(no subject)
Aug. 30th, 2007 09:20 pmFandom: Bleach
Pairing: Yoruichi/Soi Fon
Challenge: Ex
Warnungen: Yuri, Gewalt... und mein Versuch humorvoll zu sein ^^;
Anmerkungen: Mein erster Post in dieser Community! Hallo allerseits... *in die Runde wink*
Ungeduldig klopfte Soi Fon mit den Fingern auf ihren Oberarm, die Arme verschränkt, und suchte rastlos mit den Augen nach jedem Hinweis, dass sich jemand durch die dichten Zweige der Bäume zu ihr auf die kleine Lichtung schlängelte. Entnervt seufzte sie laut auf, ließ sich wie so häufig schon gegen den Baumstamm in ihrem Rücken rückwärts fallen, als sie noch immer niemanden entdecken konnte.
Sie schloss die Augen, tastete mit ihrem Geist nach dem vertrauten Reiatsu, hoffte mit ihrem ganzen Herzen, dass sie dadurch das Nahen der erwarteten Person erkennen konnte.
Fluchend kniff sie verärgert das Gesicht zusammen. Fehlanzeige. Obwohl sie im Grunde genommen nichts anderes erwartet hatte, die Person, auf die sie wartete, war eine Meisterin im Verschleiern...
Eindeutig wütend drehte sich Soi Fon auf dem Absatz um und trat zornig gegen den Stamm, als könne sie durch dieses kindische Verhalten ein Ventil finden. Jeden anderen hätte sie dafür in Stücke gerissen, dass man sie über eine Stunde warten ließ, niemand durfte es wagen, die Kommandantin der Zweiten Division zu versetzen, absolut niemand!
Mit Ausnahme ihrer eigenen Ex-Kommandantin, für die sie ohne zu zögern bis zum Ende ihres Lebens warten würde, wenn sie es nur verlangte...
Yoruichi-sama! So langsam ihre schwelende Wut angestiegen war, so schnell verflog sie mit einem Mal und wich der nackten Panik. Was, wenn Yoruichi-sama heute nicht mehr kommen würde? Was, wenn sie niemals wieder kommen würde? Was, wenn sie sie schon wieder verlassen hätte...?
Soi Fon handelte sofort. Der Platz, an dem sie bis eben noch gestanden hatte, war leer, nur eine kleine Blätterwolke schwebte aufgewühlt erst nach oben und ließ sich dann mit dem Wind wieder träge zu Boden gleiten.
So schnell sie ihr Shunpo trug, rannte sie durch den Wald, sprang über Äste und Zweige, brach rücksichtslos durch Wände aus goldenen und purpurnen Blättern, ihre Füße berührten kaum die Rinde der Bäume über die sie raste. Erst in Seireitei angelangt, hielt sie kurz inne, wagte einen neuen Versuch einen Faden des Reiatsu ihrer Ex-Vorgesetzten zu erhaschen, und verzog verbittert das Gesicht, als sie in dem Wust an roten Bändern um sie herum wieder vergeblich danach suchte.
Hatte Yoruichi-sama wirklich...? Sie würde doch nicht etwa wieder ohne sie...?
Den ersten Shinigami, den sie auf ihrer Jagd begegnete, ergriff sie hart am Arm, kaum dass sie aus dem Shunpo getreten war.
„Hast du Fürstin Yoruichi gesehen?“, fuhr sie ihn grob an, ohne Zeit daran zu verschwinden, sein vor Schrecken bleiches Gesicht zu beachten. Sein Kopfschütteln war schließlich kaum von seinem Zittern zu unterscheiden, als er endlich wieder genug Fassung erlangte um der berüchtigten Kommandantin zu antworten, doch Soi Fon war schon mit einem verärgerten Zischen weitergerannt.
Erst nach dem zehnten Versuch, der sie schon beinahe in das Zentrum der Stadt gebracht hatte, deutete ein Junior-Offizier der Vierten Division verstört mit dem Finger in eine Richtung und hauchte ängstlich ein „Ich glaube in Kintarôs Udon-ya...“, bevor sie so schnell wie sie ihr inzwischen nahezu explodierender Zorn trug mit Shunpo in die angegebene Richtung flog.
Neben Yoruichi lagen schon mehrere leere Schüsseln auf der Theke, als sie von ihrer Suppenschale aufsah, die Stäbchen mit einem dicken Bissen Nudeln noch halb auf dem Weg zu ihrem offenen Mund geführt, und ihre Ex-Vize-Kommandantin lächelnd begrüßte.
