Stimmungen - Albern - fürs Team
Sep. 26th, 2013 02:22 pmTeam: Nutellasalat
Challenge: Stimmungen – Albern – fürs Team
Fandom: The Expendables
Titel: Foto des Schreckens
Inhalt: Eine Mission geht schiefer als üblich und Barney leidet unter den Konsequenzen. Lustigen, anhänglichen Konsequenzen. (Ja, okay, es sind so eine Art Sexpollen).
Anmerkung: Ich hab keine Entschuldigung. Außer ...Endkampf? XD
Foto des Schreckens
„Seit wann ist mein Leben eigentlich ein verdammter Horrorfilm?“
„Hast du etwa Angst im Dunkeln?“
„Sehr witzig, Idiot! Nur weil du kranker Spinner es genießt, durch einen Kerker voller Folterinstrumente zu laufen, heißt das nicht, dass wir alle unser Gehirn am Eingang abgegeben haben!“
„Aww, er hat Angst im Dunkeln!“
„Halt die Klappe, Toll!“
„Ich weiß überhaupt nicht, was du hast, Lee. Wenn das hier ein Horrorfilm ist, dann geh ich sowieso als Erster drauf.“
„Warum das denn?“
„Weil ich schwarz bin, vielleicht? Weiß nicht, ob du es mitbekommen hast.“
„Sorry, für den Rassismus in dieser Truppe ist Gunnar zuständig.“
„Tut mir Leid, Hale, bin ausgebucht. Chinesenwitze reißen sich schließlich nicht von allein.“
„Ich mach dich alle, du mutierter Gorilla!“
„Würdet ihr alle mal die Schnauze halten, verdammt noch mal?! Das hier ist eine ernsthafte Operation und kein Kaffeekränzchen! Billy, siehst du was?“
„Nein, Ross, tut mir Leid. Hier sind nur ein paar Regale voll mit Säcken und – argh!“
„Billy? Hey, Kid! Sag was!“
„S-sorry, mir ist einer der Säcke auf den Kopf gefallen. Scheint Mehl zu sein. Schmeckt zumindest nicht nach Koks. Bah.“
„Woher weißt du, wie Koks schmeckt?“
„Ähm…“
„Egal. Komm zurück, wir müssen einen anderen Eingang finden.“
„Verstanden. Ach, und Boss?“
„Ja?“
„Vielleicht solltest du Lee vorwarnen. Nicht, dass er mich für einen Geist hält.“
„Was zur… hör sofort auf zu lachen, Barney! Und du, Billy! Wenn du wieder kommst, leg ich dich übers Knie!“
„Oh Gott, Christmas, verschon uns mit deinen Fetischen!“
„Halt die Schnauze, Hale!“
Sie bemerkten zwar erst im Flugzeug, dass irgendetwas nicht stimmte, aber ab da wurde es richtig bizarr.
Das erste Anzeichen war Billys ständiges Kichern.
„Ist der Micky-Maus-Comic heute wieder besonders lustig?“, knurrte Lee nach ein paar Minuten haltloser Fröhlichkeit und spähte nach hinten. „Was ist los, Junge? Willst du’s mit der Klasse teilen?“
„N-nein. Tschuldigung!“, kam die Antwort, doch keine zwei Minuten später ging es schon wieder los. Diesmal war es Hale, der entnervt seufzte.
„Ich glaub, euer Kind ist kaputt“, rief er nach vorne, woraufhin Billy nur noch lauter lachte.
„Tut mir so Leid, ich kann nicht aufhören!“, keuchte er. „Ich weiß nicht, was los ist.“
„Vielleicht hat er was auf den Kopf gekriegt“, bot Gunnar hilfreich an.
„Damit kennst du dich aus, hm?“, erwiderte Toll.
„Klar. Wenn es allerdings um seine Ohren ginge, würde ich dich fragen.“
„Du schwedischer Mistkerl, ich werd dir…“
Tolls Drohung wurde von Billys heulendem Gelächter übertönt und Hale stöhnte, als sei er am Ende mit den Nerven. „Das hier ist ein fliegendes Irrenhaus!“
Barney grinste bloß, ehe er sich abschnallte. „Ich schau mal nach ihm“, murmelte er. „Mach keinen Kratzer in mein Flugzeug, Christmas.“
„Ich werde versuchen, den fliegenden Bäumen auszuweichen, Arschloch.“
Barney sparte sich die Antwort und ging langsam nach hinten. Gunnar und Yin spielten Schach, Toll tat so, als läse er ein Buch, doch eigentlich starrte er Gunnar über den Rand hinweg finster an, und Hale entwirrte stirnrunzelnd seine Kopfhörerkabel.
