Team: Tardis
Fandom: Robin Hood (AU)
Challenge: Situative Tropes: Metamorphose - Für mich]
Personen/Pairing: Robin/Marian, Guy/Allan
Wörter: ~ 1.300
Anmerkung: Es geht immer noch um die Geschichte von Robin und seiner vermeintlichen Homophobie. Ich habe ihn, metaphorisch gesprochen, mal eben auf die Therapiecouch gelegt. Ein jeder hat so seine Gründe für seine Einstellungen und Marian versucht, Robin die seine auszutreiben. Beide schlafen wenig in dieser Nacht.
„Robin, mir ist warm.“
Marian schob ihn bestimmt von sich und erst da fiel ihm auf, wie nahe er sich an sie gedrängt hatte. Der Geruch des Lagerfeuerrauches hing in ihren Haaren und er saugte ihn gierig auf, weil es sich vertraut anfühlte, weil irgendetwas in ihm das Gefühl verursachte, er würde das hier kennen, als würde er eine uralte Erinnerung umarmt halten.
„'Tschuldige. Ich wollte ja nur...“
„Du wolltest du nur was? Mich totklammern? Hat Will dich etwa so sehr aus dem Konzept gebracht?“
Er stützte sich seitlich auf den Ellenbogen auf. Marian sah ihn im Halbdunklen erwartungsvoll an.
„Woher weißt du davon?“
Sie zuckte mit den Schultern.
„Er hat's mir erzählt. Ich fand's ganz witzig.“
„Schön, dass es wenigstens euch amüsiert.“
„Robin.“
Jetzt schob er sie weg und setzte sich im Bett auf. An Schlaf war nun nicht mehr zu denken. Der Abend hatte so gemütlich angefangen. Und war so verstörend ausgeklungen. Er wünschte sich, dass er niemals mit dem Thema schwule Küsse angefangen hätte.
„Was genau ist eigentlich dein Problem?“
Marian nestelte an der Decke herum, dass sie ihre Brüste bedeckte und richtete sich neben ihm auf.
„Ich möchte nicht ungefragt abgeknutscht werden. Schon gar nicht dann, wenn man mich vorführen will. Ist das so verwerflich?“
Für einen Augenblick zögerte sie neben ihm. Dann legte sie wie beschützend die Arme um seine Schultern.
„Nein, ist es nicht“, sagte sie murmelnd.
„Du weißt, Will hat es nicht böse gemeint.“
Er schwieg verstockt.
„Hör mal...“, flüsterte sie.
Er bewunderte sie für ihre Geduld. Manchmal, wenn Marian schlechte Laune oder einen dünnhäutigen Tag erwischt hatte, wollte er ihr lieber nicht unter die Augen treten. Aber Momente wie dieser mitten in der Nacht, da sie viel lieber schlafen wollte wie er annahm und ihm trotzdem zuhörte, zeigten ihm wieder einmal mehr, wie gern er sie hatte.
„.. so warst du doch früher auch nicht. Seit wann fühlst du dich von der sexuellen Orientierung deiner Leute bedroht?“
„Tu ich nicht“, protestierte er aufgebracht.
„Ich mag ihnen nur nicht zusehen.“
Marian seufzte.
„Küssende Pärchen sind alle gleich. Ich wette, Allan war damals auch nicht begeistert, uns dabei zuzusehen.“
„Das ist doch was ganz anderes!“, brauste er auf.
„Wir sind normal und wir gehörten von Anfang an zusammen!“
„Normal...?“
Sie verdrehte die Augen.
„Mal ganz abgesehen davon, wie amüsant es ist, wenn ihr Hetero-Männer Panik bekommt, dass man euch so behandelt wie ihr Frauen behandelt“, sie lachte tief und böse,
„bin ich mir sicher, dass das gar nicht dein wahres Problem ist. Weißt du, was ich denke, worum es dir wirklich geht?“
Er seufzte.
„Nein, aber ich bin sicher, du wirst es mir jetzt sagen.“
„Du hast Angst vor Guy.“
Einen Moment sah er sie an und wie sich hinter ihr der Vorhang im Nachtwind blähte.
Er lachte abschätzig und lauter als er eigentlich beabsichtigt hatte;
„Ich hab doch keine Angst vor diesem Kotzbrocken!“
„Du hast Angst, dass er dir deine Gang wegnimmt.“
Marian sah ihn ernst an.