„Soi Fon, schön dich zu sehen, möchtest du auch eine Sch...?“
Ihr Lächeln erstarb wie das Ende des Wortes auf ihren Lippen, als die volle Schale aus ihren Händen flog und augenblicklich mehrere Meter weiter an der Wand des kleinen Restaurants in Millionen Scherben und Tropfen zersplitterte, bevor sie so schnell wie der Blitz ein weiterer Fußkick in ihrem Magen traf und sie mit dem Rücken neben den Nudelresten an die Wand krachte.
Sie brauchte nicht mehr, als das wutverzerrte Gesicht ihrer Ex-Untergebenen und die schmale, doch umso tödlichere Faust zu sehen, die mit wahnwitziger Geschwindigkeit auf sie zurasten, um zu wissen, dass sie einen weiteren Treffer auch ohne Schmetterlingsmarkierung vielleicht nicht überleben würde. Sie hörte das Krachen des Holzes, wo sie bis soeben noch mit weit aufgerissenen Augen an der Wand gelehnt hatte, doch sie drehte sich nicht um und rannte weiter aus dem Restaurant, so schnell sie ihr Shunpo zu tragen vermochte. Hinter ihr spürte sie den bekannten Reiatsu ihrer Ex-Vize-Kommandantin, als sie rasend vor Zorn die Verfolgung aufnahm.
Starr fixierte Soi Fon den orangenen Fleck, den sie immer wieder durch den Blätterdschungel hindurch vor sich aufblitzen sah, und zwang ihren Körper noch einmal weiter zu beschleunigen.
Wütend knirschte sie mit den Zähnen. Yoruichi-sama glaubte also ihr im Wald entkommen zu können? Sie würde niemals zulassen sie jetzt aus den Augen zu verlieren, das Rennen zu verlieren, sie zu verlieren... Niemals, nicht hier, und vor allem nicht jetzt! Sie würde sie einholen, und wenn sie dabei ihre letzte Kraft...
Ein weiterer Sprung, und plötzlich war sie ganz nahe, sammelte ihre Kräfte in den Fingerspitzen... und stieß zu, streifte wie ein Dolch aus Fleisch und Blut Yoruichis Seite. Yoruichi wankte beim Rennen, verfehlte den nächsten Ast um wenige Millimeter und stürzte schließlich zu Boden, landete jedoch wie eine Katze geschickt auf ihren Füßen.
Doch schon war Soi Fon bei ihr, innerlich jubilierend, und katapultierte ihre geballte Faust auf ihr Gesicht zu, die von Yoruichi in letzter Nanosekunde mit ihrem Unterarm abgeblockt wurde, doch schon schleuderte sie ihr Bein nach oben, das wiederrum nur mit Mühe von Yoruichis anderem Arm weggedrückt wurde.
„Was... ist los... mit dir...?“, hechelte die katzenhafte Schöne zwischen zwei Tritten und Schlägen, während sie ihren Attacken elegant, doch nichstdestotrotz mühevoll auswich und parierte.
Verbissen verzerrte Soi Fon ihre Züge zu einer weiteren wutverzerrten Grimasse. Das wagte Yoruichi-sama noch zu fragen...? Sie beschloss, ihre weiteren Attacken auf das Zwerchfell ihrer Ex-Vorgesetzten zu fixieren, um ihr jegliche Luft für weitere dumme Fragen aus den Lungen zu pressen.
„Ihr... habt... versprochen... heute... mit... mir... Shunkô... zu... trainieren!“, stieß sie bei jedem Schlag hasserfüllt hervor, während sie ihre Tritte und Schläge auf Yoruichi niederprasseln ließ, „Ihr... habt... versprochen... mich... nie... wieder... ohne... Vorwarnung... zu... verlassen!“
Entgeistert starrte sie Yoruichi mit leicht offenem Mund an, während sie nebenbei mit ihren Armen, Händen und Beinen die Attacken nun nahezu geistesabwesend abblockte. Und plötzlich griff sie an!
Soi Fon bemerkte die Taktikänderung aus den Augenwinkeln heraus, doch ihre eigene Blockade kam zu spät, und in der letzten verbliebenen Nanosekunde wappnete sie sich gegen den kommenden Schmerz...
