der_jemand: (Default)
[personal profile] der_jemand posting in [community profile] 120_minuten
Team: Nutellasalat
Challenge: Aussagen – "Das ziehe ich bestimmt nicht an" (fürs Team)
Fandom: Star Wars
Pairing: Obi-Wan Kenobi/Anakin Skywalker (still not over it)
Warnung: High School AU, cross-dressing
Wörter: 571
Widmung: [livejournal.com profile] nessaniel,  weil Obi-Wan mit Lippenstift!!!11!
A/N: Und weiter geht’s im „Anakin starrt Obi-Wan geifernd an“-AU.
 
 

„Keine Chance.“ Anakin verschränkte die Arme vor der Brust und Padmé verdrehte die Augen.
 
„Annieeee“, flötete sie, als hätten ihn schon einmal große Kulleraugen dazu gebracht, irgendetwas zu tun.
 
„Neiiiiin“, flötete er zurück. „Das zieh ich nicht an. Niemals.“ Er war zwar aus irgendeinem Grund (will heißen, einer sehr, sehr lächerlichen Verknalltheit in der Grundschule) mit Padmé befreundet und damit offensichtlich notwendiger Bestandteil aller Pläne von ihr und ihren idealistischen, engagierten Freunden, aber das hieß nicht, dass er nicht noch so etwas wie einen Ruf zu verlieren hatte.
 
Asoka saß auf dem Lehrerpult und lachte ihn aus.
 
„Was machst du überhaupt hier? Du hast hier gar nichts zu suchen!“
 
Sie streckte ihm die Zunge raus. „Oh natürlich bin ich dabei, wenn Padmé versucht, dich in ein Kleid zu stecken, was dachtest du denn?“
 
Mit einem resignierten Seufzen drehte Anakin sich wieder zu Padmé. „Wieso überhaupt ein Kleid?“
 
„Weil wir ein Zeichen gegen festgefahrene Geschlechterrollen setzen wollen“, erklärte sie geduldig und klang dabei fast so, als wäre das tatsächlich irgendwie sinnvoll.
 
Er musterte den hellblauen, glänzenden Stoff zweifelnd. „Schön und gut, aber Kleider? Das geht ein bisschen zu weit…“
 
„Annie.“
 
„Nein, ich meine, Kleider sind so gemacht, dass sie an einem Frauenkörper gut aussehen. So mit Kurven und so. Wenn Männer Kleider tragen, ist das kein Zeichen, sondern lächerlich.“
 
Asoka prustete.
 
 „Ich hab es dir doch schon mal erklärt“, seufzte Padmé und hob zu einer Wiederholung der extrem langen, extrem überzeugenden Rede über die Schädlichkeit von Geschlechterrollen an. In diesem Moment flog die Tür des Klassenzimmers auf, als hätte irgendjemand Anakins stumme Gebete erhört, und Bail Organa strahlte sie an.
 
„Wir sind fertig!“, verkündete er und drehte sich zur Betonung einmal um die eigene Achse, was die rüschenbesetzten Schöße seines Prinzessinnenkleides fliegen ließ.
 
„Siehst du, das ist genau, was ich meinte“, erklärte Anakin Padmé. Die lächelte bloß.
 
Hinter Bail betrat jetzt auch Obi-Wan das Klassenzimmer und heilige Scheiße.
 
„Anakin ist ja immer noch nicht angezogen“, murrte er und Padmé antwortete irgendetwas, darüber, dass er ein sturer Macho war, aber Anakin konnte ihr nicht wirklich zuhören, er musste starren.
 
Obi-Wans Kleid endete knapp unterhalb der Knie und gab den Blick frei auf behaarte Waden. Irgendwie sah das gleichzeitig total scheiße und ziemlich geil aus. Es war unendlich verwirrend, ein Teenager zu sein.

Aber die Beine waren nicht einmal das Problem. Anakin ließ seinen Blick weiter nach oben wandern und freute sich darüber, wie sich das Kleid mehr oder weniger vorteilhaft an jede Rundung und Kante von Obi-Wans Körper schmiegte. Damit konnte er leben, das war eine nette Abwechslung zu den weiten Pullis. Aber sein Gesicht… Anakin wollte sterben.
 
„Du trägst Make Up“, krächzte er.
 
„Wenn dann richtig“, nickte Obi-Wan und, Himmel, war das verstörend mit rot geschminkten Lippen.
 
„Ich kann das nicht richtig interpretieren; findet er es jetzt lächerlich oder will er ihn bespringen?“, flüsterte Padmé Asoka zu und Asoka grinste bösartig.
 
„Letzteres.“
 
Offensichtlich konnte Obi-Wan sie hören, denn er lief tiefrot an. „Worauf wartest du, Anakin?“, knurrte er.
 
„Womit? Mit dem Bespringen?“ Anakin konnte nicht anders. Obi-Wans Gesichtsfarbe nahm eine deutlich ungesunde Schattierung an.
 
Er räusperte sich. „Mit dem Umziehen natürlich“, murmelte er und starrte auf den Boden. Aber nur für ein paar Sekunden. Dann sah er Anakin direkt in die Augen. „Über alles andere reden wir, wenn du auch in einem Kleid steckst“, grinste er und drückte ihm einen kurzen, roten Kuss auf die Lippen.
 
Asoka in Anakins Rücken klang, als würde sie an ihrem Lachanfall ersticken. Gut so.
 
 

Date: 2013-09-02 10:20 pm (UTC)
From: [identity profile] nessaniel.livejournal.com
Oh mein Gott, ist das großartig.

UND AHSOKA IST DABEI AWWWWW <33333 Und natürlich protestiert Padmé gegen Geschlechterrollen!

Hach, das ist alles so superperfekt, ich kann gar nicht aufzählen, was mir am besten gefallen hat.

Doch, am besten gefällt mir, dass alle glücklich sind und niemand in den Krieg muss und keiner stirbt. Erstmal. xD

Irgendwie sah das gleichzeitig total scheiße und ziemlich geil aus. Es war unendlich verwirrend, ein Teenager zu sein.
Und das hier. Das ist meine Lieblingszeile. Die ist so perfekt. xD

das war eine nette Abwechslung zu den weiten Pullis.
OMG ICH WÜNSCHTE, ICH KÖNNTE MALEN, DU WÜRDEST SOVIEL FANART DAZU KRIEGEN <33333

Anakin konnte nicht anders. Obi-Wans Gesichtsfarbe nahm eine deutlich ungesunde Schattierung an.
Wow. Einfach nur...wow. Ich stell mir vor, wie Anakin ihn mit einem manischen Blick anstarrt, ein breites breites Grinsen auf dem Gesicht und Obi-Wan einfach nur denken kann. "Well, damn!" und sich dann vorstellt, wie Anakin ihn tatsächlich bespringt und ihm die Sachen vom Leib reißt.
... DABEI SHIPPE ICH DAS NICHT MAL RICHTIG!!!

Oh Gott, Aku, ich stehe auf immer und ewig in deiner Schuld, das ist so großartig, ich kann nicht mehr <333

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