Zu durch für nen Titel
Feb. 15th, 2014 03:46 pmFandom: Teen Wolf
Challenge: Auf dünnem Eis
Charaktere: Scott, Derek, Kira, Lydia, Isaac
Warnung: Es reicht wohl, wenn ich sage dass es kurz nach „Riddled“ ansetzt?
Und ich hoffe, ich habe die Handlung der Folge noch richtig im Kopf, nochmal kann ich sie mir nämlich nicht antun um sicherzugehen. Wenn nicht... scheiße, künstlerische Freiheit und so.
Immer wenn man dachte, es ginge nicht mehr schlimmer, setzte irgendjemand noch einen drauf.
Werwölfe, merkwürdige Morde, Opfer, Alpträume und Angst. Damit kam er klar. Wirklich.
Das ging vorbei, dagegen konnte man etwas tun. Irgendwas.
Was den Nogitsune anging... nicht einmal Derek hatte mehr zu bieten gehabt als einen finsteren Blick und den Hinweis, dass sie Stiles im Auge behalten sollten. Das war okay. Wirklich. Irgendetwas konnte man immer tun. Der Nogitsune hatte irgendwie von Stiles Besitz ergriffen, man konnte ihn wieder loswerden. Ganz sicher sogar.
Es musste so sein.
Dafür mussten sie ihn aber erstmal finden.
Scott stand vor dem Krankenhaus im Regen und wusste nicht, wohin er sich wenden sollte. Eine Sekunde lang war er abgelenkt gewesen. Eine verdammte Sekunde. Und jetzt war Stiles weg.
„Wir müssen ihn finden“, sagte er leise. Seine Stimme klang dünn. Nicht wie er selbst.
Wieso konnte er seinen besten Freund nicht beschützen? Wieso hatte er es so weit kommen lassen? Hätte er es irgendwie verhindern können? Wie rettete man jemanden vor etwas, was sich im eigenen Körper eingenistet hatte?
„Dann hör auf, hier herumzustehen und konzentrier dich.“ Dereks Stimme war ganz nah. Er hatte ihn beinahe vergessen. Kira stand neben ihm, bleich und verängstigt. Was tat sie hier? In Scotts Gedanken hatte die Frage aber nicht lange Bestand.
„Lydia. Ich...“ Er fuhr sich über die Augen. „Wir müssen mit Lydia sprechen.“
„Ja, weil sie beim letzten Mal schon so eine große Hilfe war.“ Derek war gerade nicht hilfreich. Aber ganz unrecht hatte er nicht. Sie hatte sich beim letzten Mal schon geirrt, obwohl sie sich so sicher gewesen war. „Hast du einen besseren Vorschlag?“
Der Blick mit dem Derek ihn maß sprach Bände aber er sagte nur: „Pass auf Kira auf.“
Auf Kira? Wieso denn bitte das? Er hatte Derek in den vergangenen fünf Minuten nicht zugehört und das war vielleicht ein Fehler gewesen. Kiras Augen waren groß und dunkel auf ihn gerichtet. „Wir... vermuten, dass der Nogitsune vielleicht hinter mir her ist.“
„Wieso denn das?“
Kira hob die Schultern.
„Sie wäre eine bessere Wahl als Stiles.“ Derek. Nicht. Hilfreich! Scott wollte ihm das gerade an den Kopf werfen als er seinem Blick begegnete. „Geh mit ihr zu Lydia. Ich kümmere mich um Stiles.“
Ausgerechnet Derek. Wieder wollte Scott etwas sagen, aber dummerweise... er war gerade nicht auf der Höhe. Alles andere als das. Und Derek konnte verflucht nochmal Stiles Geisteszustand riechen! Das war mehr, als er selbst gerade auf die Reihe bekam, so durch wie er war.
Nicht allein wegen des Nogitsunes, sondern auch... Er schnitt den Gedanken ab. Nein. Wenn er jetzt auch noch daran dachte, würde er zu gar nichts mehr zu gebrauchen sein. Stattdessen versuchte er sich zu fokussieren. Derek war auf alle Fälle der erfahrenere Wolf von ihnen beiden. Und wenn der Nogitsune wirklich hinter Kira her war, sollte sie nicht alleine bleiben. „Scheiße!“ Sein Körper erzitterte. Der Wolf in ihm knurrte, zerrte an der Kette seiner Selbstbeherrschung. Er hatte ihn unter Kontrolle, meistens. Aber jetzt... es war zu viel. Von allen Seiten zerrte sein Verantwortungsgefühl an ihm. Kira, das Mädchen zu dem er sich hingezogen fühlte und die mit der ganzen Sache nichts zu tun haben sollte. Stiles, sein bester Freund, der sich immer wieder aus jeder noch so dämlichen Situation rettete in die er sich brachte. Aber jetzt musste ihn jemand retten. Irgendwie.
