Team: Sirius
Challenge: „Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?“ (fürs Team)
Fandom: Mortal Instruments
Charaktere: Alec, Jace, Isabelle, Magnus
Wörter: 1431
Wenn man sah, wie Jace mit seinen Waffen umging, konnte man wirklich an die wahre Liebe glauben. Oder jedenfalls so etwas ähnliches. So wie er die Messer und Schwerter anfasste, berührten einige nicht mal ihre Freundinnen.
Ob Clary eifersüchtig wurde, wenn sie so etwas sah?
„Was ist?“ Anscheinend hatte er etwas zu lange gestarrt, denn Jace sah auf und runzelte die Stirn.
„Nichts.“ Alec wollte sich schon abwenden, aber Jaces Grinsen hielt ihn zurück.
„Ich hatte schon befürchtet, du wüsstest den einmaligen Anblick von mir nicht mehr zu würdigen.“
„Reicht es nicht, wenn alle Mädchen dich anhimmeln?“
„Es reicht niemals. Was hältst du eigentlich von Izzys Plan?“
„Welchem genau?“ Isabelle hatte in letzter Zeit einige merkwürdige Ideen gehabt. Angeblich um ein Auge auf die Downworlder zu haben, aber Alec und Jace hatten beide das Gefühl, dass sie nur so viele Partys wie möglich mitnehmen wollte. Und mit Izzy über so etwas zu diskutieren hatte ungefähr so viel Sinn, wie einen Vampir zum Vegetarier machen zu wollen.
„Also das es bescheuert ist, den fünfhundersten Geburtstag von dieser Vampirin aufmischen zu wollen, sollte klar sein.“
Dann also der andere. „Genau wie diese Gothic-Party im Park. Aber die ist zumindest öffentlich genug, um Menschen anzulocken.“ Was vermutlich auch der Plan dieses merkwürdigen Feenpärchens war, die sie schmeißen würden. Und die New Yorker waren dämlich genug, auf alles anzuspringen, was Abwechslung verhieß. Vermutlich würden einige ein böses Erwachen haben.
„Ich frag mich eh, warum Mum das erlaubt hat...“
„Weil es keinen Grund gibt, es zu verbieten. Die sagten, sie werden brav sein und niemanden umbringen oder sonstwie schaden.“
„Ihrer Meinung nach. Mum hätte einen Vertrag mit allen Wahrscheinlichkeiten aufsetzen sollen.“
„Irgendeine Hexe soll das Gebiet abschirmen“, gab Alec zu bedenken. Jace schnaubte. „Und ich bin ein rosa gepunkteter Elefant.“
„Also bist du Izzys Meinung.“
„Nein. Ich glaube, die Geburtstagsparty wäre lustiger.“ Jace schob ein blitzendes Messer in seinen Gürtel und warf ihm das zweite zu. „Allerdings wissen Feen meine Erscheinung und meinen Charme mehr zu würdigen.“
„Feen sind nicht wählerisch.“
„Ja, ich weiß. Darum sind ja auch die männlichen hinter mir her.“ Jace sprang auf. „Komm, sonst sind notgeile Feen unser geringstes Problem.“
Das stimmte wohl. Sie hatten lang genug gebraucht, das selbst Izzy langsam mal fertig sein müsste.
„Ich verstehe nicht, warum du immer stundenlang vor dem Spiegel stehst. Die Frisur hält keinen Kampf aus“, meinte Alec später, leicht verstimmt darüber, wie aufgedonnert seine Schwester mal wieder war. Die lächelte aber nur zuckersüß. „Das soll sie ja auch nicht. Aber erstens sehe ich so einfach umwerfend aus und zweitens... diese Haarnadeln sollte niemand unterschätzen.“ Grinsend zog sie eines der langen Dinger aus ihrem aufwendigen Haarknoten und zeigte die scharfe Spitze. Dann schob sie die Nadel wieder in ihre Haare.
„Spieß dich damit besser nicht selbst auf.“
Die Party schien in vollem Gange zu sein und wie Jace befürchtet hatte, waren es längst nicht nur Downworlder, die zu harten Technoklängen tanzten und dunkel eingefärbte Drinks schlürfen. Bisher hatten sie aber keine akuten Vergiftungserscheinungen oder spontanen Verwandlungen gesehen. Was aber noch niemanden beruhigte.
Zumindest aber war die Anwesenheit der Shadowhunter registriert worden. Wenig begeistert, aber das war nichts Neues. Eine Fee hatte sogar versucht, mit Jace zu flirten, nur um es gleich darauf bei ihm und Izzy zu versuchen. Nicht wählerisch, in der Tat.