Yoruichis Hand glitt knapp an ihrem Gesicht vorbei, ergriff ohne zu zögern nach ihrem Hinterkopf und zog die überraschte Kommandantin der Geheimtruppe an sich. Soi vergaß selbst zu blinzeln, als sie die weichen Lippen ihrer Yoruichi-sama entschlossen und unachgiebig auf ihrem Mund spürte, und noch bevor ihr Verstand die Zeit fand, über diese unerwartete Wendung nachzudenken, fühlte sie wie ihr Zorn und ihre Angst zu einem kleinen Pfützchen zusammenschmolzen, so wie ihre Knie und ihre Ellbogen auf einmal jede Kampfeslust und Kraft aufgaben. Verlangend und erleichtert und glücklich ließ sie sich in Yoruichi-samas Umarmung und Kuss fallen, bevor sie die Zärtlichkeiten mit der Kraft der Verzweiflung eines beinahe verlassenen Hündchens erwiderte.
Als Yoruichi schließlich den Kuss unterbrach und sie prüfend betrachtete, erwiderte Soi schüchtern das Lächeln.
„Es tut mir Leid, dass du auf mich warten musstest“, begann sie mit einem Entschuldigung heischenden Grinsen und einer honigsanften Stimme, die Soi Fon willenlos dahinschmelzen ließ. „Ich war bis eben in der Welt der Lebenden, und dann habe ich plötzlich einen Bärenhunger bekommen...“
„Das macht nichts, Yoruichi-sama“, hauchte Soi Fon mit geröteten Wangen, und wagte es kaum sich zu bewegen, aus Angst die starken Arme um ihre Taille durch eine unbedachte Geste zu verscheuchen. „Ich werde immer auf Euch warten, Yoruichi-sama...“
Yoruichi lächelte wieder.
„Dann ist ja alles geklärt, oder? Wir werden nachher gemeinsam trainieren, aber erst... hast du Lust auf eine Schale Gyûdon?“ Genüsslich leckte sie sich mit einer schmalen Zunge unbewusst über die Lippen, was sie mehr denn je wie eine hungrige Katze wirken ließ, wie Soi Fon innerlich schmachtend feststellte, bis sich ihr Lächeln in ein schiefes Grinsen verlor:
„Auf Udon sollten wir erst einmal verzichten, bei dem Chaos, das du heute dem armen Kintarô beschert hast...“
Pairing: Yoruichi/Soi Fon
Challenge: Ex
Warnungen: Yuri, Gewalt... und mein Versuch humorvoll zu sein ^^;
Anmerkungen: Mein erster Post in dieser Community! Hallo allerseits... *in die Runde wink*
Ungeduldig klopfte Soi Fon mit den Fingern auf ihren Oberarm, die Arme verschränkt, und suchte rastlos mit den Augen nach jedem Hinweis, dass sich jemand durch die dichten Zweige der Bäume zu ihr auf die kleine Lichtung schlängelte. Entnervt seufzte sie laut auf, ließ sich wie so häufig schon gegen den Baumstamm in ihrem Rücken rückwärts fallen, als sie noch immer niemanden entdecken konnte.
Sie schloss die Augen, tastete mit ihrem Geist nach dem vertrauten Reiatsu, hoffte mit ihrem ganzen Herzen, dass sie dadurch das Nahen der erwarteten Person erkennen konnte.
Fluchend kniff sie verärgert das Gesicht zusammen. Fehlanzeige. Obwohl sie im Grunde genommen nichts anderes erwartet hatte, die Person, auf die sie wartete, war eine Meisterin im Verschleiern...
Eindeutig wütend drehte sich Soi Fon auf dem Absatz um und trat zornig gegen den Stamm, als könne sie durch dieses kindische Verhalten ein Ventil finden. Jeden anderen hätte sie dafür in Stücke gerissen, dass man sie über eine Stunde warten ließ, niemand durfte es wagen, die Kommandantin der Zweiten Division zu versetzen, absolut niemand!
Mit Ausnahme ihrer eigenen Ex-Kommandantin, für die sie ohne zu zögern bis zum Ende ihres Lebens warten würde, wenn sie es nur verlangte...
Yoruichi-sama! So langsam ihre schwelende Wut angestiegen war, so schnell verflog sie mit einem Mal und wich der nackten Panik. Was, wenn Yoruichi-sama heute nicht mehr kommen würde? Was, wenn sie niemals wieder kommen würde? Was, wenn sie sie schon wieder verlassen hätte...?
