[identity profile] ayawinner.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Team: Thalia
Challenge: Romanze/Intimität - Knutschfleck
Titel: Spuren
Fandom: The Expendables
Charaktere: Barney Ross/Lee Christmas
Wörter: 603
Warnungen: Slash, snogging, awkward German, unbetaed.
Anmerkungen: Mit herzlichstem Dank an [livejournal.com profile] nessaniel, ohne die ich das Ding auf jeden Fall komplett aufgegeben hätte. Was vielleicht auch besser gewesen wäre.

„Meinst du nicht, du bist ungefähr hundert Jahre zu alt für solche Späßchen?“

Lee warf Barney, der wohl aus bloßem Selbstzerstörungstrieb hinter ihm stehen geblieben war, durch den Spiegel bitterböse Blicke zu.

„Oder zweihundert Jahre?“

Er befühlte seinen Hals und versuchte, das Ausmaß der Katastrophe einzuschätzen. Ein Poloshirt würde wohl kaum das Schlimmste verdecken. Ein Hemd auch nicht. Er seufzte und gab sich alle Mühe, nicht einfach auszuholen und etwas zu zerstören, das Barney besonders liebte – seine Nase zum Beispiel. Die Genugtuung wäre unschätzbar gewesen und Barney hätte dadurch vermutlich außerdem die allgemeine Aufmerksamkeit von den auffallend frischen roten Blutergüssen auf Lees Hals und Brust abgelenkt.

Zu allem Überfluss fand Barney das Ganze auch noch unheimlich amüsant.

„Du könntest behaupten, jemand hätte glatt mehrmals beim Verprügeln dein Gesicht verfehlt“, schlug er grinsend vor.

„Ich könnte auch behaupten, dass mein Freund auf Würgen abfährt, aber das glaubt uns leider beides kein Mensch, du Kleinkind.“

„Grade hast du noch gesagt, ich sei mindestens zweihundert Jahre alt. Entscheid‘ dich mal.“

Er beugte sich vor, um Lees Schulter zu küssen. Lee stieß ihn nicht weg, verschränkte aber die Arme vor der Brust und sah Barneys Spiegelbild herausfordernd an.

„Ich mach doch gar nichts“, murmelte er gegen Lees Schulter, was Lee einige turbulente Emotionen verursachte, die er in diesem Moment eigentlich nicht gebrauchen konnte, denn schließlich sollte er doch sauer sein auf Barney, verdammt nochmal.

„Deine Definition von ‚nichts‘ kenne ich sehr gut“, sagte er, aber Barney hatte schon seine warmen, vertrauten Hände an Lees Hüften gelegt und streichelte ihn sanft, sodass Lee sich zu keiner Beschwerde mehr in der Lage sah. Barney war immer geradezu unsinnig sanft, und trotzdem erstaunte er Lee – vermutlich versuchte er, Lee wieder bestmöglich zu besänftigen. Es funktionierte in jedem Fall sehr gut, denn Lee war wirklich, wirklich angetan von dem Kribbeln, das jeder Kuss auf seiner Haut hervorrief.

Barney ließ seine Hände über Lees Brust streifen, über seine Hüften, am Bund seiner Jeans vorbei, und Lee wusste schon aus Erfahrung, dass Barneys schier endlose Geduld mit ihm meistens in jeder Menge Spuren auf seinem Körper endete. Er befreite sich also aus Barneys Armen, drehte sich zu ihm um und küsste ihn auf den Mund.

Barney schien überrascht, aber durchaus zufrieden mit dieser Wendung, zog Lee wieder näher an sich heran und vertiefte jeden Kuss, bis sie beide außer Atem zu lachen anfingen. Genau so hatte ihr voriger Abend auch schon angefangen: Damit, dass Barney seine Hände nicht von Lee lassen konnte und dass es Lee viel zu schwer fiel, ihm irgendetwas abzuschlagen. Erst recht nicht, wenn es sich so gut, und so richtig anfühlte. Er drehte den Kopf ein wenig zur Seite und ermunterte Barney so dazu, wieder federleichte Küsse auf Lees Wange und an seinem Hals zu verteilen.