„Nach allem, was passiert ist, denkst du, dass Allan im Zweifelsfall zu ihm halten wird, wenn er sich entscheiden müsste. Du kannst mir erzählen, was du willst, aber du schätzt Allan; er ist für dich immer so etwas wie ein unmoralischer Antikompass gewesen, gegen den du dich ausrichten konntest. Du brauchst ihn, nein, wir brauchen ihn. Also: Allan. Und nun fangen auch noch die anderen an, Guy zu mögen. Du hast Angst, dass sie ihn irgendwann mehr mögen als dich und dass sie dich stehenlassen. Du hast Angst, dass er sie alle gegen dich aufbringt. Das ist der Knackpunkt. Deswegen bist du die letzten Male auch so auf Allan losgegangen.“
Entgeistert starrte er sie an. Die kühle Spätsommerluft überzog ihn mit einer Gänsehaut, doch Marian sah aus, als wäre ihr geradezu perfekt warm.
Es gab dazu eigentlich nichts mehr zu sagen. Ein Teil von ihm war entsetzt, dass seine Freundin ihn ohne jegliche Probleme durchschaute. Ein anderer warf sich bockig zu Boden. Sollte sie doch denken, was sie wollte. Und wieder ein anderer fühlte sich mit einem Mal müde und schwach.
Er zog die Knie an seine Brust, umschlang sie und schaute frustriert zur Seite.
„Robin. Das sind deine Freunde. Meinst du wirklich, dass sie dich einfach links liegenlassen, nur weil Guy sich auf ihre Seite geschlagen hat? Ich meine, wir reden hier von Guy, dem am wenigsten umgänglichen Mann von ganz Nottingham!“ Sie kicherte leise.
„Bei Allan hat es doch auch funktioniert“, erwiderte er missmutig.
„Es ist Allan. Du bist in letzter Zeit schon gemein genug zu ihm gewesen, du solltest ihn nicht dazu zwingen, sich zwischen euch beiden zu entscheiden.“
„Na fein...aber die anderen?“
Sie seufzte.
„Vielleicht hat Guy in einer Sache Recht; du bringst anderen zu wenig Vertrauen entgegen. Du hast andauernd Angst, dass man dir irgendwen wegnehmen könnte, also hältst du sie an der kurzen Leine. Aber so etwas geht eigentlich immer nach hinten los.“
Sie streichelte seine Schulter.
„Du darfst niemals vergessen: Sie sind alle erfahren und klug. Du darfst nicht das Denken für sie übernehmen, sonst fühlen sie sich bevormundet. Sie sind deine Freunde, nicht deine Untertanen oder so etwas.“
Er kratzte sich ratlos am Kopf. Was für einen Unterschied es machte, wer solche harten Worte zu ihm sagte. Er war sich ganz sicher, wären sie aus Gisbornes Mund gekommen, der Mann hätte inzwischen ein gebrochenes Nasenbein.
Ein Teil von ihm wollte Marian unwirsch fragen, ob sie diesen Unsinn von ihm hätte. Wenn sie nicht schon immer so zu ihm gewesen wäre. Marian nahm ihm gegenüber kein Blatt vor den Mund.
„Die Sache funktioniert aber besser, wenn einer das Sagen hat“, protestierte er schwach.
„Was glaubst du, weshalb die Armee so starke hierarchische Strukturen hat?“
„Aber Robin, das ist keine Armee“, sagte sie ernst.
„Wenn du eine Armee willst, musst du dir eine suchen. Aber das hier, Will und Djaq und John, Much und Allan und ich, wir sind deine Freunde. Wer bist du, unsere Hilfe als so selbstverständlich anzusehen?“
Er wollte mit einem Kissen nach ihr werfen.
Dummerweise klang, was sie sagte, erstaunlich plausibel.
Allan.
Es war immer wieder Allan, der Dreh- und Angelpunkt, die Manifestation all seiner Ängste: Der kaltschnäuzige Verräter, der zum Feind überlief (und dann auch noch in dessen Bett kroch).
Es war kein Geheimnis, dass sie so etwas wie zwei Seiten einer Medaille waren.
Allan war alles andere als idealistisch und die meiste Zeit auch nicht so selbstlos wie man es von ihm erwartete.
„Du bekommst immer alles; das Mädchen und den Ruhm und das Geld, wenn es so weit ist“, hatte Allan damals gesagt, mit stechender Bitterkeit in der Stimme und Unbarmherzigkeit in den hellen Augen.
„Du bist immer im Licht und ich immer im Schatten – was bekomme ich, hm?“
Was Allan nicht wusste war, dass Robin sich Nächte um die Ohren schlug und dabei verzweifelt gegen die unüberwindbare Angst ankämpfte, alles wieder zu verlieren.