Billy hatte sich ganz ans Ende der langgezogenen Kabine verzogen und schälte sich gerade aus seiner schusssicheren Weste. Das dünne weiße T-Shirt, das darunter zum Vorschein kam, war schweißnass und klebte an ihm wie eine zweite Haut.
„Tut mir so Leid, Ross, ich kann einfach nicht aufhören“, sagte er hastig und er hätte wahrscheinlich deutlich unglücklicher geklungen, wenn er nicht nach jedem zweiten Wort gegluckst hätte.
„War wahrscheinlich doch kein Mehl, hm?“, sagte Barney und warf dem Jungen eine Wasserflasche zu, bevor er sich ihm gegenüber setzte.
Billy grinste. „Wahrscheinlich. Aber eigentlich geht’s mir sehr gut. Lachen ist schließlich gesund…“
Barney nickte, als würde das irgendeinen Sinn ergeben, und legte den Kopf schief. Billy war hochrot im Gesicht, völlig außer Atem und seine Augen huschten unruhig umher. So lange es nur bei Lachanfällen blieb, konnte es nicht so schlimm sein, dachte Barney, doch er würde ihn trotzdem sofort zum Arzt zerren, sobald sie gelandet waren. Was allerdings erst in ein paar Stunden der Fall sein würde.
Auf einmal kippte Billy nach vorn, als seien seine Muskeln durch Wackelpudding ersetzt worden. Barney schaffte es gerade noch, einen Arm auszustrecken und ihn davor zu bewahren, mit der Stirn auf die Kante der Bank zu klatschen, doch der Bursche war schwerer als gedacht und plötzlich hockte er selbst auf dem Kabinenboden, Billys Kopf auf seine Knie gebettet.
„Junge, aufwachen!“, rief Barney erschrocken, doch dann sah er, dass Billy ihn mit großen, weit aufgerissenen Augen anstarrte.
„Bin doch wach“, antwortete er gedehnt und grinste überglücklich.
Immerhin also keine Ohnmacht, dachte Barney erleichtert, das hätte übel enden können.
Und dann streckte Billy die Hand nach oben und streichelte verträumt sanft über Barneys Lippen.
Barney quiekte.
Dafür gab es kein anderes Wort.
Beinah panisch riss er den Kopf zurück und widerstand nur knapp dem Impuls, zuzubeißen.
„WAS ZUR… BILLY!“, brüllte er entsetzt, doch Billy grinste nur.
„Kommt ihr klar?“, rief Hale von vorne, doch Barney wusste nicht, was er antworten sollte und so rief er nur panisch „Ja, ja, alles gut!“, bevor er sich wieder dem Burschen zuwandte.
„Alles in Ordnung, Sir?“, flüsterte Billy da und versuchte erneut, nach Barneys Gesicht zu greifen. Er wusste nicht, was schlimmer war: der beinah laszive Ausdruck auf seinem Gesicht oder dass er ihn immer noch Sir nannte.
„Was soll das, Billy?“, fragte Barney erneut, doch Billy war kein bisschen beschämt und zuckte nur die Schultern.
„Fühlt sich gut an. Darf ich nochmal?“
Das reichte.
Barney bemühte sich, Billy wieder aufzurichten (und ihn irgendwo festzubinden), aber der Junge dachte überhaupt nicht daran, ihm zu helfen, sondern schlang stattdessen die Arme um Barneys Nacken und schmiegte sich noch enger an ihn.
„Ich will nicht, dass du gehst“, nuschelte er. „Mir ist so kalt…bitte… bleib da…“
Das war offensichtlich eine Lüge, denn Billy glühte förmlich unter seinen Fingern. Doch das kam wahrscheinlich nicht von einem Fieber, dachte Barney und fühlte, wie ihm selbst plötzlich sehr warm wurde.
„Das kann nicht wahr sein“, murmelte er entnervt. Billy lächelte selig und machte Anstalten, mit den Fingern kleiner Muster unter sein Schlüsselbein zu malen. Barney packte seine Hand und hielt sie fest. „Lass den Unfug, Bursche.“
„Nur, wenn du bleibst.“
„Das ist Erpressung“, erklärte Barney bestimmt, und was auch immer für Drogen in Billys System schwammen, sie machten ihn anscheinend nicht nur anhänglich sondern auch gerissen.
