprechend anstrengend war es, mit der ersten jungen Dame ein Gespräch zu führen, dass sich nicht um Herzchakren, sondern um Mord drehte.
Der Blick auf die Folgeliste verhieß ebenfalls nichts Gutes: Ein Muttersöhnchen, eine Friseuse und ein gewisser Carl Ribarski. Ein Grinsen stahl sich auf das Gesicht des Oberstleutnant.
Carl stand sich seit etwa zwanzig Minuten die Beine in den Bauch und langsam wurde er grantig. Die vorhergegangene Zeugin hatte schon vor fünfzehn Minuten das Zimmer verlassen, nicht ohne ihm erschreckend nah zu kommen und ihn in eine penetrante Duftwolke aus Chanel no.5 einzuhüllen. Warum dauerte das solange? Er kannte Helmuth schon eine Weile und wusste, dass der trotz aller Gemütlichkeit recht effizient arbeiten konnte. Normalerweise brauchten sie nicht länger als fünf Minuten, um ihre Notizen abzugleichen und die Protokolle tippten sie eh erst ab, wenn sie wieder im Büro waren.
Bestimmt hatten er und Penny sich nur wieder verquatscht oder im schlimmsten Fall sogar vergessen, dass sie ihn auch noch „befragen“ mussten. Es war nicht so, als ob Carl besonders viel zum Ermittlungsstand beizutragen hatte. Momentan war sein Wissen genauso beschränkt wie das seiner Kollegen. Aber es war gerade deshalb unerlässlich, dass niemand im Kloster Verdacht schöpfte, dass er Polizist war. Was die Geistlichen und Mitbesucher betraf, war er einfach nur wegen Burn-out aufgrund irgendeines langweiligen Bürojobs hier. Die perfekte Tarnung. Zumindest, wenn sie daraus noch Gewinn ziehen würden und ihn nicht einfach nur hier auf dem Gang versauern ließen.
Carl seufzte und stand auf. Eine Weile ging er auf und ab. Dann hörte er die Tür. Er drehte sich auf dem Absatz um und ging an Helmuth vorbei in den improvisierten Verhörraum.
„Na, endlich! Ich dachte schon, ihr hättet mich vergessen!“ Carl hatte gewartet, bis sie ganz unter sich waren, aber nun konnte er es nicht unterlassen, seinem Unmut ein wenig Luft zu machen. Er sah sich um. „Ist Penny in der Kaffeepause oder schon wieder zurück nach Wien?“ Lässig ließ er sich auf den Stuhl vor dem Schreibtisch fallen und sah Helmuth an, der noch an der Tür stand und ihn interessiert betrachtete.
„Ganz ruhig, Sie kommen scho auch noch dran.“ Helmuth ging gemächlich um den Tisch herum und setzte sich Carl gegenüber. „Und was meine Kollegin macht, geht Sie, glaub i goa nix an.“ Er faltete die Hände vor dem Bauch und sah Carl erwartungsvoll an. „Aba Sie scheinen ja ganz wild drauf, uns zu helfen. Ham Sie was gsehn, was den Mord betrifft?“
Carl zog die Stirn kraus. „Was soll der Scheiß, Helmuth? Ihr wisst doch genau, dass ich auch nix gesehen hab!“
Helmuth hatte die Hand gehoben und unterbrach ihn. „Geh, geh, geh, jetz amal ganz langsam, mein Lieber! Den Tonfall können sich gleich wieda abgewöhnen. Und per Du simmer , soweit I was, a noch net. Also von vorne: Name, Wohnort, Beruf und Aufenthaltsort zum Tatzeitpunkt?“
Carl starrte seinen Kollegen sprachlos an, der allerdings keine Miene verzog. War das Helmuths Art, sich dafür zu rächen, dass er ihn nicht früher über seinen Undercover-Einsatz informiert hatte? Carl wusste, dass es dem Österreicher sauer aufgestoßen war, dass man ihn nicht zuvor eingeweiht hatte, aber es war ja kaum Zeit gewesen, sich selbst vorzubereiten und so etwas war zum Großteil auch immer noch Dirnbergers Entscheidung. Außerdem war Helmuth eigentlich grundsätzlich dagegen, dass Carl sich für solche Einsätze zur Verfügung stellte. Er hatte ihm schon einige Male an den Kopf geworfen, dass er die Gefahr absichtlich suchte und nicht genügend auf seine eigene Sicherheit bedacht war, ein Vorwurf, den Carl nicht ganz abstreiten konnte. Was seinen Argumentationsstandpunkt nicht unbedingt stärker machte. Er setzte kurz an, um erneut zu protestieren, aber Helmuths Blick war eindeutig: Du wolltest unbedingt den unbescholtenen Zeugen statt dem Polizisten geben, das kannst du haben! Vielleicht war es das beste, wenn er einfach mitspielte, um seinen Partner zu besänftigen. Aussprechen konnten sie sich ohnehin viel besser, wenn sie wieder daheim in Wien waren.
