Stimmungen: Grün vor Neid (fürs Team)
Sep. 23rd, 2013 08:52 pmTeam: Nutellasalat
Challenge: Stimmungen – Grün vor Neid (fürs Team)
Fandom: Original (Crash)
Charaktere: Patrick Saulters, Janet Alinder
Wörter: 846
Warnung: emo-ende Teenager, kein beta
A/N: Boah, scheiße sind Stimmungen schwer zu schreiben.^^*
„Du siehst aus, als wolltest du irgendwen töten. Nicht, dass ich da grundsätzlich irgendetwas gegen hätte, aber…“ Janet ließ den Satz so in der Luft hängen und setzte sich ohne weiteren Kommentar gegenüber von Patrick an den Gartentisch.
Der verlagerte sein mörderisches Starren auf die Lacrosse-Kapitänin, denn es war ihm grade ziemlich egal, wessen Kopf er abreißen würde, Hauptsache es endete blutig.
Janet lachte völlig unbeeindruckt.
Patrick vermisste seine alten Freunde, die wenigstens so getan hatten, als wäre ein Quarterback etwas, vor dem man Respekt haben müsste. Und die ihr wildes Rumgeknutsche auf Partys in den gesellschaftlich vorbestimmten Bahnen von Sportler/Cheerleader hielten. …Nicht, dass er da ausgerechnet Janet einen Vorwurf hätte machen können.
„Was willst du?“
„Weltfrieden, Bier, das keinen Kater macht und ein Pony.“ Janet zwinkerte ihm zu, als wäre er tatsächlich an Smalltalk interessiert.
„Ein Pony? Du? Als Futtertier für deine Schlangen?“
Sie streckte ihm die Zunge raus. „Oh, Vorurteile, wie niedlich.“
„Wenn du das sagst…“ Patrick trank einen weiteren Schluck seines inzwischen lauwarmen Biers und versuchte sich nicht vorzustellen, wie Janet auf einem Pony mit Rüschenkleid und Schlangen um den Hals durch Blumenfelder ritt.
„Ernsthaft, was ist los mit dir?“
„Die Party ist lahm.“ Mit einer bemüht vagen Geste deutete er zu der Menge an tanzenden und knutschenden Teenagern.
Janet grinste diabolisch. „Kommt nicht ran an eure Footballerfeten, was?“ Jemand – eine Teamkollegin? - schlang ihr von hinten die Arme um die Schulter.
„Jennyyyy, tanz mit mir!“, nuschelte sie und Janet lachte.
„Nee, besser nicht.“
Offensichtlich nicht wirklich von dem Korb getroffen hob das Mädel den Kopf und begann zu strahlen, als ihr Blick auf Patrick fiel. „Na, wie wär’s mit dir, Hübscher?“
Er schüttelte bloß den Kopf. Janet grinste. „Er ist noch zu sehr damit beschäftigt, deinem Bruder die Pest an den Hals zu wünschen.“
„Oh, das könnten wir auch zusammen machen!“, säuselte das Mädchen und zwinkerte Patrick zu. Dann schien etwas anderes ihre Aufmerksamkeit zu erregen und sie sprang auf. „Kiiiiim!“
„Wer war das?“
„Mats Schwestern, Katy.“
Patrick verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich hab nichts gegen Mat.“
Janet zog eine perfekt gezupfte Augenbraue hoch und Patrick hatte Mühe, sich unter dem spöttischen nicht zu winden.
„Nicht wirklich, jedenfalls“, nuschelte er schließlich. „Aber guck ihn dir doch an!“ Hilflos warf er die Arme in die Luft. Janet drehte sich gerade in dem Moment um, als Mat seine Hand hinten in Alex Jeans rutschen ließ. Patrick stöhnte gequält.
„Okay, geschmacklos. Aber ich war auf deiner letzten Geburtstagsparty und habe mit ansehen müssen, wie Cynthia eurem Linebacker neben dem Fass einen geblasen hat, also…“
„Aber das…“ Patrick wurde rot. Er hatte nicht wirklich eine Ahnung, was daran weniger schlimm war. Eigentlich war das das bis dato schlimmste gewesen, was er je gesehen hatte. Aber dann hatte er heute Abend Logan mit Katy und Mat Cavanaugh eng umschlungen tanzen sehen und dann hatten Mat und Alex auch noch beschlossen, dass sie heute abend wohl wieder zusammen waren und dass man vor allen Anwesenden einem anderen Kerl die Zunge in den Hals und die Hände unters T-Shirt schieben konnte. Und das... Ja. Er ließ den Kopf auf die Tischplatte sinken. "Das ist was anderes“, murmelte er und wartete darauf, dass Janet ihm die Eier abriss.
