Eingesperrt
Aug. 17th, 2013 07:26 pmTeam: Sirius
Challenge: Zusammen eingesperrt (auf engstem Raum) (für mich)
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4
„Du hast auf mich gewartet.“ Fujis Worte waren nun eine Feststellung, keine Frage. Er stellte Tezuka keine Fragen, die wurden sowieso nicht zufriedenstellend beantwortet. Wieder zog er es aber vor, darauf nicht zu antworten, eigentlich war das aber auch Antwort genug.
„Das war nicht nötig, weißt du?“ Er blieb auf dem Treppenabsatz stehen und sah sich in einer der wenigen Momente, wo er auf Tezuka herabsehen konnte. Das hielt nicht lange an, denn Tezuka blieb erst neben ihm sehen.
„Geh dich aufwärmen.“
Tezukas Blick war so forschend, dass Fuji gar nicht erst versuchte ihm vorzumachen, dass es ihm gut ginge. Inzwischen war ihm nämlich wirklich kalt.
„Darf ich wenigstens noch trockene Sachen holen?“, fragte er neckend und war nicht einmal besonders überrascht, als Tezuka ihm bis zu dem Zimmer folgte, das er sich mit Eiji teilte. „Weißt du, jemand anderes könnte sich kontrolliert vorkommen“, merkte er leise an, als er die Tür hinter sich schloss und zu Tezuka aufsah.
„Auf dich hat man besser ein Auge.“
„Und du hast also ein Auge auf mich geworfen?“
So recht wurde Fuji aus der Situation zwar nicht schlau, aber des Rätsels Antwort würde auch nicht kommen, nur weil er es wollte.
„Du solltest die Dinge nicht immer auf die leichte Schulter nehmen.“
„Wer sagt, dass ich das tue?“ Fuji versuchte das Chaos auf Eijis Bett zu ignorieren und suchte trockene Sachen aus seiner Reisetasche, die noch unangetastet neben seinem eigenen Bett stand.
Weit kam er aber nicht, denn Tezuka zog ihn an der Schulter wieder hoch. Nicht unsanft, aber Fujis Augen blitzten warnend auf.
„Du solltest deine Spielchen nicht zu weit treiben.“
„Ich bin gerne bereit, mit dir darüber zu diskutieren, was du als Spielchen verstehst, aber du hast mich selbst unter die Dusche geschickt, buchou.“ Seine Worte klangen schärfer als beabsichtigt, aber Tezuka schien das vollkommen kalt zu lassen. Wenigstens ließ er ihn los und Fuji bückte sich wieder nach seiner Tasche, als ihn ein klickendes Geräusch aufmerken ließ.
Das klang fast wie ein Schloss... Langsam richtete er sich wieder auf und drehte sich zur Tür um. Tezuka ging schon hin und versuchte sie zu öffnen, aber vergeblich. „Wir wurden eingeschlossen“, stellte er mit einem kaum merkbaren gereiztem Unterton fest.
„Offenbar.“ Die Liste derjenigen für so eine kindische Aktion war kurz. „Meinst du, das ist Inuis neue Strategie, Daten über uns zu erhalten?“
„Die einzigen Daten, die ihn interessieren sollten, haben mit dem Training zu tun.“
„Du weißt, dass er darüber anders denkt.“
„Bedauerlicherweise. Vielleicht sollten wir nach Wanzen suchen.“
Irritiert blinzelte Fuji bis er ein kaum merkliches belustiges Verziehen der Mundwinkel erkannte.
„Ja, vielleicht“, antwortete er daher und zog den Reißverschluss seiner Trainingsjacke auf. Wenn er schon hier festsaß, konnte er auch ruhig schon mal trockene Klamotten anziehen.
Wer wusste schon, wie lange man sie hier drin schmoren lassen würde. Keine zwei Minuten später fühlte er sich etwas besser, auch wenn es ihm noch nicht wirklich wärmer war.
„Zieh die noch über“, sagte Tezuka in diesem Moment und reichte ihm seine Jacke. In der würde Fuji zwar vollkommen versinken, aber das Angebot war zu verlockend, um es einfach abzulehnen.
„Du bist ja richtig besorgt um mich“, konnte Fuji es sich nicht verkneifen zu sagen und sah, wie sich Tezukas Gesichtsausdrück verdüsterte. Falsche Strategie.
Aber es war zu spät, die Worte zurückzunehmen und die Stimmung war nun auch zerstört. Also konnten sie auch gleich sehen, dass sie hier rauskamen. Wenn er sich richtig erinnerte, hatte seine Schwester sich die Reisetasche vor einer Weile ausgeliehen... und mit etwas Glück...
Er fand, was er suchte, eine von Yumikos Haarnadeln. Tezuka beobachtete ihn skeptisch, als er zur Tür ging und sich damit am Schloss zu schaffen machte. „Es sollte mich nicht überraschen, wie viel kriminelle Energie in dir steckt.“
„Nur, wenn es darum geht, aus verschlossenen Räumen rauszukommen.“ Er richtete sich auf und drehte sich zu Tezuka um. „Ich bin nicht gerne eingesperrt.“ Dann drückte er die Türklinke nach unten und ohne Probleme schwang sie auf. „Wenn es dir nichts ausmacht, werde ich jetzt duschen gehen.“ Und ein paar Takte mit Inui sprechen.
Tezuka aber kam ihm zuvor und schob die Tür wieder zu. „Diesmal läufst du nicht davon.“
Challenge: Zusammen eingesperrt (auf engstem Raum) (für mich)
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4
„Du hast auf mich gewartet.“ Fujis Worte waren nun eine Feststellung, keine Frage. Er stellte Tezuka keine Fragen, die wurden sowieso nicht zufriedenstellend beantwortet. Wieder zog er es aber vor, darauf nicht zu antworten, eigentlich war das aber auch Antwort genug.