Carl benetzte sich die Lippen und rutschte auf seinem Stuhl zurecht. „Carl Ribarski, Bochum im Ruhrgebiet, Abteilungsleiter bei der Bank. Gesehen hab ich gar nichts. Ich war die komplette letzte Nacht in meinem Bett.“
Helmuth notierte vorschriftsmäßig seine Aussagen. „Aha. Kann des jemand bezeugen?“
„Selbstverständlich nicht.“ Carl sah ihn empört an. „Das hier ist ein Kloster und ich bin in einer glücklichen Beziehung.“ Auch wenn er sich gerade fragte, wie lange er in dieser Beziehung noch glücklich sein würde. Momentan jedenfalls war er eher gereizt.
„Sicha, sicha, simmer des net alle? Aber gut, in welcher Beziehung standen Sie zu dem Opfer?“
„In gar keiner. Ich kannte Pater Gregor ja nicht mal. Ich habe nicht die geringste Ahnung, warum dem Mann jemand einen Genickschuss setzt!“
Helmuth zog die Augenbraue hoch. „Des mit dem Genickschuss haben jetz aber Sie gsagt. Weil eigentlich…eigentlich weiß des bisher nur die Polizei. Woher wissensna des?“
Carl verengte die Augen und schüttelte den Kopf. „Ist das jetzt der Teil wo ich sage, dass ich ohne meinen Anwalt gar nichts mehr sage?“
„Na, überhaupt net!“ Die Ironie in Helmuths Stimme war unüberhörbar. „Des is ganz allein eine Befragung, der Herr. Reine Routine.“ Er stand auf, kam halb um den Schreibtisch herum und stützte sich neben Carl auf der Tischkante ab, sodass er ihm immer näher kam. „Aber…a bissal komisch is des schon, oder? I mein, was macht a Banker aus Deitschland hia in am Kloster? Is net grad der typische Urlaub, oder? Da könnt ma schon was verdächtigs vermuten!“
Carl stand auf. Langsam wurde ihm das Spielchen zu doof, vor allem, weil er beim besten Willen nicht wusste, worauf Helmuth hinaus wollte. „Das muss ich mir wirklich nicht bieten lassen!“
Er drehte sich um, doch noch bevor er einen Schritt Richtung Tür gemacht hatte, hatte Helmuth ihn am Handgelenk herumgerissen und ihn gegen die Wand gepresst.
„Moment, Freundchen, ich entscheid hier, wann du gehen kannst!“ Helmuth hielt ihm die Arme auf den Rücken gedrückt. Er benutzte sein Körpergewicht, um ihm den Bewegungsfreiraum einzuschränken und hatte ein Knie so zwischen Carls Beine geprasst, dass der gezwungen war, sich breitbeinig hinzustellen, ohne einen Ausfallschritt tun zu können. Ganz nach Lehrbuch, das musste man ihm lassen!