„Willst du mir nicht helfen, Barney?“
Sehr gerissen.
„Kleiner.. was du brauchst, ist eine kalte Dusche.“
„Das weiß ich sogar, ob du’s glaubst oder nicht.“
„So?“
„Ja. Ich sterbe gerade vor Hitze und dem Verlangen nach… anderen Dingen.“
„Das ist das bescheuertste Gespräch, das wir je geführt haben und ich hoffe sehr, dass du morgen aufwachst und nichts mehr davon weißt. Zur Hölle, ich hoffe, dass ich morgen nichts mehr davon weiß!“
„Tut mir Leid, Barney. Aber… wenn du mich nicht festhältst, dann spring ich gleich auf und mache irgendwas… Dummes, das spüre ich. Willst du, dass Lee mich so sieht?“
„Himmel, nein!“
„Also. Wir bleiben einfach hier sitzen und…“
„Und was?“
„Naja… wir könnten…“
„Wie wärs, wenn du einfach nicht weitersprichst und wir uns beide in Zukunft noch in die Augen sehen können?“
„Guter Plan.“
„Das schließt ein, dass du deine Hände oberhalb meines T-Shirts lässt.“
„‘Tschuldigung.“
„Ist schon gut. Versuch zu schlafen, ich bleibe hier.“
„Wirklich?“
„Ja. Lee kann das Baby auch alleine fliegen.“
„D-danke. Und ich gebe mir Mühe, alles zu vergessen, was ich gerade getan habe.“
Er hatte es am nächsten Tag tatsächlich vergessen.
Doch Lee schoss ein Foto davon, wie Barney und Billy eng aneinander gekuschelt auf dem Kabinenboden schliefen, und er ließ sich nicht davon abbringen, es im Cockpit anzubringen, woraufhin Barney ihm androhte, ihn ungespitzt in den Boden zu rammen und Billy hochrot anlief und mit rasender Geschwindigkeit aus dem Cockpit stürmte.
„Du bist krank, Christmas“, donnerte Barney.
„Mag sein. Aber du grinst auch ganz schön fröhlich auf dem Bild…“
Challenge: Stimmungen – Albern – fürs Team
Fandom: The Expendables
Titel: Foto des Schreckens
Inhalt: Eine Mission geht schiefer als üblich und Barney leidet unter den Konsequenzen. Lustigen, anhänglichen Konsequenzen. (Ja, okay, es sind so eine Art Sexpollen).
Anmerkung: Ich hab keine Entschuldigung. Außer ...Endkampf? XD
Foto des Schreckens
„Seit wann ist mein Leben eigentlich ein verdammter Horrorfilm?“
„Hast du etwa Angst im Dunkeln?“
„Sehr witzig, Idiot! Nur weil du kranker Spinner es genießt, durch einen Kerker voller Folterinstrumente zu laufen, heißt das nicht, dass wir alle unser Gehirn am Eingang abgegeben haben!“
„Aww, er hat Angst im Dunkeln!“
„Halt die Klappe, Toll!“
„Ich weiß überhaupt nicht, was du hast, Lee. Wenn das hier ein Horrorfilm ist, dann geh ich sowieso als Erster drauf.“
„Warum das denn?“
„Weil ich schwarz bin, vielleicht? Weiß nicht, ob du es mitbekommen hast.“
„Sorry, für den Rassismus in dieser Truppe ist Gunnar zuständig.“
„Tut mir Leid, Hale, bin ausgebucht. Chinesenwitze reißen sich schließlich nicht von allein.“
„Ich mach dich alle, du mutierter Gorilla!“
„Würdet ihr alle mal die Schnauze halten, verdammt noch mal?! Das hier ist eine ernsthafte Operation und kein Kaffeekränzchen! Billy, siehst du was?“
„Nein, Ross, tut mir Leid. Hier sind nur ein paar Regale voll mit Säcken und – argh!“
„Billy? Hey, Kid! Sag was!“
„S-sorry, mir ist einer der Säcke auf den Kopf gefallen. Scheint Mehl zu sein. Schmeckt zumindest nicht nach Koks. Bah.“
„Woher weißt du, wie Koks schmeckt?“
„Ähm…“
„Egal. Komm zurück, wir müssen einen anderen Eingang finden.“
„Verstanden. Ach, und Boss?“
„Ja?“
„Vielleicht solltest du Lee vorwarnen. Nicht, dass er mich für einen Geist hält.“
„Was zur… hör sofort auf zu lachen, Barney! Und du, Billy! Wenn du wieder kommst, leg ich dich übers Knie!“
„Oh Gott, Christmas, verschon uns mit deinen Fetischen!“
„Halt die Schnauze, Hale!“
Sie bemerkten zwar erst im Flugzeug, dass irgendetwas nicht stimmte, aber ab da wurde es richtig bizarr.