Alec hasste solche Partys.
„Hast du eigentlich Magnus gesagt, dass du hier sein wirst?“ Isabelle zwinkerte.
„Nein. Ich bin ja nicht hier, um mich zu amüsieren.“ Er hatte eigentlich erwartet, Magnus hier zu sehen, aber merkwürdigerweise war der Warlock noch nicht aufgetaucht.
„Man kann ja auch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, weißt du?“
„Man kann es auch lassen.“
Seine Schwester verdrehte nur die Augen. „Warum einfach, wenn es auch umständlich geht, was?“
„Simon ist ja auch nicht hier.“
„Er traut den Feen nicht mehr.“
„Zu Recht, wenn du mich fragst“, meinte Jace und beäugte ein grünhäutiges Exemplar, das anstelle von Haaren offenbar einen dichten, blauen Blumenteppich auf dem Kopf trug. Kleidung... war nicht vorhanden. Entsprechend wurde sie von einigen umstehenden Menschen auch angestarrt.
Die Fee warf Jace eine Kusshand zu, wobei ein paar Schmetterlinge entstanden, die auf ihn zuflatterten. „Angeber...“, murrte er und wedelte die dunklen Insekten davon.
„Das sagt gerade der Richtige.“ Misstrauisch beobachtete er, wie ein Schmetterling auf ihn zuflatterte und er schlug danach.
„Ich brauche so eine Show nicht, um auf mich aufmerksam zu machen.“
Die Schmetterlinge lösten sich in Glitzer auf, der langsam zu Boden sank und die Fee verschwand in der Menge.
Isabelle seufzte. „Sehen wir uns etwas um. Hier ist es zu öde.“
„Weil dich nur zwei von drei mit Blicken ausziehen?“, gab Alec zurück, hatte aber keine Einwände, sich etwas unter die Feiernden zu mischen. Wenigstens hatte er dann etwas zu tun.
Viel zu sehen gab es aber nicht. Wenigstens nicht für Downworldverhältnisse. Keiner schien mehr wirklich nüchtern zu sein, aber alles behielt Gestalt, Gliedmaßen und bis zu einem gewissen Maße seinen Verstand. Bis er zwei Feen sah, die sich an einen jungen Mann schmiegten, der nicht mehr nur alkoholisiert zu sein schien. Zumindest nahm er es sehr gelassen hin, dass eine der Feen gerade ihre scharfen Zähne in seine Unterlippe bohrte, während die andere die Hand in seine schon geöffnete Hose schob. Beide kicherten und er stöhnte lustvoll auf. Zögernd blieb Alec stehen. Es sah nicht so aus, als ob da gerade etwas gefährlicheres passierte und der Typ schien es eher zu genießen, von den beiden Feen bearbeitet zu werden.
„Kein Grund, den dreien den Spaß zu verderben, Nephilim“, schnurrte eine fremde Stimme hinter ihm. „Sie amüsieren sich doch gut und er wird sich morgen nur an wahnsinnig guten Sex erinnern.“
Alec drehte sich um. „Mundanes unter Drogen zu setzen fällt nicht gerade in den legalen Bereich.“ Hinter ihm stand natürlich eine Fee. Eine männliche, auch wenn das bei diesen Wesen nicht immer klar zu erkennen war. Er grinste und zeigte seine eigenen spitzen Zähne. „Keiner von uns hat ihm den Drink angeboten, er hat ihn selbst genommen. Damit fällt es nicht in unsere Verantwortung.“ Er machte einen Schritt auf ihn zu und kam damit so nahe, dass er sich fast an ihn presste. „Außerdem... es hilft nur, sich zu entspannen. Willst du es vielleicht mal probieren? Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen.“
„Vielleicht, aber du würdest es bereuen.“ Alec hatte schon seinen Dolch in der Hand und drückte ihn leicht in die Seite des Downworlders. Der zeigte sich gar nicht beeindruckt. „Werd mal etwas lockerer... es wäre eine Verletzung des Vertrages, wenn du mich hier ohne Grund abstichst.“
„Ich sehe hier sehr wohl einen Grund.“
„Wieso? Wir amüsieren uns doch nur ein wenig.“
War der wirklich so dämlich oder einfach nur hoffnungslos betrunken?