Eine schmale, weiche Hand schob sich in seine. Kira sagte nichts, aber er sah ihr an, er roch, dass sie sich furchtbar fühlte. Derek dagegen wurde merklich ungeduldig. „Wir können natürlich auch noch länger untätig hier rumstehen“, knurrte er, Scott schüttelte aber den Kopf. „Ich bringe Kira zu mir und rufe Lydia und Isaac an. Dann komme ich nach.“ Er würde den Teufel tun und Derek alleine nach Stiles suchen lassen. Aber vielleicht... vielleicht hatte Lydia ja doch irgendetwas... irgendetwas zu bieten, was helfen konnte. Sie musste.
Derek verdrehte nur die Augen. Das ignorierend sah Scott Kira an. „Ich habe dir versprochen, dass dir nichts passiert.“
„Ich weiß“, flüsterte sie. Ihr Vertrauen erschien ihm vollkommen ungerechtfertigt, aber es tat gut. Ein wenig Sicherheit in einer Welt, die gerade dabei war in Scherben zu zerfallen. Noch einmal drehte er sich zu Derek um, aber der war schon weg.
Isaac brachte Allison mit, was Scott zu jedem anderen Zeitpunkt zumindest geärgert hätte, aber jetzt hatte er keinen Sinn dafür. Er sah Lydia an, die bleich und verzweifelt aussah. „Ich verstehe das nicht“, flüsterte sie. „Es funktioniert nicht...“
Allison saß neben ihr, einen Arm um sie gelegt. Lydia schien es nicht einmal zu bemerken, ein Häufchen Elend, verloren in einer Welt, die sie nicht mehr verstand. „Nur weil du dich einmal geirrt hast, heißt das nicht, dass du ab jetzt immer falsch liegst.“
„Ich glaube eher, es gab einen Grund, warum es dich zu diesen Orten zieht.“ Isaac stand am Fenster und sah in den Regen hinaus. Jetzt drehte er sich um. Etwas zu lange für Scotts Geschmack (hätte er nicht anderes im Kopf) sah er Allison an und dann Lydia. „Du warst dir sicher, dass er dort ist. Aber Stiles war nicht klar als wir ihn da gesucht haben. Vielleicht... vielleicht glaubte er dort zu sein? Es gibt bestimmt eine Verbindung.“
Ja, dachte Scott düster, die gibt es. Aber das war nichts, was er ausgerechnet jetzt mit den anderen diskutieren würde. Der Nogitsune war gerade das Problem. Sonst nichts. Er schüttelte den Kopf. „Das ist doch jetzt egal. Versuch es einfach. Bitte.“ Irgendwo mussten sie doch anfangen.
Kiras Handy klingelte und alle fuhren zusammen. „Sorry...“, murmelte Kira und ging dran. Das Gespräch war kurz. „...bei Scott... ja, es geht mir gut... ja... nein... ja, wirklich... natürlich.“ Sie legte auf und sah entschuldigend in die Runde. „Meine Mutter... sie wollte wissen, wo ich stecke. Anscheinend ist sie etwas ausgefreakt...“ Sie seufzte. „Aber es ist okay, dass ich heute Nacht hierbleibe.“
Ahnungslose Eltern waren manchmal etwas wunderbares. Scott stand auf. Er hielt das Nichtstun nicht mehr aus. „Lydia... wenn da doch irgendwas ist, ruf an. Egal was es ist. Oder wie dämlich es klingt.“
„Natürlich.“
„Isaac...“ Mehr musste er nicht sagen, der andere Junge nickte nur knapp. Er und Allison würden aufpassen.
Der Einfachheit halber nahm Scott den Weg aus dem Fenster. Die Verwandlung kam nahezu beiläufig. Er würde Stiles nicht verlieren. Weder an den Nogitsune noch an die Krankheit. Verlieren war keine Option.
