04. Fluff: Tanzen - fürs Team
Jul. 3rd, 2014 10:24 amTeam: Thalia
Autor: Jenchan
Challenge: Fluff - Tanzen (fürs Team)
Titel: Dance with me
Fandom: Original (Hugh-versum)
Charaktere: Hugh, Eliza, Julia
Words: 815
Warnings: unbetaed, uncorrected
Continuation: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6 | Teil 7 | Teil 8
| Teil 9 | Teil 10 | Teil 11
Kommentar: Eigentlich bin ich im Moment super schreibfaul und es fällt mir schwer, überhaupt Worte zu 'Papier' zu bringen. Aber I'll keep trying.
Dance with me
Hugh kam sich wie ein Alien vor, als er den Raum betrat. Es war als Willkommensparty für die ganzen Neulinge deklariert und demensprechend viele Studenten waren hier anzutreffen. Es war laut und die Musik war unvergleichbar mit dem, was er unter einer Party verstand.
Letztlich war es jedoch genau weswegen er überhaupt hergekommen war. Er wollte wissen, was normale Bürger taten, um Spaß zu haben, wie dessen Alltag und Leben aussah. Er konnte sich nur nicht vorstellen, dass diese seltsamen Zuckungen, die die Meute auf der Tanzfläche von sich gaben, wirklich als Tanzen zu bezeichnen war.
"Hugh!", vernahm er seinen Namen und sah sich um, wer ihn wohl gerufen haben mochte. Da schlängelte sich auch schon eine junge Frau durch die Menge, die ihm vage bekannt vorkam. "Schön, dass du auch hier bist. Willst du tanzen?"
Skeptisch sah er zur Tanzfläche und rang sich ein höfliches Lächeln ab. Das hier war wirklich ganz anders als er es gewöhnt war. Bei ihm zu Hause liefen Partys wesentlich gesitteter ab. Ruhiger. Und da waren es definitiv nicht die Frauen, die zum Tanz luden.
Wenn man das Tanzen nennen konnte.
"Es tut mir Leid. Ich fürchte, ich bin mit diesen Tanzschritten nicht vertraut." Er hatte nicht vor, sich hier lächerlich zu machen. Außerdem wusste er gerne mit wem er die Ehre hätte, aber nachzufragen war irgendwie peinlich.
Die Frau lachte. "Du bist echt witzig. Komm schon - so schwer ist das nicht." Scheinbar wurde ihm keine Wahl gelassen und er fand es etwas anmaßend von dieser Person, dass sie ihn einfach nötigte, indem sie seine Hand nahm und ihn aufs Tanzparkett schliff.
Dort kam er sich nur noch deplazierter vor und irgendwann schaffte er es doch, sich zu entfernen, ohne dass es zu unhöflich wirkte. Die anderen Tanzenden waren sicher froh darüber, dass er nicht mehr im Weg stand. Solche Tänze waren einfach nichts für ihn.
Er entfernte sich aus dem Raum und suchte sich etwas Frischluft im Garten. Hier herrschte idyllische Ruhe und er hätte jetzt einiges Gegeben für ein Gläschen Champagner. Es hatte zumindest schon etwas mehr von dem, was er gewöhnt war - auch ohne Schaumwein.
"Hier bist du." Hugh wandte sich um und seine Augen wanderten bewundernd über die Dame, die ihn nun angesprochen hatte.
"Guten Abend, Miss Eliza. Ich wusste nicht, dass Sie... du heute auch hier sein würdest." Die Lateinamerikanerin schenkte ihm ein freundliches Lächeln.
"Julia hat mich mitgenommen. Sie war etwas überrascht, dass du auch hier bist. Du wirkst nicht, als gehörten Studentenparties zu deinen Interessensgebieten." Julia... das war doch die Nachbarin, die ein Zimmer über Elizas bewohnte. Er erinnerte sich, dass er ihr schon einmal begegnet war. Da hatte sie allerdings nicht so gestylt ausgesehen.
"Ich fühle mich hier in der Tat etwas unwohl", gab er zu, erwiderte allerdings das Lächeln. "Möchten Sie mit mir einen Spaziergang machen?"
Elizas Lächeln wurde breiter. "Dir fällt es wirklich schwer, den höflichen Ton zu vergessen, oder?", fragte sie neckend nach, hakte sich aber in den dargebotenen Arm unter.
"Es ist eine Form von Respekt und den haben Sie besonders verdient." Immerhin sah sie heute ebenfalls unglaublich bezaubernd aus. Er setzte sich langsam in Bewegung und genoss die Ruhe, die in dem Gartenbereich herrschte. Es hatte ein bisschen was von Heimat.