Irgendjemand schien diese Situation als Einladung zu verstehen, denn plötzlich drückte sich jemand von hinten an ihn. Noch als Alec sich versuchte zu entscheiden, wen er als erstes in seine Schranken weisen sollte, erkannte er den vertrauten Geruch des Neuankömmlings und ließ daher zu, dass Magnus besitzergreifend die Arme um ihn legte. „An deiner Stelle würde ich ihm glauben, wenn er dir droht. Außerdem glaubt man einem Nephilim immer mehr als betrunkenen Feen.“
Der Blick, der Magnus zugeworfen wurde, war mörderisch, aber als Alec den Dolch etwas fester drückte und dabei leicht die violette Haut anritzte, zog die Nervensäge endlich ab. „Ich wäre auch alleine mit ihm fertiggeworden“, meinte er und drehte sich zu Magnus um. Der grinste. „Ich weiß. Aber so ging es unblutiger.“
Vermutlich.
„Warum hast du nicht gesagt, dass ihr heute herkommt?“
„Weil wir nicht zum Spaß da sind.“
„Du bist immer so pflichtbewusst... ich wüsste da eine Möglichkeit, dass du etwas lockerer wirst...“
„So?“
„Wie wäre es, wenn wir zu mir gehen und...“ Magnus begann schon, an Alecs Hals zu knabbern, was dem aber gerade gar nicht passte. So verlockend es auch war... „Damit Jace hier alles im Chaos untergehen lässt? Gib uns noch ein paar Stunden, danach gehöre ich ganz dir.“
Das war kein Vorschlag und Magnus wusste das auch ganz genau. Mit einem schicksalsergebenen Seufzen ließ er Alec los. „Dann pass besser auf, dass du nicht doch noch von einer Fee abgeschleppt wirst.“
„Ich glaube, das wird nicht mehr passieren, du warst auffällig genug.“ Alec hob eine Hand an seinen Hals, wo er den Knutschfleck vermutete.
Challenge: „Warum einfach, wenn es auch umständlich geht?“ (fürs Team)
Fandom: Mortal Instruments
Charaktere: Alec, Jace, Isabelle, Magnus
Wörter: 1431
Wenn man sah, wie Jace mit seinen Waffen umging, konnte man wirklich an die wahre Liebe glauben. Oder jedenfalls so etwas ähnliches. So wie er die Messer und Schwerter anfasste, berührten einige nicht mal ihre Freundinnen.
Ob Clary eifersüchtig wurde, wenn sie so etwas sah?
„Was ist?“ Anscheinend hatte er etwas zu lange gestarrt, denn Jace sah auf und runzelte die Stirn.
„Nichts.“ Alec wollte sich schon abwenden, aber Jaces Grinsen hielt ihn zurück.
„Ich hatte schon befürchtet, du wüsstest den einmaligen Anblick von mir nicht mehr zu würdigen.“
„Reicht es nicht, wenn alle Mädchen dich anhimmeln?“
„Es reicht niemals. Was hältst du eigentlich von Izzys Plan?“
„Welchem genau?“ Isabelle hatte in letzter Zeit einige merkwürdige Ideen gehabt. Angeblich um ein Auge auf die Downworlder zu haben, aber Alec und Jace hatten beide das Gefühl, dass sie nur so viele Partys wie möglich mitnehmen wollte. Und mit Izzy über so etwas zu diskutieren hatte ungefähr so viel Sinn, wie einen Vampir zum Vegetarier machen zu wollen.
„Also das es bescheuert ist, den fünfhundersten Geburtstag von dieser Vampirin aufmischen zu wollen, sollte klar sein.“
Dann also der andere. „Genau wie diese Gothic-Party im Park. Aber die ist zumindest öffentlich genug, um Menschen anzulocken.“ Was vermutlich auch der Plan dieses merkwürdigen Feenpärchens war, die sie schmeißen würden. Und die New Yorker waren dämlich genug, auf alles anzuspringen, was Abwechslung verhieß. Vermutlich würden einige ein böses Erwachen haben.
„Ich frag mich eh, warum Mum das erlaubt hat...“
„Weil es keinen Grund gibt, es zu verbieten. Die sagten, sie werden brav sein und niemanden umbringen oder sonstwie schaden.“
„Ihrer Meinung nach. Mum hätte einen Vertrag mit allen Wahrscheinlichkeiten aufsetzen sollen.“
„Irgendeine Hexe soll das Gebiet abschirmen“, gab Alec zu bedenken. Jace schnaubte. „Und ich bin ein rosa gepunkteter Elefant.“
„Also bist du Izzys Meinung.“
„Nein. Ich glaube, die Geburtstagsparty wäre lustiger.“ Jace schob ein blitzendes Messer in seinen Gürtel und warf ihm das zweite zu. „Allerdings wissen Feen meine Erscheinung und meinen Charme mehr zu würdigen.“
„Feen sind nicht wählerisch.“
„Ja, ich weiß. Darum sind ja auch die männlichen hinter mir her.“ Jace sprang auf. „Komm, sonst sind notgeile Feen unser geringstes Problem.“
Das stimmte wohl. Sie hatten lang genug gebraucht, das selbst Izzy langsam mal fertig sein müsste.