Soi Fon handelte sofort. Der Platz, an dem sie bis eben noch gestanden hatte, war leer, nur eine kleine Blätterwolke schwebte aufgewühlt erst nach oben und ließ sich dann mit dem Wind wieder träge zu Boden gleiten.
So schnell sie ihr Shunpo trug, rannte sie durch den Wald, sprang über Äste und Zweige, brach rücksichtslos durch Wände aus goldenen und purpurnen Blättern, ihre Füße berührten kaum die Rinde der Bäume über die sie raste. Erst in Seireitei angelangt, hielt sie kurz inne, wagte einen neuen Versuch einen Faden des Reiatsu ihrer Ex-Vorgesetzten zu erhaschen, und verzog verbittert das Gesicht, als sie in dem Wust an roten Bändern um sie herum wieder vergeblich danach suchte.
Hatte Yoruichi-sama wirklich...? Sie würde doch nicht etwa wieder ohne sie...?
Den ersten Shinigami, den sie auf ihrer Jagd begegnete, ergriff sie hart am Arm, kaum dass sie aus dem Shunpo getreten war.
„Hast du Fürstin Yoruichi gesehen?“, fuhr sie ihn grob an, ohne Zeit daran zu verschwinden, sein vor Schrecken bleiches Gesicht zu beachten. Sein Kopfschütteln war schließlich kaum von seinem Zittern zu unterscheiden, als er endlich wieder genug Fassung erlangte um der berüchtigten Kommandantin zu antworten, doch Soi Fon war schon mit einem verärgerten Zischen weitergerannt.
Erst nach dem zehnten Versuch, der sie schon beinahe in das Zentrum der Stadt gebracht hatte, deutete ein Junior-Offizier der Vierten Division verstört mit dem Finger in eine Richtung und hauchte ängstlich ein „Ich glaube in Kintarôs Udon-ya...“, bevor sie so schnell wie sie ihr inzwischen nahezu explodierender Zorn trug mit Shunpo in die angegebene Richtung flog.
Neben Yoruichi lagen schon mehrere leere Schüsseln auf der Theke, als sie von ihrer Suppenschale aufsah, die Stäbchen mit einem dicken Bissen Nudeln noch halb auf dem Weg zu ihrem offenen Mund geführt, und ihre Ex-Vize-Kommandantin lächelnd begrüßte.
„Soi Fon, schön dich zu sehen, möchtest du auch eine Sch...?“
Ihr Lächeln erstarb wie das Ende des Wortes auf ihren Lippen, als die volle Schale aus ihren Händen flog und augenblicklich mehrere Meter weiter an der Wand des kleinen Restaurants in Millionen Scherben und Tropfen zersplitterte, bevor sie so schnell wie der Blitz ein weiterer Fußkick in ihrem Magen traf und sie mit dem Rücken neben den Nudelresten an die Wand krachte.
Sie brauchte nicht mehr, als das wutverzerrte Gesicht ihrer Ex-Untergebenen und die schmale, doch umso tödlichere Faust zu sehen, die mit wahnwitziger Geschwindigkeit auf sie zurasten, um zu wissen, dass sie einen weiteren Treffer auch ohne Schmetterlingsmarkierung vielleicht nicht überleben würde. Sie hörte das Krachen des Holzes, wo sie bis soeben noch mit weit aufgerissenen Augen an der Wand gelehnt hatte, doch sie drehte sich nicht um und rannte weiter aus dem Restaurant, so schnell sie ihr Shunpo zu tragen vermochte. Hinter ihr spürte sie den bekannten Reiatsu ihrer Ex-Vize-Kommandantin, als sie rasend vor Zorn die Verfolgung aufnahm.
Starr fixierte Soi Fon den orangenen Fleck, den sie immer wieder durch den Blätterdschungel hindurch vor sich aufblitzen sah, und zwang ihren Körper noch einmal weiter zu beschleunigen.
Wütend knirschte sie mit den Zähnen. Yoruichi-sama glaubte also ihr im Wald entkommen zu können? Sie würde niemals zulassen sie jetzt aus den Augen zu verlieren, das Rennen zu verlieren, sie zu verlieren... Niemals, nicht hier, und vor allem nicht jetzt! Sie würde sie einholen, und wenn sie dabei ihre letzte Kraft...
