Titel: Unerwartet (ja, ich bin kreativ *hust*)
Team: Erato
Challenge: Fluff - Unerwartete Hilfe (fürs Team)
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Stiles/Derek
Wörter: 1.117
Inhalt: Stiles sah auf Dereks Kopf hinab, direkt vor sich, und musste sich beherrschen, keine unangebrachten sexuellen Fantasien zu entwickeln. Es war verdammt anstrengend, und was ihm die Sache letztendlich erleichterte war der plötzliche Schmerz, der sein Bein hochschoss.
A/N: Es ist Fluff, ich schwörs! Und meine erste Sterek, heh.
Stiles sah auf Dereks Kopf hinab, direkt vor sich, und musste sich beherrschen, keine unangebrachten sexuellen Fantasien zu entwickeln. Es war verdammt anstrengend, und was ihm die Sache letztendlich erleichterte war der plötzliche Schmerz, der sein Bein hochschoss.
"Au! Das tat weh!" teilte Stiles Derek auch sofort mit und warf Dereks Haaren einen bösen Blick zu. Derek dachte anscheinend gar nicht daran, sich ihm zuzuwenden. Er grunzte nur etwas, das sich wie eine Entschuldigung anhörte. Stiles entschied sich, der Einfachheit halber, es ihm dieses Mal durchgehen zu lassen. Er würde nur zu gerne seine Hand durch die schwarzen, seidenen Haare fahren und... okay, Stiles schweifte wieder einmal ab. Dabei wusste er nicht einmal, ob Dereks Haare wirklich so weich waren.
"Was hast du eigentlich dort gemacht?", fragte Stiles, um sich von seinen eigenen Gedanken abzulenken. Außerdem interessierte es ihn ehrlich, warum Derek sich ausgerechnet den Supermarkt ausgesucht hatte, in dem auch Stiles einkaufte. Er lag gar nicht in der Nähe von Dereks Loft. In der sie sich jetzt befanden. Stiles auf der Couch (die überraschenderweise ziemlich bequem war) und Derek kniend vor ihm auf dem Boden.
Derek hob kurz die Schultern. "Irrelevant."
Aha! Es war also etwas, das ihm peinlich war. Stiles hatte zwar kein Werwolf-Gehör, aber das hieß noch lange nicht, dass er nicht auch Lügen erkannte, wenn er sie sah. Oder hörte.
"Kann nicht irrelevant sein, wenn es so weit von hier ist. Hat es mit dem durchgedrehten Omega zu tun?" Denn Stiles würde gerne wissen, wenn ein durchgeknalltes Omega in seiner Nähe war, vielen Dank. Entgegen seinem Talent, sich ständig ungewollt in Gefahr zu begeben, hatte er nämlich keinen Todeswunsch. Zu wissen, wann ihm Gefahr drohte, wäre also sehr von Vorteil.
"Nein, der Omega war nicht dort", war alles, was Derek sagte. Er streifte sanft mit seinem Finger über Stiles' noch nackten Fuß, doch das war schon genug, dass es stach.
"Au", sagte Stiles, mehr um Derek zu nerven, als weil es weh tat. Ehrlich gesagt hatte Stiles mit allem gerechnet, nur nicht mit Derek. Er wollte einfach nur gesunde Lebensmittel einkaufen, damit sein Vater nicht wieder mit Fertigkost ankam und dachte, das sei eine gute Idee. Natürlich musste er vor dem Laden einem betrunkenen Fahrradfahrer ausweichen und sich dabei hinlegen. Als er beim Versuch, aufzustehen, wieder auf den Hintern plumpste, weil sein Fuß sich plötzlich in Schmerz verwandelt hatte, kam Derek plötzlich aus dem Nichts und reichte ihm die Hand.
Stiles wäre schon viel früher misstrauisch geworden, wenn es nicht so geschmerzt hätte.
Es wäre außerdem viel cooler gewesen, wenn Derek nicht vor ihm hockte um ihm einen blöden Verband anzulegen. Doch bevor Stiles sich wieder seinen Fantasien ausgeliefert fand, piekste er sich selbst in den Arm. Die Peinlichkeit, vor Derek sexuelle Erregung auszuströmen, wollte er sich dann doch ersparen.
"Wie siehts eigentlich aus da unten?", fragte Stiles schließlich, um sich wieder abzulenken. Gott, warum musste Derek so ein Gesprächsmuffel sein? Dabei konnte er sympathisch sein und sogar flirten, wenn er wollte - Stiles hatte es schließlich mit eigenen Augen gesehen und war nur nicht vollkommen perplex stehen geblieben, weil sie Isaac hatten sichern müssen.
