Romane/Intimität: Auf dem Dach (für mich)
Jul. 13th, 2014 12:26 amTeam: Erato
Titel: Das letzte Seufzen
Autor:
leviathans_moon
Challenge: Romanze/Intimität - Auf dem Dach
Fandom: How to train your dragon
Pairing: Astrid/Hiccup
Wortzahl: 709
Kommentar: Möglicherweise etwas verwirrend, was die Namen und so angeht, wenn man die Serie nicht kennt. Und sorry for the cheesy title.
p.s. ich hätte gern einen How to train your dragon tag!!!
Der Mond grub sich durch die seit Tagen dichte Wolkendecke und schien auf vordersten Felsen, die aus dem Meer herausragten. Er schaute gen Horizont, der ruhigen See folgend. Dagger der Verrückte war fürs Erste ausgeschaltet, aber das würde nicht lange anhalten. Hiccup drehte sich zu Toothless um, der einige Meter entfernt auf dem hinteren Ende des Daches lag und schlief.
Nun waren sie schon Drachenreiter, hatten Freundschaft mit den Drachen geschlossen, sie trainiert, und dennoch kamen Gefahren von außen. Friedliches Leben, was war das. Nicht als Vikinger.
Er seufzte.
"Ich fand Gobbers Tanzeinlage auch sehr deprimierend," flüsterte ihm jemand ins Ohr.
"Woah, Astrid. Du hast mir einen Schrecken eingejagt." Hiccup drehte sich zu seinem besten Freund. "Toothless, ein bisschen Vorwarnung hier, bud." Toothless lachte und glitt vom Dach.
"Worüber denkst du nach?" fragte Astrid und ließ sich neben ihn plumpsen. Er rutschte ein wenig nach rechts, damit sie mehr Platz hatte.
"Dagger."
"Der kommt so schnell nicht wieder," sagte Astrid.
"Aber er wird wiederkommen."
"Und wir werden bereit sein. Mal abgesehen davon, dass dein Vater mittlerweile mehr als nur seinen Kopf will, von Gobber ganz zu schweigen, wir haben Drachen." Sie schlug ihre Faust gegen seine Schulter. "So weit wird er nie kommen."
"AU! Soll mich das aufmuntern?" fragte Hiccup mit einem Lachen. "Jetzt tut meine Schulter weh."
Astrid lachte laut. Einige Schafe schreckten auf und blökten.
"Und jetzt lacht sie auch noch," sagte Hiccup und warf seine Arme in die Luft in verzweifelter Geste.
Er merkte nicht, wie sie näher rückte. Erst als sie ihre Hände um seinen linken Arm winkelte und zu sich zog, spürte er ihre Körperwärme an seiner Seite. Ihr Kopf legte sich auf seine Schulter und er konnte spüren, wie sie atmete. Starr wie der Eisblock, in dem der Skrill-Drache sich nun befand, saß Hiccup auf dem Dach und wartete bis Astrid etwas sagte. Das Rauschen des Meeres wurde unnatürlich laut und Hiccup hoffte nur, es würde sein Herzklopfen übertönen. Und Astrid von seinem nervösen Zittern ablenken.
"Hiccup?"
"J-ja?"
"Dagger hätte keine Chance, wenn wir die Akademie ausweiten würden. Die Erwachsenen brauchen auch alle Drachen, und die müssen trainiert werden."
"Eine Drachenarmee."
Astrid richtete sich auf, hielt seinen Arm aber weiterhin fest. "Ja. Wir können nicht die einzigen Drachenreiter bleiben. Sechs Reiter auf fünf Drachen, das reicht nicht."
"Sieben. Vergiss meinen Vater nicht."
Astrid lacht erneut. "Ja, okay. Du hast es geschafft deinem Vater einen Drachen zu besorgen, aber er benutzt ihn hauptsächlich, um schneller seine Verpflichtungen zu erledigen. Wir brauchen mehr. Jeder auf Berk sollte eine Drachen haben und in der Lage sein, mit ihm einen Krieg zu bestreiten."