Eigentlich wäre spätestens, dass der Punkt gewesen, an dem Carl deutlich gemacht hätte, dass er das alles nicht im geringsten lustig fand, aber sie hatten in letzter Zeit viel zu tun gehabt und kaum Zeit für einander, sodass er sich einen kurzen Augenblick gönnte, in dem er einfach nur die körperliche Nähe zu Helmuth genoss.
„Ich hab nichts gemacht, ehrlich.“ Sie hatten diesen Satz so oft gehört, dass es Carl ein wenig schwer viel, ihn ernst zu sagen, aber irgendwie fiel es ihm gerade generell leicht, Helmuth gegenüber trotzig zu reagieren, da war das Wie eher Nebensache.
„Tut mer Leid, aber ich glaub di aka Wort!“
Na gut, das Spiel konnten Zwei spielen. Carl drehte die Hände schnell und geübt aus Helmuths Griff, stützte sich an der Wand ab und versuchte die Drehung auszunutzen, um an dem Andern vorbei zu kommen. Helmuth jedoch hatte schnell reagiert und drehte sich mit ihm.
„Aha, jetzt also auch noch Fluchtversuch!“, brachte er zwischen gepressten Zähnen hervor, bevor er schließlich Carl  gegen den Schreibtisch drängte. Noch immer stand Helmuth hinter ihm und da er nicht wirklich Gewalt anwenden wollte, musste Carl für einen Moment aufhören, Widerstand z leisten und seine Hände aus Helmuths Griff zu befreien. Diese Rücksicht erwies sich als schwerer Fehler, denn das nächste, was Carl hörte, war ein vertrautes Klicken.
„Du hast nicht wirklich-“ Der gescheiterte Versuch, seine Arme nach vorne zu nehmen, machte Carl überdeutlich, dass sein Partner ihm sehr wohl Handschellen angelegt hatte. Er wollte weiter protestieren, wurde jedoch davon abgehalten, dass Helmuth seine nun eindeutig überlegene Position ausnutzte und ihn nach vorne über die leere Tischplatte des Schreibtischs drückte. Er spürte Helmuths Beine direkt an sich und dessen Hände, wie sie schwer auf seinen Schultern lagen. Er konnte nur hoffen, dass Penny nicht wirklich bloß Kaffee holen war. Wenn sie jetzt zurückkäme, wäre das mehr als peinlich.
Allerdings vermutete Carl, dass Helmuth diesbezüglich schon wusste, was er tat. Er war zu gleichen Anteilen wütend und amüsiert über den Vorstoß seines Partners und brauchte einige Sekunden, um zu entscheiden, wie er reagieren sollte. Dann entschloss er sich dafür, den gesunden Menschenverstand zu ignorieren und einfach mitzuspielen. Sie hatten nicht viel zu verlieren und es gab so selten Gelegenheit für sie beide, einfach mal fünf grade sein zu lassen.
„Verdammtes Bullenschwein!“, zischte er und sein Atem beschlug auf der blanken Holzplatte direkt vor ihm. Helmuths Reaktion kam umgehend. Er drehte die Kette der Handschellen einmal um den eigenen Finger und sofort zuckte Carl zusammen, als das kalte Metall in seine Handgelenke einschnitt.
„Bloß net frech werden, Freundchen!“ Helmuth hatte sich nach vorne gebeugt, sodass er direkt in Carls Ohr flüsterte und der heiße Atem auf seiner Haut jagte diesem einen Schauer über den Rücken.
„Oiso noch amal: Was wast du über den Mord!“
„Von mir erfährst du gar nichts, du Penner!“ Wieder zog Helmuth die Handschellen an, bis Carl aufstöhnte. Wenn der so weiter machte, würde er morgen darauf achten müssen, dass er seine Hemdsärmel ordentlich zuknöpfte. Carl spürte, wie Helmuth sich an ihn presste, sodass er dem Körperkontakt nicht mehr im Geringsten ausweichen konnte.