"Nicht so schlimm wie du tust." Stiles konnte sogar minimal die Belustigung heraushören unter all der Genervtheit. Ha. Er wurde immer besser darin, Derek zu lesen. Aber was sollte man auch tun, wenn der Kerl so wenig redete.
"Pff, du hast leicht reden, du hast ja auch Werwolf-Voodoo-Heilkräfte", erwiderte Stiles gespielt empört. Dabei unterdrückte er ein drittes "Au", als Derek dem provisorischen Verband um seinen Fuß eine Schleife verpasste. Irgendwie war es ja schon ziemlich nett von Derek, das zu tun. Er hätte Stiles auch sich selbst überlassen können. Oder zu Stiles nach Hause fahren können. Stattdessen hatte er ihn in seine Loft gebracht. Warum auch immer. Stiles wollte sich da keine falschen Hoffnungen machen. Derek hatte bestimmt einen guten, neutralen Grund.
Derek antwortete ihm nicht. Natürlich. So war Derek - der stille, alles in sich hineinfressende Adonis. Stiles dachte daran, wie er Derek zwei Stunden lang im Pool über Wasser gehalten hatte. Diese Erinnerung war zumindest noch sicher genug, um sie nicht... okay, Stiles konnte sich eine Vielzahl an Möglichkeiten aus den Fingern saugen, um diese Situation ebenfalls zu einer schmutzigen Fantasie zu machen, aber er strengte sich an, sich daran zu erinnern, wie verdammt anstrengend es gewesen war, nicht zu ertrinken.
"Derek", sagte er schließlich, als seine Gedanken wieder abrutschten. Genannter brummte kurz und Stiles wunderte sich kurz, warum Derek immer noch vor ihm hockte.
"Uh, danke. Ich meine, für das alles hier... und so", sagte Stiles und machte eine ausladende Geste. Dieses Mal hob Derek sogar den Kopf und sah ihm in die Augen. Derek hatte schöne Augen und Stiles biss sich auf die Unterlippe, um sich davon abzuhalten, daran zu denken, wie intensiv es sich immer anfühlte, wenn sie ihn elektrisch-blau anfunkelten.
"Hm", machte Derek, denn was sollte er auch anderes machen. Stiles konnte sich natürlich so Einiges vorstellen, was Derek stattdessen machen könnte, das viel angenehmer wäre, aber das würde wieder dazu führen, dass Stiles sich ablenken musste.
Derek grinste ihn plötzlich an und Stiles fühlte sich ein wenig, als hätte Derek ihn bei etwas Unanständigem erwischt. Vielleicht hatte er ja doch einen Geruch nach Erregung ausgeströmt? Das wäre ultra-peinlich.
Doch Derek sagte nichts, stützte sich lediglich mit den Händen links und rechts von Stiles auf dem Sofa ab und küsste ihn. Okay, das kam auch unerwartet, und Stiles fühlte sich für einige Augenblicke nicht imstande, sich zu rühren, geschweige denn den Kuss zu erwidern. Bis Derek sich von ihm löste und ihn unsicher ansah. Das gab Stiles den Anstoß, Derek im Nacken zu packen und wieder zu sich zu ziehen.
Vielleicht sollte Stiles in Erwägung ziehen, sich öfter ein wenig weh zu tun - durfte nicht schwer werden. Er musste nur darauf achten, dass Derek in der Nähe war, um ihn wieder zu verarzten.
"Hey", sagte Stiles, als sie sich wieder von einander gelöst hatten. "Warum warst du wirklich dort?"
Derek sah Stiles eine Weile lang abschätzend an, bevor er antwortete. "Ich wollte sicher gehen, dass du nicht wieder angegriffen wirst. Scott wollte das eigentlich machen..." Er ließ den Satz unbeendet, doch Stiles konnte sich vorstellen, was passiert war. Er grinste breit.
"Okay", war alles, was Stiles dieses Mal sagte und Derek rollte mit den Augen, bevor er sich neben Stiles auf die Couch fallen ließ und näher rutschte, bis sie Seite an Seite saßen und Stiles sich von Dereks Körperwärme eingehüllt fand. Stiles hoffte, dass der Abend noch ein wenig mehr bot, als einen kleinen, unschuldigen, aber trotzdem ziemlich heißen Kuss. Was machte schon ein verstauchter Knöchel, wenn Stiles dafür Derek bekam. Damit konnte er leben. Aber sowas von.
Team: Erato
Challenge: Fluff - Unerwartete Hilfe (fürs Team)
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Stiles/Derek
Wörter: 1.117
Inhalt: Stiles sah auf Dereks Kopf hinab, direkt vor sich, und musste sich beherrschen, keine unangebrachten sexuellen Fantasien zu entwickeln. Es war verdammt anstrengend, und was ihm die Sache letztendlich erleichterte war der plötzliche Schmerz, der sein Bein hochschoss.