Was für eine Ironie des Schicksals war es, dass Allan nicht das Mädchen, sondern den Mann abbekommen hatte und in seiner wahnwitzigen Art und Weise etwas war, was man durchaus als „glücklich“ bezeichnen konnte. Er hatte sein Lager im Schatten aufgeschlagen und das lodernde Feuer der Liebe entzündet. Oder irgendwie so.
Und er, Robin Hood, der doch immer alles richtig machte, den Bedürftigen half und nicht genug Lob bekommen konnte, hatte noch immer Angst. Nicht vor dem Gefängnis oder Sheriff oder sonstwem. Sondern schlicht und einfach vor dem Alleinsein.
Er seufzte tief, so tief und verbarg sein Gesicht hinter den Händen.
Vielleicht lag es an der Nacht, dass er keine Kraft mehr hatte, mit Marian darüber zu streiten. Womöglich war er einfach zu müde und zu erschöpft. Eventuell lag es an der Tatsache, dass sie ihn in ihre Arme schloss und sie sich schweigend wieder ins Bett einrollten, leise gegeneinander atmend. Sie hielt ihn und er streichelte dankbar ihren Rücken.
Fandom: Robin Hood (AU)
Challenge: Situative Tropes: Metamorphose - Für mich]
Personen/Pairing: Robin/Marian, Guy/Allan
Wörter: ~ 1.300
Anmerkung: Es geht immer noch um die Geschichte von Robin und seiner vermeintlichen Homophobie. Ich habe ihn, metaphorisch gesprochen, mal eben auf die Therapiecouch gelegt. Ein jeder hat so seine Gründe für seine Einstellungen und Marian versucht, Robin die seine auszutreiben. Beide schlafen wenig in dieser Nacht.
„Robin, mir ist warm.“
Marian schob ihn bestimmt von sich und erst da fiel ihm auf, wie nahe er sich an sie gedrängt hatte. Der Geruch des Lagerfeuerrauches hing in ihren Haaren und er saugte ihn gierig auf, weil es sich vertraut anfühlte, weil irgendetwas in ihm das Gefühl verursachte, er würde das hier kennen, als würde er eine uralte Erinnerung umarmt halten.
„'Tschuldige. Ich wollte ja nur...“
„Du wolltest du nur was? Mich totklammern? Hat Will dich etwa so sehr aus dem Konzept gebracht?“
Er stützte sich seitlich auf den Ellenbogen auf. Marian sah ihn im Halbdunklen erwartungsvoll an.
„Woher weißt du davon?“
Sie zuckte mit den Schultern.
„Er hat's mir erzählt. Ich fand's ganz witzig.“
„Schön, dass es wenigstens euch amüsiert.“
„Robin.“
Jetzt schob er sie weg und setzte sich im Bett auf. An Schlaf war nun nicht mehr zu denken. Der Abend hatte so gemütlich angefangen. Und war so verstörend ausgeklungen. Er wünschte sich, dass er niemals mit dem Thema schwule Küsse angefangen hätte.
„Was genau ist eigentlich dein Problem?“
Marian nestelte an der Decke herum, dass sie ihre Brüste bedeckte und richtete sich neben ihm auf.
„Ich möchte nicht ungefragt abgeknutscht werden. Schon gar nicht dann, wenn man mich vorführen will. Ist das so verwerflich?“
Für einen Augenblick zögerte sie neben ihm. Dann legte sie wie beschützend die Arme um seine Schultern.
„Nein, ist es nicht“, sagte sie murmelnd.
„Du weißt, Will hat es nicht böse gemeint.“
Er schwieg verstockt.
„Hör mal...“, flüsterte sie.
Er bewunderte sie für ihre Geduld. Manchmal, wenn Marian schlechte Laune oder einen dünnhäutigen Tag erwischt hatte, wollte er ihr lieber nicht unter die Augen treten. Aber Momente wie dieser mitten in der Nacht, da sie viel lieber schlafen wollte wie er annahm und ihm trotzdem zuhörte, zeigten ihm wieder einmal mehr, wie gern er sie hatte.
„.. so warst du doch früher auch nicht. Seit wann fühlst du dich von der sexuellen Orientierung deiner Leute bedroht?“
„Tu ich nicht“, protestierte er aufgebracht.
„Ich mag ihnen nur nicht zusehen.“
Marian seufzte.
„Küssende Pärchen sind alle gleich. Ich wette, Allan war damals auch nicht begeistert, uns dabei zuzusehen.“
„Das ist doch was ganz anderes!“, brauste er auf.
„Wir sind normal und wir gehörten von Anfang an zusammen!“
„Normal...?“
Sie verdrehte die Augen.