Challenge: Auf dünnem Eis
Charaktere: Scott, Derek, Kira, Lydia, Isaac
Warnung: Es reicht wohl, wenn ich sage dass es kurz nach „Riddled“ ansetzt?
Und ich hoffe, ich habe die Handlung der Folge noch richtig im Kopf, nochmal kann ich sie mir nämlich nicht antun um sicherzugehen. Wenn nicht... scheiße, künstlerische Freiheit und so.
Immer wenn man dachte, es ginge nicht mehr schlimmer, setzte irgendjemand noch einen drauf.
Werwölfe, merkwürdige Morde, Opfer, Alpträume und Angst. Damit kam er klar. Wirklich.
Das ging vorbei, dagegen konnte man etwas tun. Irgendwas.
Was den Nogitsune anging... nicht einmal Derek hatte mehr zu bieten gehabt als einen finsteren Blick und den Hinweis, dass sie Stiles im Auge behalten sollten. Das war okay. Wirklich. Irgendetwas konnte man immer tun. Der Nogitsune hatte irgendwie von Stiles Besitz ergriffen, man konnte ihn wieder loswerden. Ganz sicher sogar.
Es musste so sein.
Dafür mussten sie ihn aber erstmal finden.
Scott stand vor dem Krankenhaus im Regen und wusste nicht, wohin er sich wenden sollte. Eine Sekunde lang war er abgelenkt gewesen. Eine verdammte Sekunde. Und jetzt war Stiles weg.
„Wir müssen ihn finden“, sagte er leise. Seine Stimme klang dünn. Nicht wie er selbst.
Wieso konnte er seinen besten Freund nicht beschützen? Wieso hatte er es so weit kommen lassen? Hätte er es irgendwie verhindern können? Wie rettete man jemanden vor etwas, was sich im eigenen Körper eingenistet hatte?
„Dann hör auf, hier herumzustehen und konzentrier dich.“ Dereks Stimme war ganz nah. Er hatte ihn beinahe vergessen. Kira stand neben ihm, bleich und verängstigt. Was tat sie hier? In Scotts Gedanken hatte die Frage aber nicht lange Bestand.
„Lydia. Ich...“ Er fuhr sich über die Augen. „Wir müssen mit Lydia sprechen.“
„Ja, weil sie beim letzten Mal schon so eine große Hilfe war.“ Derek war gerade nicht hilfreich. Aber ganz unrecht hatte er nicht. Sie hatte sich beim letzten Mal schon geirrt, obwohl sie sich so sicher gewesen war. „Hast du einen besseren Vorschlag?“
Der Blick mit dem Derek ihn maß sprach Bände aber er sagte nur: „Pass auf Kira auf.“
Auf Kira? Wieso denn bitte das? Er hatte Derek in den vergangenen fünf Minuten nicht zugehört und das war vielleicht ein Fehler gewesen. Kiras Augen waren groß und dunkel auf ihn gerichtet. „Wir... vermuten, dass der Nogitsune vielleicht hinter mir her ist.“
„Wieso denn das?“
Kira hob die Schultern.
„Sie wäre eine bessere Wahl als Stiles.“ Derek. Nicht. Hilfreich! Scott wollte ihm das gerade an den Kopf werfen als er seinem Blick begegnete. „Geh mit ihr zu Lydia. Ich kümmere mich um Stiles.“
Ausgerechnet Derek. Wieder wollte Scott etwas sagen, aber dummerweise... er war gerade nicht auf der Höhe. Alles andere als das. Und Derek konnte verflucht nochmal Stiles Geisteszustand riechen! Das war mehr, als er selbst gerade auf die Reihe bekam, so durch wie er war.
Nicht allein wegen des Nogitsunes, sondern auch... Er schnitt den Gedanken ab. Nein. Wenn er jetzt auch noch daran dachte, würde er zu gar nichts mehr zu gebrauchen sein. Stattdessen versuchte er sich zu fokussieren. Derek war auf alle Fälle der erfahrenere Wolf von ihnen beiden. Und wenn der Nogitsune wirklich hinter Kira her war, sollte sie nicht alleine bleiben. „Scheiße!“ Sein Körper erzitterte. Der Wolf in ihm knurrte, zerrte an der Kette seiner Selbstbeherrschung. Er hatte ihn unter Kontrolle, meistens. Aber jetzt... es war zu viel. Von allen Seiten zerrte sein Verantwortungsgefühl an ihm. Kira, das Mädchen zu dem er sich hingezogen fühlte und die mit der ganzen Sache nichts zu tun haben sollte. Stiles, sein bester Freund, der sich immer wieder aus jeder noch so dämlichen Situation rettete in die er sich brachte. Aber jetzt musste ihn jemand retten. Irgendwie.