„Das war nicht nötig, weißt du?“ Er blieb auf dem Treppenabsatz stehen und sah sich in einer der wenigen Momente, wo er auf Tezuka herabsehen konnte. Das hielt nicht lange an, denn Tezuka blieb erst neben ihm sehen.
„Geh dich aufwärmen.“
Tezukas Blick war so forschend, dass Fuji gar nicht erst versuchte ihm vorzumachen, dass es ihm gut ginge. Inzwischen war ihm nämlich wirklich kalt.
„Darf ich wenigstens noch trockene Sachen holen?“, fragte er neckend und war nicht einmal besonders überrascht, als Tezuka ihm bis zu dem Zimmer folgte, das er sich mit Eiji teilte. „Weißt du, jemand anderes könnte sich kontrolliert vorkommen“, merkte er leise an, als er die Tür hinter sich schloss und zu Tezuka aufsah.
„Auf dich hat man besser ein Auge.“
„Und du hast also ein Auge auf mich geworfen?“
So recht wurde Fuji aus der Situation zwar nicht schlau, aber des Rätsels Antwort würde auch nicht kommen, nur weil er es wollte.
„Du solltest die Dinge nicht immer auf die leichte Schulter nehmen.“
„Wer sagt, dass ich das tue?“ Fuji versuchte das Chaos auf Eijis Bett zu ignorieren und suchte trockene Sachen aus seiner Reisetasche, die noch unangetastet neben seinem eigenen Bett stand.
Weit kam er aber nicht, denn Tezuka zog ihn an der Schulter wieder hoch. Nicht unsanft, aber Fujis Augen blitzten warnend auf.
„Du solltest deine Spielchen nicht zu weit treiben.“
„Ich bin gerne bereit, mit dir darüber zu diskutieren, was du als Spielchen verstehst, aber du hast mich selbst unter die Dusche geschickt, buchou.“ Seine Worte klangen schärfer als beabsichtigt, aber Tezuka schien das vollkommen kalt zu lassen. Wenigstens ließ er ihn los und Fuji bückte sich wieder nach seiner Tasche, als ihn ein klickendes Geräusch aufmerken ließ.
Das klang fast wie ein Schloss... Langsam richtete er sich wieder auf und drehte sich zur Tür um. Tezuka ging schon hin und versuchte sie zu öffnen, aber vergeblich. „Wir wurden eingeschlossen“, stellte er mit einem kaum merkbaren gereiztem Unterton fest.
„Offenbar.“ Die Liste derjenigen für so eine kindische Aktion war kurz. „Meinst du, das ist Inuis neue Strategie, Daten über uns zu erhalten?“
„Die einzigen Daten, die ihn interessieren sollten, haben mit dem Training zu tun.“
„Du weißt, dass er darüber anders denkt.“
„Bedauerlicherweise. Vielleicht sollten wir nach Wanzen suchen.“
Irritiert blinzelte Fuji bis er ein kaum merkliches belustiges Verziehen der Mundwinkel erkannte.
„Ja, vielleicht“, antwortete er daher und zog den Reißverschluss seiner Trainingsjacke auf. Wenn er schon hier festsaß, konnte er auch ruhig schon mal trockene Klamotten anziehen.
Wer wusste schon, wie lange man sie hier drin schmoren lassen würde. Keine zwei Minuten später fühlte er sich etwas besser, auch wenn es ihm noch nicht wirklich wärmer war.
„Zieh die noch über“, sagte Tezuka in diesem Moment und reichte ihm seine Jacke. In der würde Fuji zwar vollkommen versinken, aber das Angebot war zu verlockend, um es einfach abzulehnen.
„Du bist ja richtig besorgt um mich“, konnte Fuji es sich nicht verkneifen zu sagen und sah, wie sich Tezukas Gesichtsausdrück verdüsterte. Falsche Strategie.
Aber es war zu spät, die Worte zurückzunehmen und die Stimmung war nun auch zerstört. Also konnten sie auch gleich sehen, dass sie hier rauskamen. Wenn er sich richtig erinnerte, hatte seine Schwester sich die Reisetasche vor einer Weile ausgeliehen... und mit etwas Glück...
Er fand, was er suchte, eine von Yumikos Haarnadeln. Tezuka beobachtete ihn skeptisch, als er zur Tür ging und sich damit am Schloss zu schaffen machte. „Es sollte mich nicht überraschen, wie viel kriminelle Energie in dir steckt.“
„Nur, wenn es darum geht, aus verschlossenen Räumen rauszukommen.“ Er richtete sich auf und drehte sich zu Tezuka um. „Ich bin nicht gerne eingesperrt.“ Dann drückte er die Türklinke nach unten und ohne Probleme schwang sie auf. „Wenn es dir nichts ausmacht, werde ich jetzt duschen gehen.“ Und ein paar Takte mit Inui sprechen.
Tezuka aber kam ihm zuvor und schob die Tür wieder zu. „Diesmal läufst du nicht davon.“
no subject
Date: 2013-08-17 07:02 pm (UTC)Ich weiß, warum ich dich gerne motiviere, PoT zu schreiben.
Das war einfach nur super-Zucker. *knuddel* Ich will mehr davon, aber das brauch ich dir ja nicht zu sagen.
no subject
Date: 2013-08-20 11:56 pm (UTC)Da bin ich ja nun mal gespannt, wie es weitergeht *A*
Aber ach man, ich kann es immer nur wiederholen, ich LIEBE es, wie du die beiden darstellst. So perfekt QAQ<3