Das erste Anzeichen war Billys ständiges Kichern.
„Ist der Micky-Maus-Comic heute wieder besonders lustig?“, knurrte Lee nach ein paar Minuten haltloser Fröhlichkeit und spähte nach hinten. „Was ist los, Junge? Willst du’s mit der Klasse teilen?“
„N-nein. Tschuldigung!“, kam die Antwort, doch keine zwei Minuten später ging es schon wieder los. Diesmal war es Hale, der entnervt seufzte.
„Ich glaub, euer Kind ist kaputt“, rief er nach vorne, woraufhin Billy nur noch lauter lachte.
„Tut mir so Leid, ich kann nicht aufhören!“, keuchte er. „Ich weiß nicht, was los ist.“
„Vielleicht hat er was auf den Kopf gekriegt“, bot Gunnar hilfreich an.
„Damit kennst du dich aus, hm?“, erwiderte Toll.
„Klar. Wenn es allerdings um seine Ohren ginge, würde ich dich fragen.“
„Du schwedischer Mistkerl, ich werd dir…“
Tolls Drohung wurde von Billys heulendem Gelächter übertönt und Hale stöhnte, als sei er am Ende mit den Nerven. „Das hier ist ein fliegendes Irrenhaus!“
Barney grinste bloß, ehe er sich abschnallte. „Ich schau mal nach ihm“, murmelte er. „Mach keinen Kratzer in mein Flugzeug, Christmas.“
„Ich werde versuchen, den fliegenden Bäumen auszuweichen, Arschloch.“
Barney sparte sich die Antwort und ging langsam nach hinten. Gunnar und Yin spielten Schach, Toll tat so, als läse er ein Buch, doch eigentlich starrte er Gunnar über den Rand hinweg finster an, und Hale entwirrte stirnrunzelnd seine Kopfhörerkabel.
Billy hatte sich ganz ans Ende der langgezogenen Kabine verzogen und schälte sich gerade aus seiner schusssicheren Weste. Das dünne weiße T-Shirt, das darunter zum Vorschein kam, war schweißnass und klebte an ihm wie eine zweite Haut.
„Tut mir so Leid, Ross, ich kann einfach nicht aufhören“, sagte er hastig und er hätte wahrscheinlich deutlich unglücklicher geklungen, wenn er nicht nach jedem zweiten Wort gegluckst hätte.
„War wahrscheinlich doch kein Mehl, hm?“, sagte Barney und warf dem Jungen eine Wasserflasche zu, bevor er sich ihm gegenüber setzte.
Billy grinste. „Wahrscheinlich. Aber eigentlich geht’s mir sehr gut. Lachen ist schließlich gesund…“
Barney nickte, als würde das irgendeinen Sinn ergeben, und legte den Kopf schief. Billy war hochrot im Gesicht, völlig außer Atem und seine Augen huschten unruhig umher. So lange es nur bei Lachanfällen blieb, konnte es nicht so schlimm sein, dachte Barney, doch er würde ihn trotzdem sofort zum Arzt zerren, sobald sie gelandet waren. Was allerdings erst in ein paar Stunden der Fall sein würde.
Auf einmal kippte Billy nach vorn, als seien seine Muskeln durch Wackelpudding ersetzt worden. Barney schaffte es gerade noch, einen Arm auszustrecken und ihn davor zu bewahren, mit der Stirn auf die Kante der Bank zu klatschen, doch der Bursche war schwerer als gedacht und plötzlich hockte er selbst auf dem Kabinenboden, Billys Kopf auf seine Knie gebettet.
„Junge, aufwachen!“, rief Barney erschrocken, doch dann sah er, dass Billy ihn mit großen, weit aufgerissenen Augen anstarrte.
„Bin doch wach“, antwortete er gedehnt und grinste überglücklich.