Stattdessen lachte sie. „Neidisch?“
„Was?!“ Patricks Kopf schoss wieder hoch. „Wieso sollte ich…“
Sie verdrehte die Augen. „Saulters, ich habe auch mal am Rande von Footballerpartys gesessen und gebetet, dass niemand bemerkt, wenn ich Cheerleadern auf den Arsch starre. Und dann kamen auf einmal Miri und… das hier.“ Sie klang ein bisschen, als wäre ‚das hier‘ etwas ausgesucht widerliches und gleichzeitig das beste, was ihr je passiert war. Patrick kannte das Gefühl. „Ich meine, ich habe Trevor kennengelernt, da trug er Highheels und einen Minirock und seine Freundin fand das scharf. Ich habe sie alle für komplett wahnsinnig gehalten.“ Sie lächelte versonnen. „Und ich war so was von eifersüchtig.“
Patrick seufzte. „Wieso können die das?“ Er hatte wirklich nichts gegen Mat. Er hatte etwas dagegen, dass der Kerl sich von seinem Freund von der Schule abholen ließ und ihn auf dem Parkplatz küsste. Als wäre nichts dabei. „Wieso ist das für die so leicht? Für euch?“
Janet zuckte mit den Achseln. „Ist es nicht. Wahrscheinlich nicht mal für Mat. Und ich könnte jedes mal heulen, wenn ich nen Tor mache und Miri am Rand steht und ich mich nicht traue zu ihr zu laufen und sie zu küssen.“
„Aber sie…“ Patrick wedelte mit den Armen. „Logan und Trevor tanzen Walzer zu Punkrock!“ Ihm war nach Heulen. Oder Schreien. Oder beidem. Nicht, dass er gerne so bescheuert ausgesehen hätte, aber… Er wollte das auch. Oder so was in der Art.
Janet streckte ihm die Hand über den Tisch entgegen. „Dann lass uns mitmachen.“
Patrick starrte sie verwirrt an. „Das…“
„Das sieht aus, als würde es Spaß machen“, ergänzte Janet und ihre grauen Augen blitzten. „Ich glaube, der Trick ist einfach, Freunde zu haben, die noch ein bisschen bescheuerter sind, als man selbst.“ Sie griff seine Hand und zog ihn von seinem Platz. „Und dabei haben wir beide es hier wirklich leicht.“
Challenge: Stimmungen – Grün vor Neid (fürs Team)
Fandom: Original (Crash)
Charaktere: Patrick Saulters, Janet Alinder
Wörter: 846
Warnung: emo-ende Teenager, kein beta
A/N: Boah, scheiße sind Stimmungen schwer zu schreiben.^^*
„Du siehst aus, als wolltest du irgendwen töten. Nicht, dass ich da grundsätzlich irgendetwas gegen hätte, aber…“ Janet ließ den Satz so in der Luft hängen und setzte sich ohne weiteren Kommentar gegenüber von Patrick an den Gartentisch.
Der verlagerte sein mörderisches Starren auf die Lacrosse-Kapitänin, denn es war ihm grade ziemlich egal, wessen Kopf er abreißen würde, Hauptsache es endete blutig.
Janet lachte völlig unbeeindruckt.
Patrick vermisste seine alten Freunde, die wenigstens so getan hatten, als wäre ein Quarterback etwas, vor dem man Respekt haben müsste. Und die ihr wildes Rumgeknutsche auf Partys in den gesellschaftlich vorbestimmten Bahnen von Sportler/Cheerleader hielten. …Nicht, dass er da ausgerechnet Janet einen Vorwurf hätte machen können.
„Was willst du?“
„Weltfrieden, Bier, das keinen Kater macht und ein Pony.“ Janet zwinkerte ihm zu, als wäre er tatsächlich an Smalltalk interessiert.
„Ein Pony? Du? Als Futtertier für deine Schlangen?“
Sie streckte ihm die Zunge raus. „Oh, Vorurteile, wie niedlich.“
„Wenn du das sagst…“ Patrick trank einen weiteren Schluck seines inzwischen lauwarmen Biers und versuchte sich nicht vorzustellen, wie Janet auf einem Pony mit Rüschenkleid und Schlangen um den Hals durch Blumenfelder ritt.
„Ernsthaft, was ist los mit dir?“
„Die Party ist lahm.“ Mit einer bemüht vagen Geste deutete er zu der Menge an tanzenden und knutschenden Teenagern.
Janet grinste diabolisch. „Kommt nicht ran an eure Footballerfeten, was?“ Jemand – eine Teamkollegin? - schlang ihr von hinten die Arme um die Schulter.