A/N: Es ist Fluff, ich schwörs! Und meine erste Sterek, heh.
Stiles sah auf Dereks Kopf hinab, direkt vor sich, und musste sich beherrschen, keine unangebrachten sexuellen Fantasien zu entwickeln. Es war verdammt anstrengend, und was ihm die Sache letztendlich erleichterte war der plötzliche Schmerz, der sein Bein hochschoss.
"Au! Das tat weh!" teilte Stiles Derek auch sofort mit und warf Dereks Haaren einen bösen Blick zu. Derek dachte anscheinend gar nicht daran, sich ihm zuzuwenden. Er grunzte nur etwas, das sich wie eine Entschuldigung anhörte. Stiles entschied sich, der Einfachheit halber, es ihm dieses Mal durchgehen zu lassen. Er würde nur zu gerne seine Hand durch die schwarzen, seidenen Haare fahren und... okay, Stiles schweifte wieder einmal ab. Dabei wusste er nicht einmal, ob Dereks Haare wirklich so weich waren.
"Was hast du eigentlich dort gemacht?", fragte Stiles, um sich von seinen eigenen Gedanken abzulenken. Außerdem interessierte es ihn ehrlich, warum Derek sich ausgerechnet den Supermarkt ausgesucht hatte, in dem auch Stiles einkaufte. Er lag gar nicht in der Nähe von Dereks Loft. In der sie sich jetzt befanden. Stiles auf der Couch (die überraschenderweise ziemlich bequem war) und Derek kniend vor ihm auf dem Boden.
Derek hob kurz die Schultern. "Irrelevant."
Aha! Es war also etwas, das ihm peinlich war. Stiles hatte zwar kein Werwolf-Gehör, aber das hieß noch lange nicht, dass er nicht auch Lügen erkannte, wenn er sie sah. Oder hörte.
"Kann nicht irrelevant sein, wenn es so weit von hier ist. Hat es mit dem durchgedrehten Omega zu tun?" Denn Stiles würde gerne wissen, wenn ein durchgeknalltes Omega in seiner Nähe war, vielen Dank. Entgegen seinem Talent, sich ständig ungewollt in Gefahr zu begeben, hatte er nämlich keinen Todeswunsch. Zu wissen, wann ihm Gefahr drohte, wäre also sehr von Vorteil.
"Nein, der Omega war nicht dort", war alles, was Derek sagte. Er streifte sanft mit seinem Finger über Stiles' noch nackten Fuß, doch das war schon genug, dass es stach.
"Au", sagte Stiles, mehr um Derek zu nerven, als weil es weh tat. Ehrlich gesagt hatte Stiles mit allem gerechnet, nur nicht mit Derek. Er wollte einfach nur gesunde Lebensmittel einkaufen, damit sein Vater nicht wieder mit Fertigkost ankam und dachte, das sei eine gute Idee. Natürlich musste er vor dem Laden einem betrunkenen Fahrradfahrer ausweichen und sich dabei hinlegen. Als er beim Versuch, aufzustehen, wieder auf den Hintern plumpste, weil sein Fuß sich plötzlich in Schmerz verwandelt hatte, kam Derek plötzlich aus dem Nichts und reichte ihm die Hand.
Stiles wäre schon viel früher misstrauisch geworden, wenn es nicht so geschmerzt hätte.
Es wäre außerdem viel cooler gewesen, wenn Derek nicht vor ihm hockte um ihm einen blöden Verband anzulegen. Doch bevor Stiles sich wieder seinen Fantasien ausgeliefert fand, piekste er sich selbst in den Arm. Die Peinlichkeit, vor Derek sexuelle Erregung auszuströmen, wollte er sich dann doch ersparen.
"Wie siehts eigentlich aus da unten?", fragte Stiles schließlich, um sich wieder abzulenken. Gott, warum musste Derek so ein Gesprächsmuffel sein? Dabei konnte er sympathisch sein und sogar flirten, wenn er wollte - Stiles hatte es schließlich mit eigenen Augen gesehen und war nur nicht vollkommen perplex stehen geblieben, weil sie Isaac hatten sichern müssen.
"Nicht so schlimm wie du tust." Stiles konnte sogar minimal die Belustigung heraushören unter all der Genervtheit. Ha. Er wurde immer besser darin, Derek zu lesen. Aber was sollte man auch tun, wenn der Kerl so wenig redete.
"Pff, du hast leicht reden, du hast ja auch Werwolf-Voodoo-Heilkräfte", erwiderte Stiles gespielt empört. Dabei unterdrückte er ein drittes "Au", als Derek dem provisorischen Verband um seinen Fuß eine Schleife verpasste. Irgendwie war es ja schon ziemlich nett von Derek, das zu tun. Er hätte Stiles auch sich selbst überlassen können. Oder zu Stiles nach Hause fahren können. Stattdessen hatte er ihn in seine Loft gebracht. Warum auch immer. Stiles wollte sich da keine falschen Hoffnungen machen. Derek hatte bestimmt einen guten, neutralen Grund.