Sofort – denn auch dieses Ende kannte er aus Erfahrung – schob er Barney, der ihn sofort mit einem beinahe herzerweichenden Blick ansah, ein Stück von sich.

„Ich weiß, wie das endet“, sagte er und hob warnend eine Hand, als Barney wieder ein Stück auf ihn zutrat, „aber wir sind schon viel zu spät dran und ich habe nicht vor, oberkörperfrei rumzulaufen.“

Barney bedachte ihn mit einem Blick, der deutlich werden ließ, dass er persönlich nichts gegen das Outfit gehabt hätte, hob dann aber einen Rollkragenpullover von der Kommode auf.

„Zieh‘ doch den an“, schlug er vor. Lee schnaubte. Er streifte den Pullover über und zupfte umständlich den Kragen zurecht, sodass sein Hals komplett bedeckt war.

„Steht dir gut“, sagte Barney, gab ihm einen Klaps auf den Hintern und konnte sich noch gerade rechtzeitig wegducken, um nicht von Lees Ellenbogen am Kiefer getroffen zu werden.

Date: 2014-07-05 05:17 am (UTC)
From: [identity profile] cricri-72.livejournal.com
„Ich mach doch gar nichts“, murmelte er gegen Lees Schulter, was Lee einige turbulente Emotionen verursachte, die er in diesem Moment eigentlich nicht gebrauchen konnte, denn schließlich sollte er doch sauer sein auf Barney, verdammt nochmal.
Ein echtes Problem ;)

Die zwei sind wahnsinnig niedlich (aber zum Glück nicht nur, sonst wäre es zu fluffig), ich weiß gar nicht, was Du hast!

Irgendwann muß ich wohl doch mal die Filme anschauen ...

Date: 2014-07-05 11:25 am (UTC)
From: [identity profile] nessaniel.livejournal.com
Oh Gott, die beiden sind einfach nur die allersüßesten awkward Kekse auf der ganzen Welt und du hast sie großartig eingefangen (jaja, ich weiß, dass du damit unzufrieden bist, halt die Backen).

Genau so hatte ihr voriger Abend auch schon angefangen: Damit, dass Barney seine Hände nicht von Lee lassen konnte und dass es Lee viel zu schwer fiel, ihm irgendetwas abzuschlagen. Erst recht nicht, wenn es sich so gut, und so richtig anfühlte.
DAS IST SO UNFASSBAR SÜSS und ich würde gern mehr über besagten Abend erfahren, kthxbye und es ist einfach nur zauberhaft, wie zärtlich sie trotz Lees ständiger Androhung von körperlicher Gewalt miteinander sind. Hach. <3

„Zieh‘ doch den an“, schlug er vor.
Da ich keine Ahnung habe, ob die bei Barney oder Lee in der Wohnung sind, gehe ich einfach davon aus, dass Barney ihm einen seiner eigenen Pullis angedreht hat, damit er ihn den ganzen Tag anstarren und sich darüber freuen kann, dass er sein Rudel markiert hat. xDD Und darüber, dass sein Freund so hübsch in Rollkragenpullis aussieht, eheheheh.

Date: 2014-07-15 11:51 am (UTC)
der_jemand: (big damn heroes)
From: [personal profile] der_jemand
Er seufzte und gab sich alle Mühe, nicht einfach auszuholen und etwas zu zerstören, das Barney besonders liebte – seine Nase zum Beispiel.
X'D

Oh Gott, die beiden sind absolut zauberhaft und fluffig. Irgendetwas daran, wie sie zwischen Gewaltandrohungen in quietschrosa Zuckerwatte-Wolken schwelgen ist so verflucht richtig... Wunderbar! <3

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