Immerhin also keine Ohnmacht, dachte Barney erleichtert, das hätte übel enden können.
Und dann streckte Billy die Hand nach oben und streichelte verträumt sanft über Barneys Lippen.
Barney quiekte.
Dafür gab es kein anderes Wort.
Beinah panisch riss er den Kopf zurück und widerstand nur knapp dem Impuls, zuzubeißen.
„WAS ZUR… BILLY!“, brüllte er entsetzt, doch Billy grinste nur.
„Kommt ihr klar?“, rief Hale von vorne, doch Barney wusste nicht, was er antworten sollte und so rief er nur panisch „Ja, ja, alles gut!“, bevor er sich wieder dem Burschen zuwandte.
„Alles in Ordnung, Sir?“, flüsterte Billy da und versuchte erneut, nach Barneys Gesicht zu greifen. Er wusste nicht, was schlimmer war: der beinah laszive Ausdruck auf seinem Gesicht oder dass er ihn immer noch Sir nannte.
„Was soll das, Billy?“, fragte Barney erneut, doch Billy war kein bisschen beschämt und zuckte nur die Schultern.
„Fühlt sich gut an. Darf ich nochmal?“
Das reichte.
Barney bemühte sich, Billy wieder aufzurichten (und ihn irgendwo festzubinden), aber der Junge dachte überhaupt nicht daran, ihm zu helfen, sondern schlang stattdessen die Arme um Barneys Nacken und schmiegte sich noch enger an ihn.
„Ich will nicht, dass du gehst“, nuschelte er. „Mir ist so kalt…bitte… bleib da…“
Das war offensichtlich eine Lüge, denn Billy glühte förmlich unter seinen Fingern. Doch das kam wahrscheinlich nicht von einem Fieber, dachte Barney und fühlte, wie ihm selbst plötzlich sehr warm wurde.
„Das kann nicht wahr sein“, murmelte er entnervt. Billy lächelte selig und machte Anstalten, mit den Fingern kleiner Muster unter sein Schlüsselbein zu malen. Barney packte seine Hand und hielt sie fest. „Lass den Unfug, Bursche.“
„Nur, wenn du bleibst.“
„Das ist Erpressung“, erklärte Barney bestimmt, und was auch immer für Drogen in Billys System schwammen, sie machten ihn anscheinend nicht nur anhänglich sondern auch gerissen.
„Willst du mir nicht helfen, Barney?“
Sehr gerissen.
„Kleiner.. was du brauchst, ist eine kalte Dusche.“
„Das weiß ich sogar, ob du’s glaubst oder nicht.“
„So?“
„Ja. Ich sterbe gerade vor Hitze und dem Verlangen nach… anderen Dingen.“
„Das ist das bescheuertste Gespräch, das wir je geführt haben und ich hoffe sehr, dass du morgen aufwachst und nichts mehr davon weißt. Zur Hölle, ich hoffe, dass ich morgen nichts mehr davon weiß!“
„Tut mir Leid, Barney. Aber… wenn du mich nicht festhältst, dann spring ich gleich auf und mache irgendwas… Dummes, das spüre ich. Willst du, dass Lee mich so sieht?“
„Himmel, nein!“
„Also. Wir bleiben einfach hier sitzen und…“
„Und was?“
„Naja… wir könnten…“
„Wie wärs, wenn du einfach nicht weitersprichst und wir uns beide in Zukunft noch in die Augen sehen können?“
„Guter Plan.“
„Das schließt ein, dass du deine Hände oberhalb meines T-Shirts lässt.“
„‘Tschuldigung.“
„Ist schon gut. Versuch zu schlafen, ich bleibe hier.“
„Wirklich?“
„Ja. Lee kann das Baby auch alleine fliegen.“
„D-danke. Und ich gebe mir Mühe, alles zu vergessen, was ich gerade getan habe.“
Er hatte es am nächsten Tag tatsächlich vergessen.
Doch Lee schoss ein Foto davon, wie Barney und Billy eng aneinander gekuschelt auf dem Kabinenboden schliefen, und er ließ sich nicht davon abbringen, es im Cockpit anzubringen, woraufhin Barney ihm androhte, ihn ungespitzt in den Boden zu rammen und Billy hochrot anlief und mit rasender Geschwindigkeit aus dem Cockpit stürmte.
„Du bist krank, Christmas“, donnerte Barney.
„Mag sein. Aber du grinst auch ganz schön fröhlich auf dem Bild…“