Team: Nutellasalat
Autor: Jenchan
Challenge: Stimmungen - Auf Wolke sieben
Titel: Der größte Fan
Fandom: Digimon
Charaktere: Taichi, Yamato
Words: ~820
Warnings: fluffy, ein bisschen ooc-ness | unbetaed, unkorrigiert
Kommentar: Ah! Ich hab schon lange nichts mehr zu den beiden geschrieben! Ich bin da echt eingerostet... T-T
Der größte Fan
Das Gekreische ging ihm eigentlich ziemlich auf die Nerven und er fragte sich, warum er sich das eigentlich antat. Abgesehen davon, dass er die Musik mochte und es sowieso obligatorisch war, dass er auf diese Konzerte ging. Und abgesehen davon, dass er immer Gratiskarten bekam und die verfallen zu lassen wäre wirklich eine Schande. Abgesehen von all den guten Gründen, die dafür sprachen, dass er sich das hier antan - es war einfach nervig.
Ihm klingelten immer die Ohren nach dem Konzert, aber dann wiederum gab es danach auch nie viel, dass er wirklich hören musste. Danach... ja, das Danach liebte er an meisten. Wenn Yamato von einem langen Konzert nach Hause kam, verschwitzt und erschöpft, aber mit sich selbst zufrieden.
Verträumt schloss Taichi die Augen und ein fettes Grinsen klebte in seinem Gesicht. Erst ein besonders lautes Kreischen, dicht neben seinem Ohr, schreckte ihn aus seinen Tagträumen. "Er hat mich angelächelt! YAMATO!!!" Taichi sah zur Bühne und direkt in die blausten Augen der Welt. An den Mundwinkeln zuckte ein ach so leichtes Lächeln und ihm wurde mit einem Mal richtig heiß. Nein, das Mädel neben sich irrte sich und auch die anderen Dutzend Weiber, von denen er umringt wurde. Ishida Yamato hatte nur einen hier angelächelt. Oder eher belächelt. Oder einfach nur angesehen. Der Blickkontakt hatte Taichi alles verraten. Er hatte sich selbst verraten!
Siedend heiß überlegte er krampfhaft, welches Gesicht er eben gemacht hatte, während die Show noch etwas weiterging. Was hatte Yamato gesehen, das ihn diesen einen Moment innehalten ließ? Was? Er wird ihm doch kaum angesehen haben, was er gedacht hatte, oder?
Oh Gott! Natürlich! Das war schließlich Yamato! Sein Yamato. Sein einzig wahrer bester Freund, Kumpel und Partner.
Vor allem letzteres war wichtig! Seit sie zusammen waren! Oh - was für eine glückliche Zeit. Auch wenn Mister Hochwohlgeboren manchmal echt zum Kotzen war, aber... nachts. Und allein die Kochkünste seines Freundes! Das allein war es doch allemal Wert, sich alles anzutun, was mit dessen Karriere zu tun hatte. Die Höhen und Tiefen.
Nein! Heute konnte und wollte er nicht warten, bis sein Musikerhäschen nach Hause kam! Er musste ihn gleich sehen.
Eilig drängte sich Taichi durch die Masse und verließ die Konzerthalle gerade, als eine Zugabe angespielt wurde. Die Menge kreischte laut auf und jubelte und alles woran Taichi denken konnte, war der blonde Leadsänger. Die Weiber konnten sich sonstwas einreden, aber der größte Fan von diesem Mann war auf jeden Fall er selbst. Und er würde auch immer die Nummer eins Bleiben!
"Yagami Taichi?"
Taichi wirbelte herum und fand in seiner unmittelbaren Nähe einen bulligen Mann. Auf dessen ledernen Jacke stand deutlich, dass er von der Security hier war. War er wo hingelaufen, wo er nicht hindurfte? Nein, er hatte keine Absperrungen übertreten. Einmal hatte ihm durchaus gereicht, als er rausgeschmissen worden war. Okay, er war auch ein klitzekleines bisschen frech gewesen, aber Yamato - der hinterhältige Bastard - hätte ihm durchaus helfen können. Stattdessen hatte er nur süffisant gelächelt, mit Blicken gesagt, dass es ihm Recht geschah, bevor er sich abgewandt hatte und verschwunden war.
"Wer will das wissen?", fragte er also misstrauisch und machte sich bereit, die Flucht anzutreten.
