Team: Nutellasalat
Autor: Jenchan
Challenge: Aussagen/Sätze - "Was hast du dir dabei gedacht?"
Titel: Confession
Fandom: Prince of Tennis (AUish-postcanon)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Words: ~500
Warnings: a bit sad | unkorrigiert, unbetaed
Continuation: Teil 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
Kommentar: Langsam bekomme ich eine Idee, was los ist. Das ist zumindest insofern positiv, da ich selbst neugierig bin, wie das hier ausgeht. Es stehen jedenfalls noch schwere Zeiten bevor. Ein Dank geht an
luinaldawen, die mir in ihrer Fuji-Expertise doch ein wenig weitergeholfen hat. ^^
Confession
"Ich habe meine Kündigung eingereicht, bevor ich hergekommen bin."
Tezuka war etwas überrascht, dass er überhaupt noch etwas von Fuji zu hören bekam und eigentlich wäre es ihm gerade jetzt lieber gewesen, er hätte den Mund gehalten. Er war gerade dabei gewesen, richtig einzuschlafen. Es war spät, es war dunkel und er brauchte seinen Schlaf für die Arbeit. Aber vielleicht war es ja diese Dunkelheit, die Fuji endlich zum Reden brachte.
Als er aus dem Badezimmer rausgekommen war, hatten sie nicht mehr viel miteinander gesprochen. Fuji war noch ein paar neckende Bemerkungen über den Pyjama losgeworden, wobei Tezuka wirklich nicht wusste, was an dem Teil so bemerkenswert war. Dann hatte es eben Häschen darauf abgedruckt. Es war einfach ein warmer Pyjama und das war der wichtige Punkt daran.
"Schläfst du schon?"
Tezuka drehte sich um und sah Richtung Bett, auch wenn er ohne Brille und in der Dunkelheit nichts erkennen konnte. Er wusste, wo das Bett war und das reichte ihm eigentlich.
"Nein", erwiderte er leise und wahrheitsgemäß und versuchte sich darauf zu konzentrieren, was Fuji ihm hatte mitteilen wollen. "Ich frage mich nur... was hast du dir dabei gedacht? Es scheint mir ein etwas gewagter Schritt, alles aufzugeben wegen eines einzigen Mannes." Schließlich war Stalkin eine Strafttat und mit der Verletzung hatte nun auch die Polizei einen Grund, den Mann festzusetzen. Das wiederum hätte zur Voraussetzung gehabt, dass Fuji zur Polizei gegangen wäre. Dass dieser auch immer alles so kompliziert machen müsste.
"Es war der einfachere Weg. Niemand hätte mir geglaubt."
"Du bist verletzt."
"Das spielt keine Rolle."
Tezuka atmete tief durch, setzte sich schließlich auf und machte das Licht auf seinem Nachttisch an. Dann griff er nach seiner Brille und sah Fuji ernst an. "Wieso glaubst du das? Wenn ich dir helfen soll, dann solltest du mir auch vertrauen." Es kam selten genug vor, aber für einen Augenblick blitzten Fujis blaue Augen ihn erbost an. Dann drehte sich Fuji weg und Tezuka hätte gerne frustriert die Hände in die Luft geworfen.
"Es war der Sohn meines Chefs...", murmelte Fuji schließlich leise. "Und ich kann es nicht beweisen." Dass sich sein Freund noch tiefer unter die Decke verkroch, zeigte Tezuka, wie unangenehm es Fuji war, das zugegeben zu haben. In dem Fall hatte mitunter Syuusuke genau das getan, was in seiner Situation das Beste war. Manchmal war Flucht die einzige Verteidigung, die man besaß.
"Du solltest schlafen, du hast morgen Arbeit...", schickte Fuji noch hinterher und entlockte Tezuka ein ungesehenes trauriges Lächeln. Dann legte er noch eine Hand auf Fujis Schulter und drückte sie leicht.
"Wir kriegen das schon wieder hin. Gute Nacht, Fuji", meinte er sanft und leise und etwas schwermütig. Er hatte keine Ahnung, wie er seinem Freund helfen konnte, aber es war klar und er wünschte sich, sie hätten sich aus anderen Gründen getroffen.
Leise legte er die Brille wieder ab und löschte erneut das Licht. Dann legte er sich hin, aber jetzt wollte sich irgendwie kein Schlaf mehr einstellen.