„Ich verstehe nicht, warum du immer stundenlang vor dem Spiegel stehst. Die Frisur hält keinen Kampf aus“, meinte Alec später, leicht verstimmt darüber, wie aufgedonnert seine Schwester mal wieder war. Die lächelte aber nur zuckersüß. „Das soll sie ja auch nicht. Aber erstens sehe ich so einfach umwerfend aus und zweitens... diese Haarnadeln sollte niemand unterschätzen.“ Grinsend zog sie eines der langen Dinger aus ihrem aufwendigen Haarknoten und zeigte die scharfe Spitze. Dann schob sie die Nadel wieder in ihre Haare.
„Spieß dich damit besser nicht selbst auf.“
Die Party schien in vollem Gange zu sein und wie Jace befürchtet hatte, waren es längst nicht nur Downworlder, die zu harten Technoklängen tanzten und dunkel eingefärbte Drinks schlürfen. Bisher hatten sie aber keine akuten Vergiftungserscheinungen oder spontanen Verwandlungen gesehen. Was aber noch niemanden beruhigte.
Zumindest aber war die Anwesenheit der Shadowhunter registriert worden. Wenig begeistert, aber das war nichts Neues. Eine Fee hatte sogar versucht, mit Jace zu flirten, nur um es gleich darauf bei ihm und Izzy zu versuchen. Nicht wählerisch, in der Tat.
Alec hasste solche Partys.
„Hast du eigentlich Magnus gesagt, dass du hier sein wirst?“ Isabelle zwinkerte.
„Nein. Ich bin ja nicht hier, um mich zu amüsieren.“ Er hatte eigentlich erwartet, Magnus hier zu sehen, aber merkwürdigerweise war der Warlock noch nicht aufgetaucht.
„Man kann ja auch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, weißt du?“
„Man kann es auch lassen.“
Seine Schwester verdrehte nur die Augen. „Warum einfach, wenn es auch umständlich geht, was?“
„Simon ist ja auch nicht hier.“
„Er traut den Feen nicht mehr.“
„Zu Recht, wenn du mich fragst“, meinte Jace und beäugte ein grünhäutiges Exemplar, das anstelle von Haaren offenbar einen dichten, blauen Blumenteppich auf dem Kopf trug. Kleidung... war nicht vorhanden. Entsprechend wurde sie von einigen umstehenden Menschen auch angestarrt.
Die Fee warf Jace eine Kusshand zu, wobei ein paar Schmetterlinge entstanden, die auf ihn zuflatterten. „Angeber...“, murrte er und wedelte die dunklen Insekten davon.
„Das sagt gerade der Richtige.“ Misstrauisch beobachtete er, wie ein Schmetterling auf ihn zuflatterte und er schlug danach.
„Ich brauche so eine Show nicht, um auf mich aufmerksam zu machen.“
Die Schmetterlinge lösten sich in Glitzer auf, der langsam zu Boden sank und die Fee verschwand in der Menge.
Isabelle seufzte. „Sehen wir uns etwas um. Hier ist es zu öde.“
„Weil dich nur zwei von drei mit Blicken ausziehen?“, gab Alec zurück, hatte aber keine Einwände, sich etwas unter die Feiernden zu mischen. Wenigstens hatte er dann etwas zu tun.
Viel zu sehen gab es aber nicht. Wenigstens nicht für Downworldverhältnisse. Keiner schien mehr wirklich nüchtern zu sein, aber alles behielt Gestalt, Gliedmaßen und bis zu einem gewissen Maße seinen Verstand. Bis er zwei Feen sah, die sich an einen jungen Mann schmiegten, der nicht mehr nur alkoholisiert zu sein schien. Zumindest nahm er es sehr gelassen hin, dass eine der Feen gerade ihre scharfen Zähne in seine Unterlippe bohrte, während die andere die Hand in seine schon geöffnete Hose schob. Beide kicherten und er stöhnte lustvoll auf. Zögernd blieb Alec stehen. Es sah nicht so aus, als ob da gerade etwas gefährlicheres passierte und der Typ schien es eher zu genießen, von den beiden Feen bearbeitet zu werden.