„Des werdma sehen, du Kleinganove! Di krieg i schon noch zum Reden!“
Helmuth stützte sich mit der einen Hand auf dem Schreibtisch neben Carls Gesicht ab, während er mit der anderen langsam und genüsslich über seinen Oberkörper fuhr. Die Implikationen dessen, was ihn erwartete, ließen Carls Kehle trocken werden. Je mehr Helmuth sich ihm aufdrängte, desto deutlich wurde, dass er dieses Spiel außerordentlich genoss und ganz gleich, wie unbequem seine momentane Position war, so konnte Carl nicht bestreiten, dass auch er äußerst erregt war.
„Das ist Missbrauch von Staatsgewalt!“ Unter normalen Umständen wäre es ihm vermutlich unangenehm gewesen, dass er mittlerweile so keuchte, aber dankenswerterweise waren das hier ja keine normalen Umstände.
Helmuth lachte auf und seine Stimme war dunkler als sonst vor Verlangen. „Und wer soll so anem unvaschämten kleinen Lügner schon glauben?“ Helmuth trat einen halben Schritt zurück und zog Carl soweit mit sich, dass er um dessen Hüften herum nach seinem Gürtel greifen konnte. Er begann die Schnalle zu öffnen und fuhr heiser fort:
„Kan Schwein interessiert sich füa so a paar depperte Gschichtn von iagend so anem Piefke! Des kannst vergessen, dass dia jemand glaubt. I kann machen mit dia, wos I will, vastehst des?“
Carl hörte nur am Rande auf die Worte des Anderen. Immerhin hatte der ihm mittlerweile erfolgreich die Hose geöffnet und zog ihm nun mit einem schnellen Griff die Jeans herunter, sodass diese ihm nun an den Knöcheln hingen und es Carl schwer fiel, diese unordentlich und peinliche Position auszuhalten. Sofort jedoch wurde er entschädigt, als Helmuth begann, ihm durch die Unterhose hindurch den Schritt zu massieren. Carls Atmung wurde schneller und offenbar blieb auch Helmuth nicht verborgen, wie sehr seine Erregung anwuchs.
„Na da schau her“, meinte er grinsend, „Dia scheint des ja Spaß zu machen. Gut für di, dann hast vielleicht a was davon!“
Carl wollte Helmuth sagen, dass er hier bitte keine großen Reden schwingen, sondern zur Sache kommen sollte. Er verzehrte sich so sehr nach seinem Liebhaber, dass er sich am Rande fragte, wie er die letzten Tage überhaupt ohne dessen Gegenwart hatte aushalten können. Aber irgendetwas sagte ihm, dass das wohl gerade nicht die angebrachte Reaktion war.
„Du bekommst aus mir gar nichts heraus, Scheißbulle!“ Er konnte nur hoffen, dass Helmuth seine Worte erst recht anspornten. Er spürte, wie Helmuth ihm nun auch noch die schwarzen Boxershorts auszog und atmete erleichtert auf, auch wenn er sich mit einem Mal erstaunlich ausgeliefert fühlte, wie er da breitbeinig und nach vorne gebeugt so exponiert vor seinem Kollegen stand.
Der Gedanke der Scham währte nur kurz und wich einem stechenden Schmerz. Carl brauchte einige Sekunden, um zu verstehen, dass Helmuth ihm gerade seinen eigenen Gürtel über den Hintern gezogen hatte.
„Nenn mich net noch amal so!“
Die Drohung in Helmuths Stimme klang beeindruckend ernst.
„Ich nenn dich, wie ich will, Bulle!“ Ein weiter Schlag und Carl musste die Zähne zusammenbeißen, um nicht aufzustöhnen.