„Jennyyyy, tanz mit mir!“, nuschelte sie und Janet lachte.
„Nee, besser nicht.“
Offensichtlich nicht wirklich von dem Korb getroffen hob das Mädel den Kopf und begann zu strahlen, als ihr Blick auf Patrick fiel. „Na, wie wär’s mit dir, Hübscher?“
Er schüttelte bloß den Kopf. Janet grinste. „Er ist noch zu sehr damit beschäftigt, deinem Bruder die Pest an den Hals zu wünschen.“
„Oh, das könnten wir auch zusammen machen!“, säuselte das Mädchen und zwinkerte Patrick zu. Dann schien etwas anderes ihre Aufmerksamkeit zu erregen und sie sprang auf. „Kiiiiim!“
„Wer war das?“
„Mats Schwestern, Katy.“
Patrick verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich hab nichts gegen Mat.“
Janet zog eine perfekt gezupfte Augenbraue hoch und Patrick hatte Mühe, sich unter dem spöttischen nicht zu winden.
„Nicht wirklich, jedenfalls“, nuschelte er schließlich. „Aber guck ihn dir doch an!“ Hilflos warf er die Arme in die Luft. Janet drehte sich gerade in dem Moment um, als Mat seine Hand hinten in Alex Jeans rutschen ließ. Patrick stöhnte gequält.
„Okay, geschmacklos. Aber ich war auf deiner letzten Geburtstagsparty und habe mit ansehen müssen, wie Cynthia eurem Linebacker neben dem Fass einen geblasen hat, also…“
„Aber das…“ Patrick wurde rot. Er hatte nicht wirklich eine Ahnung, was daran weniger schlimm war. Eigentlich war das das bis dato schlimmste gewesen, was er je gesehen hatte. Aber dann hatte er heute Abend Logan mit Katy und Mat Cavanaugh eng umschlungen tanzen sehen und dann hatten Mat und Alex auch noch beschlossen, dass sie heute abend wohl wieder zusammen waren und dass man vor allen Anwesenden einem anderen Kerl die Zunge in den Hals und die Hände unters T-Shirt schieben konnte. Und das... Ja. Er ließ den Kopf auf die Tischplatte sinken. "Das ist was anderes“, murmelte er und wartete darauf, dass Janet ihm die Eier abriss.
Stattdessen lachte sie. „Neidisch?“
„Was?!“ Patricks Kopf schoss wieder hoch. „Wieso sollte ich…“
Sie verdrehte die Augen. „Saulters, ich habe auch mal am Rande von Footballerpartys gesessen und gebetet, dass niemand bemerkt, wenn ich Cheerleadern auf den Arsch starre. Und dann kamen auf einmal Miri und… das hier.“ Sie klang ein bisschen, als wäre ‚das hier‘ etwas ausgesucht widerliches und gleichzeitig das beste, was ihr je passiert war. Patrick kannte das Gefühl. „Ich meine, ich habe Trevor kennengelernt, da trug er Highheels und einen Minirock und seine Freundin fand das scharf. Ich habe sie alle für komplett wahnsinnig gehalten.“ Sie lächelte versonnen. „Und ich war so was von eifersüchtig.“
Patrick seufzte. „Wieso können die das?“ Er hatte wirklich nichts gegen Mat. Er hatte etwas dagegen, dass der Kerl sich von seinem Freund von der Schule abholen ließ und ihn auf dem Parkplatz küsste. Als wäre nichts dabei. „Wieso ist das für die so leicht? Für euch?“
Janet zuckte mit den Achseln. „Ist es nicht. Wahrscheinlich nicht mal für Mat. Und ich könnte jedes mal heulen, wenn ich nen Tor mache und Miri am Rand steht und ich mich nicht traue zu ihr zu laufen und sie zu küssen.“
„Aber sie…“ Patrick wedelte mit den Armen. „Logan und Trevor tanzen Walzer zu Punkrock!“ Ihm war nach Heulen. Oder Schreien. Oder beidem. Nicht, dass er gerne so bescheuert ausgesehen hätte, aber… Er wollte das auch. Oder so was in der Art.
Janet streckte ihm die Hand über den Tisch entgegen. „Dann lass uns mitmachen.“
Patrick starrte sie verwirrt an. „Das…“
„Das sieht aus, als würde es Spaß machen“, ergänzte Janet und ihre grauen Augen blitzten. „Ich glaube, der Trick ist einfach, Freunde zu haben, die noch ein bisschen bescheuerter sind, als man selbst.“ Sie griff seine Hand und zog ihn von seinem Platz. „Und dabei haben wir beide es hier wirklich leicht.“