"Kommen Sie bitte mit. Sie werden erwartet." Der bullige Mann drückte den Ohrstöpsel etwas fester in sein Ohr und nuschelte irgendetwas. Unsicher sah sich Taichi um, folgte aber dem Mann, als dieser sich umdrehte und vorging. Kurz darauf stand er vor der Garderobe des Leadsängers und starrte den goldenen Stern an. Er sollte hier warten.
Es war das erste Mal, dass er hierher durfte und er fragte sich, warum so plötzlich. Dann erinnerte er sich an den Blick, aber Yamato mochte es doch gar nicht, wenn er sich hier rumtrieb. Sollte das ein dummer Scherz sein, dann war der wirklich sehr dämlich.
"Das war eine ausgezeichnete Performance..." Taichi drehte sich um, als er Stimmen näherkommen hörte und sah, wie Yamato und seine Band samt Manager um die Ecke bogen. Dann trafen sich kurz ihre Blicke und in einer noblen, fast arroganten Geste wedelte Yamato die anderen weg als wären sie lästige Fliegen. Oder es kam ihm einfach nur so vor. Er kam sich gerade ziemlich klein vor, was mitunter auch daran liegen könnte, dass Yamatos Blick plötzlich etwas amüsiert-raubtierhaftes an sich hatte. Konnte sowas überhaupt sein?
"Äh... hi, Yamato", grüßte Taichi und meinte sofort: "Deine Halbaffen haben mich gebeten herzukommen. Ich wäre ja nicht mitgekommen, aber..."
"Wenn du noch einmal dieses perverse Grinsen in meiner Show aufsetzt...", unterbrach ihn Yamato, indem er ihm leise ins Ohr flüsterte. "Dann werde ich dich persönlich hinter die Bühne zerren."
Taichis schauderte und grinste dann sehr breit. "Ist das ein Versprechen?", fragte er und bekam dafür gleich ein Kopfnuss, bevor er in die Garderobe geschoben wurde. "Diese Musikerkarriere hat etwas schreckliches mit deinem Selbstbewusstsein angestellt", meckerte Taichi noch, bevor er hinter sich die Türe zudrückte. Was er jetzt mit diesem viel zu sexy, heißen Musiker anstellen würde, ging nun wirklich niemanden etwas an.
Autor: Jenchan
Challenge: Stimmungen - Auf Wolke sieben
Titel: Der größte Fan
Fandom: Digimon
Charaktere: Taichi, Yamato
Words: ~820
Warnings: fluffy, ein bisschen ooc-ness | unbetaed, unkorrigiert
Kommentar: Ah! Ich hab schon lange nichts mehr zu den beiden geschrieben! Ich bin da echt eingerostet... T-T
Der größte Fan
Das Gekreische ging ihm eigentlich ziemlich auf die Nerven und er fragte sich, warum er sich das eigentlich antat. Abgesehen davon, dass er die Musik mochte und es sowieso obligatorisch war, dass er auf diese Konzerte ging. Und abgesehen davon, dass er immer Gratiskarten bekam und die verfallen zu lassen wäre wirklich eine Schande. Abgesehen von all den guten Gründen, die dafür sprachen, dass er sich das hier antan - es war einfach nervig.
Ihm klingelten immer die Ohren nach dem Konzert, aber dann wiederum gab es danach auch nie viel, dass er wirklich hören musste. Danach... ja, das Danach liebte er an meisten. Wenn Yamato von einem langen Konzert nach Hause kam, verschwitzt und erschöpft, aber mit sich selbst zufrieden.
Verträumt schloss Taichi die Augen und ein fettes Grinsen klebte in seinem Gesicht. Erst ein besonders lautes Kreischen, dicht neben seinem Ohr, schreckte ihn aus seinen Tagträumen. "Er hat mich angelächelt! YAMATO!!!" Taichi sah zur Bühne und direkt in die blausten Augen der Welt. An den Mundwinkeln zuckte ein ach so leichtes Lächeln und ihm wurde mit einem Mal richtig heiß. Nein, das Mädel neben sich irrte sich und auch die anderen Dutzend Weiber, von denen er umringt wurde. Ishida Yamato hatte nur einen hier angelächelt. Oder eher belächelt. Oder einfach nur angesehen. Der Blickkontakt hatte Taichi alles verraten. Er hatte sich selbst verraten!