Hiccup schaute ihr dabei zu, wie sie immer erregter wurde. "Wie lange sitzt du schon auf diesem Vorschlag?"
Astrid schaute verlegen nach unten. "Seit wir den Skrill gefunden haben, und ich wusste, dass das Ärger geben würde?"
Hiccup nickte. Sie hatte Recht. Dass sie nicht die einzigen Drachenreiter auf Berk bleiben durften, hatte er gewusst seit Dagger zum ersten Mal als Chief auf Berk gewesen war. Sechs Teenager waren keine ausreichende Verteidigung.
"Wir müssen die anderen überzeugen."
"Angefangen mit deinem Vater. So sehr er seinen Drachen liebt, die Idee, die Verteidigung von Berk nicht mehr nur den Beilen und Schwertern in Händen von Wikingern zu überlassen –"
"- wird ihn in seinen Grundsätzen erschüttern." Hiccup seufzte wieder. Wikinger konnten so dickköpfig sein.
Astrid setzte sich etwas auf. "Eigentlich wollte ich dich ja aufmuntern, und jetzt seufzt du immer noch."
Hiccup drehte sich zu ihr mit hochgezogenen Augenbrauen. "Schulter!"
"Jaja," lachte Astrid und strich ihm sanft über seinen Oberarm. "Tut mir leid."
Sie küsste ihn auf die Wange, wie sie es schon so oft getan hatte. Wie so oft fragte er sich, warum es immer nur die Wange war.
"Schlaf gut, Hiccup. Ich komm morgen früh gleich vorbei. Dann können wir mit deinem Vater reden." Sie trat auf den vorderen Absatz des Daches und hangelte sich von dort auf den Boden. Er beobachtete, wie ihre Silhouette sich langsam zu ihrem Haus bewegte. Ein kurzer Lichtstrahl vom Inneren ihres Hauses erhellte sie noch einmal, als sie die Vordertür öffnete. Sie winkte ihm zu, und er riss seine Hand nach oben.
"Schlaf gut, Astrid."
Das letzte Seufzen des Abends galt weder Dagger noch Stoick.
Titel: Das letzte Seufzen
Autor:
Challenge: Romanze/Intimität - Auf dem Dach
Fandom: How to train your dragon
Pairing: Astrid/Hiccup
Wortzahl: 709
Kommentar: Möglicherweise etwas verwirrend, was die Namen und so angeht, wenn man die Serie nicht kennt. Und sorry for the cheesy title.
p.s. ich hätte gern einen How to train your dragon tag!!!
Der Mond grub sich durch die seit Tagen dichte Wolkendecke und schien auf vordersten Felsen, die aus dem Meer herausragten. Er schaute gen Horizont, der ruhigen See folgend. Dagger der Verrückte war fürs Erste ausgeschaltet, aber das würde nicht lange anhalten. Hiccup drehte sich zu Toothless um, der einige Meter entfernt auf dem hinteren Ende des Daches lag und schlief.
Nun waren sie schon Drachenreiter, hatten Freundschaft mit den Drachen geschlossen, sie trainiert, und dennoch kamen Gefahren von außen. Friedliches Leben, was war das. Nicht als Vikinger.
Er seufzte.
"Ich fand Gobbers Tanzeinlage auch sehr deprimierend," flüsterte ihm jemand ins Ohr.
"Woah, Astrid. Du hast mir einen Schrecken eingejagt." Hiccup drehte sich zu seinem besten Freund. "Toothless, ein bisschen Vorwarnung hier, bud." Toothless lachte und glitt vom Dach.
"Worüber denkst du nach?" fragte Astrid und ließ sich neben ihn plumpsen. Er rutschte ein wenig nach rechts, damit sie mehr Platz hatte.
"Dagger."
"Der kommt so schnell nicht wieder," sagte Astrid.
"Aber er wird wiederkommen."
"Und wir werden bereit sein. Mal abgesehen davon, dass dein Vater mittlerweile mehr als nur seinen Kopf will, von Gobber ganz zu schweigen, wir haben Drachen." Sie schlug ihre Faust gegen seine Schulter. "So weit wird er nie kommen."