„Mal ganz abgesehen davon, wie amüsant es ist, wenn ihr Hetero-Männer Panik bekommt, dass man euch so behandelt wie ihr Frauen behandelt“, sie lachte tief und böse,
„bin ich mir sicher, dass das gar nicht dein wahres Problem ist. Weißt du, was ich denke, worum es dir wirklich geht?“
Er seufzte.
„Nein, aber ich bin sicher, du wirst es mir jetzt sagen.“
„Du hast Angst vor Guy.“
Einen Moment sah er sie an und wie sich hinter ihr der Vorhang im Nachtwind blähte.
Er lachte abschätzig und lauter als er eigentlich beabsichtigt hatte;
„Ich hab doch keine Angst vor diesem Kotzbrocken!“
„Du hast Angst, dass er dir deine Gang wegnimmt.“
Marian sah ihn ernst an.
„Nach allem, was passiert ist, denkst du, dass Allan im Zweifelsfall zu ihm halten wird, wenn er sich entscheiden müsste. Du kannst mir erzählen, was du willst, aber du schätzt Allan; er ist für dich immer so etwas wie ein unmoralischer Antikompass gewesen, gegen den du dich ausrichten konntest. Du brauchst ihn, nein, wir brauchen ihn. Also: Allan. Und nun fangen auch noch die anderen an, Guy zu mögen. Du hast Angst, dass sie ihn irgendwann mehr mögen als dich und dass sie dich stehenlassen. Du hast Angst, dass er sie alle gegen dich aufbringt. Das ist der Knackpunkt. Deswegen bist du die letzten Male auch so auf Allan losgegangen.“
Entgeistert starrte er sie an. Die kühle Spätsommerluft überzog ihn mit einer Gänsehaut, doch Marian sah aus, als wäre ihr geradezu perfekt warm.
Es gab dazu eigentlich nichts mehr zu sagen. Ein Teil von ihm war entsetzt, dass seine Freundin ihn ohne jegliche Probleme durchschaute. Ein anderer warf sich bockig zu Boden. Sollte sie doch denken, was sie wollte. Und wieder ein anderer fühlte sich mit einem Mal müde und schwach.
Er zog die Knie an seine Brust, umschlang sie und schaute frustriert zur Seite.
„Robin. Das sind deine Freunde. Meinst du wirklich, dass sie dich einfach links liegenlassen, nur weil Guy sich auf ihre Seite geschlagen hat? Ich meine, wir reden hier von Guy, dem am wenigsten umgänglichen Mann von ganz Nottingham!“ Sie kicherte leise.
„Bei Allan hat es doch auch funktioniert“, erwiderte er missmutig.
„Es ist Allan. Du bist in letzter Zeit schon gemein genug zu ihm gewesen, du solltest ihn nicht dazu zwingen, sich zwischen euch beiden zu entscheiden.“
„Na fein...aber die anderen?“
Sie seufzte.
„Vielleicht hat Guy in einer Sache Recht; du bringst anderen zu wenig Vertrauen entgegen. Du hast andauernd Angst, dass man dir irgendwen wegnehmen könnte, also hältst du sie an der kurzen Leine. Aber so etwas geht eigentlich immer nach hinten los.“
Sie streichelte seine Schulter.
„Du darfst niemals vergessen: Sie sind alle erfahren und klug. Du darfst nicht das Denken für sie übernehmen, sonst fühlen sie sich bevormundet. Sie sind deine Freunde, nicht deine Untertanen oder so etwas.“
Er kratzte sich ratlos am Kopf. Was für einen Unterschied es machte, wer solche harten Worte zu ihm sagte. Er war sich ganz sicher, wären sie aus Gisbornes Mund gekommen, der Mann hätte inzwischen ein gebrochenes Nasenbein.
Ein Teil von ihm wollte Marian unwirsch fragen, ob sie diesen Unsinn von ihm hätte. Wenn sie nicht schon immer so zu ihm gewesen wäre. Marian nahm ihm gegenüber kein Blatt vor den Mund.
„Die Sache funktioniert aber besser, wenn einer das Sagen hat“, protestierte er schwach.
„Was glaubst du, weshalb die Armee so starke hierarchische Strukturen hat?“
„Aber Robin, das ist keine Armee“, sagte sie ernst.
„Wenn du eine Armee willst, musst du dir eine suchen. Aber das hier, Will und Djaq und John, Much und Allan und ich, wir sind deine Freunde. Wer bist du, unsere Hilfe als so selbstverständlich anzusehen?“
Er wollte mit einem Kissen nach ihr werfen.
Dummerweise klang, was sie sagte, erstaunlich plausibel.
Allan.