Ein weiterer Sprung, und plötzlich war sie ganz nahe, sammelte ihre Kräfte in den Fingerspitzen... und stieß zu, streifte wie ein Dolch aus Fleisch und Blut Yoruichis Seite. Yoruichi wankte beim Rennen, verfehlte den nächsten Ast um wenige Millimeter und stürzte schließlich zu Boden, landete jedoch wie eine Katze geschickt auf ihren Füßen.
Doch schon war Soi Fon bei ihr, innerlich jubilierend, und katapultierte ihre geballte Faust auf ihr Gesicht zu, die von Yoruichi in letzter Nanosekunde mit ihrem Unterarm abgeblockt wurde, doch schon schleuderte sie ihr Bein nach oben, das wiederrum nur mit Mühe von Yoruichis anderem Arm weggedrückt wurde.
„Was... ist los... mit dir...?“, hechelte die katzenhafte Schöne zwischen zwei Tritten und Schlägen, während sie ihren Attacken elegant, doch nichstdestotrotz mühevoll auswich und parierte.
Verbissen verzerrte Soi Fon ihre Züge zu einer weiteren wutverzerrten Grimasse. Das wagte Yoruichi-sama noch zu fragen...? Sie beschloss, ihre weiteren Attacken auf das Zwerchfell ihrer Ex-Vorgesetzten zu fixieren, um ihr jegliche Luft für weitere dumme Fragen aus den Lungen zu pressen.
„Ihr... habt... versprochen... heute... mit... mir... Shunkô... zu... trainieren!“, stieß sie bei jedem Schlag hasserfüllt hervor, während sie ihre Tritte und Schläge auf Yoruichi niederprasseln ließ, „Ihr... habt... versprochen... mich... nie... wieder... ohne... Vorwarnung... zu... verlassen!“
Entgeistert starrte sie Yoruichi mit leicht offenem Mund an, während sie nebenbei mit ihren Armen, Händen und Beinen die Attacken nun nahezu geistesabwesend abblockte. Und plötzlich griff sie an!
Soi Fon bemerkte die Taktikänderung aus den Augenwinkeln heraus, doch ihre eigene Blockade kam zu spät, und in der letzten verbliebenen Nanosekunde wappnete sie sich gegen den kommenden Schmerz...
Yoruichis Hand glitt knapp an ihrem Gesicht vorbei, ergriff ohne zu zögern nach ihrem Hinterkopf und zog die überraschte Kommandantin der Geheimtruppe an sich. Soi vergaß selbst zu blinzeln, als sie die weichen Lippen ihrer Yoruichi-sama entschlossen und unachgiebig auf ihrem Mund spürte, und noch bevor ihr Verstand die Zeit fand, über diese unerwartete Wendung nachzudenken, fühlte sie wie ihr Zorn und ihre Angst zu einem kleinen Pfützchen zusammenschmolzen, so wie ihre Knie und ihre Ellbogen auf einmal jede Kampfeslust und Kraft aufgaben. Verlangend und erleichtert und glücklich ließ sie sich in Yoruichi-samas Umarmung und Kuss fallen, bevor sie die Zärtlichkeiten mit der Kraft der Verzweiflung eines beinahe verlassenen Hündchens erwiderte.
Als Yoruichi schließlich den Kuss unterbrach und sie prüfend betrachtete, erwiderte Soi schüchtern das Lächeln.
„Es tut mir Leid, dass du auf mich warten musstest“, begann sie mit einem Entschuldigung heischenden Grinsen und einer honigsanften Stimme, die Soi Fon willenlos dahinschmelzen ließ. „Ich war bis eben in der Welt der Lebenden, und dann habe ich plötzlich einen Bärenhunger bekommen...“
„Das macht nichts, Yoruichi-sama“, hauchte Soi Fon mit geröteten Wangen, und wagte es kaum sich zu bewegen, aus Angst die starken Arme um ihre Taille durch eine unbedachte Geste zu verscheuchen. „Ich werde immer auf Euch warten, Yoruichi-sama...“
Yoruichi lächelte wieder.
„Dann ist ja alles geklärt, oder? Wir werden nachher gemeinsam trainieren, aber erst... hast du Lust auf eine Schale Gyûdon?“ Genüsslich leckte sie sich mit einer schmalen Zunge unbewusst über die Lippen, was sie mehr denn je wie eine hungrige Katze wirken ließ, wie Soi Fon innerlich schmachtend feststellte, bis sich ihr Lächeln in ein schiefes Grinsen verlor:
„Auf Udon sollten wir erst einmal verzichten, bei dem Chaos, das du heute dem armen Kintarô beschert hast...“