Eine schmale, weiche Hand schob sich in seine. Kira sagte nichts, aber er sah ihr an, er roch, dass sie sich furchtbar fühlte. Derek dagegen wurde merklich ungeduldig. „Wir können natürlich auch noch länger untätig hier rumstehen“, knurrte er, Scott schüttelte aber den Kopf. „Ich bringe Kira zu mir und rufe Lydia und Isaac an. Dann komme ich nach.“ Er würde den Teufel tun und Derek alleine nach Stiles suchen lassen. Aber vielleicht... vielleicht hatte Lydia ja doch irgendetwas... irgendetwas zu bieten, was helfen konnte. Sie musste.
Derek verdrehte nur die Augen. Das ignorierend sah Scott Kira an. „Ich habe dir versprochen, dass dir nichts passiert.“
„Ich weiß“, flüsterte sie. Ihr Vertrauen erschien ihm vollkommen ungerechtfertigt, aber es tat gut. Ein wenig Sicherheit in einer Welt, die gerade dabei war in Scherben zu zerfallen. Noch einmal drehte er sich zu Derek um, aber der war schon weg.
Isaac brachte Allison mit, was Scott zu jedem anderen Zeitpunkt zumindest geärgert hätte, aber jetzt hatte er keinen Sinn dafür. Er sah Lydia an, die bleich und verzweifelt aussah. „Ich verstehe das nicht“, flüsterte sie. „Es funktioniert nicht...“
Allison saß neben ihr, einen Arm um sie gelegt. Lydia schien es nicht einmal zu bemerken, ein Häufchen Elend, verloren in einer Welt, die sie nicht mehr verstand. „Nur weil du dich einmal geirrt hast, heißt das nicht, dass du ab jetzt immer falsch liegst.“
„Ich glaube eher, es gab einen Grund, warum es dich zu diesen Orten zieht.“ Isaac stand am Fenster und sah in den Regen hinaus. Jetzt drehte er sich um. Etwas zu lange für Scotts Geschmack (hätte er nicht anderes im Kopf) sah er Allison an und dann Lydia. „Du warst dir sicher, dass er dort ist. Aber Stiles war nicht klar als wir ihn da gesucht haben. Vielleicht... vielleicht glaubte er dort zu sein? Es gibt bestimmt eine Verbindung.“
Ja, dachte Scott düster, die gibt es. Aber das war nichts, was er ausgerechnet jetzt mit den anderen diskutieren würde. Der Nogitsune war gerade das Problem. Sonst nichts. Er schüttelte den Kopf. „Das ist doch jetzt egal. Versuch es einfach. Bitte.“ Irgendwo mussten sie doch anfangen.
Kiras Handy klingelte und alle fuhren zusammen. „Sorry...“, murmelte Kira und ging dran. Das Gespräch war kurz. „...bei Scott... ja, es geht mir gut... ja... nein... ja, wirklich... natürlich.“ Sie legte auf und sah entschuldigend in die Runde. „Meine Mutter... sie wollte wissen, wo ich stecke. Anscheinend ist sie etwas ausgefreakt...“ Sie seufzte. „Aber es ist okay, dass ich heute Nacht hierbleibe.“
Ahnungslose Eltern waren manchmal etwas wunderbares. Scott stand auf. Er hielt das Nichtstun nicht mehr aus. „Lydia... wenn da doch irgendwas ist, ruf an. Egal was es ist. Oder wie dämlich es klingt.“
„Natürlich.“
„Isaac...“ Mehr musste er nicht sagen, der andere Junge nickte nur knapp. Er und Allison würden aufpassen.
Der Einfachheit halber nahm Scott den Weg aus dem Fenster. Die Verwandlung kam nahezu beiläufig. Er würde Stiles nicht verlieren. Weder an den Nogitsune noch an die Krankheit. Verlieren war keine Option.
no subject
Date: 2014-02-17 07:22 pm (UTC)Und oh Gott, Verlieren war keine Option.. ;__;
no subject
Date: 2014-02-18 11:50 am (UTC)Daaanke! <3