Es war immer wieder Allan, der Dreh- und Angelpunkt, die Manifestation all seiner Ängste: Der kaltschnäuzige Verräter, der zum Feind überlief (und dann auch noch in dessen Bett kroch).
Es war kein Geheimnis, dass sie so etwas wie zwei Seiten einer Medaille waren.
Allan war alles andere als idealistisch und die meiste Zeit auch nicht so selbstlos wie man es von ihm erwartete.
„Du bekommst immer alles; das Mädchen und den Ruhm und das Geld, wenn es so weit ist“, hatte Allan damals gesagt, mit stechender Bitterkeit in der Stimme und Unbarmherzigkeit in den hellen Augen.
„Du bist immer im Licht und ich immer im Schatten – was bekomme ich, hm?“
Was Allan nicht wusste war, dass Robin sich Nächte um die Ohren schlug und dabei verzweifelt gegen die unüberwindbare Angst ankämpfte, alles wieder zu verlieren.
Was für eine Ironie des Schicksals war es, dass Allan nicht das Mädchen, sondern den Mann abbekommen hatte und in seiner wahnwitzigen Art und Weise etwas war, was man durchaus als „glücklich“ bezeichnen konnte. Er hatte sein Lager im Schatten aufgeschlagen und das lodernde Feuer der Liebe entzündet. Oder irgendwie so.
Und er, Robin Hood, der doch immer alles richtig machte, den Bedürftigen half und nicht genug Lob bekommen konnte, hatte noch immer Angst. Nicht vor dem Gefängnis oder Sheriff oder sonstwem. Sondern schlicht und einfach vor dem Alleinsein.
Er seufzte tief, so tief und verbarg sein Gesicht hinter den Händen.
Vielleicht lag es an der Nacht, dass er keine Kraft mehr hatte, mit Marian darüber zu streiten. Womöglich war er einfach zu müde und zu erschöpft. Eventuell lag es an der Tatsache, dass sie ihn in ihre Arme schloss und sie sich schweigend wieder ins Bett einrollten, leise gegeneinander atmend. Sie hielt ihn und er streichelte dankbar ihren Rücken.
no subject
Date: 2013-08-18 05:35 am (UTC)Aber stimmt schon... Durch unseren twist haben wir allan indirekt zum gewinner erkoren und robin... *hüstel* nun ja.
Marian tut mir immer noch leid, dass sie mit dem Mann geschlagen ist... Aba wenn wir ihn soweit kriegen, dass er erträglcih wird, kann er ja noch ganz angenehm werden... ;) dein anfang is auf jedenfall vielversprechend.
... ... ... Bei den ganzen nicht allan-guy-stories und bei den agnzen "casual szenen" (die auch von mir noch kommen werden) hab ich irgendwie grad arge sehnsucht nach kuschelstories.... ó.ò und küssen. Und nasenkuscheln. Besonders nasenkuscheln. Das haben die beiden hier noch gar nich gemacht...
Gaaaaaaanz doll!und ausgedehnt!
no subject
Date: 2013-08-18 02:09 pm (UTC)Aber ich finde es ganz nett, dass wir die Dynamik umgedreht haben und nun alle irgendwie glücklich werden können. Wenn sie sich denn dazu durchringen können *g*
Lass Robin noch ein bisschen schmoren. Sowas geht ja nicht von heute auf morgen. =)
Ach Gott... xD Stimmt, wir haben in letzter Zeit nur "Bäumchen, wechsel dich" gespielt.
Na dann leg mal los *g*
no subject
Date: 2013-08-18 06:01 am (UTC)Nach dem Ende der Sommerchallenge muß ich mal in Ruhe alle Guy/Allan Geschichten lesen, ich habe ein paar zwischendrin verpaßt. Meine Zeit reicht leider meistens nur für selbst schreiben oder lesen ... *seufz*
no subject
Date: 2013-08-18 06:07 am (UTC)no subject
Date: 2013-08-18 06:39 am (UTC)Zum Glück kann man aber über den tag robin hood bbc ziemlich schnell alle zugehörigen Geschichten finden. bei Originalen ist das manchmal schwierig, weil man nicht "Autorentag" UND "Original" filtern kann *hmpf*
no subject
Date: 2013-08-18 02:13 pm (UTC)(damit man auch sieht, wo ünerall Plotlöcher und Unstimmigkeiten sind *hust*)
no subject
Date: 2013-08-18 02:12 pm (UTC)Nein, Robin ist kein Arsch, er hat nur ein paar anstrengende Eigenschaften, die ihm Marian und die anderen hoffentlich noch aberziehen. =)
Oh ja, das kann ich verstehen. Selbst schreiben ist schließlich auch viel wichtiger. Und ihr seid alle so fleißig *_*