"Ich habe gehört, Julia hat dich zum Tanzen überredet?", ergriff Eliza nach einer Weile des Schweigens wieder das Wort und entlockte Hugh ein fast untypisches Schnaufen.
"Sie war sehr fordernd in ihrem Begehren, mit mir zu tanzen." Aber man hatte es wirklich nicht tanzen nennen können. "Die Musik war unpassend für die Tänze, die ich kenne." Er hatte ja abgelehnt, aber ihm wurde letztlich keine Wahl gelassen. Man demütigte keine Frauen. Abgesehen davon war er ohnehin kein Fan von öffentlichen Szenen.
Das leise Lachen Elizas brachte ihn zum Stehenbleiben. Er musterte sie erneut. "Sie sehen heute abend bezaubernd aus, Miss Eliza. Es ist bedauernswert, dass es hier keine geeignete Musik gibt, ich hätte Sie gerne zum Tanz geladen", meinte er ernst und führte Elizas Hand zu sein seinem Mund.
Nach dem leichten Handkuss, entließ er ihre Hand wieder und merkte, wie Eliza ihn fasziniert beobachtete. Als sie sich selbst dabei erwischte, erschien ein verlegenes Lächeln auf ihrem Gesicht.
"Manchmal wirkst du wirklich, als kämst du von einem anderen Stern. Wenn du möchtest, können wir auch ohne Musik tanzen. Dann hast du wenigstens auch etwas von der Willkommensparty."
Irritiert sah sich Hugh um. "Hier?", fragte er sicherheitshalber nach und entlockte Eliza wieder ein amüsiertes Lachen.
"Natürlich. Hier ist doch genug Platz."
Hugh ließ seinen Blick noch einmal schweifen und sah dann wieder zu seiner Begleitung.
"Ich würde sehr gerne mit Ihnen tanzen, Hugh", knickste Eliza leicht und hielt ihm dann eine Hand hin, die Hugh reflexartig ergriff, fasziniert davon, wie vornehm seine Kommilitonin wirken konnte.
Dann hatte er sich wieder unter Kontrolle und schenkte seiner Tanzpartnerin ein sanftes Lächeln. Einen Versuch war es Wert.
Autor: Jenchan
Challenge: Fluff - Tanzen (fürs Team)
Titel: Dance with me
Fandom: Original (Hugh-versum)
Charaktere: Hugh, Eliza, Julia
Words: 815
Warnings: unbetaed, uncorrected
Continuation: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6 | Teil 7 | Teil 8
| Teil 9 | Teil 10 | Teil 11
Kommentar: Eigentlich bin ich im Moment super schreibfaul und es fällt mir schwer, überhaupt Worte zu 'Papier' zu bringen. Aber I'll keep trying.
Dance with me
Hugh kam sich wie ein Alien vor, als er den Raum betrat. Es war als Willkommensparty für die ganzen Neulinge deklariert und demensprechend viele Studenten waren hier anzutreffen. Es war laut und die Musik war unvergleichbar mit dem, was er unter einer Party verstand.
Letztlich war es jedoch genau weswegen er überhaupt hergekommen war. Er wollte wissen, was normale Bürger taten, um Spaß zu haben, wie dessen Alltag und Leben aussah. Er konnte sich nur nicht vorstellen, dass diese seltsamen Zuckungen, die die Meute auf der Tanzfläche von sich gaben, wirklich als Tanzen zu bezeichnen war.
"Hugh!", vernahm er seinen Namen und sah sich um, wer ihn wohl gerufen haben mochte. Da schlängelte sich auch schon eine junge Frau durch die Menge, die ihm vage bekannt vorkam. "Schön, dass du auch hier bist. Willst du tanzen?"
Skeptisch sah er zur Tanzfläche und rang sich ein höfliches Lächeln ab. Das hier war wirklich ganz anders als er es gewöhnt war. Bei ihm zu Hause liefen Partys wesentlich gesitteter ab. Ruhiger. Und da waren es definitiv nicht die Frauen, die zum Tanz luden.
Wenn man das Tanzen nennen konnte.
"Es tut mir Leid. Ich fürchte, ich bin mit diesen Tanzschritten nicht vertraut." Er hatte nicht vor, sich hier lächerlich zu machen. Außerdem wusste er gerne mit wem er die Ehre hätte, aber nachzufragen war irgendwie peinlich.