Derek antwortete ihm nicht. Natürlich. So war Derek - der stille, alles in sich hineinfressende Adonis. Stiles dachte daran, wie er Derek zwei Stunden lang im Pool über Wasser gehalten hatte. Diese Erinnerung war zumindest noch sicher genug, um sie nicht... okay, Stiles konnte sich eine Vielzahl an Möglichkeiten aus den Fingern saugen, um diese Situation ebenfalls zu einer schmutzigen Fantasie zu machen, aber er strengte sich an, sich daran zu erinnern, wie verdammt anstrengend es gewesen war, nicht zu ertrinken.
"Derek", sagte er schließlich, als seine Gedanken wieder abrutschten. Genannter brummte kurz und Stiles wunderte sich kurz, warum Derek immer noch vor ihm hockte.
"Uh, danke. Ich meine, für das alles hier... und so", sagte Stiles und machte eine ausladende Geste. Dieses Mal hob Derek sogar den Kopf und sah ihm in die Augen. Derek hatte schöne Augen und Stiles biss sich auf die Unterlippe, um sich davon abzuhalten, daran zu denken, wie intensiv es sich immer anfühlte, wenn sie ihn elektrisch-blau anfunkelten.
"Hm", machte Derek, denn was sollte er auch anderes machen. Stiles konnte sich natürlich so Einiges vorstellen, was Derek stattdessen machen könnte, das viel angenehmer wäre, aber das würde wieder dazu führen, dass Stiles sich ablenken musste.
Derek grinste ihn plötzlich an und Stiles fühlte sich ein wenig, als hätte Derek ihn bei etwas Unanständigem erwischt. Vielleicht hatte er ja doch einen Geruch nach Erregung ausgeströmt? Das wäre ultra-peinlich.
Doch Derek sagte nichts, stützte sich lediglich mit den Händen links und rechts von Stiles auf dem Sofa ab und küsste ihn. Okay, das kam auch unerwartet, und Stiles fühlte sich für einige Augenblicke nicht imstande, sich zu rühren, geschweige denn den Kuss zu erwidern. Bis Derek sich von ihm löste und ihn unsicher ansah. Das gab Stiles den Anstoß, Derek im Nacken zu packen und wieder zu sich zu ziehen.
Vielleicht sollte Stiles in Erwägung ziehen, sich öfter ein wenig weh zu tun - durfte nicht schwer werden. Er musste nur darauf achten, dass Derek in der Nähe war, um ihn wieder zu verarzten.
"Hey", sagte Stiles, als sie sich wieder von einander gelöst hatten. "Warum warst du wirklich dort?"
Derek sah Stiles eine Weile lang abschätzend an, bevor er antwortete. "Ich wollte sicher gehen, dass du nicht wieder angegriffen wirst. Scott wollte das eigentlich machen..." Er ließ den Satz unbeendet, doch Stiles konnte sich vorstellen, was passiert war. Er grinste breit.
"Okay", war alles, was Stiles dieses Mal sagte und Derek rollte mit den Augen, bevor er sich neben Stiles auf die Couch fallen ließ und näher rutschte, bis sie Seite an Seite saßen und Stiles sich von Dereks Körperwärme eingehüllt fand. Stiles hoffte, dass der Abend noch ein wenig mehr bot, als einen kleinen, unschuldigen, aber trotzdem ziemlich heißen Kuss. Was machte schon ein verstauchter Knöchel, wenn Stiles dafür Derek bekam. Damit konnte er leben. Aber sowas von.
no subject
Date: 2014-07-08 10:34 pm (UTC)Mir gefällt wie beiläufig und überraschend der Kuss kommt? Man hockt die ganze Zeit in Stiles' Kopf und hört seinen schmutzigen Fantasien zu (er ist ein Teenager, das ist total verständlich xD) - und trotzdem ist die Knutscherei so wundervoll unerwartet und hach. <333
no subject
Date: 2014-07-09 09:02 am (UTC)Und OMG DANKE, genau das teenager-hafte wollte ich damit auch ausrücken und ich hoffe, das ist auch Stiles-gerecht. Er kam mir so vor, als würde sich genau sowas in seinem Kopf abspielen *hust* XD
Solange die Knutscherei nicht ZU unerwartet kam (im Sinne von WTF, das passt ja jetzt gar nicht) ist alles gut. Hoffe ich.
(Für Derek wars definitiv nicht unerwartet, er kann zu gut schnüffeln xD)