„Kein Grund, den dreien den Spaß zu verderben, Nephilim“, schnurrte eine fremde Stimme hinter ihm. „Sie amüsieren sich doch gut und er wird sich morgen nur an wahnsinnig guten Sex erinnern.“
Alec drehte sich um. „Mundanes unter Drogen zu setzen fällt nicht gerade in den legalen Bereich.“ Hinter ihm stand natürlich eine Fee. Eine männliche, auch wenn das bei diesen Wesen nicht immer klar zu erkennen war. Er grinste und zeigte seine eigenen spitzen Zähne. „Keiner von uns hat ihm den Drink angeboten, er hat ihn selbst genommen. Damit fällt es nicht in unsere Verantwortung.“ Er machte einen Schritt auf ihn zu und kam damit so nahe, dass er sich fast an ihn presste. „Außerdem... es hilft nur, sich zu entspannen. Willst du es vielleicht mal probieren? Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen.“
„Vielleicht, aber du würdest es bereuen.“ Alec hatte schon seinen Dolch in der Hand und drückte ihn leicht in die Seite des Downworlders. Der zeigte sich gar nicht beeindruckt. „Werd mal etwas lockerer... es wäre eine Verletzung des Vertrages, wenn du mich hier ohne Grund abstichst.“
„Ich sehe hier sehr wohl einen Grund.“
„Wieso? Wir amüsieren uns doch nur ein wenig.“
War der wirklich so dämlich oder einfach nur hoffnungslos betrunken?
Irgendjemand schien diese Situation als Einladung zu verstehen, denn plötzlich drückte sich jemand von hinten an ihn. Noch als Alec sich versuchte zu entscheiden, wen er als erstes in seine Schranken weisen sollte, erkannte er den vertrauten Geruch des Neuankömmlings und ließ daher zu, dass Magnus besitzergreifend die Arme um ihn legte. „An deiner Stelle würde ich ihm glauben, wenn er dir droht. Außerdem glaubt man einem Nephilim immer mehr als betrunkenen Feen.“
Der Blick, der Magnus zugeworfen wurde, war mörderisch, aber als Alec den Dolch etwas fester drückte und dabei leicht die violette Haut anritzte, zog die Nervensäge endlich ab. „Ich wäre auch alleine mit ihm fertiggeworden“, meinte er und drehte sich zu Magnus um. Der grinste. „Ich weiß. Aber so ging es unblutiger.“
Vermutlich.
„Warum hast du nicht gesagt, dass ihr heute herkommt?“
„Weil wir nicht zum Spaß da sind.“
„Du bist immer so pflichtbewusst... ich wüsste da eine Möglichkeit, dass du etwas lockerer wirst...“
„So?“
„Wie wäre es, wenn wir zu mir gehen und...“ Magnus begann schon, an Alecs Hals zu knabbern, was dem aber gerade gar nicht passte. So verlockend es auch war... „Damit Jace hier alles im Chaos untergehen lässt? Gib uns noch ein paar Stunden, danach gehöre ich ganz dir.“
Das war kein Vorschlag und Magnus wusste das auch ganz genau. Mit einem schicksalsergebenen Seufzen ließ er Alec los. „Dann pass besser auf, dass du nicht doch noch von einer Fee abgeschleppt wirst.“
„Ich glaube, das wird nicht mehr passieren, du warst auffällig genug.“ Alec hob eine Hand an seinen Hals, wo er den Knutschfleck vermutete.
no subject
Date: 2013-09-23 11:21 pm (UTC)Ich habe gesehen, dass wir hier tatsächlich einige haben, aber bis jetzt hab ich mich nicht getraut zu lesen, da mein Wissen nicht über das erste Buch bzw. den ersten Film hinausreichen...und der Film ist Schuld, dass mein Aidan Turner Fangirl wieder erwacht ist. *geht dann auch mal schreiben*
no subject
Date: 2013-09-24 08:22 am (UTC)Jaaaa! Schreib! Aber lies auch weiter, sonst wirst du hier ja nur gespoilert was den Handlungsverlauf angeht. *g*
no subject
Date: 2013-09-24 11:21 am (UTC)no subject
Date: 2013-09-24 09:02 pm (UTC)(Und ja! Wird es!)
no subject
Date: 2013-10-08 07:37 pm (UTC)♥♥♥♥♥♥