Autor: Jenchan
Challenge: Aussagen/Sätze - "Was hast du dir dabei gedacht?"
Titel: Confession
Fandom: Prince of Tennis (AUish-postcanon)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Words: ~500
Warnings: a bit sad | unkorrigiert, unbetaed
Continuation: Teil 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
Kommentar: Langsam bekomme ich eine Idee, was los ist. Das ist zumindest insofern positiv, da ich selbst neugierig bin, wie das hier ausgeht. Es stehen jedenfalls noch schwere Zeiten bevor. Ein Dank geht an
Confession
"Ich habe meine Kündigung eingereicht, bevor ich hergekommen bin."
Tezuka war etwas überrascht, dass er überhaupt noch etwas von Fuji zu hören bekam und eigentlich wäre es ihm gerade jetzt lieber gewesen, er hätte den Mund gehalten. Er war gerade dabei gewesen, richtig einzuschlafen. Es war spät, es war dunkel und er brauchte seinen Schlaf für die Arbeit. Aber vielleicht war es ja diese Dunkelheit, die Fuji endlich zum Reden brachte.
Als er aus dem Badezimmer rausgekommen war, hatten sie nicht mehr viel miteinander gesprochen. Fuji war noch ein paar neckende Bemerkungen über den Pyjama losgeworden, wobei Tezuka wirklich nicht wusste, was an dem Teil so bemerkenswert war. Dann hatte es eben Häschen darauf abgedruckt. Es war einfach ein warmer Pyjama und das war der wichtige Punkt daran.
"Schläfst du schon?"
Tezuka drehte sich um und sah Richtung Bett, auch wenn er ohne Brille und in der Dunkelheit nichts erkennen konnte. Er wusste, wo das Bett war und das reichte ihm eigentlich.
"Nein", erwiderte er leise und wahrheitsgemäß und versuchte sich darauf zu konzentrieren, was Fuji ihm hatte mitteilen wollen. "Ich frage mich nur... was hast du dir dabei gedacht? Es scheint mir ein etwas gewagter Schritt, alles aufzugeben wegen eines einzigen Mannes." Schließlich war Stalkin eine Strafttat und mit der Verletzung hatte nun auch die Polizei einen Grund, den Mann festzusetzen. Das wiederum hätte zur Voraussetzung gehabt, dass Fuji zur Polizei gegangen wäre. Dass dieser auch immer alles so kompliziert machen müsste.
"Es war der einfachere Weg. Niemand hätte mir geglaubt."
"Du bist verletzt."
"Das spielt keine Rolle."
Tezuka atmete tief durch, setzte sich schließlich auf und machte das Licht auf seinem Nachttisch an. Dann griff er nach seiner Brille und sah Fuji ernst an. "Wieso glaubst du das? Wenn ich dir helfen soll, dann solltest du mir auch vertrauen." Es kam selten genug vor, aber für einen Augenblick blitzten Fujis blaue Augen ihn erbost an. Dann drehte sich Fuji weg und Tezuka hätte gerne frustriert die Hände in die Luft geworfen.
"Es war der Sohn meines Chefs...", murmelte Fuji schließlich leise. "Und ich kann es nicht beweisen." Dass sich sein Freund noch tiefer unter die Decke verkroch, zeigte Tezuka, wie unangenehm es Fuji war, das zugegeben zu haben. In dem Fall hatte mitunter Syuusuke genau das getan, was in seiner Situation das Beste war. Manchmal war Flucht die einzige Verteidigung, die man besaß.
"Du solltest schlafen, du hast morgen Arbeit...", schickte Fuji noch hinterher und entlockte Tezuka ein ungesehenes trauriges Lächeln. Dann legte er noch eine Hand auf Fujis Schulter und drückte sie leicht.
"Wir kriegen das schon wieder hin. Gute Nacht, Fuji", meinte er sanft und leise und etwas schwermütig. Er hatte keine Ahnung, wie er seinem Freund helfen konnte, aber es war klar und er wünschte sich, sie hätten sich aus anderen Gründen getroffen.
Leise legte er die Brille wieder ab und löschte erneut das Licht. Dann legte er sich hin, aber jetzt wollte sich irgendwie kein Schlaf mehr einstellen.