Fandom: Original
Challenge: Situative Tropes: Neben jemand Unerwartetem aufwachen - Für mich
Wörter: ~200
Anmerkung: Pseudopoesie, pseudogesellschaftskritischer Quatsch.
Irgendwann wacht man neben jemand Unerwartetem auf.
Irgendwann ist man jenseits der Dreißig und man fragt sich, was man eigentlich die ganze Zeit gemacht hat.
In unseren Kreisen ist es üblich, neben einem One Night Stand aufzuwachen. Sie schreiben ihre Twitter-Accounts und Blogs über Lückenbüßer und Sex ohne Liebe voll und alle nicken verstehend, weil sie offenbar genau wissen, worum es geht. Sie wachen neben Menschen auf, in denen sie eine Nacht lang gesteckt haben oder die in ihnen gesteckt haben, egal, ob mit den Geschlechtsteilen, den Fingern oder der Zunge.
Sie beklagen ihre Misere, die Emotionslosigkeit, das Dilemma, niemanden wirklich zu lieben, während sie sich alle gegenseitig anfassen.
Irgendwann fragt man sich, was man hier eigentlich tut, wenn man nicht zu diesen Legionen an Twitterern und Facebookern und Bloggern gehört.
Irgendwann ist man jenseits der Dreißig und alle beklagen sich über die Gesellschaft und die Lieblosigkeit und man fragt sich, was und wen zur Hölle sie eigentlich meinen.
Irgendwann wacht man neben jemand Unerwartetem auf und erkennt, dass es die Einsamkeit ist.
Keine schöne Frau mit herzförmigen Mund. Kein Mann mit den blauesten Augen der Welt. Die haben alle anderen vielleicht. Man selbst hat nur die Einsamkeit.
Wenigstens kann man darüber twittern.
Challenge: Situative Tropes: Neben jemand Unerwartetem aufwachen - Für mich
Wörter: ~200
Anmerkung: Pseudopoesie, pseudogesellschaftskritischer Quatsch.
Irgendwann wacht man neben jemand Unerwartetem auf.
Irgendwann ist man jenseits der Dreißig und man fragt sich, was man eigentlich die ganze Zeit gemacht hat.
In unseren Kreisen ist es üblich, neben einem One Night Stand aufzuwachen. Sie schreiben ihre Twitter-Accounts und Blogs über Lückenbüßer und Sex ohne Liebe voll und alle nicken verstehend, weil sie offenbar genau wissen, worum es geht. Sie wachen neben Menschen auf, in denen sie eine Nacht lang gesteckt haben oder die in ihnen gesteckt haben, egal, ob mit den Geschlechtsteilen, den Fingern oder der Zunge.
Sie beklagen ihre Misere, die Emotionslosigkeit, das Dilemma, niemanden wirklich zu lieben, während sie sich alle gegenseitig anfassen.
Irgendwann fragt man sich, was man hier eigentlich tut, wenn man nicht zu diesen Legionen an Twitterern und Facebookern und Bloggern gehört.
Irgendwann ist man jenseits der Dreißig und alle beklagen sich über die Gesellschaft und die Lieblosigkeit und man fragt sich, was und wen zur Hölle sie eigentlich meinen.
Irgendwann wacht man neben jemand Unerwartetem auf und erkennt, dass es die Einsamkeit ist.
Keine schöne Frau mit herzförmigen Mund. Kein Mann mit den blauesten Augen der Welt. Die haben alle anderen vielleicht. Man selbst hat nur die Einsamkeit.
Wenigstens kann man darüber twittern.