„Mia werdn ja gleich sehn, wie selbstbewusst du noch bist, wenn ich mit dia fertig bin.“
Carl wollte zu einer bissigen Antwort ansetzen, doch in diesem Augenblick drang Helmuth ohne Vorwarnung mit zwei Fingern gleichzeitig in ihn ein und er stöhnte auf.
„Scheiße!“ Sofort wurden Helmuths Bewegungen sanfter. Carl grinste. Ganz gleich, wie hart der Andere sich gab, ganz konnte er die Sorge um ihn wohl nie aufgeben. Carl atmete tief durch und versuchte, sich zu entspannen, während Helmuth ihn zwar verlangend aber dennoch sorgsam vorzubereiten begann. Nach wenigen Augenblicken begann Carl die Behandlung, die Helmuth ihm zukommen ließ, zu genießen und er musste die Zähne zusammen beißen, um nicht lustvoll aufzustöhnen. Stattdessen streckte er sich Helmuth entgegen, der sofort seine freie Hand benutzte, um ihn zurück auf den Schreibtisch zu pressen.
Helmuth hielt kurz inne und zog sich für einen Moment zurück. Carl nutzte die kurze Verschnaufpause. „Du kannst mich hier den ganzen Tag über den Schreibtisch vögeln, Bulle, ich werde trotzdem nichts verraten!“
Beinahe erwartete er einen weiteren Schlag mit dem Gürtel, doch der blieb aus. Stattdessen spürte Carl, wie Helmuth sich hinter ihm positionierte. „Du spuckst ganz schön große Töne!“ In einer fließenden Bewegung drang er in Carl ein. Er schien eine Sekunde zu brauchen, um dieses Gefühl zu genießen, denn er rührte sich keinen Zentimeter, was es Carl ermöglichte, sich ganz darauf zu konzentrieren. Dann, endlich, begann Helmuth sich in ihm zu bewegen und Carl vergaß alles um sie herum.
Die Handschellen schnitten ihm noch immer in die Handgelenke und die Tischkante drückte unangenehm gegen sein Becken, aber Helmuth war in ihm und das war alles, was zählte. Jeder Stoß war berauschend und obwohl er nichts dazu beitragen konnte, fand Helmuth schnell einen Rhythmus, der sie beide Sterne sehen ließ.
Es dauerte nicht lange, bis Carl schließlich vollkommen von Lust übermannt wurde und sich nicht mehr halten konnte. Erschöpft blieb er liegen. Normalerweise hätte er sich jetzt Helmuth zugewandt und dafür gesorgt, dass auch der auf seine Kosten kam, aber momentan war er dazu nun wirklich nicht in der Lage und außerdem schien Helmuth auch ganz gut so klar zu kommen.
Als schließlich auch der Blonde mit Carls Namen auf den Lippen seinen Höhepunkt erreichte, waren sie beide vollkommen ausgelaugt. Schwer atmend und halb auf den Schreibtisch gestützt, nahm Helmuth Carl in den Arm und fragte leise: „Ois okay?“
Carl brauchte eine Weile bis er antworten konnte. Dann nickte er. „Ja. Ich glaub, ich würde jetzt gerne ein Geständnis ablegen!“
„Ah ja?“
„Ja. Es tut mir Leid, dass ich den Auftrag einfach so angenommen hab, ohne das mit dir zu klären. Ich wollte dich nicht übergehen.“
Helmuth richtete sich auf und sah auf seinen übel zugerichteten Kollegen hinab. Er musterte ihn abschätzig und lächelte dann.
„Is scho recht. Versprichst mer nur, dassd auf di aufpasst!“
Vorsichtig half er Carl hoch und begann, ihm die Fesseln zu lösen.

Date: 2014-07-20 02:35 am (UTC)
From: [identity profile] turwaith.livejournal.com
Rawr! Ich mags :3 Damit hast du mich sehr glücklich gemacht! *-*

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