"AU! Soll mich das aufmuntern?" fragte Hiccup mit einem Lachen. "Jetzt tut meine Schulter weh."
Astrid lachte laut. Einige Schafe schreckten auf und blökten.
"Und jetzt lacht sie auch noch," sagte Hiccup und warf seine Arme in die Luft in verzweifelter Geste.
Er merkte nicht, wie sie näher rückte. Erst als sie ihre Hände um seinen linken Arm winkelte und zu sich zog, spürte er ihre Körperwärme an seiner Seite. Ihr Kopf legte sich auf seine Schulter und er konnte spüren, wie sie atmete. Starr wie der Eisblock, in dem der Skrill-Drache sich nun befand, saß Hiccup auf dem Dach und wartete bis Astrid etwas sagte. Das Rauschen des Meeres wurde unnatürlich laut und Hiccup hoffte nur, es würde sein Herzklopfen übertönen. Und Astrid von seinem nervösen Zittern ablenken.
"Hiccup?"
"J-ja?"
"Dagger hätte keine Chance, wenn wir die Akademie ausweiten würden. Die Erwachsenen brauchen auch alle Drachen, und die müssen trainiert werden."
"Eine Drachenarmee."
Astrid richtete sich auf, hielt seinen Arm aber weiterhin fest. "Ja. Wir können nicht die einzigen Drachenreiter bleiben. Sechs Reiter auf fünf Drachen, das reicht nicht."
"Sieben. Vergiss meinen Vater nicht."
Astrid lacht erneut. "Ja, okay. Du hast es geschafft deinem Vater einen Drachen zu besorgen, aber er benutzt ihn hauptsächlich, um schneller seine Verpflichtungen zu erledigen. Wir brauchen mehr. Jeder auf Berk sollte eine Drachen haben und in der Lage sein, mit ihm einen Krieg zu bestreiten."
Hiccup schaute ihr dabei zu, wie sie immer erregter wurde. "Wie lange sitzt du schon auf diesem Vorschlag?"
Astrid schaute verlegen nach unten. "Seit wir den Skrill gefunden haben, und ich wusste, dass das Ärger geben würde?"
Hiccup nickte. Sie hatte Recht. Dass sie nicht die einzigen Drachenreiter auf Berk bleiben durften, hatte er gewusst seit Dagger zum ersten Mal als Chief auf Berk gewesen war. Sechs Teenager waren keine ausreichende Verteidigung.
"Wir müssen die anderen überzeugen."
"Angefangen mit deinem Vater. So sehr er seinen Drachen liebt, die Idee, die Verteidigung von Berk nicht mehr nur den Beilen und Schwertern in Händen von Wikingern zu überlassen –"
"- wird ihn in seinen Grundsätzen erschüttern." Hiccup seufzte wieder. Wikinger konnten so dickköpfig sein.
Astrid setzte sich etwas auf. "Eigentlich wollte ich dich ja aufmuntern, und jetzt seufzt du immer noch."
Hiccup drehte sich zu ihr mit hochgezogenen Augenbrauen. "Schulter!"
"Jaja," lachte Astrid und strich ihm sanft über seinen Oberarm. "Tut mir leid."
Sie küsste ihn auf die Wange, wie sie es schon so oft getan hatte. Wie so oft fragte er sich, warum es immer nur die Wange war.
"Schlaf gut, Hiccup. Ich komm morgen früh gleich vorbei. Dann können wir mit deinem Vater reden." Sie trat auf den vorderen Absatz des Daches und hangelte sich von dort auf den Boden. Er beobachtete, wie ihre Silhouette sich langsam zu ihrem Haus bewegte. Ein kurzer Lichtstrahl vom Inneren ihres Hauses erhellte sie noch einmal, als sie die Vordertür öffnete. Sie winkte ihm zu, und er riss seine Hand nach oben.
"Schlaf gut, Astrid."
Das letzte Seufzen des Abends galt weder Dagger noch Stoick.
no subject
Date: 2014-07-13 01:37 pm (UTC)Angelegt und nachgetaggt :D