Die Frau lachte. "Du bist echt witzig. Komm schon - so schwer ist das nicht." Scheinbar wurde ihm keine Wahl gelassen und er fand es etwas anmaßend von dieser Person, dass sie ihn einfach nötigte, indem sie seine Hand nahm und ihn aufs Tanzparkett schliff.
Dort kam er sich nur noch deplazierter vor und irgendwann schaffte er es doch, sich zu entfernen, ohne dass es zu unhöflich wirkte. Die anderen Tanzenden waren sicher froh darüber, dass er nicht mehr im Weg stand. Solche Tänze waren einfach nichts für ihn.
Er entfernte sich aus dem Raum und suchte sich etwas Frischluft im Garten. Hier herrschte idyllische Ruhe und er hätte jetzt einiges Gegeben für ein Gläschen Champagner. Es hatte zumindest schon etwas mehr von dem, was er gewöhnt war - auch ohne Schaumwein.
"Hier bist du." Hugh wandte sich um und seine Augen wanderten bewundernd über die Dame, die ihn nun angesprochen hatte.
"Guten Abend, Miss Eliza. Ich wusste nicht, dass Sie... du heute auch hier sein würdest." Die Lateinamerikanerin schenkte ihm ein freundliches Lächeln.
"Julia hat mich mitgenommen. Sie war etwas überrascht, dass du auch hier bist. Du wirkst nicht, als gehörten Studentenparties zu deinen Interessensgebieten." Julia... das war doch die Nachbarin, die ein Zimmer über Elizas bewohnte. Er erinnerte sich, dass er ihr schon einmal begegnet war. Da hatte sie allerdings nicht so gestylt ausgesehen.
"Ich fühle mich hier in der Tat etwas unwohl", gab er zu, erwiderte allerdings das Lächeln. "Möchten Sie mit mir einen Spaziergang machen?"
Elizas Lächeln wurde breiter. "Dir fällt es wirklich schwer, den höflichen Ton zu vergessen, oder?", fragte sie neckend nach, hakte sich aber in den dargebotenen Arm unter.
"Es ist eine Form von Respekt und den haben Sie besonders verdient." Immerhin sah sie heute ebenfalls unglaublich bezaubernd aus. Er setzte sich langsam in Bewegung und genoss die Ruhe, die in dem Gartenbereich herrschte. Es hatte ein bisschen was von Heimat.
"Ich habe gehört, Julia hat dich zum Tanzen überredet?", ergriff Eliza nach einer Weile des Schweigens wieder das Wort und entlockte Hugh ein fast untypisches Schnaufen.
"Sie war sehr fordernd in ihrem Begehren, mit mir zu tanzen." Aber man hatte es wirklich nicht tanzen nennen können. "Die Musik war unpassend für die Tänze, die ich kenne." Er hatte ja abgelehnt, aber ihm wurde letztlich keine Wahl gelassen. Man demütigte keine Frauen. Abgesehen davon war er ohnehin kein Fan von öffentlichen Szenen.
Das leise Lachen Elizas brachte ihn zum Stehenbleiben. Er musterte sie erneut. "Sie sehen heute abend bezaubernd aus, Miss Eliza. Es ist bedauernswert, dass es hier keine geeignete Musik gibt, ich hätte Sie gerne zum Tanz geladen", meinte er ernst und führte Elizas Hand zu sein seinem Mund.
Nach dem leichten Handkuss, entließ er ihre Hand wieder und merkte, wie Eliza ihn fasziniert beobachtete. Als sie sich selbst dabei erwischte, erschien ein verlegenes Lächeln auf ihrem Gesicht.
"Manchmal wirkst du wirklich, als kämst du von einem anderen Stern. Wenn du möchtest, können wir auch ohne Musik tanzen. Dann hast du wenigstens auch etwas von der Willkommensparty."
Irritiert sah sich Hugh um. "Hier?", fragte er sicherheitshalber nach und entlockte Eliza wieder ein amüsiertes Lachen.
"Natürlich. Hier ist doch genug Platz."
Hugh ließ seinen Blick noch einmal schweifen und sah dann wieder zu seiner Begleitung.
"Ich würde sehr gerne mit Ihnen tanzen, Hugh", knickste Eliza leicht und hielt ihm dann eine Hand hin, die Hugh reflexartig ergriff, fasziniert davon, wie vornehm seine Kommilitonin wirken konnte.
Dann hatte er sich wieder unter Kontrolle und schenkte seiner Tanzpartnerin ein sanftes Lächeln. Einen Versuch war es Wert.