Siedend heiß überlegte er krampfhaft, welches Gesicht er eben gemacht hatte, während die Show noch etwas weiterging. Was hatte Yamato gesehen, das ihn diesen einen Moment innehalten ließ? Was? Er wird ihm doch kaum angesehen haben, was er gedacht hatte, oder?
Oh Gott! Natürlich! Das war schließlich Yamato! Sein Yamato. Sein einzig wahrer bester Freund, Kumpel und Partner.
Vor allem letzteres war wichtig! Seit sie zusammen waren! Oh - was für eine glückliche Zeit. Auch wenn Mister Hochwohlgeboren manchmal echt zum Kotzen war, aber... nachts. Und allein die Kochkünste seines Freundes! Das allein war es doch allemal Wert, sich alles anzutun, was mit dessen Karriere zu tun hatte. Die Höhen und Tiefen.
Nein! Heute konnte und wollte er nicht warten, bis sein Musikerhäschen nach Hause kam! Er musste ihn gleich sehen.
Eilig drängte sich Taichi durch die Masse und verließ die Konzerthalle gerade, als eine Zugabe angespielt wurde. Die Menge kreischte laut auf und jubelte und alles woran Taichi denken konnte, war der blonde Leadsänger. Die Weiber konnten sich sonstwas einreden, aber der größte Fan von diesem Mann war auf jeden Fall er selbst. Und er würde auch immer die Nummer eins Bleiben!
"Yagami Taichi?"
Taichi wirbelte herum und fand in seiner unmittelbaren Nähe einen bulligen Mann. Auf dessen ledernen Jacke stand deutlich, dass er von der Security hier war. War er wo hingelaufen, wo er nicht hindurfte? Nein, er hatte keine Absperrungen übertreten. Einmal hatte ihm durchaus gereicht, als er rausgeschmissen worden war. Okay, er war auch ein klitzekleines bisschen frech gewesen, aber Yamato - der hinterhältige Bastard - hätte ihm durchaus helfen können. Stattdessen hatte er nur süffisant gelächelt, mit Blicken gesagt, dass es ihm Recht geschah, bevor er sich abgewandt hatte und verschwunden war.
"Wer will das wissen?", fragte er also misstrauisch und machte sich bereit, die Flucht anzutreten.
"Kommen Sie bitte mit. Sie werden erwartet." Der bullige Mann drückte den Ohrstöpsel etwas fester in sein Ohr und nuschelte irgendetwas. Unsicher sah sich Taichi um, folgte aber dem Mann, als dieser sich umdrehte und vorging. Kurz darauf stand er vor der Garderobe des Leadsängers und starrte den goldenen Stern an. Er sollte hier warten.
Es war das erste Mal, dass er hierher durfte und er fragte sich, warum so plötzlich. Dann erinnerte er sich an den Blick, aber Yamato mochte es doch gar nicht, wenn er sich hier rumtrieb. Sollte das ein dummer Scherz sein, dann war der wirklich sehr dämlich.
"Das war eine ausgezeichnete Performance..." Taichi drehte sich um, als er Stimmen näherkommen hörte und sah, wie Yamato und seine Band samt Manager um die Ecke bogen. Dann trafen sich kurz ihre Blicke und in einer noblen, fast arroganten Geste wedelte Yamato die anderen weg als wären sie lästige Fliegen. Oder es kam ihm einfach nur so vor. Er kam sich gerade ziemlich klein vor, was mitunter auch daran liegen könnte, dass Yamatos Blick plötzlich etwas amüsiert-raubtierhaftes an sich hatte. Konnte sowas überhaupt sein?
"Äh... hi, Yamato", grüßte Taichi und meinte sofort: "Deine Halbaffen haben mich gebeten herzukommen. Ich wäre ja nicht mitgekommen, aber..."
"Wenn du noch einmal dieses perverse Grinsen in meiner Show aufsetzt...", unterbrach ihn Yamato, indem er ihm leise ins Ohr flüsterte. "Dann werde ich dich persönlich hinter die Bühne zerren."
Taichis schauderte und grinste dann sehr breit. "Ist das ein Versprechen?", fragte er und bekam dafür gleich ein Kopfnuss, bevor er in die Garderobe geschoben wurde. "Diese Musikerkarriere hat etwas schreckliches mit deinem Selbstbewusstsein angestellt", meckerte Taichi noch, bevor er hinter sich die Türe zudrückte. Was er jetzt mit diesem viel zu sexy, heißen Musiker anstellen würde, ging nun wirklich niemanden etwas an.